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Autor Thema: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern  (Gelesen 259 mal)

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Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern

Mehr Geld für HARTZ IV-Bezieher; weniger für Bestandsrentner


Die Bundesregierung hat am 19.09.2018 mehrere Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht:
Neben der Senkung der Arbeitslosenbeiträge um 0,5 auf 2,5% sollen Hartz-IV Bezieher mehr Geld bekommen.

Das neue Rentengesetz mit Verbesserungen für diese Erwerbsminderungsrentner gilt nur für neue Rentner ab dem 1. Januar 2019.
Bestandsrentner sind dabei ausgeschlossen.
Dafür betrifft die Erhöhung der Beiträge in der Pflegeversicherung um 0,5% des Bruttoeinkommens alle Beitragszahler.
Also wird Bestandsrentner die Rente gekürzt.   siehe Details in weiter unten folgenden Beiträgen
           
Zu Hartz IV beschlossen die Minister, dass die etwa sechs Millionen Erwachsenen und Kinder in Hartz-IV-Haushalten ab 2019 monatlich 8 Euro mehr (dann 424 € für alleinstehende Erwachsene) erhalten.
Kinder bekommen je nach Altersstufe 5-6 € mehr im Monat.    

Einkommensschwache Eltern müssen künftig keine Kita-Gebühren mehr bezahlen.
Außerdem brachte die Bundesregierung auf den Weg, dass einkommensschwache Eltern generell von den Kita-Gebühren befreit werden.                   

Fundquelle: „Altmark-Zeitung“ – September  2018
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2018, 10:40:58 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #1 am: 16. Dezember 2018, 13:40:22 »
Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern 

Reha-Servicestellen werden zu unabhängigen Teilhabeberatungsstellen 


In der Reha-Servicestelle in München (DRV) erfuhr ich, dass zum Jahreswechsel die Reha-Servicestellen abgeschafft werden.
Ab Januar 2019 gibt es nur noch Teilhabeberatungsstellen, habe ich herausbekommen.

Leider gibt es in meinem Landkreis keine.
Übrigens ist das Saarland nur etwas größer als mein Heimatkreis.
Dieses hat nach meiner Erkenntnis 7 Beratungsstellen.
Das dürfte es doch so nicht geben – gibt es aber.

Hier findet ihre Eure in der Nähe:

unabhängigen Teilhabeberatungsstellen                  
« Letzte Änderung: 16. Dezember 2018, 13:42:27 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #2 am: 17. Dezember 2018, 10:27:43 »
Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern   

Entlastung für Versicherte

Mit Beginn des Jahres 2019 sollen mit dem GKV-Versicherten-Entlastungsgesetz einige wichtige Änderungen in Kraft treten.


Licht am Horizont für hauptberuflich Selbstständige, die nur geringe Einkünfte erzielen.
Sie waren bisher mit dem gesetzlich vorgegebenen Mindestbeitrag von monatlich 345 €  für die Krankenversicherung überfordert.
Künftig wird die Bemessungsgrundlage für den Mindestbeitrag halbiert.
Damit halbiert sich auch der Beitrag für die Krankenversicherung.

Fundquelle: Auszug – „Magazin für Versicherte“ – 2/2018 der BARMER
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #3 am: 18. Dezember 2018, 09:19:38 »
Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern   

Neuregelung für Tagespflegepersonen 


Zurzeit gelten Tagesmütter oder -väter, die gleichzeitig bis zu fünf Kinder betreuen, nicht als hauptberuflich selbstständig.
Sofern nicht ohnehin Anspruch auf kostenfreie Familienversicherung besteht, ist bislang nur eine Mitglied-
schaft ohne Anspruch auf Krankengeld möglich.   

Ab dem 1. Januar 2019 entfällt diese Sonderregelung für Tagespflegepersonen.
Übersteigen ihre Einnahmen die Einkommensgrenze für die kostenfreie Familienversicherung,
wird wie bei allen selbstständigen Mitgliedern geprüft, ob die Tätigkeit hauptberuflich ausgeübt wird.
Das hängt vom erzielten Gewinn und vom Zeitaufwand ab. 

