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Autor Thema: PARKINSON + CBD Atypisches Parkinson  (Gelesen 1558 mal)

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Offline stoerchi62

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PARKINSON + CBD Atypisches Parkinson
« am: 13. November 2016, 21:03:37 »
Hallo an Alle,
ich bin neu hier und hoffe  den einen oder anderen Rat und gedankliche Verbundenheit zu finden.
Bei meinem Mann wurde vor 3 Jahren Corticobasle Degeneration (CBD) diagnostiziert.
Ich pflege meinen Mann momentan  noch allein und wir Beide versuchen jedem Tag das Beste abzugewinnen.
Leider schreitet diese atypische Parkinsonerkrankung sehr schnell voran.     :-[

Die Funktion der  Hände  ist total eingeschränkt und die Beweglichkeit  der Beine bzw Füße wird auch immer weniger.
Die Zungenfunktion wird auch immer weniger (Essen geht grad noch so und Trinken kriegen wir noch mit einem Strohhhalm hin).
Mein Mann hat alle 2-3 Monate einen Termin in der Uni Klinik doch außer Spritzen in die Arme und Hände
(um die Verkrampfung zu lösen) passiert sonst nichts.
Ich fühle uns dort irgenwie nicht so richtig aufgehoben und im Moment überwiegt das Gefühl des allein gelassen sein total .
Am schlimmsten ist für mich diese totale Hilflosigkeit.
Aus diesem Grunde bin ich hier, denn ich denke, dass es nicht nur mir so ergeht .
« Letzte Änderung: 23. Februar 2021, 16:34:10 von RalleGA »

Offline RalleGA

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Re: PARKINSON + CBD Atypisches Parkinson
« Antwort #1 am: 23. Februar 2021, 16:37:48 »
Parkinson kündigt sich lange vorher an     Frühzeitige Diagnose möglich

diese Warnzeichen sollten Sie nicht ignorieren


Rund 220.000 Menschen sind in Deutschland von Parkinson betroffen, typische Symptome sind ein unsicherer Gang und zitternde Hände. Folgende Frühwarnsignale sollten Sie ernst nehmen.
•   Der Londoner Arzt James Parkinson beschrieb erstmals 1817 die Symptome der Parkinson’schen Krankheit.
•   Typisch für die Erkrankung des Nervensystems sind folgende Symptome: Zittern (Tremor) und Bewegungsarmut (Akinese).
•   Diese treten allerdings in der Regel erst im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit auf.

Es gibt aber Anzeichen für Parkinson, die sich bereits Jahre vorher bemerkbar machen.
Bei der Parkinson-Krankheit, auch Morbus Parkinson, sterben für die Beweglichkeit zuständige Gehirnzellen nach und nach ab.
Infolge können Betroffene immer schlechter gehen und greifen.
Betroffenen fällt es schwer, Beine und Arme in Bewegung zu setzen, alles passiert langsamer.
Erkrankte laufen häufig mit Trippelschritten, die Arme schwingen weniger mit und sie schreiben zunehmend kleiner.
Außerdem typisch für Parkinson: Das Gesicht der Patienten wird ausdrucksloser, sie schlucken seltener und die Stimme wird leiser.
Bei Krankheitsbeginn ist meist nur eine Körperseite betroffen.
Auch ein Muskelzittern vor allem in Ruhe, von Medizinern als Tremor bezeichnet, spricht für eine Parkinson-Erkrankung.
Diese Symptome treten meist im fortgeschrittenen Stadium bei Parkinson auf.
Doch es gibt auch Beschwerden, die die Krankheit bereits Jahre vor ihrem Ausbruch ankündigen.
Dabei kann es sich um körperliche als auch psychische Anzeichen handeln.

Parkinson: Diese frühen Symptome können die Nervenkrankheit ankündigen

Die frühen Symptome der Parkinson-Krankheit können von Medizinern häufig nicht eindeutig zugeordnet werden,
da sie auch auf andere Krankheitsbilder zutreffen können.

Diese Beschwerden sollten Sie allerdings von einem Arzt abklären lassen, da sie Frühwarnsignale einer Parkinson-Krankheit sein könnten.
Eine frühe Diagnose ist insofern wichtig, weil eine früh einsetzende Therapie den Krankheitsverlauf abschwächen und verlangsamen kann.

Morbus Parkinson kündigt sich meist schleichend an, unter anderem durch folgende Beschwerden:
•   Empfindungsstörungen wie Schmerzen, fehlender Geruchssinn, Kribbeln, Taubheitsgefühl
•   Schlafstörungen
•   Psychische Erkrankungen wie Depression
•   Zunehmende Vergesslichkeit und Erinnerungslücken
•   gestörte sexuelle Funktionen
•   Störungen der Verdauung wie Verstopfung

Ob eines oder mehrere der Symptome tatsächlich mit Parkinson in Verbindung stehen, kann nur ein Facharzt herausfinden.
Die richtige Anlaufstelle sind Spezialisten für neurodegenerative Erkrankungen.
Wie FOCUS.de informiert, lässt eine Hautprobe den Nachweis von Morbus Parkinson zu.
So soll die Parkinson-Diagnose durch den Nachweis bestimmter Eiweißablagerungen in den Nervenenden der Haut bei Menschen in einem frühen Krankheitsstadium möglich sein.

Mehr : H I E R

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Oktober 2020

« Letzte Änderung: 23. Februar 2021, 16:48:55 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.