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Autor Thema: Tolles und erbärmliches für und gegen Menschen mit Handicap  (Gelesen 35122 mal)

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Offline RalleGA

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Re: Tolles und erbärmliches für und gegen Menschen mit Handicap
« Antwort #60 am: 11. Dezember 2016, 10:25:33 »
Tolles Nr. 35

Schlichtungsstelle nimmt Arbeit auf

Im schriftlichen Antrag sollte mindestens folgende Angaben enthalten sein:
1. Antragsgegner benennen
2. Wie wurden Sie durch den Träger öffentlicher Gewalt in ihrer Barrierefreiheit eingeschränkt?
3. Hatten Sie z.B. bis heute schon einmal einen Antrag gestellt oder sich bei der Dienstelle/Behörde erkundigt?
4. Wenn ja, bitte schildern Sie hier den genauen Sachverhalt.
5. Welches Ziel wollen Sie in einem Schlichtungsverfahren genau erreichen?
6. Was genau erwarten Sie von der Dienstelle/Behörde, um Ihre Rechte auf Barrierefreiheit zu wahren?

Kontakt:
Schlichtungsstelle BGG - bei der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Mauerstraße 53  10117 Berlin   
Telefon: +49 – (0)30 18 527-2797 info@schlichtungsstelle-bgg.bund.de           
Tel. 030 – 18 527 2805 (Zentrale) z.Z. noch im Aufbau:  www.schlichtungsstelle-bgg.de

mehr hier bei: Kobinet-Nachrichten
« Letzte Änderung: 14. Dezember 2016, 10:38:35 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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« Letzte Änderung: 21. Februar 2017, 10:56:48 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Re: Tolles und erbärmliches für und gegen Menschen mit Handicap
« Antwort #62 am: 08. März 2017, 11:12:13 »
Erbärmliches Nr. 23

Willkür trotz Bundesteilhabegesetz


Das SG Mannheim ein sehr interessantes Urteil gefällt.
Sozialgericht Mannheim Az.: S 8 SO 653/13                                

Es interpretiert den § 87 SGB XII, der den Einsatz des Einkommens über der Einkommensgrenze regelt.
Der Gesetzgeber gibt die Kriterien vor, bleibt ansonsten im Ungefähren.
Das Urteil beschäftigt sich im Wesentlichen mit zwei Sätzen:
1.)

Bei der Prüfung, welcher Umfang angemessen ist, sind insbesondere die Art des Bedarfs, die Art oder Schwere der Behinderung oder der Pflegebedürftigkeit, die Dauer und Höhe der erforderlichen Aufwendungen sowie besondere Belastungen der nachfragenden Person und ihrer unterhaltsberechtigten Angehörigen zu berücksichtigen.
2.)
Bei Pflegebedürftigen der Pflegegrade 4 und 5 und blinden Menschen nach § 72 ist ein Einsatz des Einkommens über der Einkommensgrenze in Höhe von mindestens 60 vom Hundert nicht zuzumuten.   
Im Folgenden geht es stets um das „übersteigende Einkommen“.
Dieses errechnet sich grob aus Einkommen abzüglich des doppelten Eckregelsatzes,
Kosten der Unterkunft und noch ein paar kleinere Positionen wie z.B. Versicherungen.

Selbst hier gab es Eingriffe dieses Gesetzgebers:

In einer fast konspirativ anmutenden Aktion hat die Bundesregierung entgegen eindeutiger Festlegung des Bundessozialgerichtes 2015 die Berücksichtigung der Heizkosten bei er Berechnung des übersteigenden Einkommens herausgenommen.
Was ist das für eine Systematik, die Wasserkosten berücksichtigt, Heizkosten dagegen nicht mehr.
Es bedarf keiner großen Phantasie zur Feststellung, dass hier einfach ein Einsparungsposten gesucht wurde.             

Der zweite Satz dagegen wird von vielen davon betroffenen Menschen als Willkür empfunden:
Menschen mit Pflegegrad 4 oder 5 (bis Ende 2016 Pflegestufe 3) dürfen mindestens 60 Prozent des übersteigenden Einkommens behalten, also müssen sich höchstens 40 % als Eigenanteil anrechnen lassen.
Dieser Satz lässt sich durch die Regelung in Satz 1 noch deutlich reduzieren, oft auf Null!

