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Autor Thema: Dronabinol, Cannabis, Medizinalblüten etc,  (Gelesen 7760 mal)

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Offline busymouse

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Dronabinol, Cannabis, Medizinalblüten etc,
« am: 17. Dezember 2008, 13:09:47 »
Dronabinol

Dronabinol ist die chemische Bezeichnung für das aus der Hanf-Blüte (Cannabis sativa) gewonnene trans-Isomer des Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC). Dronabinol ist ein teil-synthetisches Derivat und wird in Deutschland von den Unternehmen Bionorica Ethics und THC Pharm produziert.

Der Handelsname in den USA lautet Marinol®. Dronabinol-haltige Fertigarzneimittel sind bisher in Deutschland nicht zugelassen. Aus den USA kann das Präparat Marinol® gemäß § 73 Abs. 3 AMG importiert werden. Meistens wird jedoch Dronabinol als Rezeptursubstanz für Dronabinol-Kapseln oder ölige Dronabinol-Tropfen verschrieben. Ein synthetisches Analogon ist Benzopyranoperidin (Nabitan, Nabutam).

Wirkungsweise

Die Wirkungsweise ist der von Cannabis sehr ähnlich, es wirkt sedierend (beruhigend), spasmolytisch (krampflösend), appetitsteigernd, antiemetisch (brechreizlindernd), stimmungsaufhellend, schmerzlindernd und verstärkt die schmerzlindernde Wirkung von Opioiden. Daneben hat es auch einen den Augeninnendruck senkenden Effekt.

Herstellung

Der Wirkstoff wird aus rechtlichen Gründen mit aufwendigen Verfahren aus THC-armem Nutzhanf teilsynthetisch hergestellt (Extraktion von Cannabidiol und Umwandlung in THC) und ist daher sehr viel teurer, als wenn man ihn aus potentem "Rauschhanf" extrahiert hätte. Zudem übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen (z.B. AOK) nicht regelhaft die Kosten der Medikation, die im Einzelfall Kosten bis hin zu 800 Euro pro Monat verursachen kann, auch wenn diese Form einer Therapie oft der letzte optionale Ausweg für diverse Krankheitsbilder ist und sein könnte.

Indikationen

Die klassischen Indikationen sind: Schmerzen, Anorexie (Appetitlosigkeit) sowie Übelkeit und Erbrechen bei Tumorerkrankungen/Chemotherapie und AIDS, auch Krämpfe bei Erkrankungen des Zentralen Nervensystems wie z.B. Multiple Sklerose. In Deutschland kann es anders als in den USA auch unabhängig von HIV oder Tumorerkrankungen z.B. bei Schlafstörungen und Depressionen (allerdings nur für Privat-Versicherte [i. d. R. Kostenübernahme durch den Versicherer] oder auf Basis von "Selbstzahlern") verschrieben werden.

Rechtsstatus

Dronabinol ist in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund seiner Aufführung in der Anlage 3 BtMG ein verkehrsfähiges und verschreibungsfähiges Betäubungsmittel. Der Umgang ohne Erlaubnis oder Verschreibung ist grundsätzlich strafbar. Weitere Informationen sind im Hauptartikel Betäubungsmittelrecht in Deutschland zu finden.

Dies gilt seit 1998 und kann seitdem auf einem Betäubungsmittelrezept verschrieben werden.

Quelle: Wikipedia/Dronabinol (24. August 2008)

Weblinks

Einzelfallbeschreibung


Ansprechpartner/Studien

  • 31.01.2015
    Die Wirkung von Cannabinoiden in der Behandlung von chronischem nicht-malignem neuropathischen Schmerz

    Relativ aktuell ist eine Veröffentlichung bei PubMed mit dem Titel (frei übersetzt) "Die Wirkung von Cannabinoiden in der Behandlung von chronischem nicht-malignem neuropathischen Schmerz". Da wurden 13 vorangegangene Studien unter dem im Titel genannten Gesichtspunkt gesichtet. Speziell wurden die Reduktion der Schmerzintensität und unerwünschte Arzneimittelwirkungen betrachtet.Im Ergebnis fanden die Wissenschaftler, dass auf Cannabis basierende Arzneiextrakte bei chronischem nicht-malignem neuropathischenm Schmerz, diesen wirksam ausschalten können, wenn andere Maßnahmen nicht erfolgreich waren. Die Forscher empfehlen weitere Studien hinsichtlich der besten Dosierung und Darreichungsform.

