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Autor Thema: Pflegebedürftige + Angehörige haben Anspruch ab qualifizierte Beratung  (Gelesen 11662 mal)

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Offline RalleGA

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Neutrale Pflege-Beratung steht jedem zu

Frage:

Müssen wir als Kinder die Kosten für den Heimplatz unserer Mutter übernehmen,
wenn deren Geld nicht ausreicht?

Antwort:
Wenn Ihre Mutter nur eine sehr geringe Rente und kein Vermögen hat, muss sie für die Übernahme der restlichen Kosten einen Antrag beim Sozialamt stellen.
Das Sozialamt übernimmt die Restkosten, nachdem es geprüft hat, ob Sie als Kinder einen entsprechenden Anteil übernehmen können.
Dazu sind Kinder übrigens verpflichtet.
Doch es gibt verschiedene Freibeträge.

Dabei werden nicht nur Ihre Vermögensverhältnisse, sondern auch Ihre weiteren finanziellen Verpflichtungen berücksichtigt.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Januar 2013   
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Ratgeber zur Ermittlung des Pflegegrades

Jede Minute zählt - dieses Motto gilt für das Pflegegutachten seit der jüngsten Reform nicht mehr.
2017 wurde ein neuer Bedürftigkeitsbegriff in der Pflege eingeführt, um die Leistungen gerechter zu verteilen.

Doch eines gilt nach wie vor:
Wer finanzielle Unterstützung möchte, muss einen Antrag bei der Pflegekasse stellen und von ihr als pflegebedürftig eingestuft werden.
Dazu kommt ein Gutachter oder eine Gutachterin zu den Antragstellenden nach Hause.
Auf diesen Besuch bereitet der Ratgeber der Verbraucherzentrale
"Das Pflegegutachten - Antragstellung, Begutachtung, Bewilligung" ausführlich vor. 

Anhand von festgelegten Kriterien wird bei der Begutachtung entschieden, wie selbstständig oder eben unselbstständig Betroffene handeln.  Dabei werden körperliche und geistige Fähigkeiten betrachtet sowie Einschränkungen festgehalten, die bei Selbstversorgung und Alltagsaktivitäten bestehen.

Das Buch bietet eine umfangreiche Checkliste mit der Leserinnen und Leser schon vorab alle Punkte durchgehen können.
Verhaltenstipps für den Besuchstag bieten weitere Unterstützung.

Außerdem beantwortet der Ratgeber wichtige Fragen zum gesamten Prozess:
Wann und wie beantrage ich Pflegeleistungen?
Wo bekomme ich weitere Unterstützung und Beratung?


Ein Musterbrief für einen eventuellen Widerspruch gegen den Pflegebescheid rundet das Informationsangebot des Ratgebers ab.
Der neue Ratgeber „Das Pflegegutachten - Antragstellung, Begutachtung, Bewilligung"
hat 152 Seiten und kostet 9,90 Euro und kann für zusätzlich 2,50 Euro für Porto und Versand per Telefon unter
der Rufnummer 0211 – 380 9555 montags bis freitags von direkt bei der Verbraucherzentrale in der Zeit von 9 bis 16 Uhr bestellt werden. 

Fundquelle: Auszug – „GENARAL-ANZEIGER“ - Altmark August 2018 
« Letzte Änderung: 26. August 2018, 10:10:07 von RalleGA »
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Re: Pflegebedürftige + Angehörige haben Anspruch ab qualifizierte Beratung
« Antwort #32 am: 07. November 2018, 08:32:56 »
Pflegende informiert    

Mit der kostenlosen Zeitschrift "Angehörige pflegen" unterstützt die BARMER ihre Versicherten im Pflegealltag.
Sie informiert 4x jährlich über aktuelle Themen und gibt hilfreiche Praxistipps, um die schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe bestmöglich zu meistern.
Die nächste Ausgabe erscheint Mitte November 2018 und ist in allen BARMER-Geschäftsstellen erhältlich.


siehe auch:
BARMER

                         
Fundquelle: Auszug – „Magazin für Versicherte“ – 2/2018 der BARMER
« Letzte Änderung: 07. November 2018, 08:37:56 von RalleGA »
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