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Autor Thema: Neue Krebstherapien und Krebsforschung  (Gelesen 106940 mal)

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Offline busymouse

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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #75 am: 10. April 2015, 13:26:50 »
06.03.2015
Nanopartikel bringen Wirkstoffe gezielt zum Tumor

Neue präzisere Therapiemöglichkeiten bei Lungenkrebs erhoffen sich Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München (HMGU) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU): Sie haben dazu spezielle Nanotransporter entwickelt, die Wirkstoffe gezielt an ihrem Wirkungsort in der menschlichen Lunge freisetzen. Im Tumorgewebe der Lunge führte dieser Ansatz zu einer deutlich gesteigerten Effektivität derzeitiger Wirkstoffe, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift ACS Nano (doi: 10.1021/nn5070343). ...

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11.03.2015
Neuroblastom: FDA lässt Immun-Antikörper zu

Die US-Arzneibehörde FDA hat ein neues Medikament zur Behandlung des Neuroblastoms zugelassen, einem hochmalignen embryonalen Tumor im frühen Kindesalter. Patienten mit einer Hoch-Risiko-Variante des Neuroblastoms dürfen künftig mit dem Immun-Antikörper Dinutuximab behandelt werden, den der Hersteller als Unituxin vermarkten will. Der Hersteller hat auch bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur eine Zulassung beantragt.....

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16.03.2015
Metastasiertes Pankreaskarzinom: Kombination nab-Paclitaxel/Gemcitabin als Backbone eröffnet Aussichten auf neue Therapiekonzepte

... Die Kombination nab-Paclitaxel/Gemcitabin ist nun seit einem Jahr als - explizit einzige - Firstline-Therapie beim metastasierten Pankreaskarzinom zugelassen und hält international Einzug als neuer Backbone. Nun kommt Bewegung in die Therapie, Strategien werden entwickelt und weitere Kombinationspartner für nab-Paclitaxel/Gemcitabin evaluiert. ...

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17.03.2015
Aggressiver Brustkrebs: Enzym Shp2 hebelt Zellschutzprogramm Seneszenz aus

...Jetzt hat die Forschungsgruppe von Prof. Walter Birchmeier vom Max-Delbrück-Centrum (MDC) entdeckt, dass ein Enzym, das bei Brustkrebs und Leukämien aktiv ist, dieses Schutzprogramm aushebelt und dadurch das Tumorwachstum ankurbelt. Mit einem Hemmstoff (small molecule) gelang es ihnen, bei Mäusen mit Brustkrebs das Enzym zu blockieren, damit das Schutzprogramm zu reaktivieren und das Krebswachstum zu stoppen. ...

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18.03.2015
Mifamurtid beendet die Stagnation in der Behandlung des Osteosarkoms - Verbesserung des 6-Jahres-Gesamtüberlebens von 70 auf 78%

...Einen ersten bedeutenden Fortschritt seit langem bedeutete hingegen die Einführung von Mepact® (Mifamurtid). In einer Phase-III-Adjuvanz-Studie hat der Immunmodulator unabhängig vom Chemotherapieregime das Gesamtüberleben signifikant verlängert, wie auf einem "Meet the Expert - Behandlung des Osteosarkoms" im Vorfeld der Sarkomkonferenz in Münster dargestellt wurde...

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20.03.2015
Parvoviren als Ansatz für die Krebstherapie

Eine Ursache dafür, warum Parvoviren Krebszellen zerstören, nicht aber gesunde Zellen, haben Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg (DKFZ) gefunden. Sie berichten darüber in der Zeitschrift Plos Pathogen (doi 10.1371/journal.ppat.1004703).....

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22.03.2015
Morbus Hodgkin: Brentuximab konsolidiert Ergebnisse nach Stammzelltherapie

Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Brentuximab, das gezielt die Sternberg-Riesenzellen des Morbus Hodgkin angreift, kann nach einer Stammzelltherapie das progressionsfreie Überleben verlängern. Dies zeigten die Ergebnisse einer interna­tionalen Studie im Lancet (2015: doi: 10.1016/S0140-6736(15)60165-9). ...

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24.03.2015
Ruxolitinib erhält EU-Zulassung zur Behandlung Erwachsener mit Polycythaemia vera

Die Europäische Arzneimittelagentur EMAA hat Jakavi® (Ruxolitinib) die Zulassung zur Behandlung erwachsener Patienten mit Polycythaemia vera (PV), die resistent oder intolerant gegenüber Hydroxycarbamid sind, erteilt ....

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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #76 am: 05. Dezember 2015, 10:41:43 »
Krebs wird mit Roboterhilfe entfernt

Neue Therapien


Tumore im Dick- und Enddarm werden meist ohne großen Bauchschnitt entfernt


Hier mehr über Sicherheit und Qualität der Verfahren:           
Zu den häufigsten Krebserkrankungen in Sachsen-Anhalt zählt der Darmkrebs.
Rund 2.000 Neuerkrankungen diagnostizierten Ärzte im vergangenen Jahr.
Meist tritt der Tumor im unteren Darmdrittel auf – in Dick- und Enddarm.
Eine der wichtigsten therapeutischen Maßnahmen ist die operative Entfernung des betroffenen Verdauungsabschnitts inklusive der naheliegenden Lymphknoten.

Bis vor etwa einem Jahrzehnt erforderte der Eingriff noch einen großen Bauchschnitt.
Inzwischen – das bestätigen viele Chirurgen auf der diesjährigen Tagung in Magdeburg –
können Tumoren im Bauchraum mit der gleichen Sicherheit auch minimalinvasiv entfernt werden.
Unterstützt werden die Ärzte dabei von modernster Robotertechnik.
„Über 50% der Operationen von Dick- und Enddarmkrebs erfolgten bei uns minimalinvasiv und mit Unterstützung modernster Robotertechnik“, informierte Prof. Dr. Karsten Ridwelski, Leiter des Darmkrebszentrums am Klinikum Magdeburg und diesjähriger wissenschaftlicher Tagungspräsident.