Hauptberufliche Tagespflegepersonen profitieren ebenfalls von der Beitragsentlastung für Selbstständige und können sich zusätzlich durch die Wahl eines Krankengeldanspruchs absichern.
Derzeit familienversicherte Tagespflegepersonen bleiben bei der BARMER weiterhin kostenfrei versichert.

Fundquelle: Auszug – „Magazin für Versicherte“ – 2/2018 der BARMER

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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #4 am: 19. Dezember 2018, 09:51:34 »
Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern

zurück zur Beitrags-Parität


AN, AG und Rentner sollen ab dem kommenden Jahr wieder gleich hohe Beiträge in die Krankenversicherung einzahlen.
Zurzeit beteiligen sich AG und DRV zu50% an den Beiträgen nach dem allgemeinen Beitragssatz (14,6%).
Ab dem 01.01.2019 wird auch der jeweils kassenindividuelle Zusatzbeitrag in die hälftige Finanzierung einbezogen,
der bislang von den Mitgliedern allein getragen wird.
Der bisher für AG und DRV eingefrorene Beitragssatz von 7,3% ist dann passe.

Fundquelle:Auszug – „Magazin für Versicherte“ – 2/2018 der BARMER
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #5 am: 20. Dezember 2018, 10:34:09 »
Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern

neue Erwerbsminderungsrente 2019: 3 Jahre und 5 Kalendermonate 
 

Die Zurechnungszeit wird ab dem 01.01.2019 um 3 Jahre und 5 Kalendermonate auf einem Schlag angehoben.
Dies macht auch finanziell viel aus. Mit der Zurechnungszeit wird als beitragsfreie Zeit ein Durchschnittsentgeltpunkt für vor der Zurechnungszeit liegende Beitragszeiten ermittelt.
Damit kann sich die Rente monatlich deutlich erhöhen.

Nur für Neurentner     
   
Die Regelungen für die neue Zurechnungszeit bei der Erwerbsminderungsrente gelten nur für Zugangsrentner ab dem 01.01.2019.
Wörtlich heißt es: „Beginnt die Rente wegen Erwerbsminderung….. am 01.01.2019“.
Damit sind die bestehenden Erwerbsminderungsrentner von der Neuregelung ausgeschlossen.
Es werden auch die Erwerbsminderungsrentner ausgeschlossen sein, die auf Grund einer Weitergewährung wegen Auslaufen einer befristeten EM-Rente zum 31.12.2018 am 01.01.2019 eine weitere befristete EM-Rente erhalten. Verbesserungen für die Rentner in Deutschland verspricht die Koalition mit ihrem Renten-Paket, der am 08.11.2018 im Bundestag verabschiedet.

Ein Überblick:
Was ist der Kern des Gesetzes?

Es gibt mehrere wichtige Elemente.
Zentral ist die sogenannte doppelte Haltelinie, nämlich beim Rentenniveau und beim Beitragssatz.
Das Niveau, das das Verhältnis der Rente zu den Löhnen beschreibt, soll bis 2025 nicht unter 48% sinken.
Der Beitragssatz - heute 18,6%  - soll bis dahin nicht über 20% vom Einkommen steigen.

Welches Projekt ist am teuersten?
Die Ausweitung der Mütterrente. Sie kostet 3,8 Milliarden Euro pro Jahr. Erziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder werden stärker angerechnet. Die betreffenden Renten werden so pro Kind um 16,02 Euro brutto - im Westen und um 15,35 Euro im Osten erhöht.

Was ist noch neu?
Verbesserungen für Menschen, die etwa wegen Krankheit nicht mehr arbeiten können. Erwerbsminderungsrentner bekommen deutlich mehr, wenn sie ab 2019 neu diese Rente beziehen.
Die Rente wird dann so berechnet, als wenn der Betroffene bis zur Regelaltersgrenze gearbeitet hätte.
Zudem steigt bei Geringverdienern die Einkommensgrenze, ab der volle Sozialbeiträge gezahlt werden müssen, von 850 auf 1300 €.

Wie stark würde der Beitragssatz ohne Rentenpaket sinken?

