Orpha Selbsthilfe Forum

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Links und Infos / Re: Thematik: RHEUMA - u.a. Infos zu Rheuma bei Kindern und vieles mehr
« Letzter Beitrag von RalleGA am 06. Februar 2021, 13:46:55 »
Rheuma-Patienten haben oft Begleiterkrankungen   

Bei Rheuma greift das Immunsystem körpereigenes Gewebe an.

Zwar machen sich die chronischen Entzündungen oft zuerst in Muskeln und Gelenken bemerkbar - doch sie können übergreifen.  

Viele Formen von Rheuma bringen Begleiterkrankungen mit sich.
Depressionen, Lungenkrankheiten oder Herz-Kreislauf-Beschwerden zählen z.B. dazu.    
     

Rund 80% der Patienten mit "klassischem Gelenkrheuma" seien demnach von mindestens einer Begleiterkrankung betroffen.
Bei anderen rheumatischen Erkrankungen sind die Zahlen ähnlich hoch.
Weil diese Erkrankungen den Verlauf und die Behandlung des Rheumas erheblich beeinflussen können,
sollten sie bei der Therapie und Medikation berücksichtigt werden.

Allerdings seien nicht alle möglichen Begleitkrankheiten Ärzten gleichermaßen präsent.

Während das erhöhte Risiko für Infektionen und Osteoporose oft im Bewusstsein der Mediziner sei,
gelten das für Depressionen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Lungenveränderungen weniger.
Die Fachgesellschaft plädiert für sorgfältige Vorsorgeuntersuchungen, um Begleiterkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  September 2020

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 06. Februar 2021, 10:36:12 »
"Der Volker geht bald in Rente. Wer macht denn dann seinen Job?"
"Sein Nachvolker"!
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Orpha-Stammtisch / Re: Hautkrebs... und mehr
« Letzter Beitrag von RalleGA am 06. Februar 2021, 09:54:26 »
Heller Hautkrebs immer häufiger 

Zunahme um 35%


In Deutschland wird immer häufiger heller Hautkrebs diagnostiziert.
Zwischen 2011 und 2018 stieg die Zahl der Betroffenen von rund 1,23 auf 1,66 Millionen und damit um 35%.
Damit erhöhten sich die Fallzahlen beim hellen Hautkrebs schneller als beim schwarzen Hautkrebs, der allerdings weitaus gefährlicher ist.               

Als größter Risikofaktor von Hautkrebs gilt das UV-Licht durch Sonnenstrahlung oder in Solarien.
Zuletzt stieg die Zahl der Diagnosen beim hellen Hautkrebs nur noch leicht - 2017 und 2018 um 2,1 bzw. 1,9%.
Anlässlich des Europäischen Tags des hellen Hautkrebses am 12.09., scheinen die Fallzahlen "auf sehr hohem Niveau zu stagnieren".

Insbesondere bei den über 50-Jährigen stieg die Zahl der Hautkrebspatienten.
Den stärksten Zuwachs gab es demnach in der Gruppe der 80- bis 84-Jährigen -
hier verdoppelten sich die Diagnosen heller Hautkrebs zwischen 2011 und 2018 nahezu.
Die Zahl der Betroffenen stieg um 94% auf 310.600.

Dagegen sind die Fallzahlen bei den unter 50-Jährigen rückläufig.
Bei den 40- bis 44-Jährigen gingen die Diagnosen sogar fast um 30% auf 20.300 zurück. Dass heute weniger jüngere Menschen an hellem Hautkrebs erkranken, führen die Experten auch auf ein gestiegenes Gesundheitsbewusstsein zurück.
"Bei vielen älteren Menschen rächen sich jedoch die Sonnensünden der Vergangenheit".
In den 70er bis 90er Jahren sei Sonnenbaden ohne UV-Schutz populär gewesen.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  September 2020
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Heimisches  Superfood

Wilde Früchte als Winter-Vitaminvorrat

Dieses heimische Superfood steht kostenlos zur Verfügung:

Wildfrüchte sind wahre Vitaminbomben und haben jetzt Hochsaison.

