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Autor Thema: Was ändert sich ab Januar 2020 – was könntest Du ändern  (Gelesen 995 mal)

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Offline RalleGA

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Re: Was ändert sich ab Januar 2020 – was könntest Du ändern
« Antwort #15 am: 01. Juli 2020, 09:50:37 »
Was ändert sich ab Juli 2020 – was könntest Du ändern   

Spürbarer Anstieg der Renten im Sommer 

Rentenplus im Osten 4,20% und im Westen 3,45 %   

Das bedeutet: Eine monatliche Rente von 1.000 €, die nur auf Ost-Beiträgen beruht, erhöht sich dadurch um 42 €,
eine gleich hohe Rente mit West-Beiträgen steigt um 34,50 €. 
Damit nähern sich die Renten in Ostdeutschland weiter an die West-Bezüge an.
Der aktuelle Rentenwert im Osten steigt auf 97,2  des Rentenwerts West.
Bis zum Jahr 2024 soll er aufgrund einer Gesetzesvorgabe von 2017 schrittweise auf 100%  klettern.
Der Rentenwert gibt konkret in Euro an, wie viel ein Entgeltpunkt in der DRV wert ist;
ein Entgeltpunkt - berechnet anhand einer komplizierten Formel - ist maßgeblich für die Höhe der Rente.

Das Rentenniveau beträgt derzeit 48,21%.
Dieser Wert zeigt an, wie hoch das Absicherungsniveau der Rente im Vergleich zu den Löhnen ist. 
Grundlage für die Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung im vergangenen Jahr.
Die für die Rentenanpassung relevante Lohnsteigerung beträgt 3,28% in den alten Ländern und 3,83%  in den neuen Ländern.
Auch die Beitragsentwicklung und das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern spielen eine Rolle.   

Die Auswirkungen der gegenwärtigen Corona-Krise auf die Wirtschaft sind in den Festlegungen noch nicht berücksichtigt.
Demnach haben sie auf die Rentenerhöhung im Sommer keine Auswirkungen.
Die Höhe der Rentenanpassung wird vom Sozialressort in einer Verordnung festgelegt.
Der Bundesrat muss zustimmen.
Auch in den vergangenen Jahren waren die Renten stetig angestiegen:
2019 im Westen um 3,18% und im Osten um 3,91%. 2018 waren es 3,22% im Westen und 3,37% im Osten.

Mit dem Übertritt der geburtenstarken Jahrgänge in die Rente kommen in den nächsten Jahren weniger Beitragszahler auf zahlreichere Rentner. Der Beitragssatz von 18,6% dürfte laut dem jüngsten Rentenversicherungsbericht aber bis 2024 stabil bleiben.
Bis 2025 darf er laut Gesetz auch nicht über 20% steigen.
Dann dürfte er ansteigen. Hinsichtlich des künftigen Rentenniveaus will die Rentenkommission der Bundesregierung ein Sicherungsniveau zwischen 44 und 49% empfehlen. Ein konkretes Konzept für die Zeit nach 2025 gibt es aber nicht. 

Fundquelle: Auszug – „Neues Deutschland“  April 2020
« Letzte Änderung: 01. Juli 2020, 09:52:12 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2020 – was könntest Du ändern
« Antwort #16 am: 02. Juli 2020, 08:41:11 »
Was ändert sich ab Juli 2020 – was könntest Du ändern 

Neuer Mindestlohn für Pflegefachkräfte


Für Pflegefachkräfte soll zum 1. Juli 2020 ein einheitlicher Mindestlohn von 15 € gelten, ab April 2022 soll er auf 15,40 € steigen.
Zusätzlich zum gesetzlichen Urlaubsanspruch erhalten Pflegebeschäftigte fünf Tage Zusatzurlaub in diesem Jahr sowie sechs ab 2021.   

Was ändert sich ab Juli 2020 – was könntest Du ändern

Mehrwertsteuer wird für halbes Jahr gesenkt

Ein halbes Jahr lang will die Bundesregierung ab 1. Juli die MwSt. von 19 auf 16%,
bei Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs von 7 auf 5% senken.

Fundquelle: Auszug – „MERKUR“ - Juni 2020 
« Letzte Änderung: 02. Juli 2020, 08:43:49 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2020 – was könntest Du ändern
« Antwort #17 am: 03. Juli 2020, 09:06:22 »
Was ändert sich ab Juli 2020 – was könntest Du ändern

Medizinische Fußpflege jetzt öfter Kassenleistung 


Hornhaut abtragen und Nägel bearbeiten - das kann bei bestimmten Erkrankungsbildern schlimmen Entzündungen im Fuß vorbeugen.
Künftig können Ärzte häufiger eine podologische Therapie verordnen.