Entscheidend für den Erfolg des minimalinvasiven Eingriffs ist aber, dass dieser problemlos zu Ende gebracht werden kann. Ein Wechsel zur offenen Chirurgie nach Beginn des minimalinvasiven mit Robotertechnologie unterstützten Eingriffs erhöht hingegen das Risiko, dass der Tumor nicht vollständig entfernt wird.
Damit das nicht geschieht, ist vor jedem geplanten Eingriff eine umfassende Diagnostik erforderlich,
zu der neben Ultraschall und Computertomographie beim Enddarmtumor unbedingt auch ein MRT (Magnetresonanz-Tomogramm) gehören muss. Bei vielen Patienten wird die Operation zudem mit einer Strahlen- und Chemotherapie kombiniert – und das meist schon Wochen vor dem Eingriff. Diese sogenannte neoadjuvante Behandlung hat zum Ziel, den Tumor zu schrumpfen und ihn auf seine Entfernung im Rahmen einer Schlüsselloch-OP vorzubereiten. Das genaue Vorgehen wird meist in einer klinischen „Tumorkonferenz“ mit Strahlentherapeuten, Onkologen und Chirurgen festgelegt.                                                               

Bei einem akuten Darmverschluss oder bei inneren Blutungen durch den Tumor müssen die Chirurgen nach wie vor eine offene Operation durchführen. Sitzt der Tumor bei einem Enddarmkrebs sehr nah am Schließmuskel, müssen die Ärzte außerdem vorübergehend einen künstlichen Darmausgang (Stoma) legen.
Für die Dauer von 3-6 Monaten wird der Darminhalt dabei in einen Wechselbeutel am Bauch entleert.
Meist kann der Darmausgang nach der Heilung des Enddarms zurückverlegt werden,
so dass die Stuhlentleerung wieder auf natürlichem Wege möglich ist. Eine Ausnahme sind sehr tiefe am Schließmuskel gelegene Tumoren. Dann ist eine Operation mit einem endgültigen künstlichen Darmausgang unverändert notwendig.   

Die Ärzte auf der Mitteldeutschen Chirurgen-Tagung plädierten für eine schonende Darmspiegelung im Erwachsenenalter, auch wenn keine Symptome vorhanden sind. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Darmspiegelungen von Männern und Frauen ab dem 55. Lebensjahr. Sollte bei Verwandten ersten Grades ein Darmkrebs aufgetreten sein, sind frühere Kontrollen ratsam.                 

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  November 2015
« Letzte Änderung: 05. Dezember 2015, 10:46:20 von RalleGA »
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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #77 am: 16. Februar 2018, 11:47:37 »
Hallo @all,

an dieser Stelle ist lange nichts geschehen. Ich beginne, die Lücke, die sich hier bis heute ergeben hat, zu schließen.  ;-)

25.03.2015
XCR1-Rezeptor an dendritischer Zelle: Forscher entwickeln Impfverfahren gegen Tumoren

Impfen gegen schon bestehende Tumoren war bisher nicht erfolgreich - jetzt ist es einer Arbeitsgruppe am Robert-Koch-Institut Berlin gelungen, bestimmte Immunzellen so zu verändern, dass sie Tumorzellen eliminieren, wie es nach einer Impfung Viren im Körper geschieht. Die Impfung gegen Krebserkrankungen scheint jetzt in greifbarer Nähe. ...

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25.03.2015
Englerin-A aus der Rinde des Phyllanthus-Baums erhöht Kalziumkonzentration in Nierenkrebszellen und tötet diese ab

Amerikanische Wissenschaftler haben 2009 mehr als 30 Substanzen aus Phyllanthus engleri gewonnen und ihre Wirksamkeit auf Krebszellen analysiert. Demnach ist eine Variante von Englerin-A aus der Rinde des Baumes, das sogenannte (-)-Englerin-A, besonders wirksam gegen Nierenkrebszellen und einige andere Krebsformen. Im selben Jahr hat die Gruppe von Mathias Christmann, der heute an der Freien Universität in Berlin forscht, diese komplexe Verbindung synthetisch hergestellt. Dafür diente ein Inhaltsstoff des Öls der Katzenminze (Nepeta cataria) als Ausgangsstoff: das Nepetalacton - eine Substanz, die bei Katzen rauschhafte Erregungszustände auslöst. Das Nepetalacton ist also ein nachwachsender Rohstoff aus einer Pflanze, die leichter verfügbar ist als Phyllantus engleri...

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07.04.2015
DNA-Reparatur macht Krebszellen gegen Therapien resistent

Therapieresistente Tumoren sind die häufigste Todesursache bei Patienten mit metastasierten Krebserkrankungen. Ein Forscherteam unter Berner Leitung hat herausgefunden, wie gewisse Krebsarten diese Resistenz aufbauen - und wie man dies unterbinden kann. Damit könnte die Effektivität von Chemotherapien bei Brust- und Eierstockkrebs erhöht werden. ...

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07.04.2015
Nebennierenkarzinom-Studie: Linsitinib hilft bei nur sehr wenigen Patienten, diesen jedoch extrem gut

In einer vom Universitätsklinikum Würzburg und der University of Michigan in Ann Arbor/USA geleiteten Studie wurde das experimentelle Medikament Linsitinib bei 90 Patienten mit Nebennierenkrebs getestet. Nur vier der Patienten sprachen auf die Behandlung an - allerdings bemerkenswert gut. ...

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13.05.2015
Starthilfe für die körpereigene Tumorabwehr durch Bakterien

Bereits vor rund 150 Jahren beobachteten Mediziner einen positiven Einfluss von bakteriellen Infektionen auf Krebspatienten. Trotz vieler Fortschritte in den letzten Jahrzehnten blieb der große Durchbruch dieses Therapieansatzes noch aus. Ungeklärt war bislang, wie genau die Bakterien gegen den Tumor wirken und was die Rolle des Immunsystems in diesem komplexen Gefüge ist. Forschern am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig ist es jetzt gelungen, dies genauer zu beleuchten. ...

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10.06.2015
Individualisierte Immuntherapie: Neue immunologische Erkenntnisse und technologische Fortschritte ebnen den Weg

Mainzer Wissenschaftler haben auf dem Weg hin zu einer individualisierten Immuntherapie bei Krebs bedeutende Fortschritte erzielt: Sie identifizierten relevante genetische Veränderungen in verschiedenen Krebsarten - sogenannte Mutationen - und bestimmten deren Bauplan. Dies versetzt sie in die Lage, mit vertretbarem Aufwand maßgeschneiderte Krebsimpfstoffe zu produzieren. Diese ließen sich im Tiermodell bereits erfolgreich anwenden. Es kam zu einer effektiven Rückbildung und Heilung des Tumors...

