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Autor Thema: Spinale meningeale Zyste  (Gelesen 107151 mal)

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Offline Zauselspatz

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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #135 am: 11. Mai 2015, 13:41:00 »
Moin, @busymouse,

danke, für Deine ausführliche Erklärung des Schwannom und des Unterschieds zur Tarlov-Zyste.

Hast Du Medizin studiert, oder woher weißt Du das alles? Alle Achtung - ich ziehe meinen Hut vor Dir!

Der genaue Wortlaut im Arztbrief:
Die rechte S1-Nervenwurzel zeigt eine sanduhrförmige, homogen hypodense Auftreibung mit einer außerhalb des Neuroforamens gelegenen Größe von 3,4 x 2,2 cm. Die linke S1-Nervenwurzel sowie die benachbarten Nervenwureln stellen sich relativ dick dar.

Es wurde ein CT mit Kontrastmittel gemacht, da ja in erster Linie die Lunge begutachtet werden sollte.

Im Grunde ist es doch auch egal, ab Wurzeltaschenzyste oder Schwannom. Die LWS ist einfach total im Eimer, vor allem auch durch schlechte Beratung. Schmerzen seit über 10 Jahren, taubes Bein seit fast vier Jahren - das Mittel der Wahl der Docs: Bewegung! Und erst seit fast einem halben Jahr weiß ich, daß man bei schwerer Osteochondrose die Füße stillhalten und bei Belastung beim Einsetzen vom Schmerz aufhören soll!  >:D
Kein Wunder, daß es mir im Krankehaus relativ gut ging, da brauchte ich ja nur mein Buch halten oder kleine Rauchrunden drehen.

Liebe Grüße  :rose schickt
Zauselspatz
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Offline busymouse

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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #136 am: 12. Mai 2015, 21:12:05 »
Hallo @Zauselspatz

Nein, ich habe nicht Medizin studiert. Ich habe Psychologieich sage immer "Püschologie" :) ) studiert, aber wegen meiner zwei Kinder nicht bis zum Ende. Mein Püschologie-Vordiplom habe ich neben der Püschologie in Anthropologie (Schwerpunkt Genetik), Philosophie und Physiologie gemacht. Insbesondere das letztgenannte Fach hilft mir, medizinische Zusammenhänge zu verstehen und entsprechende Studien zu lesen. Das ist für mich - sowohl hier als auch im Job - ein echter Vorteil.

Zitat
Wikipedia sagt: "Die Physiologie ist als Teilgebiet der Biologie die Lehre von den physikalischen und biochemischen Vorgängen in den Zellen, Geweben und Organen aller Lebewesen; sie bezieht das Zusammenwirken aller Lebensvorgänge im gesamten Organismus in ihre Betrachtung ein. Hierdurch grenzt sie sich von der Biochemie und der Anatomie ab. Ziel der Physiologie ist es, möglichst auf molekularer Ebene auch Vorhersagen über das Verhalten eines betrachteten Systems (zum Beispiel Stoffwechsel, Bewegung, Keimung, Wachstum, Fortpflanzung) zu formulieren."

Als ich das studiert habe, war es zum K**zen. Jetzt hilft es mir. :)

Und ansonsten: Ich arbeite beruflich mit dem Internet. Ich bin echt gut im Googeln...  ;D

Eine "homogen hypodense Auftreibung" bezeichnet übrigens einen Tumor, der einheitlich so aussieht wie der Rest des umliegenden Gewebes, zumeist also gutartig. Wie sich allerdings eine mit Flüssigkeit gefüllte Auftreibung im CT von einer unterscheiden würde, die massiv "hypodens" ist, kann ich dir nicht sagen. Vom Lesen und Bewerten der CT-Bilder habe ich überhaupt keine Ahnung.

Ich vermute, dass es nicht egal ist, was es ist. Wenn eine Zyste "geleert" wird, bildet sie sich oft wieder neu. Ein Schwannom könnte nach der OP durchaus weg sein und nict wiederkommen. Risikobelastet ist aber wohl beides. Wenn du beim falschen Chirurgen landest, hast du lebenslang "Spaß" an der OP...  :J

 ;) Liebe Grüße Birgit

Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen über die Dinge machen uns glücklich oder unglücklich.
(Epiktet, griech. Philosoph, 50-138)

Offline Zauselspatz

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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #137 am: 13. Mai 2015, 13:30:56 »
Moin, @busymouse

da hast Du ja die besten Voraussetzungen für's Forum, großartig  :thumbs !