Bei allen anderen behinderten Menschen gibt es keinen anrechnungsfreien Sockelbetrag.
Eine Minute weniger Hilfebedarf im letzten Jahr kann also monatlich viele hundert Euros kosten.
Sie müssen von Null aufbauend anhand der Kriterien in Satz 1 ihren freien Einkommensanteil erkämpfen.
Das Gericht orientierte sich zudem alleine an den Sozialhilferichtlinien Baden-Württembergs.
Andere Länder haben sicherlich andere Kriterien.
« Letzte Änderung: 08. März 2017, 11:16:07 von RalleGA »
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Re: Tolles und erbärmliches für und gegen Menschen mit Handicap
« Antwort #63 am: 09. März 2017, 10:50:58 »
Erbärmliches Nr. 23.1

Der Willkür Einhalt gebieten!

Ein Kommentar von kobinet-Redakteur Gerhard Bartz


Wer sich das Urteil des SG Mannheim anschaut, kann sicherlich nachvollziehen, dass mit der Einkommensanrechnung Heerscharen von steuerfinanzierten Staatsbediensteten Beschäftigung gefunden haben.
Da die meisten Kriterien auch noch Ermessensspielräume bieten, liegen streitige Auseinandersetzungen auf der Hand.
Mit Gerechtigkeit hat das alles nichts zu tun.

Zudem ist Einkommenseinsatz verfassungswidrig und verstößt gegen die Behindertenrechtskonvention.
Solange der Gesetzgeber sich dieser Einsicht verweigert, sind Streitigkeiten vorprogrammiert.
Jeder Sachbearbeiter urteilt anders als sein Kollege, jedes Sozialamt anders als andere Sozialämter und jedes Bundesland hat sich eigene Regelungen gegeben.
Diese aufwändigen Berechnungen kosten den Staat viel Geld und bringen nur Minimalbeiträge zurück.
Nach Berechnungen von ForseA e.V. und Nitsa e.V. wurden seit dem 1.12.2011 über 2,5 Milliarden für diese Berechnungen zum Fenster hinausgeworfen. Da hier keine Erträge zu erzielen sind, warum besteht der Gesetzgeber dann so vehement auf die Einkommensanrechnung?
Spontan fällt mir hierzu nur ein, dass er behinderte Bürgerinnen und Bürger abschrecken will, ihre Rechte in Anspruch zu nehmen. Dass er dafür deren Verfassungsrechte bricht, interessiert wohl weder Regierung, Bundestag, Bundesrat, auch nicht den Bundespräsidenten.
Denn wie sonst hätte das Bundesteilhabegesetz in Kraft treten können?
Die Einkommensanrechnung unter diesen willkürlichen Vorgaben und Beurteilungsmöglichkeiten wird den hilfesuchenden Menschen nicht gerecht!

Wer immer nach Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft sucht, kann sich das Bundesteilhabegesetz vornehmen.

Behinderte Menschen empfinden dieses als Versuch, sie um die Fortschritte durch die Behindertenrechtskonvention zu betrügen. Sie werden es sich nicht nehmen lassen, dies im Bundestagswahlkampf zu thematisieren und die Schuldigen zu benennen.
« Letzte Änderung: 09. März 2017, 10:55:51 von RalleGA »
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Re: Tolles und erbärmliches für und gegen Menschen mit Handicap
« Antwort #64 am: 16. März 2017, 08:55:33 »
Erbärmliches Nr. 24

Behörde gegen Selbstbestimmung

Jessica Pankow aus Dresden ist 19 Jahre alt und seit ihrer Geburt schwer körperbehindert.
Jetzt soll sie in ein Pflegeheim zu alten Menschen abgeschoben werden.
Sie wehrt sich!

MDR-Fernsehen aus Mediathek
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Offline RalleGA

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Re: Tolles und erbärmliches für und gegen Menschen mit Handicap
« Antwort #65 am: 24. April 2017, 18:41:38 »
Tolles Nr. 36

Stadtrat Ferrat feat. Achter

- Niemals aufgeben -


https://www.youtube.com/watch?v=2MQwjLKRpaU
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Re: Tolles und erbärmliches für und gegen Menschen mit Handicap
« Antwort #66 am: 16. November 2017, 09:49:12 »
Tolles Nr. 37

Grandiose Idee 

Hamburgerin mit Down-Syndrom bekommt einen „Schwer-in-Ordnung-Ausweis"



Hannah, eine Schülerin mit Down-Syndrom, mag das Wort „Schwerbehindertenausweis“ nicht
und schlägt stattdessen das Wort „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ vor.
Jetzt will sogar eine Behörde wirklich so ein Dokument ausstellen.