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23.06.2015
Prostatakarzinom: G-BA bestätigt erneut beträchtlichen Zusatznutzen für Enzalutamid

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner gestrigen Sitzung die Entscheidung zum Zusatznutzen von Enzalutamid (XTANDI™) für den Einsatz bei erwachsenen Männern mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom mit asymptomatischem oder mild symptomatischem Verlauf nach Versagen der Androgenentzugstherapie, bei denen eine Chemotherapie klinisch noch nicht indiziert ist, getroffen. Der Beschluss lautet: Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen. ...

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31.07.2015
Morbus Gaucher Typ 1: Langzeitergebnisse bestätigen Wirksamkeit und Verträglichkeit von Velaglucerase

Die Enzymersatztherapie (EET) mit Velaglucerase alfa (VPRIV®) hat sich in den vergangenen 5 Jahren als gut wirksame und gut verträgliche Behandlung des Morbus Gaucher Typ 1 bewährt. Wie neue Follow-up-Daten zeigen, können mit Velaglucerase alfa behandelte Patienten im Langzeitverlauf eine Stabilisierung und in vielen Fällen eine zusätzliche Verbesserung der Symptome erwarten ...

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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #78 am: 16. Februar 2018, 12:23:30 »
... wir schließen die Lücke...

04.08.2015
Oligometastasierung: Lokale Therapieverfahren bei Patienten mit limitierter Fernmetastasierung – eine Chance auf Heilung?

Die Diagnose Krebs ist besonders schwerwiegend, wenn sich bereits Metastasen im Körper gebildet haben. Durch neue und deutlich gezieltere Medikamente und Chemotherapien befinden sich Patienten heutzutage jedoch immer häufiger im sogenannten oligometastasierten Zustand. Darunter versteht man Krebspatienten mit einer limitierten Anzahl von Metastasen in wenigen Organen (zum Beispiel Leber und Lunge). ... Neue Studienergebnisse zeigen, dass bei Oligometastasierung die Überlebenswahrscheinlichkeit durch die Addition lokal-kurativer Behandlungskonzepte möglicherweise deutlich verbessert werden kann ...

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17.09.2015
Eltrombopag als neue Therapieoption für vorbehandelte Patienten mit schwerer Aplastischer Anämie

Mit der EU-Zulassung von Eltrombopag (Revolade®) steht erwachsenen Patienten mit erworbener schwerer Aplastischer Anämie, die entweder gegenüber einer vorangegangenen Therapie mit Immunsuppressiva refraktär oder stark vorbehandelt und für eine hämatopoetische Stammzelltransplantation nicht geeignet sind, eine neue Behandlungsoption zur Verfügung. ...

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22.09.2015
Pankreaskarzinom: Neues Therapiekonzept basiert auf epigenetischen Mechanismen

Das Pankreaskarzinom ist eine der aggressivsten und am schwierigsten zu behandelnden Tumorarten. Vor allem bei fortgeschrittenen Tumoren ist die hohe Therapieresistenz ein großes Problem. Forscher am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) haben hierzu in Kollaboration mit einem Team der Stanford Universität einen konzeptionell neuen Therapieansatz untersucht, der vor allem epigenetische Mechanismen einbezieht. Er zeigte Wirkung gegen Pankreas- sowie Lungenkarzinome im tierexperimentellen Ansatz.  ...

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29.10.2015
Tumortherapiefelder: Mit Strom gegen das Glioblastom?

Ein neuartiges Konzept zur Behandlung bösartiger Hirntumoren ist kürzlich in den USA zugelassen worden und darf gemäß EU-Bestimmungen auch in Deutschland zum Einsatz kommen. Einer ersten positiven Studie zufolge könnte das haubenartige Gerät, das auf der Kopfhaut getragen wird und Wechselstromfelder erzeugt, das Überleben von Patienten verbessern. „Von einem Durchbruch zu sprechen wäre allerdings übertrieben“, urteilt Prof. Wolfgang Wick von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Die bislang vorliegenden Daten seien zwar prinzipiell erfreulich, sie müssten aber in weiteren Studien bestätigt werden. ...

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30.10.2015
Starthilfe für die körpereigene Tumorabwehr durch Bakterien

Auf der Jahrestagung der DGHO sowie der österreichischen und schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie 2015 in Basel wurden auf einem von Eisai veranstalteten Pressegespräch zwei Medikamente diskutiert, die bei seltenen Krebserkrankungen zum Einsatz kommen können. Lenvatinib ist in der EU seit Mitte 2015 zugelassen für die Behandlung des fortgeschrittenen, radiojod-refraktären Schilddrüsenkarzinoms. Eribulin hat in einer Studie an Patienten mit Weichteilsarkom einen im Vergleich zu Dacarbazin signifikanten Gesamtüberlebensvorteil erzielt. Das nicht-taxanbasierte Zytostatikum Eribulin ist bereits zugelassen für lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Brustkrebs. Eine entsprechende Zulassungserweiterung ist beantragt. ...

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04.11.2015
Die Therapie des Multiplen Myeloms - Neue Substanzen, neue Optionen

In der Therapie des Multiplen Myeloms ändert sich gerade einiges, wie auf einem Satellitensymposium der Firma Janssen auf dem DGHO-Kongress deutlich wurde. Ein besseres Verständnis des Krankheitsgeschehens und der zugrunde liegenden Genetik haben zum einen zu einer aktualisierten Klassifikation der Multiplen Myelome geführt – davon berichtete PD Dr. Jens Hillengaß, Heidelberg. Und zum anderen hat das erweiterte Wissen die Entwicklung neuer Medikamente v.a. in der Rezidivtherapie ermöglicht. Hier stehen neben Proteasom-Inhibitoren wie Carfilzomib und Ixazomib, dem HDAC-Inhibitor Panobinostat, hauptsächlich die monoklonalen Antikörper Elotuzumab, Daratumumab oder Isatuximab im Fokus des Interesses...

