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Autor Thema: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern  (Gelesen 858 mal)

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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #15 am: 12. Februar 2019, 19:06:32 »
Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern

Pflege: Angehörige können durch Gesetzesänderung leichter zur Kur  
 

Erwiesen ist, dass die Pflege des Ehemanns oder der Ehefrau, des Kindes oder des Großonkels für viele körperlich wie seelisch eine große Belastung ist. Nun wurde der Antrag auf eine Kur für eben diese Erwachsenen erleichtert –
eine Gesetzesänderung ist am 1. Januar in Kraft getreten.   

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) betrifft dieses Schicksal knapp über 7% aller Erwachsenen in Deutschland,
mehr als 4,7 Millionen Menschen pflegen einen Angehörigen.
Die gesundheitliche Belastung ist bei pflegenden Menschen ungleich höher als bei denjenigen, die niemanden pflegen.
Eine Statistik des RKI belegt: Pflegende leiden deutlich häufiger unter Rückenschmerzen oder anderen gesundheitlichen Einschränkungen.   

Wenn ein pflegender Bürger eine Kur beantragt, dann war es bisher so, dass zuerst alle Möglichkeiten zur Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes am Wohnort ausgeschöpft werden mussten.
Zuerst versucht das dann in der Regel der Hausarzt oder Facharzt, dann kommt die ambulante Kur- oder Reha-Maßnahme vor Ort,
also vielleicht zwei Tage pro Woche in eine Tagesklinik und erst, wenn das auch nichts gebracht hat, hatten die pflegenden Angehörigen die Möglichkeit, eine Kur zu beantragen.
Dieses ganze Prozedere habe logischerweise lange gedauert.
Um schneller für Entlastung zu sorgen, können nun pflegende Angehörige direkt eine stationäre Reha in Anspruch nehmen, auch wenn ambulante Maßnahmen ausreichend wären.   
Oft sei die familiäre Situation sogar so prekär, dass ambulante Maßnahmen gar nicht wahrgenommen werden können.

Seit 2019 muss die Krankenkasse sogar dafür sorgen, dass der Pflegebedürftige während einer stationären Kur seines pflegenden Angehörigen untergebracht wird.
Die Unterbringung hätten die Angehörigen bislang selbst organisieren müssen – für manche eine schier unmögliche Aufgabe beim zurzeit herrschenden Pflegenotstand. Wer als pflegender Angehöriger eine stationäre Reha antreten möchte, muss sich diese jetzt nur noch vom Arzt verordnen lassen und sie bei der Krankenkasse oder dem Rentenversicherungsträger beantragen.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Februar 2019
« Letzte Änderung: 13. Februar 2019, 10:14:58 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #16 am: 21. März 2019, 15:48:42 »
Was ändert sich ggf. noch 2019 – was könntest Du ändern

Künftig sechs Monate Arbeitslosengeld im EU-Ausland


Wer in einem EU-Ausland auf Jobsuche ist, wird zukünftig dabei unterstützt.

Jobsuchende sollen künftig auch in einem anderen EU-Land bis zu sechs Monate Arbeitslosenunterstützung aus der Heimat beziehen dürfen.
Unterhändler des EU-Parlaments und der EU-Länder einigten sich auf eine bessere Koordinierung der Sozialsysteme. 

Der Kompromiss muss aber noch formal vom Rat der Mitgliedsländer und vom Parlament gebilligt werden.
„Mit diesem Deal bekommen Arbeitsuchende das Recht, für mindestens ein halbes Jahr ihr Arbeitslosengeld in ein anderes EU-Land mitzunehmen, berichtete die Linken-Fraktionschefin Gabi Zimmer. 
Wir haben große Schlupflöcher für Sozialversicherungsbetrug bei der Entsendung von Arbeitnehmern geschlossen.
Endlich werden auch Pflegeleistungen als eigene Sozialleistungen zwischen den EU-Ländern koordiniert.“     

Die Indexierung des Kindergelds sei dagegen verhindert worden, ergänzte die Grünen-Abgeordnete Terry Reintke.
Gemeint sind Pläne, Zahlungen für Kinder im EU-Ausland an die dortigen Lebenshaltungskosten anzupassen.