Natürlich hast Du recht, wenn Du sagst, Schwannom und T-Zyste ist nicht gleich  :doz. Ich meinte, ausschließlich für mich persönlich ist es "wurscht", da ich mich deswegen nicht unter's Messer lege  :pfeiff:.
Eine OP würde ich nur in Betracht ziehen, wenn es um meine LWS-Osteochondrose ginge. Dann könnten die Docs auch nach der Zyste/dem Tumor schauen. Und da Neustadt ja gesagt hat, daß ich zum falschen Zeitpunkt kam (für's eine zu spät, für's andere zu früh), stellt sich mir die Frage einer OP z.Zt. gar nicht  :schwitz.

Wie gesagt, im Großen und Ganzen komme ich augenblicklich ganz gut zurecht. Ich versuche, unnötige Belastungen zu vermeiden, was mir tatsächlich einigermaßen gelingt. Und muß/will ich Dinge tun, die meiner Wirbelsäule nicht guttun, so versuche ich es mir einzuteilen und überlegt ranzugehen. Muß ich in die Stadt laufen, so weiß ich, daß ich mir für die nächsten zwei, drei Tage nicht vornehme z.B. das Aquarium zu putzen. Hihi,  :kae.
Wenn dann noch mein Antrag auf ein "Persönliches Budget" genehmigt wird, bin ich erstmal mit mir und der Welt zufrieden, kann ich mir dann doch eine Haushaltshilfe leisten, die die Dinge macht, die mich dauernd anschauen und versuchen mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Denkst - nein, darauf falle ich nicht rein! Aber es stört mich gewaltig, wenn ich die Küche sehe (die Schränke außen und innen), ins Bad komme (die mannshohen Fliesen ringsum) oder durchs die Fenster schaue. Zu allem Frust wird gegenüber auch noch gebaut, sodaß nicht nur die Fenster dauernd dreckert sind, sondern das Wohnzimmer immer von oben bis unten staubig ist.

Außerhalb meiner "Zipperlein" bin ich ein vielseitig interessierter Mensch. Psychologie interessiert mich z.B. seit bestimmt 35 - 40 Jahren. Studieren war bei mir ja leider finanziell nicht möglich, aber ich habe mir immer Jobs gesucht, wo ich viel mit Menschen zu tun hatte. Mein Traummjob hatte ich mit fast 40 gefunden - beim Bestatter! Viele Seminare -beruflich und privat- habe ich mitgemacht und ehrenamtlich bin ich in der Suchtselbsthilfe engagiert.
Da fällt mir eine nette Anekdote ein: als ich Single war - und gar nicht an einer Beziehung interessiert, sagte mal ein "Verehrer" zu mir:
"Du hast ja gar keine Zeit für eine Beziehung!" Da konnte ich nur noch staunen und fragen, ob ich denn lieber zu hause Däumchen drehen solle um auf eine neue Beziehung vorbereitet zu sein. >:D

Meine Devise: Man muß das Leben nehmen wie es ist! Jetzt bin ich körperlich eingeschränkt, aber im Kopf topfit, cé la vie, tobe ich halt weniger rum und ruh mich zwischendrin aus, kann mich dafür öfter mal mit Freunden treffen, ein Buch mehr lesen, in Netz surfen oder Kinderullis für Weihnachten stricken. Nee wirklich, so gut hat's nicht jeder!!! :z

Ich wünsche Dir einen schönen Feiertag und ein hoffentlich langes schönes Wochenende  :rose.

Liebe Grüße
Zauselspatz
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Offline busymouse

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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #138 am: 14. Mai 2015, 21:13:32 »
Respekt @Zauselspatz , dass du so engagiert bist. Mir juckt es mitunter auch in den Fingern, aber die Energie nach der Arbeit fehlt. Ich bin mitunter so unendlich platt... Als ich neulich die 10 Tage am Stück frei hatte, habe ich eine ganze Woche gebraucht, um überhaupt vom Sofa hochzukommen und die letzten 3 Tage habe ich auch kaum etwas gebacken bekommen. Ich merke deutlich, dass ich nicht nur auf dem Papier behindert bin und jünger bin ich in den letzten Jahren auch nicht geworden. :( Wenn ich daran denke, dass ich früher neben Studium und Kind noch gearbeitet habe... und dann war immer noch Zeit und Energie für Haushalt, Freunde und Freizeitgestaltung da. Von nächtlichem Doppelkopf-Spielen mal ganz abgesehen. Für das, was früher in 24 Stunden passte, brauche ich jetzt eine ganze Woche.  :-\

