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Autor Thema: Staat muss besser informieren - Veränderte Impfempfehlung  (Gelesen 1980 mal)

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Offline RalleGA

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Staat muss besser informieren - Veränderte Impfempfehlung
« am: 08. Oktober 2008, 18:13:04 »
Veränderte Impfempfehlung:

Staat muss besser informieren
 


BSG-Urteil: Der Staat muss stärker auf Änderungen bei Impfempfehlung hinweisen.
Kassel - Änderungen bei den staatlichen Impfempfehlungen müssen nach einem Urteil des Bundessozialgerichts deutlich bekanntgemacht werden.
Das geht aus einem Urteil der Kasseler Richter hervor.

Nach Ansicht der Kasseler Richter genügt es nicht, einfach die aktuelle Empfehlung von einem Serum zum anderen zu ändern, um Laien ausreichend Orientierung zu geben.
Ansonsten könnten sich bei Impfschäden die Opfer auf den sogenannten Rechtsschein berufen,
heißt es in dem am Donnerstag (2. Oktober) gesprochenen Urteil.
Gerade wenn es sich um eine weit verbreitete und noch dazu lange beworbene Impfung handelt, müsse eine "besondere Wachsamkeit und Informationspflicht der Behörden angenommen werden"
(Az.: 9/9a VJ 1/07 R).

 
Im konkreten Fall hatte sich ein junger Mann aus Dernbach im Westerwald im Dezember 1998 gegen Kinderlähmung impfen lassen.
Das verwendete Mittel war vom Robert-Koch-Institut des Bundes empfohlen worden
("Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung grausam")
- allerdings nur bis Anfang des Jahres.

Dann wechselte die Empfehlung von der Schluckimpfung mit Lebendviren zur Injektion mit Totviren.
Der heute 30 Jahre alte Mann führt psychische Störungen auf den nicht mehr empfohlenen Wirkstoff zurück.
Unter anderem leidet er laut seiner Anwältin unter starken Halluzinationen.

Das rheinland-pfälzische Versorgungsamt lehnte den Anspruch des Mannes auf eine staatliche Rente ab,
weil das Serum ja zum Zeitpunkt der Impfung nicht mehr empfohlen worden war.

Die Klägeranwältin sagte hingegen, dass sich der Laie auf die jahrzehntelang beworbene Impfung verlasse.

Dem folgten die Richter.
"Gerade bei öffentlich empfohlenen Impfungen, bei denen zudem nur der Impfstoff ausgewechselt wird, liegt der Rechtsschein nahe", hieß es in der Urteilsbegründung.

Allerdings ist das Kasseler Urteil, von dem noch zahlreiche ähnliche Fälle betroffen sind,
keine Entscheidung über die angestrebte Rente.
Zu klären ist nach wie vor, ob die Erkrankungen des Mannes überhaupt auf den Wirkstoff zurückgeführt werden können.

Bundessozialgericht in Kassel: www.bundessozialgericht.de
« Letzte Änderung: 24. Juli 2017, 10:00:10 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Re: Staat muss besser informieren - Veränderte Impfempfehlung
« Antwort #1 am: 24. Juli 2017, 09:58:13 »
Ex-Partner darf Kinder impfen lassen 

Streiten getrennte Eltern darüber, ob ihr Kind geimpft werden soll oder nicht, kann der Familienrichter dem Befürworter zur Durchsetzung verhelfen. BGH-Beschluss (Az. XII ZB 157/16)
Die Entscheidung über den Impfschutz habe für das Kind erhebliche Bedeutung, heißt es zur Begründung.

In dem Fall aus Thüringen hat die Mutter, bei der das Kind lebt, Angst vor Impfschäden.
Der Vater will, dass seine Tochter alle offiziell empfohlenen Impfungen bekommt.
Die obersten Zivilrichter hatten zu klären, ob Impfungen zu den alltäglichen Angelegenheiten gehören oder von erheblicher Bedeutung sind. In Alltagsfragen wie über die richtige Ernährung oder die tägliche Zeit vor dem Fernseher kann der Elternteil allein entscheiden, bei dem das Kind lebt.
Bei bedeutsamen Entscheidungen brauche es Einigkeit. Können sich die Eltern nicht verständigen,
bestimmen die Gerichte, wessen Position im Sinne des Kindes ist.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Mai 2017
« Letzte Änderung: 24. Juli 2017, 10:01:18 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline Hygeia

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Re: Staat muss besser informieren - Veränderte Impfempfehlung
« Antwort #2 am: 03. August 2018, 19:24:58 »
Wenn ich diese ganzen Anti-Impf-Fanatiker demonstrieren sehe, werde ich echt wütend.  :-[ >:D >:(

Da war neulich ein Artikel im Spiegel (leider finde ich den nicht mehr) über die Impf-Verneiner und wie diese junge Eltern manipulieren
und vom Impfen ihrer Kinder abhalten.
Eine riesige Schande ist das.
Vor nicht allzu langer Zeit sind die Menschen noch Reihenweise an ganz normalen Krankheiten gestorben
gegen die man glücklicherweise heutzutage impfen kann.
Aber das Gedächtnis des Menschen reicht anscheinend nicht allzu lange zurück. :nd
« Letzte Änderung: 04. August 2018, 10:49:46 von RalleGA »
Wer ohne Leid, der ist auch ohne Liebe,
Wer ohne Reu', der ist auch ohne Treu',
Und dem nur wird die Sonne wolkenfrei,
Der aus dem Dunkel ringt mit heißem Triebe.

(Gottfried Keller)