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Autor Thema: Hilfsmittel u.a. aus dem Pflege-Paket  (Gelesen 1548 mal)

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Offline RalleGA

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Hilfsmittel u.a. aus dem Pflege-Paket
« am: 25. Oktober 2014, 09:50:50 »
Hilfsmittel - Pflege-Paket

Info unter: 0800 – 72 39 87 02

www.pflege-paket.de


Anlage:
Formulare + Bestellschein 
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2014, 10:53:00 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Re: Hilfsmittel u.a. aus dem Pflege-Paket
« Antwort #1 am: 18. Dezember 2014, 10:54:44 »
Hilfsmittel:

Hier sind mal einige Informationen über Rollatoren zusammengetragen


Viele Senioren schwören auf ihren Rollator.
Der gibt ihnen Sicherheit beim Gehen und kann einen Einkaufswagen ersetzen.
Im Handel gibt es viele Modelle zu unterschiedlichen Preisen.

Worauf muss man beim Kauf achten?

Welche Arten von Rollatoren gibt es?
                       

Es gibt viele Rollatoren für unterschiedliche Zwecke.
Die wichtigsten Modelle:
Standardmodelle, die viele Krankenkassen bezahlen, kosten rund 60 €.
Premium-Rollatoren kosten mehrere 100 €.
Sie sind oft besser verarbeitet und bieten einfache Klappmechanismen.
Gegen Aufpreis gibt es Zusatzausstattung wie Rückengurt, Stockhalterung, Schloss, Beleuchtung,
spezielle Handgriffe sowie Körbe und Taschen.

Hilfsmittelkatalog vom Spitzenverband der Krankenkassen

Hilfsmittel - Rollatoren

Fundquelle: www.ndr.de/markt     
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2014, 11:01:32 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Re: Hilfsmittel u.a. aus dem Pflege-Paket
« Antwort #2 am: 01. Mai 2018, 15:29:39 »
Müssen Rollstuhlfahrer schnell fahren?

Tatbestand:


Strittig ist die Aufnahme eines von der Klägerin hergestellten Rollstuhl-Bikes
in das Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).


Verfahrensgang: 
SG Detmold, 16.12.2010 - S 3 KR 89/07
LSG Nordrhein-Westfalen, 08.12.2015 - L 1 KR 61/11
BSG, 30.11.2017 - B 3 KR 3/16 R
« Letzte Änderung: 01. Mai 2018, 15:33:08 von RalleGA »
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Offline RalleGA

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Re: Hilfsmittel u.a. aus dem Pflege-Paket
« Antwort #3 am: 12. August 2018, 09:18:12 »
Drei Wochen-Frist für Anträge auf Hilfsmittel gekippt

Mit dem Urteil (Az.: B 3 KR 4/16 R, B 3 KR 18/17 R und B 3 KR 12/17 R)  vom 15.3.2018
hat das BSG die 3-5 Wochen Frist für Bearbeitung von Anträgen über Hilfsmittel gekippt.               

Ab nun gilt die Fristenregelung des §18 SGB IX.   

Hilfsmittel zum Ausgleich einer Behinderung müssen nun nicht mehr innerhalb von drei Wochen, bei der Anrufung des MDK innerhalb von fünf Wochen genehmigt werden. Somit ist auch die Selbstbeschaffung innerhalb dieser Frist nicht mehr möglich,
ohne das Risiko einzugehen diese Kosten nicht mehr von der Krankenkasse ersetzt zu bekommen.

Dies gilt freilich nicht für Hilfsmittel, die für Therapiezwecke eingesetzt werden.
Hierfür ist weiterhin die Genehmigungsfiktion gemäß §13 Abs. 3a SGB V gültig.
Begründung + Pressemeldung des BSG:
„Hilfsmittel der GKV zur Vorbeugung“ (§33 Abs.1 Satz 1 Var. 2 SGB V) und zum Behinderungsausgleich (§33 Abs. 1 Satz 1 Var. 3 SGB V) gehören – anders als Leistungen, die der Sicherung des Erfolgs einer Krankenbehandlung dienen (§33 Abs.1 Satz 1 Var. 1 SGB V) –
zu den Leistungen zur medizinischen Rehabilitation. Sie werden nicht in erster Linie mit dem Ziel eingesetzt, auf die Krankheit….
Therapeutisch einzuwirken, sondern hauptsächlich mit dem Ziel, die damit verbundene Teilhabebeeinträchtigung eines Menschen mit Behinderung auszugleichen oder zu mildern.“     
       
Bei Hilfsmitteln, wie Rollstühle, Elektrorollstühle, etc., die zum Behinderungsausgleich dienen
muss die Antragsteller/in nun wieder bis zu zwei Monaten auf eine Entscheidung der zuständigen Krankenkasse warten.

Sollten die entsprechenden Fristen für sämtliche Hilfsmittel, also zur Therapie oder zum Behinderungsausgleich verstreichen,
gilt weiterhin nach Zugang des Ablehnungsbescheides das Recht auf Selbstbeschaffung.
Sollte die Ablehnung der Krankenkasse rechtswidrig sein, muss sie die Kosten für den Kaufpreis erstatten.

siehe auch:
Abrupte Auslegungsänderung der Genehmigungsfiktion § 13 Abs.  3a SGB V
« Letzte Änderung: 12. August 2018, 09:24:19 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.