Fundquelle: Auszug "AZ" November 2017


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Re: Tolles und erbärmliches für und gegen Menschen mit Handicap
« Antwort #67 am: 08. Dezember 2017, 10:31:34 »
Tolles Nr. 38

Eine neue Perspektive auf die Harzer Natur


Der Harz ist um eine Attraktion reicher - Hoch hinaus geht es auf dem Baumwipfelpfad HARZ in Bad Harzburg.
Barrierefrei und für jede Altersgruppe erlebbar, ermöglicht dieser besondere Wanderpfad einen einzigartigen Ausblick
auf die Bad Harzburger Natur.

Baumwipfelpfad BAD HARZBURG

« Letzte Änderung: 08. Dezember 2017, 10:33:15 von RalleGA »
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Re: Tolles und erbärmliches für und gegen Menschen mit Handicap
« Antwort #68 am: 21. Januar 2018, 10:37:55 »
Tolles Nr. 39

Menschen erkennen kranke Mitmenschen auf einen Blick


Einige Hunde erschnüffeln Diabetes, Ratten können Tuberkulose riechen und Fruchtfliegen

Krebszellen: Tiere können Menschen vor Leiden warnen.
Doch auch Menschen erkennen Kranke.

Menschen können oft schon auf einem Foto erkennen, ob der Abgebildete krank ist.
Das fanden Forscher vom Karolinska-Institut in Stockholm heraus.   

Das Team um den Neurowissenschaftler und Schlafforscher John Axelsson injizierte Probanden ein Colibakterium,
das eine Entzündungsreaktion hervorrief. Eine Kontrollgruppe bekam Placebo gespritzt.
Zwei Stunden nach der Injektion wurden Fotos von den Testpersonen gemacht.
Eine weitere Probandengruppe hatte daraufhin wenige Sekunden Zeit, um zu beantworten, ob die Abgebildeten krank oder gesund sind. Tatsächlich erkannten die Testpersonen 81% der Erkrankten, was der Studie zufolge gegen Zufallstreffer spricht.

Doch die Forscher interessierte auch, welche Hinweise aus den Fotos genau zu den Diagnosen führten.
In einer zweiten Sichtungsrunde wurden daher bestimmte Krankheitsmerkmale, die sich im Gesicht ablesen lassen, abgefragt.
Dazu gehörten blasse Lippen, bleiche Gesichtsfarbe, fleckige oder glänzende Haut, hängende Mundwinkel, Schwellungen oder rote Augen. Mit Ausnahme der fleckigen oder glänzenden Haut waren alle diese Merkmale Faktoren, um eine kranke Person zu erkennen.
Die Ergebnisse sind im Fachblatt "Proceedings B" der britischen Royal Society veröffentlicht.

Für die Wissenschaftler gibt ihre Studie Hinweise darauf, wie die Probanden kranke Menschen erkennen konnten.
Gerade mit Blick auf ansteckende Krankheiten wäre diese Fähigkeit ein enormer biologischer Vorteil.
Doch die Forscher weisen auch darauf hin, dass diese rein visuelle Analyse fehleranfällig sein kann.
So könnten traurige oder müde Gesichter im Zweifelsfall auch krank wirken. Tatsächlich deckt sich diese Theorie mit anderen Studien, die ergeben haben, dass müde Menschen öfter sozial gemieden werden. Auch die häufige Stigmatisierung sichtbarer Behinderungen folge aus übermäßigen Krankheitsvermeidungsmechanismen, wie die Autoren der Studie schreiben.

Nichtsdestotrotz gebe ihre Arbeit Anstöße, weiter zu erforschen, wie kranke Mitmenschen erkannt werden.
So sei zu vermuten, dass dies besser gelinge, wenn z.B. auch Körpergerüche oder Bewegungen beobachtet werden können.
Zudem wäre zu prüfen, ob man diese Fähigkeit auch üben kann.

Die Autoren schließen:
"Künftige Studien sollten untersuchen, inwiefern sich Gesichtsausdrücke, die eine Krankheit bedeuten, mit denen grundlegender menschlicher Emotionen wie Sorge oder Angst überschneiden und wie schnell Menschen bei ihren Mitmenschen nach Anzeichen von Krankheiten suchen."