Aber es stört mich gewaltig, wenn ich die Küche sehe (die Schränke außen und innen), ins Bad komme (die mannshohen Fliesen ringsum) oder durchs die Fenster schaue. Zu allem Frust wird gegenüber auch noch gebaut, sodaß nicht nur die Fenster dauernd dreckert sind, sondern das Wohnzimmer immer von oben bis unten staubig ist.

Jaaa... das geht mir genauso. Wenn ich früher so liederlich sauber gemacht hätte... :nd Und nun stehe ich da und kratze mal so ein bißchen an dieser Ecke und dann ein wenig an der. Gründlich ist was anderes... und Fenster....? Welche Fenster? Bin froh, dass überhaupt noch Licht durchkommt.  :))

 ;) Liebe Grüße Birgit
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Offline Zauselspatz

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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #139 am: 18. Mai 2015, 12:37:35 »
Moin busy @busymouse,

oh Gott, was habe ich bei Dir für einen Eindruck hinterlassen - wg. engagiert  :?]? Sagen wir mal so: zwischen wollen und können klafft doch eine riesige Lücke!
Und ich denke, eines müssen wir alle lernen: es geht uns nichts mehr so gut von der Hand wie mit 20 oder 30!

Ich habe sehr, sehr lange gebraucht um mich halbwegs dreinzuschicken, daß ich nicht mehr so rumwirbeln kann.
Bis 2011 hatten wir einen alten Resthof mit 3500 m² Garten. Am Haus wurde immer gewerkelt, es gab viel zu putzen, im Garten wurde immer gewerkelt und dazu kam dann das Obst und Gemüse zu verarbeiten. Da ich ja da schon in der Schmerztherapie war (und schlecht beraten...), ging ich natürlich auch zum Fitneß und habe halbtags gearbeitet. Naja, dafür habe ich auch ungefähr 100 mg Oxy pro Tag mehr nehmen müssen....

Fazit: alles hat seine guten und seine miesen Seiten!

Mir ging es Ende letzter Woch schon nicht ganz so rosig, aber ich mußte am Samstag unbedingt wenigstens das Erdgeschoß putzen (Staub wischen, saugen und wischen). Gestern waren wir im Garten und haben jetzt fast alles in der Erde, was Auge und Gaumen erfreuen soll (der Garten und die Ackerfläche ist natürlich jetzt viel, viel kleiner - sozusagen dem Leiden angepaßt) . Muß ich Dir da sagen, wie ich mich heute fühle?
Heute muß ich es ganz sutsche angehen, denn morgen muß ich in die Stadt. Erst zum Doc zum Lunge abhorchen, dann zur Apotheke und danach zum Woll-Laden, endlich meine bestellte Wolle für den zweiten Kinderpulli abholen. Höhö, beim ersten bin ich grad mal beim Rückenteil... Vielleicht denke ich diesmal auch daran, alte Bücher, die ich nicht mehr lese, mitzunehmen. In der Stadt steht eine alte Telefonzelle als kostenloser Buchladen. Man kann Bücher reinlegen, man kann sich Bücher rausnehmen. Eine gute Idee. Und ich habe viele Bücher! Jetzt bin ich dabei, der Reihe nach jedes Buch noch mal zu lesen und wenn ich feststelle, daß ich dieses Exemplar wohl nie wieder lesen werde, sortiere ich es gleich aus.

Gestern wollte ich ja eigentlich das Obergeschoß putzen, weil ja Regen angesagt war. Nun muß ich sehen, wann ich da mal durchfeudeln kann... Was muß das auch immer so stauben! Gegenüber Baustelle und ringsum Natur die blüht - da können wir froh sein, daß keiner von uns unter einer Hausstauballergie leidet  :)!

Ich warte jetzt in Ruhe auf mein Persönliches Budget und such mir dann eine Hauhaltshilfe - der kann ich doch nicht ein pikobello sauberes Haus präsentieren, oder?

