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Autor Thema: Hernien: Allgemeinchirurgie  (Gelesen 153 mal)

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Offline RalleGA

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Hernien: Allgemeinchirurgie
« am: 25. März 2018, 11:12:13 »
Hernien:     Allgemeinchirurgie -

Männer um die 50 besonders gefährdet 


Hernien OP`s  gehören zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen im Bauchraum.
Weltweit sind ca.1 Milliarde Menschen im Laufe ihres Lebens von einer Hernie betroffen.
Schätzungsweise werden rund 20 Millionen Leistenbrüche operiert.
Allein in Deutschland fallen jährlich rund 350.000 Hernien- und ungefähr 100.000 Bauchwandbruch-Operationen an.

Doch was ist eigentlich eine Hernie?
Man versteht darunter einen Eingeweidebruch, der durch eine Schwachstelle in der Bauchwand entstehen kann.
Dringen dadurch Eingeweide nach außen, entstehen sackartige Ausstülpungen, die nur noch von der Haut bedeckt werden.
Da ein Bruch der Eingeweide mehrere Organe betreffen kann, sind die Folgen oft sehr schmerzhaft.

Eine Operation ist auch deshalb in den meisten Fällen unerlässlich, weil eine Rückbildung im Erwachsenenalter sehr unwahrscheinlich ist. Besonders häufig seien Männer im Alter zwischen 40 und 50 Jahren betroffen.

Es gibt verschiedene Hernien und OP-Arten.
Am bekanntesten sind
Leisten- Nabel-, Narben- und Zwerchfellbrüche, Bauchwand- oder auch Schenkelhernien.


Tipp:
Anhaltende, diffuse Schmerzen im Bauchraum sollten zunächst dem Hausarzt vorgestellt werden,
der bei gegebenem Verdacht zum Facharzt überweist.
Ist eine Operation unumgänglich, klärt der über die verschiedenen Möglichkeiten auf.

Die meisten Patienten können wenige Stunden nach dem etwa 30-minütigen Eingriff entlassen werden.
2 - 4 Wochen nach der OP sollten schwere körperliche Arbeit und Heben schwerer Lasten gemieden werden.

SPIEGHELHERNIEN -  sind eine seltene, spezielle Bruchform
in der oberen Bauchwand. Sie verursachen gleichbleibende Schwellungen im Bauchraum, aber nicht unbedingt Schmerzen
– Operationen sollten stationär erfolgen.

Fundquelle: Auszug – "aktiv & gesund" - Ausgabe März 2018
« Letzte Änderung: 25. März 2018, 11:16:18 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.