Österreich hatte dies vor einigen Monaten beschlossen, in Deutschland wird es immer wieder diskutiert.
"Am Kern der Freizügigkeit darf nicht gerüttelt werden", forderte Reintke.
"Nur, wenn wir die sozialen Rechte schützen, machen wir Leben und Arbeiten in anderen EU-Ländern ohne Wenn und Aber möglich." 

EU-Sozialkommissarin Marianne Thyssen lobte die Einigung ebenfalls.
"Mit der heutigen vorläufigen Einigung über die Koordinierung der sozialen Sicherung fügen wir das letzte Puzzlestück für eine faire Arbeitsmobilität in Europa ein", sagte sie.
Die Sozialsysteme sind eigentlich Sache der EU-Staaten.
 Die Koordinierung soll sicherstellen, dass im EU-Ausland niemand ohne Versicherungsschutz dasteht,
sich aber auch nicht doppelt versichern muss.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  2019
« Letzte Änderung: 21. März 2019, 15:51:13 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #17 am: 30. März 2019, 12:55:47 »
Was ändert sich ab April 2019 – was könntest Du ändern

Briefporto wird teurer

 
Das Porto des Standardbriefs steigt voraussichtlich ab 01.April 2019 von 70 auf 80 Cent.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Januar 2019
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #18 am: 02. April 2019, 13:57:16 »
Was ändert sich ab April 2019 – was könntest Du ändern 

neuer Pauschbetrag bei beruflich bedingten Umzügen


Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums liegt er dann für Verheiratete bei 1.622 € statt bisher 1.573 Euro
und für Ledige bei 811 € statt 787 Euro.
Daneben können etwa Kosten des Umzugswagens oder der Spedition, Maklergebühren und doppelte Mieten abgesetzt werden.

Fundquelle: Auszug – "Volksstimme" - April 2019
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #19 am: 01. Mai 2019, 09:42:01 »
Was ändert sich ab Mai 2019 – was könntest Du ändern 

Neu im Mai: Kosten-Obergrenzen für Telefonate innerhalb der EU

Anrufe ins EU-Ausland könnten für europäische Verbraucher bald endgültig ihre Schrecken verlieren:
Bislang gab es für Telefonate und SMS-Nachrichten keine Kosten-Obergrenzen - eine EU-Regelung soll das zukünftig ändern.
Ab dem 15. Mai 2019 kosten Telefonate etwa von Deutschland nach Ungarn, Polen, Dänemark oder ein anderes EU-Mitgliedsland
maximal 19 Cent pro Minute – und zwar unabhängig davon, ob das Gespräch vom Festnetz oder dem Handy geführt wird.
Auch die Kosten für das Versenden von SMS-Kurznachrichten werden zukünftig bei sechs Cent gedeckelt.
Die Deckelung der Kosten für Auslandstelefonate und SMS-Nachrichten folgt auf die Abschaffung der Roaming-Gebühren,
die bereits im Sommer 2017 auf den Weg gebracht wurde.

Ab Mai: Mindestlohn für Maler und Lackierer steigt
Beschäftigte im Maler- und Lackiererhandwerk dürfen sich über mehr Geld freuen.
Ungelernte Arbeiter verdienen künftig 10,85 € statt wie bisher 10,60 €/Stunde.
Für Gesellen gilt der Mindestlohn II. Dieser erhöht sich ab Mai nur für Beschäftigte im Osten, und zwar von 12,40 € auf 12,95 €.
Im Westen inklusive Berlin beträgt der Mindestlohn für Maler und Lackierer seit Mai 2018 13,30 €.
Auch ausländische Arbeitgeber sind verpflichtet, den Mindestlohn zu bezahlen, sofern sie Beschäftigte nach Deutschland schicken.

Im Mai: Änderung bei Steuererklärung

Der 31. Mai galt bisher als letzter Tag, an dem die Steuererklärung des Vorjahres beim Finanzamt eingereicht werden konnte.
Seit 2019 gilt der 31. Juli als neue Abgabefrist.
Diese Abgabefrist kann zudem weiter nach hinten ins Jahr verschoben werden.
Gründe dafür können beispielsweise eine Krankheit, fehlende Steuerbelege, ein Umzug oder eine Arbeitsüberlastung sein.
Voraussetzung ist, dass die Verlängerung bis zum 31. Juli schriftlich beim zuständigen Finanzamt beantragt wurde.