Eine schöne, ausgeglichene Woche wünscht Dir
Zauselspatz
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Offline busymouse

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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #140 am: 18. Mai 2015, 21:03:03 »
Hallo @Zauselspatz ,

riesengroßer Garten und Obergeschoss....  :shock Das ist das einzig Gute an unseren Geschäftspleite. Das Haus mit 3.000 m² ist weg. Das Haus meines Mannes mit Gärtnerei und 10.000 m² Freifläche ist auch weg. Sind nur noch 85 m² Mietwohnung, die mir neben meinem Job putzmäßig aber wie mindestens 500 m² vorkommen. Wenn ich davor stehe, um sauber zu machen, flüstert es in mir: "Der Weltraum - unendliche Weiten... Wir schreiben das Jahr 2015... "  ;D :)))

 ;) Liebe Grüße Birgit
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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #141 am: 19. Mai 2015, 18:30:04 »
Moin, @busymouse,

oh, was meinst Du, wie froh ich war, als wir den Resthof aufgeben mußten! Der einzige Ärger daran war, daß die Bank den Verkauf in die Hand nahm und die KK auch die Hand aufhielt, sodaß wir auch weiterhin ziemlich pleite blieben.
Nicht umsonst haben wir anschließend in RZ in einer Etagenwohnung gewohnt und mein Schatz wurde immer deprimierter.

Durch einen ehemaligen Mitarbeiter (Schwiegersohn vom Vermieter) meines Mannes sind wir an unser jetziges Häuschen zur Miete gekommen. Das hat noch ein kleines separates Gebäude, das er als Werkstatt nutzen kann.
Die Grundfläche ist nicht viel größer als Eure Wohnung und hat auch nur Wohn-/Esszimmer, Schlafzimmer und ein kleines Büro. Eben so ein Vor-oder Nachkriegsbau.

Am besten geht es bei mir mit der Putzerei, wenn ich es mir wirklich einteile. Einen Tag -wenn ich nicht so toll krabbeln kann- geht's dem Staub an den Kragen, am anderen Tag wende ich mich den Böden zu. So habe ich doch jeden Tag Abwechslung :)!

Heute mußte ich meine kleine Stadttour machen - ich könnte nur noch schreien  :o. Aber auch ein positiver Effekt, ich hab' mal bei C&A reingeschaut: endlich gibt es mal wieder tragbare Mode für Frauen, die um Taille/Hüfte zugenommen haben  :jippi!

So, nun muß ich schnell ein kleines Abendessen machen (Rührei und grüne Bohnen).

Ich hoffe, der Regen hört bald auf und die Sonne lacht Dir morgen wieder ins Gesicht.
Zauselspatz
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Offline busymouse

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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #142 am: 19. Mai 2015, 19:07:40 »
Aber auch ein positiver Effekt, ich hab' mal bei C&A reingeschaut: endlich gibt es mal wieder tragbare Mode für Frauen, die um Taille/Hüfte zugenommen haben  :jippi!

Jaaa.... @Zauselspatz   :freu Ich war auch gerade da und habe zwei Blusen abgegriffen. Und ja, ich habe mich genauso wie du darüber gefreut, dass sie dort normale tragbare Größen verkaufen. Ich habs der Verkäuferin sogar gesagt und sie war sehr überrascht, weil sie das wohl schon länger machen. Ich dachte nur: "Da kannste mal sehen, wie lange ich aus reinem Frust schon gar nicht mehr zum Shoppen gegangen bin..."  ^^

 ;) Liebe Grüße Birgit
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Offline Saphira

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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #143 am: 19. Mai 2015, 20:55:50 »
Hallo zusammen,

@busymouse, zauselspatz,

ja die richtige Klamotten zu finden ist echt schwierig.

Habe mir kurzärmlige Blusen bei H & M bestellt. Die alten passen nicht mehr und ich hasse Klamottenkaufen.

Ihr seit beide so fleißig, dafür bewundere ich.
Merke auch, dass ich gerne arbeiten würde. Aber muss wohl erst mal die Sch...-Depression aufgrund der Diagnosen letztes Jahr verarbeiten.
Irgendwie kann ich es nicht verarbeiten.