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11.11.2015
Liquid Biopsy schon bald Standard – Flexible Anpassung der Therapie an den Tumor

Tumordiagnostik anhand von Blutproben ist ein rasant wachsendes Forschungsfeld. Therapeutisch besonders relevant ist die kontinuierliche Tumorkontrolle durch Liquid Biopsy, was eine frühzeitige Anpassung der Therapie erlaubt. Bösartige Tumoren setzen einzelne Tumorzellen sowie Teile ihrer Erbmoleküle (DNA, RNA) in das Blut frei. Diese Erbmoleküle sind je nach Tumortyp spezifisch verändert. Damit lässt sich in einer Blutprobe die genetische Signatur des Tumors nachweisen, die sich im Laufe einer Krebserkrankung ändern kann.. ...

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16.11.2015
Bengamide: Potenzielle Krebsmittel verfügbar

Ein terrestrisches Myxobakterium haben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums jetzt als aussichtsreiche Quelle für die ursprünglich aus marinen Schwämmen isolierten Bengamid-Wirkstoffe identifiziert. Wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, bieten die nun neu zugänglichen Bengamid-Derivate ein großes Potenzial als Krebstherapeutika und vielleicht als Wirkstoff gegen Fettleibigkeit. ...

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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #79 am: 16. Februar 2018, 13:26:43 »
25.11.2015
FDA-Zulassung für Ixazomib zur Behandlung des Multiplen Myeloms

Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat NINLARO® (Ixazomib) zur Behandlung des Multiplen Myeloms zugelassen. Die Entscheidung der FDA basiert unter anderem auf Daten der Phase-III-Studie TOURMALINE-MM1 mit 722 Patienten in bislang 26 Ländern. ...

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Nachtrag: Seit dem 16. Januar 2017 auch in Deutschland verfügbar. Es verlängert das progresssionsfreie Überleben bei Erhalt der Lebensqualität um ca. 6 Monate. Siehe: www.journalonko.de (PDF)
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08.01.2016
EU-Zulassung für Talimogen laherparepvec bei nicht resezierbarem, metastasiertem Melanom

Am 16.12.2015 hat die Europäische Kommission die Zulassung für IMLYGIC® (Talimogen laherparepvec, kurz T-VEC) zur Behandlung von Erwachsenen mit nicht resezierbarem, lokal oder entfernt metastasiertem Melanom (Stadium IIIB, IIIC und IVM1a) ohne Knochen-, Hirn-, Lungen- oder andere viszerale Beteiligung erteilt. Talimogen laherparepvec ist die erste onkolytische Immuntherapie, die in einer klinischen Phase III-Studie bei Patienten mit metastasiertem Melanom einen therapeutischen Nutzen gezeigt hat.  ...

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12.01.2016
Darmkrebs: Biomarker-gesteuerte Studien vielversprechend

In Abhängigkeit von ihrer Lage weisen Kolorektalkarzinome verschiedene Biomarker auf und sprechen möglicherweise unterschiedlich auf eine Immuntherapie an. Hinweise darauf lieferte eine Phase-II-Studie, die auf dem letzten ASCO für viel Aufsehen sorgte. Die internationale Studie MODUL untersucht jetzt Wirksamkeit und Sicherheit einer Biomarker-gesteuerten Erhaltungstherapie bei Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom in Abhängigkeit von ihrem Ansprechen auf eine Erstlinienchemotherapie.  ...

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11.02.2016
Midgut-NET: 177Lu-DOTATATE verbessert PFS und ORR

Eine erste Interimsanalyse der multizentrischen, randomisierten Phase-III-Studie NETTER-1, die auf dem Gastrointestinal Cancers Symposium (ASCO GI) 2016 präsentiert wurde, konnte zeigen, dass Patienten mit inoperablen, progredienten, Somatostatin-Rezeptor-positiven neuroendokrinen Tumoren des Mitteldarms (Midgut-NET) unter dem Somatostatin-Analogon 177Lu-DOTA0-Tyr3-Octreotate (177Lu-DOTATATE, Lutathera®*) plus 30 mg Octreotid LAR ein verlängertes progressionsfreies Überleben und eine höhere Ansprechrate hatten als unter Behandlung mit Octreotid LAR in einer Dosierung von 60 mg. Auch ein Trend hin zu einem verbesserten Gesamtüberleben zeichnete sich in der Zwischenauswertung der Studie ab. ...

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10.03.2016
Aktinische Keratosen: Frühe Feldtherapie bietet Schutz
Patienten mit aktinischen Keratosen (AK) sollten bereits im frühen Stadium und auch bei Einzelläsionen konsequent mittels Feldtherapie behandelt werden, um einen Übergang der AK`s in ein invasives Plattenepithelkarzinom zu verhindern. Nationale und internationale Leitlinien empfehlen den Einsatz des topischen Zytostatikums Ingenolmebutat (Picato®) sowohl bei multiplen Läsionen und Feldkanzerisierung als auch bei Einzelläsionen. Hauptziel ist hierbei die Minderung des Progressionsrisikos. Neben der Langzeiteffektivität zeichnet sich das Therapieprinzip durch eine gute Verträglichkeit und insbesondere durch eine adhärenzfördernde, kurze Therapiedauer aus. ...

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16.03.2016
Sport zeigt positive Wirkung bei Krebserkrankungen

Dass Sport sich positiv auf Herz und Kreislauf auswirkt, ist allgemein bekannt. Ebenso kann Sport der Entstehung von Krebs entgegenwirken und sogar das Befinden von krebskranken Patienten während einer Strahlentherapie verbessern....

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31.03.2016
Thrombozytopenie: Bei TRPM7-Gendefekt Magnesium geben

Magnesium verbesserte die Blutgerinnung bei einem genetisch bedingten Defekt der Thrombozytopoese. Ein internationales Team von Wissenschaftlern konnte in Maus- und Patientenstudien nachweisen, wie Magnesium die Bildung von Thrombozyten beeinflusst und dass hierfür die TRPM7-Kanalfunktion von zentraler Bedeutung ist. ...

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03.05.2016
HIV-Medikament Maraviroc aktiviert Makrophagen auch bei metastasiertem Darmkrebs

Neue Immuntherapie bei metastasiertem Darmkrebs nutzt erstmals das angeborene Immunsystem: Wissenschaftler und Ärzte haben die Wirkung des HIV-Medikaments Maraviroc in präklinischen Laborversuchen und in einer anschließenden Studie an 14 Patienten mit metastasiertem Darmkrebs erfolgreich getestet....