Ab Mai: Neue 100- und 200-Euro-Geldscheine
Am 28. Mai 2019 kommen neue 100- und 200-Euro-Geldscheine in Umlauf.
Damit wird die sogenannte „Europa-Serie“ vervollständigt.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte im Mai 2013 damit begonnen, die Euro-Banknoten zu überarbeiten.
Die Änderungen umfassen ein neues Design und eine verkleinerte Größe.
Außerdem sollen Sicherheitsmerkmale die Fälschung der Scheine sicherer machen.
Die älteren 100-Euro- und 200-Euroscheine werden schrittweise aus dem Verkehr gezogen, ihren Wert verlieren sie nicht.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  April 2019
« Letzte Änderung: 01. Mai 2019, 09:45:49 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #20 am: 03. Mai 2019, 09:37:02 »
Was ändert sich ab Mai 2019 – was könntest Du ändern

Passive Elektrogeräte dürfen nicht länger im normalen Hausmüll landen.

Welche Bauteile das betrifft:  - Ab dem 1. Mai gilt eine neue Regelung für die Entsorgung von sogenannten passiven Elektrogeräten.
Dazu gehören gebrauchsfertige Vorrichtungen, die keine Funktion haben und den Strom lediglich durchleiten. 
Das sind z.B. Antennen, Audiokabel, Mehrfachsteckdosen und Lichtschalter.
Sie sind künftig für den Hausmüll tabu und müssen stattdessen als Elektroschrott entsorgt werden.     
Nicht von der neuen Regelung betroffen sind Bauteile wie etwa Kabel, Klemmen, Lampenfassungen, Steckdosen oder Stecker zum Einbau in ein Gerät. Sammelstellen für Elektroschrott finden Verbraucher bei der Stadt oder der Gemeinde sowie bei großen Elektrohändlern.
Der Service ist kostenlos.

Klimaschutz 
Im Mai tritt laut Bundesregierung auch das geänderte Bundesimmissionsschutzgesetz in Kraft – es soll Diesel-Fahrverbote in Städten möglichst vermeiden. Die neuen Regeln stufen Fahrverbote in der Regel als unverhältnismäßig ein, wenn das Stickoxid in der Luft den Grenzwert nur wenig überschreitet.
Neue Euro-6-Diesel werden zudem ausgenommen, genau wie nachgerüstete Busse, Müllabfuhr und Feuerwehr,
sowie nachgerüstete Handwerker- und Lieferfahrzeuge. 

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Mai 2019
           
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #21 am: 26. Juni 2019, 07:56:24 »
Was ändert sich ab Juli 2019 – was könntest Du ändern 

neue Pfändungsfreigrenzen


Bei einer Pfändung von Einkommen auf der untersten Stufe gilt nun ein Freibetrag von 1179,99 €. 
Wer von einer Pfändung betroffen ist, hat bald ein wenig mehr Geld zur Verfügung.
Denn die Pfändungsfreigrenzen steigen. Angepasst werden muss das in der Regel automatisch.

Es gibt aber Ausnahmen.
Ab dem 1. Juli werden die Pfändungsfreigrenzen um rund 4% erhöht.
Schuldner mit regelmäßigem Einkommen können damit ein Plus in ihrer Haushaltskasse verbuchen.
Das ergibt bei einer Pfändung von Einkommen auf der untersten Stufe fortan einen Freibetrag von 1179,99 €, beim Pfändungsschutzkonto sind künftig 1178,59 € geschützt.

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, die neuen Pfändungsfreibeträge automatisch zu beachten.
Das gilt auch bei schon länger laufenden Pfändungen.
Betroffene Schuldner sollten sich aber beim AG oder Sozialleistungsträger erkundigen, ob die neue Pfändungstabelle wirklich angewendet wird. Das beugt irrtümlichen Auszahlungen an den Gläubiger vor.