Wünsche euch eine schöne Woche
Saphira

Offline Zauselspatz

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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #144 am: 20. Mai 2015, 12:13:21 »
Grüß' Dich, @Saphira, Moin, @busymouse,

ich weiß ja nicht, wie lang lange für C&As Verkäuferinnen ist, aber in der Wintersaison habe ich nichts tragbares gefunden. Naja, ich habe nicht in der Abteilung für alte Leute geschaut...ein bischen flott kann man schließlich auch mit über 60 noch rumlaufen  :party.
Und ja, ich hasse shoppen auch. Schon immer. Früher, in meinem Leben als Bestatterin habe ich viel bei Heine bestellt. Jetzt sieht man mich meistens mit Jeggings und nem Shirt oder Pulli. Das ist einfach saubequem, man kann alles damit machen und schick schaut's auch noch aus.
Hier in der Stadt gibt's ein Geschäft, die schicken "Lagenlook" verkaufen. Mein Schatz hat mir dort zum Geburtstag ein hübsches Miniklleid/Longbluse ausgesucht und die Verkäuferin erzählte, daß sie auch im Internet wohl vertreiben. Der Laden heißt "Villa Fabelhaft".

@Saphira, ich glaub, ich muß mal ein ganz kleines bischen mit Dir schimpfen: Du hast gar keinen Grund uns zu bewundern oder traurig zu sein, daß es bei Dir nicht so läuft. Du hast voriges Jahr Deine Diagnose bekommen - - - ich laboriere seit den 90er Jahren mit meinem Kreuz rum und bin jetzt, nachdem ich sämtliche Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten eindeutig geklärt habe, dabei, mich "dreinzuschicken". Ich habe die vielen Jahre, die ich noch gearbeitet habe, einfach funktioniert (mit viel, viel Opiat). Jetzt versuche ich auf meine Gesundheit (haha) zu achten und es geht mir sehr viel besser damit, sodaß ich auch wieder Lust bekommen habe, meinen vielen Interessen nachzugehen.
Und was noch dazukommt, meine Depri-phase war sehr kurz (4 Wochen, in denen mein Mann zur Reha war), dann mußte ich wieder "voll da sein", weil er schwerstdepressiv war. Ich kann mich an ein Gespräch erinnern, wo ich zu meinem Mann sagte,"ich weiß gar nicht, warum ich eine Therapie machen will, mir geht's doch gut". Mein Mann zählte mir dann meine Gründe auf, die ich mitschrieb, um sie nicht wieder in mir zu verschütten. Nein, Saphira, das ist nicht so toll, wie Du jetzt vielleicht denkst. Ich bin saufroh, daß ich Therapie gemacht und einige Dinge in meinem Leben verändert habe, z.B. bin ich nach wie vor für andere Menschen da, aber ich laß mich nicht mehr hinten runterfallen.
Also, nimm es, wie es z.Zt. ist und arbeite an den Dingen die jetzt anstehen, dann werden auch wieder andere Zeiten kommen.

Für den Augenblick erstmal genug getippt, muß gleich mal mit meinem Mann durch die Gegend fahren.

Liebe, sonnige Grüße
Zauselspatz
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Offline Saphira

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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #145 am: 21. Mai 2015, 20:20:31 »
Hallo Zauselspatz,

danke für deine Worte, dass tut gut.
Mehr kann ich hoffentlich am Wochenende schreiben.

Wünsche dir einen schönen Freitag
Saphira

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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #146 am: 07. Juli 2015, 18:57:09 »
Moin, Ihr Lieben,

hier habe ich mich ja lange nicht sehen lassen. Es gab ja auch nicht so viel zu berichten und es mangelte mir an Zeit und Gelegenheit.

Dadurch, daß ich für meinen Mann den Chauffeur mache, geht es mir nicht so gut. Letzte Woche waren wir fast 5 Stunden on tour und ich konnte hinterher kaum noch einen Schritt laufen. Das linke Bein schmerzt von den Zehen bis zur Taille, das rechte Bein fängt auch an zu mucken, d.h. beide Beine schlafen gerne vom Fuß bis zum Knie. Und auch mein Hals muckt auf. Aber ich will auf keinen Fall stärkere Medi nehmen, das schaukelt sich dann so langsam hoch, bis ich wieder tgl. über 100 mg komme. Das will ich auf keinen Fall. Na, mal sehen, wie ich das besser gewuppt bekomme.