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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #80 am: 10. April 2018, 08:51:17 »
Kann Fasten eine Chemotherapie unterstützen?

Dass Fasten bei Rheumaleiden  und chronischen Zivilisationskrankheiten mitunter wie ein Medikament wirkt und die Therapie mit Arzneimitteln unterstützen kann, ist bereits seit einiger Zeit Gegenstand der Forschung.

Bei Krebsleiden galt Nahrungsverzicht dagegen bisher als tabu - nicht zuletzt, weil viele Krebspatienten gar nicht an der Krankheit selbst sterben, sondern an Mangelernährung.

Doch nun gibt es neue Hinweise, dass ein Nahrungsverzicht über wenige Tage die Verträglichkeit der Chemotherapie steigern könnte.
So zeigt eine aktuelle Studie an Frauen mit Brust- und Eierstockkrebs, dass eine Chemotherapie von den meisten Patientinnen besser vertragen wird, wenn sie 36 Stunden vor und 24 Stunden nach der Verabreichung der Chemotherapie fasten.

Fundquelle: NDR – Visite 27.03.2018
« Letzte Änderung: 10. April 2018, 08:54:31 von RalleGA »
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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #81 am: 16. September 2018, 14:12:38 »
21.06.2016
CML: Erste Ergebnisse der Absetzstudien ENESTfreedom und ENESTop vielversprechend

In der ENESTfreedom-Studie konnten 51,6% der CML-Patienten mit Erstlinientherapie Nilotinib eine behandlungsfreie Remission (Treatment-free Remission, TFR) über 48 Wochen aufrechterhalten. Insgesamt 57,9% der CML-Patienten der ENESTop-Studie, die von Imatinib auf Nilotinib gewechselt hatten, waren 48 Wochen nach Absetzen der Behandlung therapiefrei.
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21.07.2016
Brustkrebs im Frühstadium: Erhöht brusterhaltende Therapie lokales Rezidivrisiko?

Brustkrebspatientinnen unter 45 Jahre im Frühstadium, die brusterhaltend operiert und bestrahlt wurden, hatten ein um 13% höheres Risiko, ein lokales Rezidiv zu entwickeln als gleichaltrige Frauen mit Mastektomie ohne Bestrahlung, so das Ergebnis einer auf der ESTRO präsentierten, dänischen 20-Jahres-Daten-Studie. ... Das erhöhte auch das Mortalitätsrisiko. Bei Frauen über 45 Jahren zeigte sich dieser Zusammenhang nicht. ...

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22.07.2016
Fortgeschrittene systemische Mastozytose: 60% Ansprechen auf Midostaurin

In einer der größten und längsten Studien zur fortgeschrittenen systemischen Mastozytose (SM) erreichten 60% der Patienten unter Midostaurin eine vollständige oder teilweise Verbesserung krankheitsbedingter Organschäden ....

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06.09.2016
Ganzhirnbestrahlung zeigt bei Lungenkrebs-Patienten mit Hirnmetastasen lediglich unerwünschte Wirkungen

Bei Lungenkrebs-Patienten mit Hirnmetastasen ist eine Ganzhirnbestrahlung (WBRT) ineffektiv, so das Ergebnis einer Nichtunterlegenheitsstudie der Phase III, QUARTZ, mit 538 Patienten, die Forscher der Medical Research Council Clinical Trials Unit in Lancet veröffentlicht haben. ...

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18.10.2016
Fortgeschrittenes Melanom: Langzeitüberlebensvorteil durch Dabrafenib und Trametinib

In der aktuellen 3-Jahres-Follow-up-Analyse der COMBI-v-Studie lebten noch 45% der mit  Dabrafenib (Tafinlar®) und Trametinib (Mekinist®) behandelten Melanom-Patienten gegenüber 31% der Patienten unter BRAFa-Inhibitor-Monotherapie ...

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17.11.2016
IQWiG: Beträchtlicher Zusatznutzen von Pembrolizumab beim NSCLC

... Aus der Studie KEYNOTE 010 ergeben sich beim patientenrelevanten Endpunkt Gesamtüberleben ein Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen, in der Endpunktkategorie Morbidität (Alopezie, Mundschmerzen und periphere Neuropathie) ein Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen und in der Kategorie Nebenwirkungen mehrere Anhaltspunkte für einen erheblich bzw. beträchtlich geringeren Schaden durch den neuen Wirkstoff.  ...

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17.11.2016
Immuntherapie: Erster Mensch mittels CRISPR-Cas9-editierter Zellen behandelt

Ein chinesisches Team hat am 28. Oktober 2016 einem Patienten mit metastasiertem NSCLC modifizierte Immunzellen verabreicht, bei denen zuvor mittels CRISPR-Cas9-Technik das für Protein PD-1-kodierende Gen ausgeschaltet worden war. Dies ist der erste Einsatz der CRISPR-Cas9-Technik beim Menschen. Die Zellen ohne PD-1 sollen den Krebs nun angreifen. Insgesamt sollen 10 Patienten in der Sicherheitsstudie 2-4 derartige Injektionen erhalten. ...

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25.11.2016
Zuverlässiger Genexpressionstest mit prognostischer und prädiktiver Sicherheit
70% der Brustkrebspatientinnen haben Luminal-A- oder -B-Tumoren, d.h. sie sind hormonrezeptorpositiv (HR+) und HER2-negativ (HER2-). Bei ihnen stellt sich die Frage, ob nach der Operation wirklich eine Chemotherapie erforderlich ist oder nicht. ...

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« Letzte Änderung: 16. September 2018, 14:20:07 von busymouse »
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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #82 am: 16. September 2018, 14:41:37 »
22.12.2016
Studie verdeutlicht Bedarf eines rechtzeitigen Therapiebeginns bei Myelofibrose

Aktuelle Studiendaten, die anlässlich des 58. Jahrestreffens der American Society of Hematology (ASH) präsentiert wurden, liefern neue Erkenntnisse zu Krankheitslast, Risikofaktoren und zur Bedeutung einer effektiven Therapie dieser Erkrankungen; weiterhin stützen sie die Evidenz zur Wirksamkeit von Ruxolitinib ...

