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Autor Thema: Biologische Krebstherapie - Ganzkörper-Hyperthermie  (Gelesen 2439 mal)

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Offline busymouse

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Biologische Krebstherapie - Ganzkörper-Hyperthermie
« am: 21. Mai 2008, 21:13:50 »
Biologische Krebstherapie - Ganzkörper-Hyperthermie

openPR - Bei der Ganzkörper-Hyperthermie wird mit Ausnahme des Kopfes der gesamte Körper überwärmt. In unserer Praxis setzen wir zur Hitzeerzeugung wassergefilterte Infrarotstrahler mit erhöhter Luftfeuchtigkeit ein. Dabei erreicht die Körpertemperatur Werte zwischen 39,5°C und 40,5°C. Nach der Erhitzungsphase findet in dieser Atmosphäre ein Nachruhen statt, bei dem die Patienten entfiebern. Sie erhalten zur Stabilisierung Sauerstoff und können sich durch Meditation regenerieren.

Nach unserer Erfahrung kann die Ganzkörper-Hyperthermie besonders bei Metastasen und Tumoren, die nicht operiert werden können, und bei häufig wiederkehrenden Tumorarten eingesetzt werden. Sie erfolgt aber auch bei einem begrenzten Tumorbefall. In unserer Praxis haben wir Ganzkörper-Hyperthermie bei Mammakarzinomen, Sarkomen, Hauttumoren, Melanomen, Knochenmetastasen sowie Karzinomen der Lunge, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, der Galle und der Niere eingesetzt.

Mehr Informationen unter: Hyperthermie-Zentrum Hannover
« Letzte Änderung: 13. November 2008, 21:54:14 von busymouse »
Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen über die Dinge machen uns glücklich oder unglücklich.
(Epiktet, griech. Philosoph, 50-138)

Offline RalleGA

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Re: Biologische Krebstherapie - Ganzkörper-Hyperthermie
« Antwort #1 am: 01. April 2019, 14:49:43 »
Wege in die Meditation

Aufmerksam, gelassen, stressresistent


Wer regelmäßig meditiert, wird entspannter, achtsamer und konzentrierter.
Zum Einstieg gibt es viele Möglichkeiten - auch Bücher, Apps und CDs.
Experten raten Anfängern, sich bei den ersten Meditationen begleiten zu lassen.

Ob im Yogastudio, zu Hause auf dem Kissen oder in einem Achtsamkeitszentrum:
Meditation ist weit verbreitet – immer mehr Menschen schwören auf die positiven Effekte der konzentrierten Auszeiten.     

Ein Einstieg ist jederzeit möglich, auch ganz ohne spirituelle Erfahrung.
Für Anfänger sind Atemmeditationen am besten geeignet. 
Es geht zunächst darum, die gesamte Aufmerksamkeit auf die ein- und ausströmende Luft zu richten.
So haben die Meditierenden etwas zu dem sie immer wieder zurückkehren können, wenn die Gedanken abschweifen.
Eine Alternative zum Atem kann ein Mantra - also eine bestimmte Formulierung die man mental wiederholt -
oder eine Visualisierung sein auf die sich die Meditierenden konzentrieren.

Viele Experten raten Anfängern dazu, sich von erfahrenen Lehrern begleiten zu lassen.
Es gibt zwar auch viele gute Meditationsbücher und CDs, aber die helfen nur bis zu einem bestimmten Level,
da sie kein individuelles Feedback geben können.
Dasselbe gelte für Apps oder Podcasts, von denen es mittlerweile sehr viele rund um Meditation gibt.
Viele Teilnehmer haben anfangs Probleme mit ständiger Ablenkung oder sie geraten in einen eher dumpfen Zustand des Geistes.
In Meditationskursen können Lehrer helfen, diese Erfahrungen einzuordnen.

Die Studienlage zu den Wirkungen verschiedener Meditationsformen ist unterschiedlich.
Für einige Formen gibt es aber deutliche Hinweise auf positive gesundheitliche Effekte.
Eine allgemeine Einschätzung zu dem Meditieren an sich wäre nicht seriös,
weil Meditation ein Sammelbegriff für Hunderte von Methoden ist.

Eine weit verbreitete Methode ist die Achtsamkeitsmeditation.
Regelmäßig praktiziert, fördert sie unter anderem die persönliche Gegenwärtigkeit und Präsenz.
Auch autogenes Training hat einen großen meditativen Anteil.
Es fördert nachweislich die Konzentration und die Fähigkeit zur Entspannung.

Es gibt Hinweise, dass auch Personen mit körperlicher Krankheit oder psychischen Störungen von der Meditation profitieren können, wenn sie eine speziell auf ihre Beschwerden abgestimmte Begleitung bekommen.

Es gibt aber auch Störungen, die sich bei Meditation verschlimmern können,
wie etwa bestimmte Formen der Atemstörungen oder Psychosen
.


Wer mit der Meditation beginnen möchte und bereits regelmäßig ins Yogastudio geht, ist mit Grundsätzen der spirituellen Praxis bereits vertraut - aber wie ähnlich sind sich Yoga und Meditation?

Eine Gemeinsamkeit ist, dass Meditation und Yoga beide sehr viel mit dem eigenen Atem zu tun haben.
Beim Yoga seien die Gedanken stärker auf die Bewegungen konzentriert.
Bei der Meditation sind die Gedankenspiralen im Kopf meistens intensiver.

Wichtig sei es immer, kein Urteil über sich selbst zu feilen - auch wenn es mal nicht funktioniert wie geplant.
Oft gerät man in Selbstvorwürfe: Du sollst dich doch auf den Atem konzentrieren, jetzt hast du es wieder nicht geschafft.
Hilfreich sei es, sich die Gedanken bewusst zu machen und dann aktiv loszulassen.
Am besten nimmt man einfach wahr: Ach so, ich denke an Kartoffelsalat - und das lasse ich jetzt vorbeiziehen."

Deutschen Gesellschaft für Entspannungsverfahren

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Januar 2019

« Letzte Änderung: 01. April 2019, 15:10:21 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.