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Autor Thema: Connshing-Syndrom - oft Ursache für Bluthochdruck  (Gelesen 164 mal)

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Offline RalleGA

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Connshing-Syndrom - oft Ursache für Bluthochdruck
« am: 12. März 2018, 09:40:47 »
Neue Therapie bei Bluthochdruck

Bluthochdruck
ist häufig auf das so genannte Connshing-Syndrom zurückzuführen.

Der Begriff steht für eine Nebenniere, die, oft einseitig in einer Geschwulst, zu viel Aldosteron produziert.
Also ein Hormon, das den Blutdruck reguliert.
Laut einer aktuellen Studie haben viele Patienten mit Conn-Syndrom auch einen stark erhöhten Cortisol-Spiegel,
wie er beim Cushing-Syndrom vorkommt.
Bei diesen Patienten besserten sich die Symptome, nachdem ihnen eine oder beide Nebennieren entfernt wurden.
Die Autoren tauften dieses Phänomen Connshing-Syndrom.
Medizinisch relevant ist diese Erkenntnis wegen der Tatsache, dass unter den rund 24 Millionen Hypertonikern
in Deutschland von etwa 1,2 Millionen Patienten mit Conn-Syndrom auszugehen ist.

Sie haben gegenüber „normalen" Patienten mit Bluthochdruck ein zwei- bis zwölffach gesteigertes Risiko,
an Herzinfarkt, Schlaganfall und Vorhofflimmern zu erkranken.

Deshalb ist für sie das Connshing-Syndrom von großer Bedeutung.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“ November 2017
« Letzte Änderung: 12. März 2018, 09:49:09 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.