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11.01.2017
Krebsbekämpfung mit Diabetes- und Bluthochdruckmedikamenten

Mit einer Kombination aus dem Diabetesmedikament Metformin und Blutdrucksenker Syrosingopine konnten Krebszellen in vitro (Anm.: im Reagenzglas, nicht im lebenden Organismaus) effektiv bekämpft werden. ...

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16.01.2017
Mistelextrakt für die begleitende onkologische Therapie

... Eine aktuelle Studie belegt die positiven Effekte von Mistelextrakt auf die Parameter Schlaf, Schmerz und Fatiguen ....

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15.03.2017
Impfstoff gegen argentinisches Fieber bekämpft auch Tumoren

... Der verwendete Impfstoff wurde ursprünglich für eine Infektionserkrankung, das „argentinische hämorrhagische Fieber", entwickelt. „Wenn man ihn verabreicht, vermehrt er sich in den Tumorzellen und lockt die Immunzellen zum Tumor. Dann behindern sie dessen Wachstum; teilweise bildet er sich sogar ganz zurück ...

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28.04.2017
Malignes Melanom: Dendritische Zellen mit Tumorantigenen als Impfansatz vielversprechend

Wissenschaftler haben in einer klinischen Langzeitstudie einen immunologischen Impfstoff gegen metastasierenden schwarzen Hautkrebs erfolgreich getestet. Zum Einsatz kamen dabei dendritische Zellen, die mittels einer in Erlangen entwickelten Technik in großer Zahl aus dem Blut der Patienten gewonnen und mit speziellen Tumor-Erkennungsmerkmalen beladen wurden. ...

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29.06.2017
HSZT: Langzeitergebnisse bestätigen Anti-Human-T-Lymphozyten-Immunglobulin

... Vor einer hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HSZT) von passenden Fremdspendern erhielten die  Patienten eine myeloablative Konditionierung. Die Ergebnisse geben, bezogen auf einen Zeitraum von acht Jahren, Aufschluss über die Überlebenswahrscheinlichkeit und die  Wahrscheinlichkeit, dass keine immunsuppressive Therapie benötigt wird. In der Anti-Human-T-Lymphozyten-Immunglobulin(ATLG)-Gruppe lag diese bei 47%, in der Nicht-ATLG-Gruppe bei 11%.  ...

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14.07.2017
(r/r) cHL: Langzeitüberleben mit Hilfe von Brentuximab Vedotin

... Mit Brentuximab Vedotin können auch erwachsene Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem (r/r) cHL nach ASCT langfristig überleben oder haben möglicherweise sogar eine Chance auf Heilung, wie Experten bei einem von Takeda Oncology geförderten Symposium beim ICML 2017 in Lugano zeigten. ...

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27.07.2017
AML: Midostaurin steht kurz vor der Zulassung in Europa
... Eine Einschränkung gibt es allerdings: „Midostaurin ist nur für Patienten zugelassen, bei denen Mutationen des FLT3-Gens vorliegen. Hiervon sind ungefähr 25 bis 30% der AML-Erkrankten betroffen“, so Döhner. Das vielversprechende Arzneimittel wurde im Rahmen der RATIFY-Studie unter Federführung von Prof. Döhner und Prof. Richard Stone vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston geprüft. In dieser Studie konnten die Autoren zeigen, dass sich die mittlere Überlebenserwartung von 25,6 Monaten auf 74,7 Monate verbessert, wenn das neue Medikament Midostaurin mit einer Chemotherapie kombiniert wird. ...

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Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen über die Dinge machen uns glücklich oder unglücklich.
(Epiktet, griech. Philosoph, 50-138)

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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #83 am: 16. September 2018, 14:54:10 »
06.09.2017
Optimierte Planung für Radioembolisation beim Leberzellkarzinom

Die Radioembolisation ist eine Therapie beim Hepatozelluläre Karzinom (HCC), die sich weder operieren noch mit Chemotherapie erfolgreich behandeln lässt. Wichtig für ihren Erfolg ist eine möglichst fundierte Planung der Behandlung.  ...

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18.09.2017
Orphan Designation für die orale T-Zell-Immuntherapie VXM01 zur Behandlung des Glioms

VXM01 hat von der Europäischen Kommission und der Behörde für Lebens- und Arzneimittel der Vereinigten Staaten (Food and Drug Administration, FDA) die Orphan Designation (Arzneimittel für seltene Leiden) für die Behandlung von Gliomen erhalten.  ...

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04.10.2017
CLL: Protein NFAT2 kann Übergang in aggressives Lymphom verhindern

Forscher am Universitätsklinikum Tübingen konnten das Protein NFAT2 als einen entscheidenden Faktor für den Verlauf der Chronisch-Lymphatische Leukämie (CLL) identifizieren. ....

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18.10.2017
Nilotinib-Absetzstudien zeigen Weg zur möglichen Therapiefreien Remission für CML-Patienten

Nilotinib (Tasigna®) bietet mehr Patienten hohe Remissionstiefen und damit die Möglichkeit zum Absetzen der Therapie: die Therapiefreie Remission (TFR) (1-3). Aktuelle Daten der Nilotinib-Absetzstudien ENESTfreedom* und ENESTop** unterstreichen, dass CML-Patienten eine TFR langfristig aufrecht erhalten können ...

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20.10.2017
NSCLC: G-BA erkennt beträchtlichen Zusatznutzen für Osimertinib an

... Die AURA3-Studie bestätigt Osimertinib aufgrund überzeugender Wirksamkeit und Verträglichkeit als neuen Behandlungsstandard in der Zweitlinientherapie von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC und einer positiven T790M-Mutation des EGFR-Rezeptors. Ab dem 1. November 2017 wird Tagrisso® auf dem deutschen Markt wieder regulär verfügbar sein. ...

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29.06.2017
HSZT: Langzeitergebnisse bestätigen Anti-Human-T-Lymphozyten-Immunglobulin

... Vor einer hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HSZT) von passenden Fremdspendern erhielten die  Patienten eine myeloablative Konditionierung. Die Ergebnisse geben, bezogen auf einen Zeitraum von acht Jahren, Aufschluss über die Überlebenswahrscheinlichkeit und die  Wahrscheinlichkeit, dass keine immunsuppressive Therapie benötigt wird. In der Anti-Human-T-Lymphozyten-Immunglobulin(ATLG)-Gruppe lag diese bei 47%, in der Nicht-ATLG-Gruppe bei 11%.  ...