Zu welchen Köstlichkeiten sie sich verarbeiten lassen und welche heilsame Wirkung sie haben.


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Dürfen Pflegeheime Bewohner kündigen? (2) -

Welche Fragen sind unbedingt zu stellen?   
Steht die Pflege eines Familienmitgliedes ins Haus, benötigt man vielerlei Informationen.

Welche Fragen sollten pflegende Angehörige stellen?   
Wird die Hilfe wegen altersbedingter Einschränkungen benötigt oder wegen einer Erkrankung?
Welche Auswirkungen hat letzteres?
Auf welche zeitliche Perspektive muss man sich einstellen? Was besagt die ärztliche Diagnose?


»Bitten Sie Ihren pflegebedürftigen Angehörigen, den Arzt von seiner Schweigepflicht zu entbinden,
damit er Ihnen Auskunft geben kann «.
So ist es wichtig zu wissen, ob eine ständige Betreuung vonnöten ist oder ob spezielle pflegerische Kenntnisse verlangt werden.
Selbst, wenn es »nur« ums Duschen oder Einkaufen geht, muss man entscheiden, ob man sich dies körperlich zutraut.     
Auch nach dem voraussichtlichen Verlauf der Erkrankung sollte man sich erkundigen.

Kann sich der Zustand wieder verbessern oder nur verschlechtern?
Ist mit Schüben zu rechnen oder mit allmählicher Veränderung?
Lassen eher die körperlichen oder eher die geistigen Kräfte nach?
Welche Auswirkungen hätte dies?     


Wer sich für die häusliche Pflege eines Angehörigen entscheidet, sollte von Anfang an auch an sich persönlich denken.
Hierfür ist es ratsam, sich eine Art Netzwerk an Unterstützern aufzubauen und sich Auszeiten zu gönnen.

Welches Familienmitglied kann zu welcher Zeit die Pflege übernehmen?
Gibt es Nachbarn oder Bekannte, die kurzzeitig einspringen können?
Finden sich Gleichgesinnte, beispielsweise in einer Selbsthilfegruppe?
Was soll ein ambulanter Dienst leisten?     
Welche Möglichkeiten der Entlastung gibt es?


Einen Angehörigen zu Hause zu pflegen, kostet physische wie psychische Kraft.
Meist ist es nur eine Frage der Zeit, wann der Pflegende an seine Grenzen stößt.
Ab dem Pflegegrad 2 ist es möglich, mit finanzieller Unterstützung der Pflegeversicherung die Betreuung zu splitten.
Einen Teil verrichtet der Angehörige, einen anderen der ambulante Dienst.
Dieser kann beispielsweise das Duschen, Baden oder Haare waschen übernehmen.             

Es gibt hier auch sogenannte Kombi-Leistungen, bei denen das Pflegegeld für den Angehörigen
und die Sachleistungen für den ambulanten Dienst miteinander kombiniert werden.
Die Pflegeversicherung vergütet die Leistungen prozentual anteilig.

Beispiel in Pflegegrad 2: Der ambulante Dienst berechnet für seine Arbeit 413,40 €.
Das sind 60% der zur Verfügung stehenden 689 € an Sachleistungen.
Der Pflegebedürftige erhält dann 40% des Pflegegeldes, also 126,40 € von 316 €.       

Entlastung lässt sich auch mit Hilfe des Entlastungsbetrages von monatlich 125 € organisieren.
Diese Summe bleibt in der Berechnung der Kombi-Leistungen unberücksichtigt.
Sie kann für hauswirtschaftliche Unterstützung wie Fenster putzen, für die Begleitung zum Arzt oder zum Einkaufen
oder auch für die zeitweise Betreuung bei einer demenziellen Erkrankung verwendet werden.   

Des Weiteren kann der Pflegebedürftige einige Stunden oder Tage in der Obhut einer Tagespflege verbringen.
Dort wird er pflegerisch versorgt, findet Kontakt zu anderen Menschen und kann Angebote zum Kartenspielen oder Spazierengehen nutzen.
Für die Tagespflege stehen zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe der Sachleistungen des jeweiligen Pflegegrades zur Verfügung.
Beim Pflegerad 2 sind das 689 €.
Welche regionalen Angebote es gibt, wissen die Pflegeberater und die Pflegestützpunkte.

