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Autor Thema: Endometriumbiopsie-Pipelle-Hamburg  (Gelesen 4493 mal)

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Offline Panchas

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Endometriumbiopsie-Pipelle-Hamburg
« am: 01. Oktober 2014, 11:31:19 »
Hallo Ihr Lieben,
ganz lange war ich nicht mehr hier...meine jährliche Spiegelung hab ich gerade hinter mir und bin immer noch ohne Befund :-) wieder ein geschenktes Jahr! Allerdings bin ich jetzt 35 und auf der Suche nach einem Arzt in Hamburg der diese Pipelle-Geschichte macht. Hat das schon jemand irgendwo im Norden gemacht? Im Uke erreiche irgendwie nie jemanden und auf Mails scheinen sie nicht zu antworten...

LIeben Gruß und danke für Eure Infos!
Antje

Offline busymouse

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Re: Endometriumbiopsie-Pipelle-Hamburg
« Antwort #1 am: 30. Januar 2015, 20:17:41 »
Hallo Antje,

da bedankst du dich im voraus und kriegst dann monatelang keine Antwort... nicht einmal von mir... #schäm  :rotwerd

Hast du in Hamburg jemanden gefunden, der das macht? Die Pipelle-Methode ist ja nicht das Non-Plus-Ultra, aber das weißt du, oder? Das ist so ein bißchen wie im Trüben zu fischen. Die können eine Probe genau zwischen zwei Tumoren entnehmen und werden nichts davon merken.

Ich habe bislang immer eine Abrasio machen lassen, also die gesamte Schleimhaut raus. Außerdem habe ich mir die Gebärmutterschleimhaut, so weit es bei mir möglich war, entfernen lassen.... getreu nach dem Motto "wo nichts ist, da kann nichts wachsen". Letzteres übrigens schon vor acht Jahren. Das hat übrigens ein Arzt in Hamburg bei mir gemacht, Dr. Gallinat aus der Tagesklinik Altonaer Straße. Der Arzt ist sehr kompetent und hat, als meine Wunschlösung wegen meiner Myome nicht klappte, sehr viel Kreativität entwickelt, um trotzdem ein gutes Ergebnis zu erzielen. Du kannst dort sicher auch nach der Pipelle-Lösung fragen. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass er das nicht machen wird, weil er das für Unsinn hält. Er wird dich aber auf jeden Fall gut beraten, denke ich.

 ;)  Liebe Grüße Birgit
« Letzte Änderung: 30. Januar 2015, 20:19:19 von busymouse »
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Offline Panchas

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Re: Endometriumbiopsie-Pipelle-Hamburg
« Antwort #2 am: 31. März 2015, 00:03:55 »
:-) danke Birgit! Ja, das sagte der Arzt im Uke auch, dass die Pipelle nur so mittelgut ist. Da frage ich mich, warum es als "neue" Maßnahme so angepriesen wird... er hat empfohlen, alle 4-5 Jahre ne komplette Ausschabung zu machen und dazwischen die Pipelle.
Abrasio heißt: jährliche Vollnarkose? Da gruselt es mich ja auch irgendwie...
hmm...ich bin da im MOment echt n bisschen unsicher. Fahre im Sommer nach München zu Frau Dr. Holinski-Feder, mal sehen,w as sie so sagt.

Weißt Du zufällig wie sich das mit dem Zusammenspiel von HNPCC und einer Kuperspirale verhält. Will das eigentlich machen, und hab mich dann gefragt, ob das so schlau ist...

LG
Antje

Offline busymouse

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Re: Endometriumbiopsie-Pipelle-Hamburg
« Antwort #3 am: 05. April 2015, 12:35:49 »
Hallo Antje,

diese "neue" Maßnahme muss einfach angepriesen werden, auch wenn sie nicht viel taugt. Es steckt unglaublich viel Arbeit einiger weniger Ärzte dahinter, überhaupt eine Endometrium-Untersuchung durchzusetzen. Ich persönlich betrachte die Pipelle-Geschichte in dem Zusammenhang als Kompromiss, um die Gynäkoöogen, die eine Abrasio nicht anbieten können, mit ins HNPCC-Boot zu holen. Einen Vorteil hat das auf jeden Fall: Viele Gynäkologen, die mit dem HNPCC-Begriff bislang nichts anfangen konnten, haben dadurch von der Erkrankung gehört. Das ist ein deutlicher Vorteil für uns Betroffene und sollte nicht unterschätzt werden.

Über Wechselwirkungen mit der Kupferspirale weiß ich nichts. Darf ich fragen, wieso du gerade die Spirale für dich willst?

 ;) Grüssi Birgit
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Offline Panchas

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Re: Endometriumbiopsie-Pipelle-Hamburg
« Antwort #4 am: 05. April 2015, 20:15:14 »
Huhu liebe Birgit!
Ja, wir grübeln hier nach den zwei Kindern über die sinnvollste Verhütungsmethode nach, weil wir nach so einigen Jahren die Nase voll von Kondomen haben :-) Hormone will ich nicht mehr und irgendwie komme ich dann gedanklich immer wieder bei der Kupferspirale raus. Bin aber über andere Hinweise, Ideen und Erfahrungen immer dankbar ;-)

Euch noch ein schönes Osterfest,
herzlichen Gruß
Antje

Offline busymouse

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Re: Endometriumbiopsie-Pipelle-Hamburg
« Antwort #5 am: 05. April 2015, 20:43:01 »
Hallo @Panchas

Das liegt bei mir zwar schon einige jahre zurück, ähnliche Überlegungen gab es bei mir aber auch. Hormone wollte ich auch nicht mehr und die Spirale habe ich dann nicht vertragen. Nach drei Monaten wurden meine Blutungen immer langandauernder und ein Zyklus, bei dem in drei von vier Wochen Blutungen anstehen, machen keinen Spaß. Wir hatten uns dann damals für die Sterilisation entschieden.  Der Vater meiner Kinder hat es bei sich machen lassen, weil es bei Männern der kleinere Eingriff ist. Später im Leben haben wir uns dann getrennt. Danach habe ich mich denn auch noch sterilisieren lassen. Wir haben es beide nie bereut.  :)

Dir auch noch ein schönes Osterfest!

 =:) Liebe Grüße Birgit
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