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05.12.2017
Dauerhaftes Ansprechen von genetisch veränderten Tumoren bei an Krebs erkrankten Kindern durch Larotrectinib

...  "Die nahezu 100%ige Ansprechrate von Larotrectinib und die überzeugende Dauer des Ansprechens bei an Krebs erkrankten Kindern, deren Tumore TRK-Fusionen aufweisen, wird wahrscheinlich die Behandlung nachhaltig verändern. Darüber hinaus unterstreicht das erstmalige Ansprechen eines TRK-Inhibitors überhaupt bei einem Patienten mit TRK-fusionsbedingten Glioblastom das Potenzial von Larotrectinib bei der Behandlung von TRK-fusionsbedingten Tumoren des zentralen Nervensystems." ...

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18.12.2017
Wirkt die zirkadiane Uhr als Tumorsuppressor?
Sie steuert unseren Schlaf, unser Appetitgefühl und unsere Temperatur – die biologische Uhr gibt unserem Körper den Takt vor. Doch welche Rolle spielt sie in der Behandlung von Krebs? Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin fanden jetzt heraus, dass die innere Uhr die Zellvermehrung reduzieren kann. ...

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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #84 am: 16. September 2018, 15:29:11 »
20.12.2017
Neuroblastom: Immuntherapie mit Dinutuximab beta jetzt in Deutschland verfügbar

Gerade wurde bekannt gegeben, dass Dinutuximab beta (Qarziba®) zur Behandlung des Hochrisiko-Neuroblastoms in Deutschland für Patienten ab einem Alter von 12 Monaten allgemein verfügbar ist. In einem Therapiebereich mit begrenzten Behandlungsoptionen ist Qarziba® für deutsche Patienten in Kliniken dies nun die einzige zugelassene Immuntherapie für diese seltene Krebsart.  ...

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10.01.2018
Ovarialkarzinom: Niraparib in der EU zugelassen

Bei der Einführungspressekonferenz für Niraparib (Zejula®) wurde durch die Vorträge namhafter Referenten und die anschließende Podiumsdiskussion deutlich, dass Niraparib die Versorgung von Patientinnen mit rezidiviertem Ovarialkarzinoms erheblich verbessert.  ...

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14.02.2018
Erste Ergebnisse zu MRT-gesteuerten Kryotherapie

Schneller und noch präziser als zuvor ist die neue Gerätegeneration für die Behandlung von Tumoren mittels Kryotherapie am Universitätsklinikum Marburg. Das Verfahren der Vereisung von Tumoren kann für beinahe jede Körperregion angewendet werden. ....

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26.03.2018
Neue Ära bei ALK-positivem NSCLC: First-Line-Therapie mit Alecensa überzeugt

... Die First-Line-Zulassung von Alecensa ist im Vergleich zu Crizotinib eine effektivere und verträglichere Therapie von Anfang an. Neben der sehr guten systemischen Wirksamkeit ist der hohe protektive Effekt auf das ZNS ein entscheidendes Kriterium für den Einsatz von Alecensa. Denn bei Patienten ohne Hirnmetastasen zu Behandlungsbeginn entwickelten sich unter einer Alecensa-Therapie deutlich seltener Metastasen im ZNS. ...

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04.04.2018
GvHD: Komplikationsrisiko nach Stammzelltransplantation frühzeitig erkennen

Biomarker im Blut von Stammzelltransplantierten zeigen an, bei wem das Risiko einer unerwünschten, im Extremfall lebensbedrohlichen Immunreaktion besteht. ...

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05.04.2018
Ösophaguskarzinom: Amplifikation des ERBB2-Gens beeinflusst Überleben

... Gegen Zellen mit dieser Onkogenveränderung gibt es eine sehr wirksame Therapie, die aber beim frühen Ösophaguskarzinom nicht zum Therapiestandard gehört. ...

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09.04.2018
Molekulare Testung bei Lungenkrebs wird viel zu selten durchgeführt

... Entscheidend für den Einsatz einer personalisierten innovativen Therapiewahl beim NSCLC ist es, die betroffenen Patienten auf bestimmte Genmutationen molekulardiagnostisch zu testen. Hierdurch lässt sich in bestimmten Fällen eine eher unspezifische Chemotherapie ersparen und eine um Monate und Jahre verlängerte Lebensdauer erzielen. ...

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11.04.2018
r/r CLL: Venetoclax in Kombination mit Rituximab wirksamer als Chemoimmuntherapie
... Bei 83,5% der Patienten unter der Kombination aus Venetoclax und Rituximab gegenüber 23,1% unter der aus Bendamustin und Rituximab konnte eine nicht nachweisbare minimale Resterkrankung (MRD-Negativität) im peripheren Blut erreicht werden ...

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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #85 am: 16. September 2018, 15:52:21 »
13.04.2018
Urothelkarzinom: Überlebensvorteil durch Pembrolizumab gegenüber Chemotherapie

Beim ASCO-GUA (American Society of Clinical Oncology Genitourinary Cancers) wurden die 2-Jahres-Follow-up-Daten zur zulassungsrelevanten Phase-III-Studie KEYNOTE-045* bekannt gegeben. Diese zeigten bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem Urothelkarzinom, die während oder nach einer Platin-basierten Therapie progredient waren, ein Überleben von 27% unter Pembrolizumab** (KEYTRUDA®). Im Vergleich dazu waren unter einer prüferbestimmten Chemotherapie (Paclitaxel, Docetaxel, Vinflunin) nach 2 Jahren nur rund 14% der Patienten am Leben. ...

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Dtsch Arztebl 2018; 115(12): A-534 / B-466 / C-466
Fatigue bei Krebserkrankungen: Bewegungstherapie ist effektiver als eine Behandlung mit Medikamenten

... Fazit: „Bewegungstraining wirkt gegen Fatigue mindestens so gut wie eine psychologische Betreuung und deutlich besser als Arzneimittel“  ...