Laut DRV wäre ohne die Reform eine Senkung des Beitragssatzes 2019 von 18,6% um 0,4 Punkte möglich.
Das würde AG und AN um 6Milliarden Euro entlasten.
Die Kosten für die Reform betragen 20194,1 Milliarden Euro und steigen dann weiter.

Gibt es weitere Reformpläne?
Ja.
Im kommenden Jahr will das Arbeitsministerium eine Grundrente für langjährig Versicherte auf den Weg bringen.
Selbstständige sollen zudem besser abgesichert werden.
Man will ferner noch in dieser Wahlperiode Schritte für eine längerfristige Absicherung der Rente einschlagen.
Basis sollen Vorschläge einer Rentenkommission aus Experten sein.
Hier wird auch überlegt, mehr Anreize für längeres Arbeiten zu setzen.

Was erwartet die Rentner im kommenden Jahr noch?

Eine deutliche Rentenerhöhung von 3-3,5% im Westen. Im Osten  bis 4,2% mehr steigen.
Die Rentenerhöhung folgt unter anderem der guten Lohnentwicklung - ist also in erster Linie konjunkturell bedingt.

Wie wird das geplante Rentenpaket beurteilt?
Unterschiedlich.
Der BDA-Chef, Steffen Kampeter, sagt: "Statt kurzfristig teure Mehrausgaben zu beschließen,
sollte die Bundesregierung die langfristige Finanzierbarkeit der Sozialsysteme in den Blick nehmen und dafür sorgen,
dass die Sozialversicherungsbeiträge auch dauerhaft unter 40% bleiben."
Kritisiert wird auch, dass die meisten Schritte nicht zielgenau gegen drohende Altersarmut gerichtet seien.
Sozialverbänden hingegen gehen die Verbesserungen nicht weit genug. 

neue Erwerbsminderungsrente 2019


Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  November 2018

« Letzte Änderung: 20. Dezember 2018, 10:39:09 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #6 am: 21. Dezember 2018, 09:52:30 »
Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern     

Höhere Freibeträge und Wohnzuschläge für Bafög geplant     


Wegen der steigender Wohnkosten soll der Wohnzuschlag für nicht bei den Eltern wohnende Bafög-Geförderte 2019 von 250 € auf 325 € angehoben werden.
Der Höchstsatz der gesamten Förderung soll von 735 € auf rund 850 € monatlich steigen.
Die individuellen Bedarfssätze sollen bis 2020 um insgesamt 7% steigen.                 

Bafög sollen künftig zudem auch Kinder aus Familien bekommen, die bisher knapp über den Grenzen liegen, ab denen man dies beanspruchen kann. Dafür sollen die Einkommensfreibeträge in zwei Schritten um insgesamt 9% angehoben werden.   

Der Freibetrag für eigenes Vermögen von Auszubildenden soll im Jahr 2020 von derzeit 7.500 auf künftig 8.200 € angehoben werden.
Die zusätzlichen Vermögensfreibeträge für Azubis mit Unterhaltspflichten gegenüber eigenen Ehegatten, Lebenspartnern und Kindern sollen von derzeit jeweils 2.100 auf .2300 € angehoben werden.   

Wer gefördert wurde, soll zudem nicht lebenslange Schulden fürchten müssen. So soll unter anderem jenen die (Rest-)Schuld erlassen werden, die den Darlehensanteil des Bafög trotz Bemühens aufgrund schlechter wirtschaftlicher Verhältnisse nicht binnen 20 Jahren tilgen können.

Erhöhung nicht ausreichend   

Die vorgeschlagene Erhöhung des Höchstsatzes reicht laut einer neuen Studie in 20 Hochschulstädten nicht aus, um die täglichen Kosten zu decken. In den 20 begehrten Hochschulstädten studierten mehr als ein Drittel der Studierenden, so das Moses Mendelssohn Institut bei der Vorlage seiner Studie.   