    Abstract auf PubMed (engl.

Hintergrundinformationen


Video

Medizinische Wirkung von THC (engl. mit Untertiteln)

https://www.youtube.com/watch?v=7RFXltJEB08

________________

Änderungen:
09.11.2011 - Linkaktualisierung
07.12.2011 - Titel geändert u. Video hinzugefügt
31.01.2015 - Links geprüft und angepasst
« Letzte Änderung: 31. Januar 2015, 22:26:03 von busymouse »
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Offline busymouse

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Re: Dronabinol, Cannabis, Medizinalblüten etc,
« Antwort #1 am: 07. Dezember 2011, 17:41:43 »
Neben dem teuren Dronabinol gibt es auch günstigere Cannabis-Produkte, die im Einzelfall wirksam sein können. Ich zitiere im Folgenden die Internationale Arbeitsgemeinschaft für Cannabinoidmedikamente.

Aus der "Anleitung zur Beantragung einer Ausnahmegenehmigung zur medizinischen Verwendung von Cannabis bei der Bundesopiumstelle":

"Grundsätzlich kann ein Arzt einem Patienten keinen Cannabis verschreiben, sondern Patienten können einen Antrag an das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) stellen, um Cannabis für medizinische Zwecke selbst anwenden zu dürfen. Nach den bisherigen Erfahrungen ist es für den Erfolg eines solchen Antrags entscheidend, dass ein Arzt den Antrag befürwortet, das heißt, die Notwendigkeit einer Behandlung mit Cannabis ausdrücklich bestätigt und die Gründe für seine Auffassung überzeugend darlegt. Es können auch mehrere Stellungnahmen von Ärzten eingeholt werden, beispielsweise von einem Schmerztherapeuten und dem Hausarzt.

Es kommen folgende Anträge in Frage:

a) auf den Erwerb von Cannabis-Extrakt aus der Apotheke,
b) auf den Erwerb von Cannabisblüten (Cannabiskraut, Marihuana) aus der Apotheke, oder
c) auf den Anbau von Cannabis.

Bisher wurden nur Anträge auf den Erwerb von Cannabis-Extrakt und von Cannabisblüten aus der Apotheke genehmigt, obwohl das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil erklärt hat, dass insbesondere bei Cannabis eine Erlaubnis für den Eigenanbau von Cannabis in Betracht komme. Das Verwaltungsgericht Köln hat im Januar 2011 geurteilt, dass das BfArM Anträge auf Eigenanbau von Cannabis nicht grundsätzlich ablehnen darf. Insbesondere habe der Kläger vor dem Verwaltungsgericht ausreichende Sicherungsmaßnahmen gegen die Entwendung von Cannabis vorgesehen. Die Bundesregierung hat gegen das Urteil Berufung eingelegt, so dass die weitere Entwicklung zu dieser Frage noch offen ist."


Wie ihr seht, ist es nicht einfach durchzusetzen, aber es gibt durchaus schon Patienten, denen eine Ausnahmegenehmigung gewährt wurde.

Hier sind der Direktlink zur oben zitierten Anleitung sowie ein Link zu den weiteren Downloadmöglichkeiten:

Videos zum Thema:

Cannabis in der Medizin (am Beispiel chronische Schmerzen) - 3sat

Cannabis in der Medizin - 3Sat

Cannabis in der Medizin (am Beispiel Tourette Syndrom) - ZDF Volle Kanne

Cannabis in der Medizin - ZDF Volle Kanne
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Offline RalleGA

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Re: Dronabinol, Cannabis, Medizinalblüten etc,
« Antwort #2 am: 18. Februar 2013, 09:27:01 »
Gericht erlaubt Schwerkranken unter bestimmten Bedingungen Cannabis-Anbau

Bislang wurden Anträge grundsätzlich abgelehnt


Schwerkranke Bundesbürger dürfen unter bestimmten Bedingungen Cannabis selbst anbauen,
wenn es keine Behandlungsalternative gibt.
Das hat das OLG Münster in einem Urteil festgestellt (Az.: 13A 414/11).

Patienten, für deren Erkrankungen keine anderen und zumutbaren Therapien zur Verfügung stehen,
können einen Antrag an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn stellen.
Es sei möglich, im Rahmen einer ärztlich begleiteten und überwachten Selbsttherapie Cannabispflanzen in der eignen Wohnung anzubauen.