Gesetzlich Krankenversicherte haben ab Juli in mehr Fällen Anspruch auf eine medizinische Fußpflege.
Ärzte können sie fortan auch bei Schäden an der Fußhaut und Zehennägeln verordnen,
die durch ein Querschnittsyndrom oder eine Neuropathie verursacht wurden. 
Die podologische Therapie kann nach Angaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zukünftig von allen Patientinnen und Patienten in Anspruch genommen werden, bei denen nachweislich eine Schädigung des Fußes bestehe, die mit dem diabetischen Fußsyndrom vergleichbar und auf ähnliche Sensibilitätsstörungen zurückzuführen sei.
Bisher war eine medizinische Fußpflege laut G-BA ausschließlich bei einem diabetischen Fußsyndrom verordnungsfähig.
Das betrifft Rheuma Erkrankte, Patienten die eine Chemo-Behandlung bekommen und Querschnittsgelähmte...
Diese Erkrankungen werden in Zukunft eventuell eine Verordnung vom Arzt erhalten.
 
Info`s zum G-BA-Beschluss

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Juni 2020
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Re: Was ändert sich ab Januar 2020 – was könntest Du ändern
« Antwort #18 am: 07. Oktober 2020, 10:06:13 »
Was ändert sich ab Juli 2020 – was könntest Du ändern     

Bei Witwenrenten gelten höhere Einkommensgrenzen
   

Die Einkommensgrenzen für Bezieher von Witwen- und Witwerrenten haben sich erhöht.
In Ost und West sind die Freibeträge allerdings unterschiedlich - ein Umzug kann also die Rentenhöhe beeinflussen.

Seit Anfang Juli gelten neue Einkommensgrenzen für die Bezieher von Witwen- und Witwerrenten.
Wer eine entsprechende Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezieht, erhält diese nur dann in voller Höhe,
wenn das eigene Einkommen einen Freibetrag nicht übersteigt.               

Wird dieser Freibetrag überschritten, erfolgt eine teilweise Anrechnung des Einkommens auf die Rente, wie die  DRV - Bund erläutert.     

Der Freibetrag ist dabei abhängig vom Wohnsitz des Rentenempfängers. Zum 1. Juli ist er von 873 auf 903 Euro in Westdeutschland und von 842 auf 877 Euro in Ostdeutschland gestiegen. Für jedes waisenrentenberechtigte Kind des Rentenempfängers hat sich der Freibetrag um 191 Euro im Westen und um 186 Euro im Osten erhöht. Durch die unterschiedlich hohen Freibeträge kann sich die Höhe der Rente bei einem Umzug zwischen alten und neuen Bundesländern ändern.   

Fragen zu Auswirkungen beantworten die Mitarbeiter der DRV in den Auskunfts- und Beratungsstellen und am kostenlosen Servicetelefon unter der Rufnummer 0800/1000 4800.     

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Juli 2020
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Re: Was ändert sich ab Januar 2020 – was könntest Du ändern
« Antwort #19 am: 07. Oktober 2020, 10:07:50 »
Basiskonto der Deutschen Bank ist zu teuer

Armer Nutzer, hohe Gebühren


Die Idee klingt gut:

Jeder, egal wie arm oder reich, hat Anspruch auf ein eigenes Girokonto, die Bank darf keinen Kunden abweisen.

Seit 2016 gibt es in Deutschland das sogenannte Basiskonto.  :supi

Aber bei der Deutschen Bank kostet die Kontoführung bisher 8,99 € im Monat  :nd
- für den Bundesgerichtshof -  Grund genug einzuschreiten.
BGH – Urteil: Az.: XI ZR 119/19

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Juli 2020
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Re: Was ändert sich ab Januar 2020 – was könntest Du ändern
« Antwort #20 am: 07. Oktober 2020, 10:09:51 »
Was ändert sich ab September 2020 – was könntest Du ändern

Kinderbonus


Familien erhalten in diesem Jahr einen Bonus in Höhe von 300 € pro Kind, für das Kindergeld gezahlt wird.
Die Prämie ist Teil des Konjunkturpakets zur Abfederung der Folgen der Corona Pandemie.
Der Kinderbonus soll im September und Oktober ausgezahlt werden.
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Re: Was ändert sich ab Januar 2020 – was könntest Du ändern
« Antwort #21 am: 07. Oktober 2020, 10:11:09 »
Was ändert sich ab September 2020 – was könntest Du ändern   

Bußgelder für Maskenpflichtverweigerer:

Ab 1. September wird die Einhaltung der Maskenpflicht in Zügen und an Bahnhöfen der Deutschen Bahn stärker kontrolliert. Wegen zahlreicher Verstöße gegen die Maskenpflicht auf Innenstadt-bahnhöfen will die Deutsche Bahn vor allem an den Abenden ihre Kontrollen verstärken.
Bis zu 120 Züge sollen täglich kontrolliert werden. Zugbegleiter im Fern- und Regionalverkehr können Reisende ohne Maske des Zuges verweisen.   

