Madison – US-Forscher haben eine weitere Hürde zur Stammzelltherapie des Morbus Parkinson überwunden. In den Proceedings of the National Academy of Sciences (2011, doi: 10.1073/pnas.1108487108) berichten sie, wie sich Nervenzellen, die aus embryonalen Stammzellen kreiert wurden, in das neuronale Netzwerk im Gehirn der Maus integrieren.
Edinburgh – Britischen Forschern ist es gelungen, die für die Parkinson-Erkrankung verantwortlichen Hirnzellen aus Hautzellen zu generieren. Der jüngste Erfolg der Stammzellforscher in Nature Communications (2011; doi: 10.1038/ncomms1453) könnte die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen.
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PERUGIA. (hub). Die Tiefenhirnstimulation bei Parkinson-Patienten ist langfristig wirksam. Jetzt wurden Daten von Patienten zehn Jahre nach Implantation des Geräts publiziert. (Arch Neurol 2011; online 8. August)
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Neuherberg (hzm) – Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München haben in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien eine neue Mutation gefunden, die Morbus Parkinson verursacht. Die Mutation liegt in einem Gen, das eine Rolle bei der intrazellulären Sortierung von Proteinen spielt. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des American Journal of Human Genetics veröffentlicht.
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Manhasset – Die erste erfolgversprechende Gentherapie des Morbus Parkinson hat den Test einer randomisierten Phase-II-Studie bestanden. Nach den im Lancet Neurology (2011; doi: 10.1016/S1474-4422(11)70039-4) mitgeteilten Ergebnissen erholten sich die Patienten besser als nach einer Scheinoperation.
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BOSTON (mut). Ein weiterer Grund, viel Obst zu essen: Man kann damit offenbar das Parkinsonrisiko senken – vor allem dann, wenn man rote Beeren mag. Auch das eine oder andere ein Gläschen Rotwein könnte hilfreich sein.
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Tübingen (hih) – Bisher waren sechs Genvarianten (Loci) bekannt, die das Risiko erhöhen, eine Parkinson-Krankheit (PD) zu entwickeln. Jetzt identifizierte ein Konsortium internationaler Wissenschaftler unter Beteiligung des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung am Universitätsklinikum Tübingen und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Standort Tübingen, weitere fünf. Mit insgesamt 12.386 untersuchten Parkinson-Patienten, 21.583 gesunden Kontroll-Personen und 7,7 Millionen untersuchten Genvarianten aus fünf genomweiten Assoziationsstudien (GWAS) handelt es sich um die bisher weltweit größte genetische Analyse zur Parkinson-Erkrankung. (The Lancet 02.02.2011)
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