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Autor Thema: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden  (Gelesen 10370 mal)

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Offline RalleGA

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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #60 am: 13. Oktober 2020, 09:13:08 »
Ernährungs-Docs -

Fettstoffwechselstörung, Speiseröhrenentzündung, Hüftarthrose


Folge 34
« Letzte Änderung: 13. Oktober 2020, 09:17:33 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #61 am: 24. Oktober 2020, 09:23:19 »
Ernährung:

Omega-3-Fettsäuren-Kapseln sind überflüssig


Durch die Einnahme von Kapseln mit Omega-3-Fettsäuren wollen viele etwas für ihre Gesundheit tun.
Doch die erhoffte Wirkung der Nahrungsergänzungsmittel, die Fisch-, Algen- oder Leinöl enthalten, ist nicht ausreichend belegt.
Es gebe keinen Grund, Fischölkapseln und ähnliche Mittel zu schlucken.

Omega-3-Fettsäuren stecken in vielen Lebensmitteln, etwa in Fisch oder Walnüssen - mit vier bis fünf Walnüssen
sei der Tagesbedarf z.B. schon gedeckt.   


Immerhin: Abgesehen vom nicht ausreichend belegten Nutzen für Herz-und Kreislauf gab es nach einer Untersuchung von 20 solcher Kapseln nichts auszusetzen. Sie enthielten die auf der Verpackung angegebenen Mengen an Fettsäuren.
Schadstoffe fanden sich in keinem Produkt.

Die Mittel seien auch nicht gesundheitsschädlich, betonen die Experten mit Blick auf die Studienlage.
Aber als Schutz vor Herzinfarkt oder Schlaganfall z.B. seien sie überflüssig.
Die Kosten von täglich zwischen 4 und 90 Cent für die geprüften Kapseln kann man sich aus Sicht der Tester sparen.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“  - Altmark Juni 2020
« Letzte Änderung: 24. Oktober 2020, 09:26:47 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #62 am: 25. Oktober 2020, 09:45:08 »
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2020, 09:47:31 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #63 am: 01. Dezember 2020, 09:33:47 »
Ernährung -
Intervallfasten

Essen nach der UHR?

Intervallfasten ist kein Wundermittel, bringt aber Vorteile mit sich.   
Hier ein Snack, da ein Softdrink: Viele Menschen füttern ihren Körper nahezu ständig mit Kalorien.
Das muss nicht sein - im Gegenteil: Auch regelmäßige Essenspausen können der Gesundheit guttun.

16:8, 14:10 oder 5:2?
Die Formeln rund ums Intervallfasten lesen sich kompliziert, dabei ist das Prinzip aller Methoden einfach:
Über einen bestimmten Zeitraum nimmt man nur wenig oder keine Nahrung zu sich.

Das ist für die meisten Menschen kein Problem, aber nicht für alle.
Kinder und Schwangere z.B. sollten das lieber nicht machen.

Die gängigsten Formen des Intervallfastens sind Varianten des Time-restricted eating, also des zeitlich begrenzten Essens.
Dazu gehören etwa die 16:8- und die 14:10-Diät sowie das 5:2-Fasten bzw. die Zwei-Tage-Diät.

Doch was bedeuten die Zahlen 16:8 oder 5:2?

Man nimmt für einen Zeitraum von 16 bzw. 14 Stunden nichts außer Wasser, ungesüßten Tee oder schwarzen Kaffee zu sich.
In den verbleibenden acht bzw. zehn Stunden darf normal gegessen werden. 
 
Hinsichtlich der Lebensmittelauswahl gibt es nicht so viele Vorgaben.
Die Ernährung sollte möglichst ausgewogen sein und man sollte früh am Abend essen und spät frühstücken.   

