Orpha Selbsthilfe Forum

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 13. Januar 2021, 09:55:12 »
Er: "Sag mal, bist du eigentlich vergeben?"
Sie: "Ja!"
Er: "Ist es eine ernste Beziehung?"
Sie: "Nein, manchmal lachen wir auch!"
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Kein Arbeitslosengeld

Eigenkündigung muss begründet werden


Wer selbst kündigt, bekommt von der Arbeitsagentur eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld.
Es sei denn, man kann einen wichtigen Grund angeben.
Dabei reicht es aber nicht, sich auf eine Verschwiegenheitserklärung mit dem ehemaligen AG zu berufen.
Entscheidung des Sozialgerichts Stuttgart (Az. S 21 AL 4798/19)

Fall: Ein AN kündigte sein Arbeitsverhältnis, meldete sich arbeitslos und beantragte Arbeitslosengeld.
Er begründete seine Kündigung damit, dass er sich nicht mehr mit seinem AG habe identifizieren können.
Wegen einer Geheimhaltungsvereinbarung mit dem AG könne er aber keine Details angeben.
Für die Arbeitsagentur jedoch zählte das nicht als wichtiger Grund, sie verhängte eine Sperrzeit von 12 Wochen. 
Für das Gericht war die Entscheidung der Arbeitsagentur nachvollziehbar.
Üblicherweise muss die Agentur beweisen, warum kein wichtiger Grund vorliegt.

Eine Ausnahme gilt aber dann, wenn die Umstände, die für den wichtigen Grund sprechen,
im Verantwortungsbereich der arbeitslosen Person liegen.
Im SGB III § 159,1.3 ist festgelegt, dass die Beweislast dann beim Arbeitslosen liegt.

Das sah das Sozialgericht in dem verhandelten Fall gegeben.
Anhand der allgemein gehaltenen Angaben des Klägers war es nicht davon überzeugt, dass ein wichtiger Grund für die Kündigung vorlag.
Wer eine Geheimhaltungsvereinbarung mit einem AG eingeht, muss vorab abwägen, welche Folgen das haben kann.
Darunter fällt auch die Tatsache, dass die Vereinbarung den Nachweis eines wichtigen Grundes für die Kündigung unmöglich machen kann.

Die Beweislast könne ein Versicherter nicht durch eine freiwillig eingegangene
Vertraulichkeitsvereinbarung auf die Arbeitsagentur und demnach auf die Versichertengemeinschaft umkehren, befand das Gericht.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“  - Altmark August 2020
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Suche andere Betroffene / Re: AIHA vom Wärmetyp!
« Letzter Beitrag von angie am 12. Januar 2021, 15:11:44 »
Hallo Harald,

es ist zwar schon einige Zeit her, dass Du hier geschrieben hast, aber ich kann Dir mal meine Erfahrungen schildern, übrigens gibt es noch einen anderen Chat mit Autoimmunhämolytischer Anämie, da sind auch sehr viele Erfahrungsberichte auch von mir.

Meine Tochter ist Ende 2009 (da war sie 8 Jahre alt) an AIHA erkrankt, nach Cortison, langsam und schnell ausschleichen und verschieden hohe Gaben von 120mg im Krankenhaus, da der HB bei 5,9 war, bis 20mg und Azathioprin wurde dann nach einem guten 3/4 Jahr entschieden, dass es gar nichts bringt und sie dann Rituximab gegeben haben.
3 Gaben in 3 Wochen immer über Nacht stationär überwacht.

Es hat super funktioniert, Sie ist seitdem Medikamentenfrei, mal Infekte auch mit Fieber aber alles immer im grünen Bereich, wir sind seit 11/2016 aus den monatlichen Besuchen entlassen und brauchen/können nur noch im Bedarfsfall kommen.
Im Sommer 2019 hatte meine Tochter eine ziemlich heftigen Grippeinfekt mit 40 Grad Fieber, da sind wir dann in die Notaufnahme gefahren, der HB war trotz des Fiebers bei über 15.
Ihr geht es so richtig gut, seitdem sie sich vegetarisch ernährt.

Ich hoffe, dass es bei Dir auch angeschlagen hat, Du kannst Dich ja mal melden.

Liebe Grüße und alles Gute

Anja
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 12. Januar 2021, 10:06:52 »
Heinz schreibt seiner Frau aus dem Gefängnis einen Brief: "Vielen Dank für die Feile im Kuchen. Ich habe nun von allen Häftlingen die schönsten Fingernägel!"
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Pflegegeld und Sachleistungen kombinieren

Eine flexible Verteilung kann zur finanziellen Entlastung beitragen


Der Pflegedienst übernimmt Aufgaben wie Medikamentengabe oder das Waschen, andere Bereiche stemmen dagegen die eigenen Angehörigen: Wer daheim gepflegt wird, kann in so einem Fall Pflegesachleistungen und Pflegegeld in Kombination beantragen. 

Hintergrund:

Je nach Höhe des Pflegegrads stehen Betroffenen zwischen 689  und 1.995 Euro Sachleistungen für ambulante Pflege und Betreuung von der Pflegekasse zu. Wer diese Summe allerdings nicht voll ausschöpft, kann sich den Rest anteilig als Pflegegeld auszahlen lassen und dadurch etwa seine Angehörigen für deren investierte Zeit finanziell ein wenig entlasten.

Der Pflegegeldbetrag liegt, abhängig vom Pflegegrad (2 bis 5), zwischen 316 und 901 Euro im Monat. 
Kombiniert man beide Leistungen miteinander, werden sie prozentual gegengerechnet, monatlich rund 540 € auszahlen lassen.   

