Dez 012011
 

Forscher sehen Hyperkoagulabilität als Ursache

MALMÖ (ob). Autoimmunerkrankungen scheinen mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten von Lungenembolien assoziiert zu sein – und das offenbar per se und unabhängig von ihrem spezifischen Erscheinungsbild. Darauf lassen aktuelle Ergebnisse einer Analyse von landesweit erhobenen Gesundheitsdaten aus Schweden schließen (Lancet 2011, online).

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Okt 112011
 

Medikamentöse Drosselung des Immunsystems zeigt Folgen

Heidelberg – Ein Zusammenhang zwischen bestimmten Autoimmunerkrankungen und dem Krebsrisiko im Verdauungstrakt ist seit längerem vermutet worden, eine neue Studie stützt diese Annahme. Die Folgerung daraus: Die Betroffenen sollten regelmäßig an Programmen zur Krebsfrüherkennung teilnehmen.

Annals of Oncology: “Autoimmune disease and subsequent digestive tract cancer by histology”

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Apr 182011
 

Rockville – Die Behandlung mit Immunsuppressiva kann bei Adoleszenten und jungen Erwachsenen vermutlich ein hepatosplenales T-Zell-Lymphom (HSTCL) auslösen. Die Nebenwirkung ist nach Hinweisen der US-Arzneibehörde FDA nicht, wie bisher vermutet, auf TNF-Blocker und den Einsatz bei entzündlichen Darmerkrankungen beschränkt.

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Nov 192010
 

Erlangen-Nürnberg (idw) – Forschern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ist es gelungen, ein Eiweißmolekül zu identifizieren, das Autoimmunreaktionen auslöst. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Falk Nimmerjahn, Inhaber des Lehrstuhls für Genetik, könnten Einfluss haben auf die Entwicklung neuer Therapien zur Bekämpfung von Autoimmunerkrankungen wie Rheumatoide Arthritis oder Systemische Lupus Erythematodes (SLE). Vor Kurzem wurden die Resultate in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.
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Mrz 012010
 

Bonn (uni) – In unserem Körper laufen rund um die Uhr die so genannten Dendritischen Zellen Patrouille und suchen nach Hinweisen für Tumore oder Infektionen. Sobald sie fündig werden, aktivieren sie die Killer-T-Zellen und leiten damit die Immunabwehr ein. Forscher der Universität Bonn haben nun zusammen mit Kollegen an den Universitäten Düsseldorf, Hamburg, Utah (USA) und Melbourne (Australien) entdeckt, wie dies genau geschieht. Ihre Ergebnisse könnten unter anderem zur Entwicklung besserer Impfstoffe genutzt werden. Sie erscheinen in der kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Immunology (doi: 10.1038/ni.1848).
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