Lotterie:
Die Lotterie »6 aus 49« wird vom 23. 09.2020 an teurer. Ein Tippfeld für die Ziehungen mittwochs und samstags kostet 1,20 Euro statt wie bisher 1 Euro. Im Gegenzug soll es höhere Gewinne geben: Bei zwei Richtigen plus Superzahl sechs statt bisher fünf Euro. Mit sechs Richtigen ohne Superzahl sollen mehr Millionengewinne möglich sein. Zugleich wird neu geregelt, wann ein Lottojackpot bei der Ziehung »6 aus 49« in jedem Fall ausgeschüttet wird. Bislang gilt, dass der Jackpot bei der nächsten Ziehung geleert wird, wenn zuvor zwölf Mal in Folge kein Tipper sechs Richtige mit Superzahl hatte. Künftig gilt eine Höchstsumme von 45 Millionen Euro im Jackpot. Wird diese erreicht, wird ausgeschüttet. Die Laufzeit spielt dann keine Rolle mehr. Da die neue Regelung ab 23. September greift, ist es rechnerisch nicht mehr möglich, dass es vorher zwölf Ziehungen in Folge ohne sechs Richtige plus Superzahl gibt.     

Ausbildung zum Psychotherapeuten:
Bisher mussten angehende Psychotherapeuten nach dem Psychologie- oder Pädagogikstudium eine kostenpflichtige Ausbildung absolvieren. Ab September ist damit Schluss. Einige Universitäten bieten ein Direktstudium für Bachelor und Master an.   

Insolvenzantragspflicht:
Für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in finanzielle Bedrängnis geraten, hatte die Bundesregierung die Insolvenzantragspflicht bis zum 30. September ausgesetzt. Diese Frist wird nun bis Jahresende verlängert.

Waffengesetz:
Am 1. September ist das dritte Waffenänderungsgesetz in Kraft getreten.
Zukünftig wird die zulässige Größe von Magazinen bei bestimmten Schusswaffen begrenzt. Außerdem werden halbautomatische Waffen verboten. Im Rahmen der Regeländerung werden Waffenbesitzer alle fünf Jahre überprüft. Damit Behörden eine Waffe besser nachverfolgen können, wird das nationale Waffenregister mit Angaben von der Herstellung bis zur Entsorgung erweitert.

Fundquelle: Auszug – „Neues Deutschland“  September 2020
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Re: Was ändert sich ab Januar 2020 – was könntest Du ändern
« Antwort #22 am: 07. Oktober 2020, 10:14:38 »
Was ändert sich ab Oktober 2020 – was könntest Du ändern

Neue und umfangreichere Kassenleistungen:
Zahnersatz Teil I


Für Zahnersatz gibt es von der Kasse bald etwas mehr Zuschuss - nämlich 60 statt 50, mit Bonusheft sogar bis zu 75%.
Die Regelung tritt aber erst im Oktober 2020 in Kraft.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Dezember 2019
« Letzte Änderung: 22. November 2020, 09:31:37 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2020 – was könntest Du ändern
« Antwort #23 am: 19. Oktober 2020, 09:21:16 »
Was ändert sich ab Oktober 2020 – was könntest Du ändern

Zahnersatz Teil II

Wenn im Bonusheft eine Lücke klafft, kann die Kasse in Ausnahmefällen ein Auge zudrücken 

Bisher war ein lückenlos geführtes Bonusheft die Voraussetzung für einer erhöhten Kassenzuschuss zum Zahnersatz.
Doch das ändert sich zum 1. Oktober zumindest teilweise:
So kann zumindest für den höchsten Zuschuss, für den Patienten zehn Jahre ohne Unterbrechung die notwendigen Vorsorgetermine nachweisen müssen, das einmalige Versäumnis einer Untersuchung folgenlos sein.

Patienten müssen allerdings schlüssig begründen können, warum sie in dem betreffenden Jahr oder
für Kinder zwischen sechs und 18 Jahren - in dem Halbjahr nicht zum Zahnarzt gehen konnten.
Beispiele für Ausnahmefälle nennt der Gesetzgeber nicht.
Somit liege es im Ermessen der Krankenkasse, ob sie einen Fall als begründet ansieht.