Was umfasst die regelmäßige Beratung?

Die Hälfte aller Pflegebedürftigen wird zu Hause allein von Angehörigen oder Freunden versorgt,
ohne dass ein ambulanter Dienst einbezogen ist.
Sie alle dürfen es laut Sozialgesetzbuch XI nicht versäumen, regelmäßig eine Beratung zu Hause zu beantragen.
Bei den Pflegegraden 2 und 3 muss dies halbjährlich, bei den Graden 4 und 5 vierteljährlich erfolgen.     

Die Beratung soll helfen, die Pflege möglichst passend zu gestalten.
So werden Hinweise gegeben, welche Leistungen man in welchen Situationen zusätzlich in Anspruch nehmen kann.
So hilft die Verhinderungspflege, wenn der Angehörige wegen eigener Termine oder bei einer Erkrankung
nicht zur Verfügung stehen und eine Ersatzpflegeperson gefunden und finanziert werden muss.     
Auch die Rahmenbedingungen der Kurzzeitpflege, wenn der Pflegebedürftige beispielsweise wegen eines barrierefreien Wohnungsumbaus vorübergehend nur aushäusig betreut werden kann, können hierbei besprochen werden.

Bei dem Gespräch sollten die pflegenden Angehörigen unbedingt dabei sein.
Denn es dient dazu, sich über Unterstützungsmöglichkeiten für sie selbst zu informieren.
Das können Pflegekurse sein oder eine Hilfe im Haushalt.
Für Letztere stehen 125 € monatlich zusätzlich zur Verfügung, ohne dass das Pflegegeld gekürzt wird.     

In der Regel erinnert die Pflegeversicherung an den Termin.
Die Beratung muss der Pflegebedürftige oder sein bevollmächtigter Betreuer selbst anfordern.

Gesetzlich Versicherte wenden sich an die Pflegekasse des Pflegebedürftigen, privat Versicherte bundeseinheitlich an die Compass Pflegeberatung unter 0800 – 10 18 800
 
Selbst, wenn man aktuell keinen Gesprächsbedarf sieht, muss man den Termin vereinbaren.
Ansonsten besteht das Risiko, dass das Pflegegeld gekürzt oder gestrichen wird.
Die Beratungsgespräche sind immer kostenlos und anbieterneutral.     

Fundquelle: Auszug – „Neues Deutschland“  September 2020

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 05. Februar 2021, 06:43:49 »
Beim Mittagessen sagt Jana zu ihrer Mutter: "Jetzt habe ich die Möhren genau 18 mal gekaut, Mama!"
"Das ist sehr brav." sagt die Mutter.
Jana zieht ein Gesicht und fragt dann weinerlich: "Und was soll ich jetzt damit machen?
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Dürfen Pflegeheime Bewohner kündigen? (1)

Fragen & Antworten rund um die Pflege


In jedem Fall ist zu berücksichtigen, dass ein Pflegebedürftiger besonderen Schutz genießt
und seine Versorgung möglichst dauerhaft zu sichern ist.

 »Eine Kündigung muss daher immer schriftlich und mit Begründung erfolgen«.

Wichtige Gründe sind unter anderen folgende:            

1. Änderungen, die das Heim betreffen:
Solch eine Änderung ist beispielsweise gegeben, wenn Wohnraum nicht mehr nutzbar ist oder eine Insolvenz ansteht.
Hier muss die Kündigung bis zum dritten Werktag eines Monats eingegangen sein.
Wirksam wird sie zum Ende des kommenden Monats, so dass knapp acht Wochen Zeit ist, sich ein neues Heim zu suchen.           

2. Änderungen, die die Pflege betreffen:

Ein Kündigungsgrund ist vorhanden, wenn bereits im Vertrag bestimmte Leistungen ausgeschlossen wurden, beispielsweise das Versorgen von Wachkoma-Patienten oder wenn ein Bewohner einen höheren Pflegegrad erhält und die notwendigen Maßnahmen verweigert.       