Ich bin froh, daß es meinem Mann besser geht, er seine Medi halbieren konnte und er arbeiten kann. Deshalb beiße ich die Zähne zusammen. Na, das tu ich sowieso, jetzt halt nur noch ein bischen mehr.
Durch den Poststreik haben wir fast vier Wochen keine Post erhalten. Ich weiß also nicht, ob das Gericht sich mal auf das Schreiben meines Mannes gezuckt hat. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, daß die von Ihrer Strafe runtergehen. Das würde bedeuten, daß mein Mann 2-3.000,- € habe müßte, um seinen Führerschein wieder zu bekommen. Woher nehmen und nicht stehlen? Wo gerade letzte Woche die Krankenkasse zur Kasse gebeten hat. Lt.Steuerbescheid hat mein Mann in 2013 200,-€ über der Grenze zur Familienversicherung verdient! D.h. eben mal 1.800,- an die IKK abstottern. Dafür liegt er dann 2014 im Limit, da.h., da ist er ajour. Und nun seit April Harzt4-Empfänger, was ich der Kasse auch schon zwei mal gesagt habe. Heute ruft die Kasse an, wir sollten dringend den Vertrag zurückschicken, da mein Mann z.Zt. nicht versichert sei. Hören die überhaupt zu?
Ich habe heute schon zu meinem Mann gesagt, daß ich das alles Schiete finde. Meist ist es ja so, daß er 11 Monate rumkrebst und im November oder Dezember haut dann noch eine große Rechnung alles wieder um. Freuen, daß man mal ein paar € mehr verdient, kann man sich gar nicht. Irgendwer nimmt es einem eh wieder weg. Beim Jobcenter können wir uns auch bald wieder abmelden, denn ein Kunde droht mit Großauftrag, dann würden wir auch wieder über der Grenze liegen. Das geht mir inzwischen alles ziemlich auf die Nerven. Ich bin 100% erwerbsgemindert, kann mich aber gefühlt halbtags nur um die Firma von meinem Mann kümmern.!!! Ich suche nach einer besseren Lösung!

Dafür habe ich die ersten Marmeladen fertig, juchei  :jippi! Holunderblütengelee und Pfirsich-Mango. Morgen will ich auf den Markt um Erdbeeren und Himbeeren zu kaufen. Am Wochenende werde ich dann wohl Männes Lieblingsmarmelade machen: schwarze Johannisbeere-Stachelbeere.

Ab morgen soll es ja ein paar Tage kühler werden, da schafft man ja vielleicht ein bischen mehr. Ich muß die Steuer 2014 fertigmachen und die Buchhaltung auf neuesten Stand bringen (wenn die Firmen-Kontoauszüge im Briefkasten sind).

Für heute wünsche ich Euch einen schönen Abend, eine angenehme Nacht und die nächsten Tage frische Luft zum durchatmen.

Liebe Grüße
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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #147 am: 27. Oktober 2015, 13:55:56 »
Moin, Ihr Lieben,

wo ist bloß die Zeit! hin? Ich habe ja eine halbe Ewigkeit keinen Standlaut von mir gegeben - das muß ich ja unbedingt sofort nachholen!

Ich muß heute noch zwei wichtige Briefe in die Kiste klopfen, doch dafür muß ich erstmal den Kopf frei haben.
Das Jobcenter und die Krankenkasse machen uns wahnsinnig:
Das Jobcenter hat die ersten 6 Monate abgerechnet und festgestellt, daß sie uns jeden Monat 180,14 € zu viel gezahlt haben: 95,- € für's Wohnen, 85,14 € Regelbedarf. Was ich nicht verstehe: Wir wurden aufgefordert, eine andere Bleibe zu suchen und ich habe denen nochmals (weil im Antrag schon erläutert) erklärt, daß ein Teil der Unterkunftskosten auf die Firma entfallen und wir somit im Limit bleiben.
Da hätte das Jobcenter doch gleich die 95,- € kürzen können?????
Mit dem Regelbedarf das gleiche: Mein Mann hat, jetzt vom Jobcenter abgerechnet 0,00 € anrechenbares Einkommen gehabt. Meine Rente hat sich auch nicht geändert, also warum wurden 85,14 € Regelbedarf zu viel gezahlt???? Insgesamt wollen sie jetzt 1.080,84 € zurück haben, in monatlichen Raten von 36,- € wird's abgezogen.