Die Studienautoren betonten, rechne man die Krankenkassenkosten aus dem Höchstsatz von 850 € heraus, blieben den Betroffenen faktisch nur 764 €. Die Stadt mit den teuersten Lebenshaltungskosten für Studierende ist demnach München, wo die jungen Leute mindestens 1.000 €/Monat bräuchten, um finanziell einigermaßen über die Runden zu kommen.
In Frankfurt/M. seien es 885 €, in Stuttgart 860 €  und in Hamburg 850 €.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  November 2018
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #7 am: 28. Dezember 2018, 12:26:21 »
Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern 

Ab dem 01.01.19 steigt der Mindestlohn.

Von den 12 € pro Stunde, die Finanzminister Olaf Scholz für angemessen hält, ist der neue Betrag noch weit entfernt.
Aber die Tendenz stimmt. 2020 soll die Lohnunter- grenze nochmals angehoben werden.
Am 1. Januar 2019 steigt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von 8,84 € auf 9,19 €/h. Ab 2020 gilt eine Lohnuntergrenze von 9,35 €. Dieser stufenweise Anstieg bedeutet, dass sich der Mindestlohn insgesamt um 5,8% erhöht.

persönliches Empfinden: Wenn die 9,19 € der Nettolohn wäre, ja dann... 
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« Antwort #8 am: 01. Januar 2019, 10:08:57 »
Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern 

Steuerzahler


Sollen stärker entlastet werden, vor allem Familien.
Das Entlastungspaket hat ein Volumen von 9,8 Milliarden Euro.
Der steuerliche Kinderfreibetrag wird angepasst - er soll von 7428 auf 7620 € erhöht werden.
Zudem soll der Grundfreibetrag der Steuerzahler von 9.000 auf 9.168 € steigen, auch der Höchstbetrag für den Abzug von Unterhaltsleistungen soll leicht steigen. Außerdem gibt es eine Rückzahlung der "kalten Progression", die Einkommenszuwächse wegen inflationsbedingt steigender Preise zum Teil "auffrisst".
Insgesamt soll sie um 2,2 Milliarden abgebaut werden. Das Kindergeld wird ab Juli um 10 € erhöht.
Eine Familie mit einem Bruttojahresgehalt von 60.000 € soll 2019 um mindestens 9,36% entlastet werden,
das bedeutet für sie 251 Euro mehr im Jahr.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Dezember 2018 
« Letzte Änderung: 01. Januar 2019, 12:48:23 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #9 am: 01. Januar 2019, 12:47:34 »
Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern 

Beitragszahler I


Zum Jahreswechsel werden der Pflegebeitrag um 0,5 erhöht und der Arbeitslosenbeitrag um 0,5% gesenkt.
Der Arbeitslosenbeitrag sinkt von 3 auf 2,5 des Bruttoeinkommens.
Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung steigt zum 1. Januar 2019 um 0,5% auf 3,05 des Bruttoeinkommens.
Beitragszahler ohne Kinder müssen künftig 3,3% zahlen.                                                     

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Dezember 2018 
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« Antwort #10 am: 02. Januar 2019, 09:54:36 »
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Beitragszahler II


Gutverdienender müssen höhere Sozialabgaben zahlen. Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, bis zu der Beiträge fällig sind, steigt zum neuen Jahr von 4425 auf 4537,5 €/Monat. In der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt diese Gehaltsschwelle von 6.500 auf 6.700 € im Westen und von 5.800 auf 6.150 € im Osten.
Für die meisten Beitragszahler verändert sich durch die Anhebung der Bemessungsgrenzen nichts.

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« Antwort #11 am: 02. Januar 2019, 15:19:06 »
Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern 

Arbeitslose


Arbeitslose können leichter Arbeitslosengeld I beziehen

Künftig müssen sie binnen 30 Monaten mindestens 12 Monate lang Beiträge gezahlt haben -
bisher sind es nur 12 Monate innerhalb von 24 Monaten.