 3. Zahlungsverzug:

Wer in finanzielle Schwierigkeiten gerät, sollte rechtzeitig das Sozialamt einschalten.
Ist der Bewohner mit seinem Eigenbeitrag im Rückstand, muss ihm das Heim bestimmte Fristen gewähren,
innerhalb derer er die Schulden tilgen kann.     

4. Pflichtverletzung:
Tritt ein Bewohner wiederholt beleidigend, aggressiv oder gar tätlich auf und ist dies nicht krankheitsbedingt,
kann ihm mit der Begründung einer »schuldhaft gröblichen Pflichtverletzung« gekündigt werden.   
Es ist ratsam, sich Hilfe zu holen, bevor man einen Vertrag unterschreibt oder bevor ein Streit eskaliert.

Alle gesetzlich und privat Versicherten können dies beispielsweise unter der kostenfreien Beratungshotline (0800) 10 18 800 tun.

Auch Sozialverbände, Pflegekassen und die Verbraucherzentralen bieten Unterstützung an.
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»Vorläufiger« Hartz-IV-Bescheid muss auch so gekennzeichnet sein    

Bei schwankenden Einkünften einer Hartz-IV-Aufstockerin muss das Jobcenter
einen als vorläufig gemeinten Hartz-IV-Bescheid auch so bezeichnen.     

Ohne solch einen Vorläufigkeitsvermerk gilt der Bescheid als endgültig, so dass das Jobcenter zuviel gezahlte Sozialleistungen nicht wieder zurückfordern kann. BSG- Urteil (Az. B 4 AS 10/20 R).

Anderes gelte nur, wenn die hilfebedürftige Person erkennen konnte, dass sie zu Unrecht Leistungen erhalten hat.   

Fall:
Konkret ging es um eine Hartz-IV-Aufstockerin, die auf Abruf arbeitete und deshalb schwankende Einkünfte erzielte.
Zur Berechnung der Hartz-IV-Leistungen für die Frau und ihren minderjährigen Sohn erstellte das Jobcenter eine Prognose über die zu erwartenden Einkünften.
Normalerweise wird dann der entsprechende Leistungsbescheid als »vorläufig« gekennzeichnet,
bis die tatsächlichen Einkünfte bekannt sind.    


Hier hatte das Jobcenter jedoch versäumt, die Hartz-IV-Leistungen als vorläufig zu kennzeichnen.
Als dann die Frau im Januar und Februar 2014 mehr verdiente als gedacht, forderte die Behörde
von ihr und ihrem Sohn zu viel gezahlte Hartz-IV-Leistungen zurück.     

Das BSG urteilte, dass die ursprünglichen Hartz-IV-Bescheide keinen Vorläufigkeitsvermerk enthielten
und damit grundsätzlich als »endgültig« anzusehen sind.
Eine Rückforderung der rechtswidrig gewährten Leistungen sei daher nicht ohne weiteres erlaubt.
Ob für die Klägerin die zu Unrecht erhaltenen Hartz-IV-Leistungen ersichtlich waren, muss nun das Landessozialgericht noch einmal prüfen.

Fundquelle: Auszug – „Neues Deutschland“  September 2020
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 04. Februar 2021, 06:42:40 »
"Meine Frau schwärmt für Rohkost!"
"Ja, meine kann auch nicht kochen!"
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Suche andere Betroffene / Re: Behandlungsresistente Insomnie
« Letzter Beitrag von Heike62 am 03. Februar 2021, 17:01:35 »
Hallo Josch,  :welcome

wenn es doch so einfach wäre 😏...


Nein, ich zumindest habe keine Schlafapnoe und ich denke, auch niemand von den anderen Forumteilnehmern.

Bei einer Schlafapnoe ist doch weiterhin Schlafdruck vorhanden und man wird auch müde.
Das ist ja bei uns nicht mehr der Fall.
Außerdem war ich schon 2mal im Schlaflabor.
Das wäre aufgefallen.
Warst du noch gar nicht im Schlaflabor? 🤔

Wie sehen denn deine Nächte aus?
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