Die Krankenkasse will 4.128,- € haben. 2013 hatte mein Mann zuviel verdient. 2014 war er aber wieder innerhalb des Satzes für Familienversicherte. Da ich aber den Fehler gemacht hatte, nicht sofort die Steuererklärung zu machen, soll er jetzt auch für 2014 und 2015 bis einschl. September als Freiwilliger eingestuft bleiben.

Ich weiß nicht, wie die sich das vorstellen. Na, ich gehe noch mal in mich und fange dann an. Mit der Krankenkasse wende ich mich auch an den NDR. Im Rahmen seiner Markt-Sendung haben sie eine Rubrik: NDR hilft. Vielleicht hilft es ja auch wirklich mal uns und wir bräuchten nur etwas über 1.000,- € zurückzahlen. Das wäre wie Ostern und Weihnachten auf ein Tag.

Na, ich halte Euch auf dem Laufenden. Ehrlich gesagt, ich könnte mir meine Zeit auch netter gestalten als mit solchen Sorgen.

Liebe Grüße
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Offline Saphira

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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #148 am: 01. November 2015, 15:50:08 »
Hallo Zauselspatz,

das ist ja super ärgerlich. Hoffe das es klappt mit der geringeren Rückzahlung.

Mir gehts so lala. Meinem Freund geht es nicht so gut und er hat immer noch keine Arbeit in der er mehr als 450 Euro verdient.
Hoffe es klappt noch dieses Jahr, dass er was findet.

Und ich hätte so gerne ein Haustier zum Streicheln etc., aber das ist in der Wohnung und in der Gesamtsituation nicht möglich. Mich macht das sehr traurig. Bis ca. 2014 habe ich mir meine Zukunft noch anders vorgestellt.  Arbeit, größere Wohnung etc.

Naja

Hoffe du hast nicht nur Stress!

Liebe Grüße
Saphira


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Re: Unbekannte Krankheit (Spinale meningeale Zyste)
« Antwort #149 am: 03. November 2015, 12:54:06 »
Moin, @Saphira ,

es tut mir sehr leid, daß es Dir nicht so gut geht. Aber ich glaube, der "Novemberblues" trifft uns fast alle.

Was ist denn Dein Freund von Beruf? Es ist so blöd, daß man so wenige Chancen für einen Neueinstieg bekommt, wenn man eine Zeit raus war - oder noch gar nie richtig drin. Es sind so viele unentdeckte Talente darunter!
Ich drücke Euch die Daumen, daß er bald einen "ordentichen" Job bekommt.

Kuscheltier hört sich gut an. Ich weiß auch, daß es schwer umsetzbar sein kann. An was für ein Tier hattest Du denn gedacht? Ich würde fast meinen, wenn Kuscheltier für Dich, dann wäre eine Katze am besten. Aber für Eure Wohnung, hast Du wohl recht, wird ein Stofftier am besten geeignet sein.
Laß den Kopf nicht hängen, @Saphira , Du weißt nicht, was die Zeit noch bringt!

Dir geht es nicht alleine so, daß man Träume und Wünsche hatte, von denen man sich verabschieden muß. Ich glaube, daß geht uns allen mehr oder weniger so. Ich weiß, das ist kein Trost, aber vielleicht muß man sich auch ab und zu daran erinnern, daß es nicht einem allein so geht.
Z.B. habe ich auch gedacht, als Rentnerin wird's mir ganz gut gehen. Ich hatte über viele Jahre ein sehr gutes Einkommen, ich hatte Rücklagen, ich habe viel gearbeitet und uns wurde -bis es zu spät war- immer erzählt, die Renten sind sicher. Toll. Ich hätte nie damit gerechnet, daß ich nicht bis an die Rente ran arbeiten werde...
Heute habe ich 850,-€ EM-Rente. Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig.
Da frag' ich mich ganz oft, warum ich mich kaputt gearbeitet habe. Es dankt einem keiner.

So, meine Liebe, wollte nur eben kurz antworten und werde mich jetzt auf's Sofa begeben. Ich habe solche Rückenschmerzen, weil ich mir einen Harnwegsinfekt zugezogen habe. Da bin ich etwas malade und soll mich schonen und warmhalten.

Liebe Grüße aus dem nebligen Norden
Zauselspatz
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