5:2-Fasten oder Zwei-Tage-Diät:
Bei diesen Formen isst man an fünf Tagen der Woche normal, an zwei Tagen wird gefastet.
Bei der Zwei-Tage-Diät sollten die Fastentage aufeinander folgen - an diesen sollte man jeweils maximal 650 Kalorien zu sich nehmen.
Beim 5:2-Prinzip müssen die Fastentage nicht aufeinanderfolgen, sie sollten aber einen festen Rhythmus haben
– z.B. immer am Dienstag und Freitag.
Erlaubt wird dann ein Viertel der sonst üblichen Energiezufuhr pro Tag, das entspricht ungefähr 500 bis 650 Kalorien. 

Zwei bis vier Wochen Umgewöhnung 
Wer mit dem Intervallfasten anfangen möchte, sollte seinem Körper zwei bis vier Wochen Zeit geben, um sich umzugewöhnen.
In der ersten Zeit hat man Hunger, das ist ganz normal.
Nach der Umgewöhnung kann man beurteilen, ob es einem guttut.     

Und dann, darauf hoffen wohl die meisten Fastenden,  purzeln die Pfunde.
Diese Rechnung geht dem Mediziner zufolge in den meisten Fällen auch auf.
Ein Wundermittel in Sachen Abnehmen ist das Intervallfasten aber nicht.
Es gebe eher geringe Effekte auf den Body-Mass-Index, der das Verhältnis von Gewicht zu Körpergröße beschreibt
und als grober Indikator für Über- und Untergewicht gilt.

Das Fasten habe aber den Vorteil, dass sich das ungesunde Bauchfett reduziere.
Und: Bei strengen Diäten geht der Körper an den Abbau fettfreier Masse, also Muskeln.
Das reduziert sich beim Intervallfasten. Risiken  Intervallfasten birgt auch Risiken:
Der Blutdruck und der Blutzucker können abfallen, und man kann Kopfschmerzen bekommen.
Wichtig sei es vor allem, mindestens 1,5 Liter am Tag zu trinken, bevorzugt Wasser.
Wer Vorerkrankungen hat, sollte sich mit seinem Arzt absprechen.
Aber: Grundsätzlich kann der Körper mit Essenspausen gut umgehen.
Das Intervallfasten sei für jeden gesunden Menschen prinzipiell geeignet.    

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Juli 2020
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2020, 09:39:38 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #64 am: 22. Dezember 2020, 09:20:01 »
Ernährung 

Die Leber leidet still  


Das Übergewicht, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung zu vielen Krankheiten führen können, ist den meisten klar. Ein Organ, das erheblich davon betroffen ist, bringen viele jedoch immer noch vor allem mit übermäßigem Alkoholkonsum in Verbindung: die Leber.
Aber sie kann verfetten. Zu spüren ist das kaum, doch es kann ernste Folgen haben.
Wie der Name schon sagt, ist eine übermäßige Ansammlung von Fett in der Leber das Problem.
Der medizinische Fachbegriff dafür lautet Steatosis hepatis.

Es wird zwischen der nicht-alkoholischen Fettleber (NAFL) und der alkoholischen Fettleber (AFL) unterschieden.

In Deutschland kommt die NAFL häufiger vor.
Bei der alkoholischen Fettleber ist das einfach zu klären: übermäßiger Alkoholkonsum.

Bei etwa drei Viertel der Menschen mit einer nicht-alkoholischen Fettleber wiederum ist ein metabolisches Syndrom die Ursache:
eine Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhtes Fett- und Blutzuckerwerten.

Bei etwa einem Viertel der Betroffenen sind es andere Gründe:
etwa genetische Faktoren oder bestimmte Erkrankungen und vor allem Bewegungsmangel.

Unabhängig von der Ernährung erhöht eine sitzende Tätigkeit und eine inaktive Lebensweise das Risiko, eine Fettleber zu bekomme.
Recht neu unter den Ursachen ist der übermäßige Konsum industriell hergestellter konzentrierter Fruktose, die oft in Getränken zu finden ist.
Warnsignale gibt es leider nicht.
Die Leber macht keine Schmerzen.

Eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit kann, muss aber kein Anzeichen sein.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-WOCHE“  August 2020
« Letzte Änderung: 22. Dezember 2020, 09:23:25 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.