Beispiel 1:
Eine Person mit Pflegegrad 5 nimmt 798% und damit 40% der ihr zustehenden Sachleistungen in Höhe von 1.995 € in Anspruch.
So kann sie sich noch 60% des ihr zustehenden Pflegegelds in Höhe von 901 € überweisen lassen, das sind monatlich 540,60 €. 

Beispiel 2:
Eine Person mit Pflegegrad 3 hat Anspruch auf 1.298 € Sachleistungen. Sie benötigt davon jedoch nur 70%: 908,60 €.
Von dem ihr zustehenden Pflegegeld in Höhe von 545 € kann sie sich folglich noch 30% auszahlen lassen – das sind monatlich 163,50 €.

Hinweis: man kann seine Wahl bezüglich der Kombination der Leistungen jederzeit ändern –
das sollte man dann stets schnell der Pflegekasse mitteilen.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  August 2020
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Suche andere Betroffene / Morbus menetrier
« Letzter Beitrag von Susanne 72 am 11. Januar 2021, 23:09:45 »
Suche betroffene mit morbus menetrier

zwecks Erfahrungsaustausch

Mein Magen stellt sich dar wie ein morbus menetrier, zeigt jedoch nicht die entsprechenden Zellveränderungen.

Mein Gastroenterologe scheint ziemlich ratlos  :?]
Erneute sono in 1/2 jahr
Ich solle an Gewicht zulegen !!

Muss ich mit einer Gastrektomie rechnen ??
Möchte mir eine zweite Meinung in der Gastro der Charitè einholen  :supi
Vielleicht können die mehr mit mir anfangen...
 
Der Gastroenterologe meinte noch: vielleicht wäre mein Magen von Natur aus so

Also keine Aufklärung, keine Diagnose, kein Plan  :-\
Wie oft sollte  Gastroskopie erfolgen?
 
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit der Veränderung zu Krebs ???

Vielleicht findet sich ja jemand ??

Bis denne :( su72
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Suche andere Betroffene / Unbekannte gastroenterologische Erkrankung
« Letzter Beitrag von Eichhörnchen am 11. Januar 2021, 21:39:55 »
Hallo zusammen  ;)

Ich melde mich im Namen meiner Mutter und bin völlig verzweifelt.

Meine Mutter leidet seit dem 16. Lebensjahr an einer Erkrankung der Verdauungsorgane.
Trotz zahlreichen Untersuchungen bei verschieden Ärzten (Allgemeinmediziner, Gastroenterologen, Psychologen, Heilpraktikern, etc.)
ist es bis heute zu keiner Diagnose und keiner erfolgreichen Behandlung gekommen.

Meine Mutter ist mittlerweile 58.

Mit 16 Jahre nach einer Klassenfahrt in Frankreich, begann meine Mutter an zu zittern, mehrmals.
Seitdem klagt sie über chronischen Oberbauchdruck, permanente Übelkeit, Koliken unterm rechten Rippenbogen
(trotz Gallenblasenentfernung), permanentes Aufstoßen und fauligen Mundgeruch.
Dazu kommt, dass sie nie Hunger hat. Mittlerweile ist dies schlechter geworden, dass sie kein Hunger verspürt und nur isst, zum Überleben.

Sie selbst sagt immer, sie habe das Gefühl, dass ihr Verdauungssäfte fehlen, da sie am nächsten Morgen noch nach dem Mittagessen vom Vortag aufstoßt und sie das Gefühl hat, dass das Essen zu langsam und nicht richtig verdaut wird.

Alle gängigen Behandlungsmethoden (Einnahme von Säureblockern, Magentropfen,  etc.) helfen ihr nicht,
um die Beschwerden zu bessern.

Sie sagte mir, sie habe in den 1980'er Jahren in einer Zeitschrift einen Artikel gelesen, indem eine seltene Erkrankung, genannt wurde,
die ihre Beschwerden beschreibt.
Diese Krankheit soll nur eine Frau in Europa betreffen.
Der Körper vergiftet sich mit der Zeit von selbst und man verhungert regelrecht weil irgendwann der Hunger komplett verschwunden ist.

Leider hat sie diesen Artikel damals nicht aus der Zeitschrift ausgeschnitten.


Ich melde mich bei Ihnen, weil meine Mutter mittlerweile kein Hunger mehr verspürt und ich die Hoffnung habe,
dass ich vielleicht helfen kann.

Danke für eure Mithilfe!
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Links und Infos / Re: Was ändert sich ab Januar 2021 – was könntest Du ändern
« Letzter Beitrag von RalleGA am 11. Januar 2021, 14:53:04 »
Was ändert sich ab Januar 2021 – was könntest Du ändern 

Kaminöfen


Ab 1. Januar dürfen Kaminöfen, die vor 1995 eingebaut wurden, nur noch betrieben werden,
wenn sie mit einem Feinstaubfilter ausgerüstet wurden.
Öfen aus den Jahren 1995 bis März 2010 müssen entsprechend der strengeren Feinstaubregeln bis Ende 2024 nachgerüstet werden. 

Allerdings gibt es Ausnahmen, etwa für Öfen, die vor 1950 errichtet wurden und noch an der gleichen Stelle im Haus stehen;
auch offene Kamine sind nicht betroffen.

Fundquelle: Auszug – „Altmark-Zeitung“ Dezember 2020                      
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 11. Januar 2021, 10:07:08 »
Der 3-jährige Niklas hat noch nie ein Wort gesprochen.
Eines Tages beim Essen sagt er plötzlich: "Heute ist das Essen aber scharf!"
"Niklas, du kannst ja sprechen! Wieso hast du denn seither noch nie was gesagt?"
"Bisher war ja immer alles in Ordnung!"
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