Fundquelle: Auszug „VOLKSSTIMME“ – Januar 2018
« Letzte Änderung: 21. Januar 2018, 10:45:09 von RalleGA »
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Re: Tolles und erbärmliches für und gegen Menschen mit Handicap
« Antwort #69 am: 14. Juli 2018, 08:23:14 »
Tolles Nr. 40

Multiple Sklerose Erkrankte kreieren Kochbuch – nicht nur für MS-Patienten


Gabriela Glatzhoefer leidet seit 35 Jahren an Multiple Sklerose (MS), einer Erkrankung des zentralen Nervensystems,
die Gehirn und Rückenmark angreift und für die es noch keine Heilung gibt.
Doch Leiden ist eigentlich das falsche Wort, denn entgegen vieler Vorurteile führt die 54-Jährige ein ziemlich normales Leben:
"Ich kann Töpfe nicht so gut aus unteren Schränken heben", erklärt die Uelzenerin.
"Aber sonst geht es mir gut."

Um zu zeigen, wie normal das Leben der meisten MS-Patienten ist, hat der Landesverband Niedersachsen der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft ein Projekt entwickelt, das es so in Deutschland noch nicht gab:
ein Kochbuch von MS-Patienten für MS-Patienten - und für alle anderen Hobbyköche.
"Der Fokus sollte nicht auf der Krankheit liegen", erklärt die Projektleiterin und Leiterin der Beratungsstelle in Winsen/Luhe, Waltraud Heus.
"Wir wollen zeigen, was in den Menschen steckt, die an MS leiden und Vorurteile abbauen."
Und Gabriela Glatzhoefer fügt hinzu: "Wir wollten ein gesundes Kochbuch, das Spaß' macht."
So drängen sich Tipps für MS-Patienten, wie das eine Muskatreibe oder ein Knoblauchschneider die Arbeit erleichtern können, nicht auf, sondern ergänzen lediglich die Rezepte.
Bei zehn Treffen haben die MS-Patienten ihre Lieblingsrezepte zusammengetragen sowie Format, Layout und Aufbau des Kochbuchs diskutiert. "Wir haben alles gemeinsam entschieden", bestätigt Gabriela Glatzhoefer.

Herausgekommen ist ein handliches Kochbuch mit 70 Rezepten für jeden Geschmack, bei dem die Hobbyköche kein Detail dem Zufall überlassen haben: Jedes Rezept wurde zu Hause nachgekocht und bei Bedarf verfeinert. "Unsere Familien und Freunde haben als Testesser fungiert". berichtet die Ernährungswissenschaftlerin Petra Goergens. die das Projekt betreut.
Teilweise hätten sie bis in die Nacht telefonisch Rezepte diskutiert und Korrektur gelesen.

So war es bei der gebratenen Roten Bete.
"Wir haben das nachgekocht, aber es sah nicht so aus, wie es sollte und hat auch nicht so geschmeckt",
erinnert sich Petra Goergens. "Das lag daran, dass die Rote Bete frisch sein muss."
Die fertigen Gerichte wurden von einem MS-Patienten fotografisch in Szene gesetzt, eine Grafikerin setzte die Layoutwünsche um.
Weil MS-Patienten nicht so viel fettes Fleisch essen sollen, mussten manche Rezepte geändert werden -
wie der Sauerkraut-Bockwurst-Topf von Gabriela Glatzhoefer.
"Es war zu fleischlastig, also haben wir die Anzahl an Bockwürsten reduziert und vegetarische Varianten aufgenommen."
Neben den Varianten und Tipps finden sich in dem Kochbuch auch Vorschläge für Buffets oder Rezepte für fünf Tage mit entsprechender Einkaufsliste. "Eine Frau, die einen Oberschenkelhalsbruch hat, hat uns gesagt, dass sie die Einkaufsliste praktisch findet, weil ihre Helfer ihr dann immer Essen für fünf Tage einkaufen können", weiß Waltraud Heus.
Auch von den Landfrauen habe sie positive Rückmeldungen bekommen.
Und auch sie, die nicht an MS leidet, wisse dieses Extra und die Einfachheit der Rezepte zu schätzen:
"Für mich als berufstätige Frau ist das eine große Hilfe."

500 der 1000 Exemplare von "Lieblingsküche" habe sie so bereits über die Beratungsstelle in Winsen/Luhe
gegen eine kleine Spende ausgegeben - nicht nur an MS-Patienten.
Das Buch kann über +49 4171 – 629 24 angefordert werden.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Januar 2018
« Letzte Änderung: 14. Juli 2018, 08:26:57 von RalleGA »
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