Gut zu wissen für Eltern: Kinder und Jugendliche, die im ersten Halbjahr 2020 wegen Corona nicht zur Zahnvorsorge konnten,

Fehlt behalten ihren vollständigen Bonusanspruch, sofern sie sonst stets zweimal jährlich zum Zahnarzt gehen. 
Dabei gilt eigentlich:
ein Eintrag im Bonusheft, weil Patienten nicht bei der Untersuchung waren, gilt die Bonusregelung nicht mehr.

Ein Anspruch auf einen Bonus bestehe erst wieder, - wenn die Kontrolltermine - der vorigen fünf Jahre lückenlos nachgewiesen werden.
Ab Oktober profitieren Patienten mehr von einem lückenlos gefüllten Bonusheft:
Wer fünf Jahre ohne Unterbrechung die Vorsorgetermine nachweisen kann, aber kommt 70 statt-bisher 60 Prozent
Festzuschuss für einen Zahnersatz.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Oktober 2020
« Letzte Änderung: 19. Oktober 2020, 09:29:07 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2020 – was könntest Du ändern
« Antwort #24 am: 08. November 2020, 14:29:40 »
Was ändert sich ab Oktober 2020 – was könntest Du ändern

Pfändungsschutz beim "P-Konto" ausgeweitet  


Geld auf einem P-Konto kann bis zu einem monatlichen Betrag von 1.200 € nicht gepfändet werden.
Durch eine Reform sollen Betroffene nun die Möglichkeit bekommen, eine höhere Summe anzusparen.

Bereits im Oktober beschloss der Bundestag, den Pfändungsschutz von Guthaben auf dem sogenannten P-Konto zu erweitern.
Mit der Reform soll etwa die Frist für die Übertragung von nicht verbrauchtem, pfändungsfreien Guthaben von einem Monat auf drei Monate verlängert werden. Dieser Neuregelung stimmte nun auch der Bundesrat zu. 
Dadurch sollen die Betroffenen höhere Summen ansparen können als bisher.
Seit zehn Jahren können Bankkunden ihr Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln.             

Auf dem "P-Konto" darf ein Guthaben von monatlich knapp 1.200 Euro grundsätzlich nicht gepfändet werden,
damit auch überschuldete Verbraucher die Möglichkeit haben, Zahlungen abzuwickeln oder Bargeld abzuheben. 

Gesetzentwurf der Bundesregierung
« Letzte Änderung: 08. November 2020, 14:33:47 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2020 – was könntest Du ändern
« Antwort #25 am: 22. November 2020, 09:30:53 »
Was ändert sich ab November 2020 – was könntest Du ändern

Neue Kassenleistungen bei Schlafapnoe; Hepatitis und Sichelzellkrankheit:

Für Patienten soll es einige neue Kassenleistungen geben.
Von einer könnten Erwachsene profitieren, die beim Schlafen unter wiederholten Atemaussetzern (obstruktive Schlafapnoe) leiden -
und als Folge Schläfrigkeit und Konzentrationsschwäche am Tag haben. Sie können künftig eine Unterkiefer-Schiene vom Arzt verordnet bekommen, wenn eine Überdrucktherapie mit Atemmaske nicht erfolgreich eingesetzt werden kann.

Unterkiefer-Protrusionsschiene werden den Angaben zufolge beim Schlafen auf den Zähnen getragen und drücken den Unterkiefer sanft nach vorn - damit sollen Atemwege offen bleiben. 

Versicherte ab 35 Jahren sollen künftig einmalig Anspruch darauf haben, sich bei regelmäßig möglichen Gesundheits-Check-Ups auf die Viruserkrankungen Hepatitis B und Hepatitis C testen zu lassen.
Das beschloss der Gemeinsame BA von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen.
So seien unentdeckte, zunächst ohne Symptome oder schleichend verlaufende Infektionen zu erkennen.
Unbehandelte chronische Hepatitis könne Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs haben.
Solche generellen Gesundheitsuntersuchungen (Check-Ups) sind ab 35 alle drei Jahre möglich.

 Neue Leistung - Hepatitis

In die Früherkennungsuntersuchungen für Neugeborene soll ein Bluttest auf die Sichelzellkrankheit aufgenommen werden - einen angeborenen Gendefekt, bei dem sich die eigentlich runden roten Blutkörperchen verkrümmen und den Sauerstofftransport nicht mehr gut erfüllen. Durch eine Blutuntersuchung können Auffälligkeiten früh erkannt werde.
Pro Jahr werden in Deutschland etwa 150 Kinder mit der Sichelzellkrankheit geboren, wie es hieß.

Neue Leistung -Sichelzellkrankheit

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  November 2020
« Letzte Änderung: 22. November 2020, 09:47:47 von RalleGA »
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