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« Antwort #12 am: 03. Januar 2019, 13:15:25 »
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Mit guten Vorsätzen … fit ins neue Jahr 

Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben:


Zum Jahresende fassen viele Menschen gute Vorsätze für das kommende Jahr -
und werfen sie ebenso schnell wieder über Bord.   :),   



persönliche Anmerkung:
vorweg
Bei der Umsetzung der guten Vorsätze ist bei vielen Mitte Februar schon das neue Jahr rum…  :-[  >:D  :sekt

wie erwogen so verflogen…  :klugscheiss


Hier einige Tipps, um den inneren Schweinehund besser zu überwinden:

Vorsätze ernst nehmen: 
Wer vorher gründlich über seine Vorsätze nachdenkt, ist in der Umsetzung meist erfolgreicher -
anders als bei Vorhaben, die aus einer Sektlaune heraus entstehen. 

Ein konkretes Ziel setzen:
Das neue Jahr fitter zu werden und gesünder zu leben ist lobenswert, aber wenig konkret.
Besser ist es, den Vorsatz direkt zu formulieren, z.B. "jeden Tag zwei Portionen Obst essen" oder "jeden Mittwoch nach der Arbeit zum Fitnesskurs gehen". 

Nicht zu viel vornehmen:

Viele Menschen beginnen im neuen Jahr eine Diät, um Gewicht zu verlieren und gesünder zu leben.
Um motiviert zu bleiben, ist es sinnvoll, sich Teilziele zu setzen.
Wer 10 Kg abnehmen möchte, sollte etwa in 2 Kg-Schritten vorgehen.

Ausreden nicht gelten lassen:
Keine Lust auf Joggen bei strömendem Regen?
Anstatt das Sportprogramm ausfallen zu lassen, einfach nach  sportlichen Alternativen suchen und etwa mal ins Schwimmbad gehen.

Verbündete suchen:

Zu zweit ist es leichter sich aufzuraffen.
Deshalb konkrete Termine zum gemeinsamen Sport festlegen.

Den passenden Sport finden:
Spaß am Sport ist die beste Motivation. Während Teamplayer sich mit dem einsamen Laufen womöglich schwer tun, fühlen sich Einzelkämpfer in der Volleyballmannschaft nicht wohl.
Deshalb vorab überlegen, welche Sportart zu einem passt.
Mit Ball oder ohne? Drinnen oder draußen?
Muss ich medizinische Einschränkungen beachten?

Dran bleiben:
Trotz gesünderer Ernährung und mehr Sport zeigt die Waage immer noch dasselbe Ergebnis?
Kein Grund aufzugeben, Muskeln sind schwerer als Fett.
Daher lieber dem eigenen Körpergefühl vertrauen und sich bewusst machen, welche anderen positiven Effekte bereits eingetreten sind.
Etwa eine bessere Kondition beim Treppensteigen.

Sich richtig belohnen:
Kleine Belohnungen nach erreichten Teilzielen verbinden die guten Vorsätze mit positiven Gefühlen.
Allerdings schadet eine Tafel Schokolade dem Vorhaben, fit zu werden und abzunehmen.
Besser: sich einen Wellnesstag gönnen oder etwas Schönes kaufen.   :supi  :applaus: :jippi



Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Januar 2019   
« Letzte Änderung: 03. Januar 2019, 13:21:09 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #13 am: 06. Januar 2019, 10:07:30 »
Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern

Modernisierungsumlage hat Vorteile für Mieter 


Wenn der Vermieter von der Modernisierungsumlage gebraucht macht, bedeutet dies für den Mieter häufig hohe Kosten.
Ab 2019 ist die Umlage mieterfreundlicher gestaltet.

Vermieter dürfen Kosten für Modernisierungen auf ihre Mieter umlegen.
Allerdings künftig in geringerer Höhe als bisher: Statt 11% sind mit dem Beginn 2019 nur noch 8% der Kosten übertragbar.   

Dazu gibt es eine sogenannte Kappungsgrenze: Pro qm² dürfen höchstens 3 € Miete mehr als bisher verlangt werden.   

Reparaturen im Haus oder in der Wohnung sind Sache des Vermieters.
Er muss diese Instandsetzungs- oder Instandhaltungsarbeiten auf eigene Kosten durchführen und er darf deshalb keine Mieterhöhung fordern. Anders ist es aber bei Modernisierungen. Maßnahmen zur Energieeinsparung oder Wohnwertverbesserung berechtigen zu einer Mieterhöhung.   

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