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Wenn die Hormone aus dem Gleichgewicht sind

Erster Tübinger Patiententag für Hypophysenerkrankungen

Tübingen (ukt) – Die Experten für Endokrinologie des Universitätsklinikums Tübingen laden am Samstag, 30. Juni 2007, von 9.30 bis 16.00 Uhr alle Interessierten zum ersten Tübinger Patiententag für Hypophysenerkrankungen ein. Neben Vorträgen und Informationen erhalte Betroffene auch Unterstützung bei der Gründung einer Selbsthilfegruppe.

Die Hypophyse, auch Hirnanhangsdrüse genannt, wacht über zahlreiche hormonelle Vorgän-ge im Körper. Patienten mit Hypophysenerkrankungen leiden deswegen häufig an Hormonstörungen unterschiedlicher Ausprägung.

Hormonmangelzustände können zu einer Unterfunktion der Schilddrüse, der Sexualdrüsen oder der Nebennieren führen. Hormonüberproduktionen können schwerwiegende Verschiebungen im gesamten hormonellen Gleichgewicht hervorrufen. Ein erhöhter Cortisolstoffwechsel etwa kann zu Übergewicht und Osteoporose führen.

Das frühzeitige Erkennen und die Behandlung dieser Beschwerden und Krankheitsbilder erfordert nicht nur Erfahrung, sondern auch eine sehr gute Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen. Spezialisten aus den Kliniken für Innere Medizin, Neurochirurgie und Kinderheilkunde geben in kurzen Vorträgen einen Überblick über Hypophysenerkrankungen und neue Möglichkeiten des Erkennens und der Behandlung.

Eine Podiumsrunde zum Abschluss bietet Raum für Fragen und zur Diskussion. Zudem sollen betroffene Patienten die Möglichkeit zum Austausch untereinander erhalten. Während der Kaffeepause und beim gemeinsamen Mittagessen steht eine Expertin Interessierten mit Rat und Tipps für die Gründung einer Selbsthilfegruppe zur Seite.

Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Tübingen, Kliniken Berg, Gebäude Crona, Ebene B4, Großer Hörsaal 210.

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