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25.04.2018
Bestrahlungserfolg beim Glioblastom lässt sich mit kombinierter PET/MRT vorhersagen

... Der Tracer reichert sich in den Krebszellen an und das Tumorgewebe wird dadurch auf dem Untersuchungsbild sichtbar. „Auf diese Weise lassen sich Patienten, bei denen der Tumor mit hoher Wahrscheinlichkeit zurückkehrt, schon vor Beginn der Radiochemotherapie identifizieren“, beschreibt Krause den Vorteil dieses Verfahrens für Therapieentscheidungen. „In Zukunft wäre bei den Betroffenen beispielsweise eine Behandlung mit einer erhöhten Strahlendosis denkbar. Gleichzeitig sehen wir aber jetzt auch Gruppen von Patienten mit dieser eigentlich als unheilbar geltenden Krankheit, die ihren Hirntumor mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viele Jahre überleben ....

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26.04.2018
Brustkrebs: Verlängerung des PFS durch Palbociclib bleibt in Folgetherapien erhalten

... Demnach konnten bei den mit Palbociclib behandelten Patientinnen mit Hormonrezeptor (HR)-positivem, HER2**-negativem metastasierten Brustkrebs sowohl eine nachfolgende endokrine Therapie als auch eine Chemotherapie im Median um mindestens zehn Monate verzögert werden. Auch die Wirksamkeit der Folgetherapien blieb unverändert. ...

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22.05.2018
Fortgeschrittenes RCC: Zulassung für Cabozantinib zur Erstlinientherapie bei mittlerem oder hohem Risiko

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat Cabozantinib 20, 40, 60 mg von Ipsen (Cabometyx®) zur Erstlinientherapie von Erwachsenen mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (RCC) bei mittlerem oder hohem Risiko zugelassen. ...

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31.05.2018
Einzelne CAR-T-Zelle heilte Leukämie

Eine einzige CAR-T-Zelle hat bei einem Patienten mit einer zuvor therapieresistenten Leukämie eine langfristige Remission erzielt, was die Forscher in Nature (2018; doi: 10.1038/s41586-018-0178-z) auf eine Serie von glücklichen Zufällen zurückführen, die die Chancen, aber auch die Risiken der neuartigen Immuntherapie aufzeigen. ...

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04.06.2018
Bei MSI-H/MMR-D-Tumoren Keimbahntestung auf Lynch-Syndrom vornehmen

Der Erfolg der Immuntherapie bei Mikrosatelliten-instabilen (MSI-H) und/oder DNA-Mismatch-Reparatur-defizienten (MMR-D)-Tumoren führte zu einer mittlerweile routinemäßigen MSI-H/MMR-D-Testung bei fortgeschrittenen soliden Tumoren. Anders als beim Kolorektal- und Endometriumkarzinom, wo dies schon lange gemacht wird, wird eine Charakterisierung des Lynch-Syndroms (LS) bei heterogenen MSI-H/MMR-D-Tumoren jedoch bislang nicht vorgenommen. ...

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12.06.2018
Genetisch veränderte Adenoviren sollen Tumorwachstum beim Glioblastom stoppen

Das Glioblastom ist der häufigste bösartige Hirntumor bei Erwachsenen. Nun macht ein neuer Therapieansatz Hoffnung, das gefährliche Tumorwachstum eindämmen zu können. ...

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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #86 am: 16. September 2018, 16:30:06 »
17.06.2018
CAR-T-Zellen: Lebensqualität von Kindern und jungen Erwachsenen der ELIANA-Studie verbessert sich „dramatisch“

... 3 Monate nach Therapie mit Tisagenlecleucel wurde eine Rate kompletter Remissionen (CR/iCR; ohne minimale Restererkrankung) von 81% erreicht ...

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25.07.2018
G-BA: Rituximab-Biosimilar für den Off-Label-Use beim Mantelzell-Lymphom verordnungsfähig

Auch für die Behandlung von Patienten mit Mantelzell-Lymphom, einer selteneren malignen Lymphom-Erkrankung, steht mit Truxima® jetzt ein erstes Rituximab-Biosimilar zur Verfügung.  ...

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28.08.2018
Erstmals CAR-T-Zellen in Europa zugelassen

... Die Zulassung gilt für die Behandlung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (bis 25 Jahre) mit rezidivierter oder therapierefraktärer akuter lymphatischer B-Zell-Leukämie (r/r ALL) und zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem diffus-großzelligen B-Zell-Lymphom (r/r DLBCL) nach mindestens zwei systemischen Behandlungslinien..

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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #87 am: 06. November 2018, 12:40:26 »
03.09.2018
Zulassung für Larotrectinib zur Behandlung von TRK-Fusionstumoren beantragt

Indikation: „Behandlung von Erwachsenen und Kindern mit lokal fortgeschrittenen oder metastasierten soliden Tumoren, in denen eine NTRK-Genfusion nachgewiesen wurde.... Dieser neue Ansatz richtet sich gegen die Veränderung im Genom, die das Krebswachstum fördert, unabhängig davon, an welcher Stelle im Körper der Krebs entstanden ist“

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07.09.2018
Follikuläres Lymphom: Behandlung ohne Zytostatika möglich

... In einer randomisierten klinischen Studie im New England Journal of Medicine (2018; 379: 934–947) erzielte eine Kombination aus Rituximab und Lenalidomid eine gleich gute Wirkung bei Vermeidung vieler Nebenwirkungen der Zytostatika...

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19.09.2018
CRISPR/Cas: Präzise Genreparatur mit hoher Effizienz

...Mit der Anwendung eines neuen Ansatzes am Modellorganismus Medaka haben Heidelberger Forscher die Grundlage geschaffen, um auf einfache Weise die Reparaturkopie eines defekten Gens in die DNA einzuschleusen ...

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08.10.2018
Akromegalie: NIS ACRONIS zu Wirksamkeit und Sicherheit von lang-wirksamem Pasireotid

Retrospektive Interimsdaten der multizentrischen Beobachtungsstudie ACRONIS spiegeln erstmals den Behandlungsalltag bei Akromegalie-Patienten unter lang-wirksamem Pasireotid (Signifor®) in Europa wider. Die Ergebnisse bestätigen das aus den Zulassungsstudien bereits bekannte Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil von Pasireotid. ...

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09.10.2018
Erbliches Melanom: Immuntherapie effektiv

...In einer Studie wurde die Wirksamkeit einer immunologischen Checkpoint-Therapie bei Patienten mit einer vererbten CDKN2A-Mutation und einem metastasierten Melanom untersucht. Die Mutationsträger mit metastasiertem Melanom sprachen erstaunlich gut auf die Immuntherapie an. ...

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