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Neue Selbsthilfegruppe „Ge(h)n mit HSP“

Die hereditäre spastische Spinalparalyse (HSP) ist eine vererbte Querschnittlähmung mit erhöhter Muskelspannung, bei der die ersten Symptome in der Kinder- oder Jugendzeit auftreten. Die Krankheit beginnt zumeist mit Gangunsicherheit und Schwächegefühl in den Beinen und verwschlimmert sich dann stetig. Klinisch findet sich bei der reinen Form ein Untergang von Leitungsbahnen im Rückenmark. Bei der komplizierteren Form können auch andere Nervenbahnen betroffen sein. Bei den Betroffenen kann es dann auch zu Krampfanfälle, Taubheit, kognitiven Einschränkungen, Sehstörungen und anderem kommen. Bislang sind über 12 Gene bekannt, die für die Entstehung der HSP ursächlich sein können.

In Ermangelung von Ansprechpartnern hat Anne Friese-Hendriks nunmehr die Selbsthilfegruppe „Ge(h)n mit HSP“ in Nordrhein-Westfalen gegründet. Der WDR berichtet heute am 11. August um 19:30 Uhr. (BiBa)

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