Die automatische Anpassung gilt auch beim Pfändungsschutzkonto. Kreditinstitute müssen hier zum einen den geänderten Sockelfreibetrag für den Kontoinhaber berücksichtigen. Hinzu kommen die neuen Freibeträge für Personen, denen Schuldner aufgrund des Gesetzes Unterhalt gewähren, z.B. Ehepartner oder Kinder. Der zusätzliche Freibetrag für die erste Person liegt ab Juli bei 443,57 €, für die zweite bis fünfte Person jeweils bei 247,12 €. Betroffene müssen keine neuen Bescheinigungen vorlegen. Überweisen Arbeitgeber, Sozialleistungsträger oder Kreditinstitute versehentlich noch nach der alten Tabelle, kann der Schuldner von diesen die Nachzahlung der irrtümlich an den Gläubiger zu viel gezahlten Beträge verlangen.

Wichtig zu beachten:
Wurde der unpfändbare Betrag vom Gericht oder durch einen vollstreckenden öffentlichen Gläubiger individuell bestimmt, wirken die neuen Freigrenzen nicht automatisch. Hier müssen Betroffene möglichst schnell beim Vollstreckungsgericht beantragen, dass der Beschluss abgeändert wird und die Freigrenzen angehoben werden.       

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Juni 2019

« Letzte Änderung: 26. Juni 2019, 08:02:57 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #22 am: 28. Juni 2019, 09:02:32 »
Was ändert sich ab Juli 2019 – was könntest Du ändern   

Kindergeld und Kinderfreibetrag erhöhen sich
 


Der Bundestag hat den Weg für die Entlastung von Familien frei gemacht.
Das vom Parlament beschlossene Gesetz sieht vor, das Kindergeld zum 1. Juli 2019 um zehn Euro pro Kind zu erhöhen.
Außerdem vorgesehen sind höhere Steuerfreibeträge und ein Ausgleich für die sogenannte Kalte Progression im Steuertarif.
Die verfügbaren Einkommen von Familien werden um insgesamt fast zehn Milliarden Euro jährlich gestärkt.
Von einem "großen Wurf" sprach der CSU-Finanzexperte Hans Michelbach.

Ein Ehepaar mit zwei Kindern und durchschnittlichem Einkommen wird um 470 € pro Jahr entlastet, ein Single um 207 €. Das Kindergeld soll künftig für das erste und das zweite Kind jeweils 204 € monatlich betragen, für das dritte Kind € Euro und für jedes weitere Kind 235 €.
Auch der Kinderfreibetrag soll entsprechend angehoben werden:
Ab Januar 2019 pro Kind von 7428 € auf 7620 € und ab Januar 2020 dann auf 7812 €.

Für die folgenden Jahre plant die Koalition weitere Erhöhungen des Kindesgelds, was aber noch nicht in diesem Gesetz enthalten ist.
Der steuerliche Grundfreibetrag steigt ab Januar 2019 von bisher 9.000 € auf 9.168 €.

Ab Januar 2020 soll er dann 9.408 € betragen.

Einkommen unterhalb dieses Werts bleiben grundsätzlich steuerfrei. In gleichem Umfang steigt auch der Höchstbetrag für die steuerliche Absatzfähigkeit von Unterhaltspflichten.                             

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  November 2018
« Letzte Änderung: 28. Juni 2019, 09:06:09 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2019 – was könntest Du ändern
« Antwort #23 am: 29. Juni 2019, 10:21:59 »
Was ändert sich ab Juli 2019 – was könntest Du ändern   

Zuschläge und Schulessen


Familien mit kleinem Einkommen können bald jeden Monat mit mehr Geld rechnen.
Der Bundestag verabschiedete am 21.03.2019 das Familien-Gesetz.
Millionen Kinder könnten nach Rechnung der Bundesregierung profitieren.

So soll zum 1. Juli der monatliche Höchstbetrag des Kinderzuschlages um 15 € auf 185 € pro Kind steigen.
Alle Familien, die den Zuschlag bekommen, müssen keine Kitagebühren mehr zahlen.
Ab dem Schuljahr 2019/2020 steigt das Schulstarterpaket - die Unterstützung etwa für Ranzen,
Hefte oder Software - von 100 auf 150 €.
Mittagessen in der Schule und Fahrkarten für Bus oder Bahn werden kostenlos.
Nachhilfe können Kinder auch bekommen, wenn sie noch nicht kurz vor dem Sitzenbleiben sind.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  März 2019

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