Bislang wurden solche Anträge auf Anweisung des Bundesgesundheitsministeriums grundsätzlich abgelehnt.
Diese Praxis sei aber rechtswidrig.
»Das Urteil ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer besseren Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten auf Cannabisbasis«, so Franjo Grotenhermen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin.

Cannabisprodukte aus der Apotheke seien für viele Patienten unbezahlbar, sagte Grotenhermen.
Durch einen legalisierten Eigenanbau eröffne sich für sie erstmals eine erschwingliche Alternative.
Die Krankenkassen würden bisher überwiegend die Erstattung der Kosten einer Behandlung mit Cannabismedikamenten verweigern.
„Dass viele Patienten deshalb auf illegale Quellen oder einen illegalen Selbstanbau ihrer Medizin angewiesen sind, ist unerträglich“.

Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin   
Oberverwaltungsgericht Münster   

Fundquelle: Auszug – „Neues Deutschland“ – Januar 2013
« Letzte Änderung: 18. Februar 2013, 09:32:43 von RalleGA »
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Offline RalleGA

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Re: Dronabinol, Cannabis, Medizinalblüten etc,
« Antwort #3 am: 01. März 2016, 11:59:37 »
Bietet Cannabis neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs?

Seit Jahren hoffen Forscher, dass Cannabinoide wie THC das Wachstum von Krebszellen hemmen könnten. In Zellkulturen und bei Mäusen ist das mehrfach gelungen – ein Anlass zu vorsichtigem Optimismus.
Cannabis kann Studien zufolge Krebszellen töten:
Dieser Satz ist nicht ganz falsch, aber er ist leider auch nicht ganz richtig.

Menschen, die an Krebs erkrankt sind, können leider nicht auf Heilung durch Kiffen hoffen.
Es gibt dafür jedenfalls keinen einzigen wissenschaftlichen Beleg.
Es gibt kein einziges Medikament aus den Inhaltsstoffen der Cannabispflanze, das gegen irgendeine Form von Krebs eingesetzt werden kann.
Es gibt noch nicht einmal die Vorstufe zu einem solchen Medikament.
Bisher jedenfalls.

Ausfühlich und Fundquelle: Die WELT vom 19.02.2016
« Letzte Änderung: 01. März 2016, 12:02:08 von RalleGA »
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Re: Dronabinol, Cannabis, Medizinalblüten etc,
« Antwort #4 am: 10. April 2016, 10:00:46 »
Schmerzpatient darf Cannabis anbauen

Das Bundesverwaltungsgericht (Az.: BVerwG 3 C 10.14) hat erstmalig einem schwer kranken Mann erlaubt,
Cannabis zu Hause anzubauen.
Die Bundesrichter entschieden, wenn keine andere Therapiemöglichkeit zur Verfügung stünde,
müsse dem Patienten so der Zugang zu Cannabis ermöglicht werden.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  April 2016
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Offline RalleGA

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Re: Dronabinol, Cannabis, Medizinalblüten etc,
« Antwort #5 am: 05. November 2016, 07:27:21 »
Cannabis – Rauchen gegen den Schmerz 
Gesetzesreform:
ab 2017 bekommen Schmerzpatienten Cannabis auf Rezept


Für einige Schmerzpatienten ist es die letzte Hoffnung: Ab dem kommenden Jahr soll es auf Rezept Cannabis aus der Apotheke geben. Das ist bislang nur in eng begrenzten Einzelfällen erlaubt.
Trotzdem steigt die legal verkaufte Menge schon jetzt deutlich an. Noch vor der geplanten gesetzlichen Neuregelung erhalten immer mehr Schmerzpatienten medizinisches Cannabis aus der Apotheke.

