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Autor Thema: Schmerzen - Behandlungsmethoden - Schmerzkliniken- u.Therapeuten; Links/Infos  (Gelesen 81740 mal)

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Offline RalleGA

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Feldenkrais-Methode:

Den Körper durch Bewegung schulen
-

Alltag ohne Schmerzen


Sanfte Bewegungen statt schweißtreibender Gymnastik:

Die Feldenkrais-Methode soll zu mehr Beweglichkeit und Flexibilität verhelfen, den Alltag erleichtern und Schmerzen lindern.
Aber was genau steckt eigentlich dahinter?         
Gedimmtes Licht, Düfte, Entspannungsmusik, Menschen, die mit geschlossenen Augen vor sich hin meditieren -
dieses Bild haben die meisten wohl beim Thema Feldenkrais vor Augen.
Aber: Das Bild ist falsch.

Feldenkrais ist ein Verfahren zur Schulung des Körpers und der Persönlichkeit über die Bewegung.
Hier lehrt man dafür keine Entspannungstechniken.
Stattdessen wird gezeigt, wie sie alltägliche Bewegungen leichter - also ohne Schmerzen und ohne Anstrengung - meistern.
Ganz ohne Esoterik.              

Feldenkrais ist nicht leistungsorientiert, man muss nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt zehn Strecksprünge können,
sondern soll sich wieder selbst die Schuhe zubinden oder eine Tasse aus dem Regal nehmen können.
Im Unterricht lernen die Schüler nicht, wie sie kräftiger oder beweglicher werden, um die Bewegung auszuführen.
Sie lernen eine andere Art der Bewegung. Kraft und Elastizität kommen dann häufig ganz von allein.

Benannt ist die Methode nach ihrem Begründer Moshé Feldenkrais (1904-1984),
einem israelischer Physiker und Judoka.
Es gibt zwei Arten:
"funktionale Integration" und "Bewusstheit durch Bewegung."


Bei der funktionalen Integration handelt es sich um Einzelstunden, in denen der Feldenkrais-Lehrer den liegenden Schüler bewegt. "Bewusstheit durch Bewegung" wird meist in der Gruppe unterrichtet.
Dabei leitet der Lehrer seine Schüler mit der Stimme bei den sogenannten "Lektionen" an.
   
Meist dauert der Unterricht zwischen 55 und 90 Minuten.
Die Stunde beginnt im Liegen mit einem sogenannten Body-Scan.
Sie führt die Teilnehmer verbal durch ihren Körper und fragt etwa:
Wie liegen die Fersen auf dem Boden?
Wie das Becken?
So lenkt man die Aufmerksamkeit auf alle Bereiche des Körpers.

Dann folgen die Feldenkrais-Lektionen.
Das können alltägliche Bewegungen sein, die in ihre Einzelteile auseinandergenommen und in Zeitlupe ausgeführt werden.
z.B. das Kauen:
Die Teilnehmer liegen auf dem Rücken und öffnen und schließen zunächst vorsichtig den Mund.
Während des Öffnens merkt man schon, ob eine Seite fester ist als die andere.
 
Dann bewegt man bei leicht geöffnetem Mund den Unterkiefer etwas nach rechts und links - aber nicht über den Schmerzpunkt hinweg. Man achtet dabei darauf, was die Zunge macht, mit ihr kann man die Zähne abfühlen und den Mundraum erforschen.       

In der Immanuel-Klinik Rüdersdorf kommt "Bewusstheit durch Bewegung" therapeutisch zum Einsatz.
Hier hält man vor allem das Feedback nach den Lektionen für wertvoll: "Das ist der Meinung nach die größte Stärke, denn die Patienten merken, dass sie selbst etwas bewirken können."           

Feldenkrais-Unterricht muss man in der Regel selbst bezahlen,
denn die Methode steht nicht im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung.
Eine Stunde Gruppenunterricht kostet zwischen 10-15 €, eine Einzelstunde zwischen 60 und 95 €.
Dass Feldenkrais bei bestimmten Beschwerden hilft oder Gesunden guttut, ist nicht so richtig wissenschaftlich belegt.
Aber: Man setzt die Methode sehr erfolgreich ein. Die Schüler berichten, dass Sie sich nach einer Einheit wohler fühlen,
ein besseres Gefühl für ihren Körper haben und insgesamt entspannter sind.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  August 2017

« Letzte Änderung: 19. Oktober 2017, 10:27:47 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Magnesium gegen Kopfschmerzen -

Laut einer Studie (Pharma-Unternehmen Protina) hilft 2x täglich eine Dosis Magnesium dabei,
bei Migränepatienten die Beschwerden zu lindern. Menschen, die anfällig sind für Kopfschmerzen und Migräne,
können sich nicht durchgehend auf Kopfschmerzmittel verlassen.
Für sie kommt eine Therapie mit Magnesium in Frage, die die dauernden Schmerzen verringern könnte. 
Wie es genau zu den Kopfschmerz-Attacken kommt, ist leider noch nicht geklärt.
Wegen der Gefahr einer Schmerzmittelsucht dürfen Medikamente, die Kopfschmerzen und Migräne eindämmen können,
maximal an zehn Tagen pro Monat eingenommen werden.   

Einerseits kann ein Tagebuch dabei helfen, potenzielle Auslöser-Reize zu identifizieren.
Andererseits könnte die tägliche Einnahme von 300 mg Magnesium morgens und abends eine vorbeugende Wirkung zeigen.
Bei den teilnehmenden Migränepatienten konnten dadurch Stärke und Dauer der Beschwerden deutlich vermindert werden.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“ August 2017
« Letzte Änderung: 01. November 2017, 11:28:01 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Cannabis auf der Kippe 

Der für 2019 geplante Start der Produktion von Cannabis zu medizinischen Zwecken in Deutschland steht auf der Kippe.
Vor dem Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf kritisierte der Vorsitzende Richter Heinz-Peter Dicks,
das Bundesinstitut für Arzneimittel habe die Frist beim Vergabeverfahren um Anbau und Lieferung von 6,6 Tonnen zu kurz bemessen.
Das OLG verhandelte über vier Beschwerden von Unternehmen gegen unterschiedliche Vergabe-Aspekte.
OLG Düsseldorf (AZ.: VVII-Verg 40/17)
 
                               Der Cannabis-Wirkstoff THC lindert
Spastiken, Schmerzen, Übelkeit nach Chemotherapien und Epilepsie.

 


Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  März 2018
« Letzte Änderung: 30. März 2018, 09:26:28 von RalleGA »
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Die Bewegungs-Docs

Mit gezielten Bewegungsstrategien Symptome verbessern


33 Beiträge

zur Homepage der Sendung

 
« Letzte Änderung: 19. April 2018, 10:20:30 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Endlich schmerzfrei leben

23 Millionen chronisch schmerzkranke Menschen gibt es in Deutschland.

Die Lebensqualität der Betroffenen ist stark beeinträchtigt, ganz abgesehen von den wirtschaftlichen Folgen am Arbeitsmarkt.
Dabei sind Schmerzen selbst bei schwersten Krankheiten nicht schicksalhaft, sondern gut zu behandeln.

Planet Wissen - 16.04.2018 SWR - 59:21 Minuten

Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.