Nachdem im ersten Halbjahr 2015 noch rund 33,8 Kg verkauft wurden, stieg die Menge in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres auf fast 61,8 Kg. Ein Grund für den Anstieg wird von der Regierung nicht genannt. Cannabis-Produkte in Deutschland illegal Cannabis-Produkte sind in Deutschland illegale Suchtmittel. Nach Urteil des BVerwGE aus dem Jahr 2005 können Schmerzpatienten, denen andere Therapiemethoden nachweislich nicht helfen, per Einzelfallentscheidung eine Erlaubnis zum Kauf von medizinischem Cannabis erhalten. Die Hürden sind jedoch hoch. Nach jahrelanger Diskussion wurde im Mai 2016 ein Gesetz auf den Weg gebracht, das den Verkauf von Cannabis auf Rezept vorsieht. Bevor die Reform wie geplant im kommenden Jahr in Kraft treten kann, muss allerdings noch der Bundestag zustimmen. Die Linke wirft der Koalition schon jetzt zu langes Zögern vor. Sie verweist darauf, dass die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), bereits im Februar 2015 eine entsprechende Neuregelung angekündigt hatte. Seit damals - auch das geht aus der parlamentarischen Anfrage hervor - starben elf Patienten, bevor über ihren Antrag auf legalen Cannabis-Bezug entschieden wurde.
Der drogenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Frank Tempelbeklagte: "Vielleicht wären sie sogar noch am Leben, wenn die Bundesregierung ihnen nicht unnötig hohe bürokratische Hürden auferlegt hätte."
Im Frühjahr hatten bundesweit 647 Patienten eine Ausnahmeerlaubnis für Cannabisblüten und -extrakte aus der Apotheke. In Zukunft sollen diese Produkte unter staatlicher Kontrolle angebaut werden. Bis dahin will man den Bedarf mit Importen decken.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  September 2016

« Letzte Änderung: 05. November 2016, 07:30:32 von RalleGA »
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Re: Dronabinol, Cannabis, Medizinalblüten etc,
« Antwort #6 am: 20. Januar 2017, 10:04:04 »
Cannabis-Freigabe 

Das gibt es im Bundestag selten. Die Opposition lobt die Regierung, und am Ende beschließen alle ein Gesetz. Gestern hat es das gegeben, und zwar bei einem Thema, das schon oft strittig diskutiert worden ist -
Cannabis als Medizin.


Ein Überblick:

Wer soll Cannabis künftig bekommen?

Schwerkranke, aber eine exakte Definition der Krankheitsbilder gibt es im Gesetz nicht.
Cannabis kann etwa helfen gegen Spastiken bei Multipler Sklerose, gegen chronische Schmerzen bei Neuropathie, Rheuma, Multipler Sklerose oder Krebs.

Wie kommen die Patienten an Cannabis?

Ein Arzt kann es auf Kosten der Krankenkassen verschreiben, wenn eine - laut Gesetz - "nicht ganz entfernt liegende Aussicht" auf eine positive Wirkung besteht. Er muss zuvor nicht alles andere probiert haben.
Der Medizinische Dienst der Kassen muss die Therapie genehmigen, hat dafür nur drei Tage Zeit.
Die Patienten müssen anonym ihre Therapiedaten zur weiteren Erforschung der Cannabiswirkung zur Verfügung stellen.

Wie war das bisher?

Bereits 1020 Patienten haben eine Sondergenehmigung für Cannabis vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). In der Regel müssen sie die Kosten aber selbst tragen. 

Dürfen Patienten künftig Hanf etwa auf dem Balkon anbauen?

Nein. Den Anbau soll eine beim BfArM angesiedelte Cannabisagentur regeln, sie soll den Cannabis dann kaufen und an Hersteller und Apotheken abgeben.
Zuerst wird auf Importe zurückgegriffen. Die Einrichtung der Agentur werde vorbereitet.
Ziel ist es, dass die Cannabisagentur ohne Verzögerung ihre Arbeit aufnehmen kann, wenn das Gesetz in Kraft tritt.
Das soll im März 2017 sein.


Wird Cannabis wegen des Gesetzes nun massenhaft verbreitet?
Nein, Mediziner schätzen, dass die Patientenzahlen zwar nach oben gehen, aber es im Ganzen doch Einzelfälle bleiben. Am Verbot von Hanf als Rauschmittel für den Freizeitkonsum rüttelt der Gesetzgeber nicht.

In welcher Form bekommen die Patienten Cannabis?

Als getrocknete Cannabisblüten oder Cannabisextrakt.
Öl aus Hanfpflanzen kann über inhaliert werden.
Mediziner berichten, dass manche Patienten angeben, Cannabis helfe ihnen am besten, wenn sie es rauchen.
Bereits auf Rezept verfügbar sind Fertigarzneimittel auf Cannabis-Basis.

Ist Cannabis ohne Risiko für die Patienten?
Nein, allerdings herkömmliche Therapien auch nicht. Es kann abhängig machen, in seltenen Fällen in eine Psychose führen, außerdem können trockener Mund, Übelkeit, Schwindel und Müdigkeit auftreten.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Januar 2017
« Letzte Änderung: 20. Januar 2017, 10:07:21 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.