Orpha Selbsthilfe Forum

Neueste Beiträge

Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10
11
Pflege / Re: Leistungen zur sozialen Sicherung von Pflegepersonen (ab 05-2012 bis laufend)
« Letzter Beitrag von RalleGA am 15. Januar 2021, 14:20:43 »
Linke fordert Rentenplus für pflegende Angehörige 

In einem Antrag an den Deutschen Bundestag fordert die Fraktion der Partei DIE LINKE höhere Rentenleistungen für pflegende Angehörige. Seit 2017 steige die Zahl rentenversicherter Pflegepersonen sprunghaft, so argumentieren die Abgeordneten und kritisieren,
dass Verbesserungen der vergangenen Jahre erst ab Pflegegrad 2 gelten und die unterschiedliche rentenrechtliche Bewertung der Pflegegrade und Versorgungsformen nicht aufgehoben sei.

Die Linke fordert außerdem, dass alle Pflegepersonen unabhängig vom Erwerbsstatus und
auch im Pflegegrad 1 zusätzliche Rentenansprüche aus der Pflegetätigkeit erwerben können.
Die Beitragszahlungen der Pflegekassen an die gesetzliche Rentenversicherung für die Alterssicherung von Pflegepersonen sollen,
so eine weitere Forderung dieser Partei. deutlich erhöht werden.

Zudem sollen alle Pflegepersonen auch nach Erreichen der Regelaltersgrenze ohne Abschläge von der regulären Altersrente,
abhängig vom jeweiligen Pflegegrad, zusätzliche Rentenansprüche aus häuslicher Pflege bis zum Ende der Pflegesituation erwerben.
Minderungen von erworbenen Betriebsrentenansprüchen sollen dementsprechend ausgeschlossen werden.

Dieser Antrag der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE ist H I E R nachzulesen.

12
Kein HARTZ-IV

für Mietschulden    

Mietschulden werden vom Sozialamt nicht in jedem Fall übernommen.
Wurde das Mietverhältnis wegen ausgebliebener Mietzahlungen bereits wirksam beendet, ist der Träger nicht in der Verantwortung.
LSG Baden-Württemberg (Az.: L 3 AS 520/20 ER-B)

Fall: Eine Familie mit drei Kindern bezieht Hartz IV.
Die Vermieterin hatte das Mietverhältnis fristgerecht gekündigt.
Eilanträge bei Gericht blieben erfolglos.

Mietschulden sollen übernommen werden, wenn auf diese Weise die Unterkunft gesichert werden könne, erläuterte das Landessozialgericht. Dies setze aber voraus, dass das Mietverhältnis noch nicht wirksam beendet worden sei.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Januar 2021
13
Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 15. Januar 2021, 08:53:31 »
Ein Mann kommt in eine Bar und brüllt: "Alle Rechtsanwälte sind Idioten!"
Sagt ein anderer zu ihm: "Beleidigen Sie mich nicht!"
"Sind Sie Rechtsanwalt?"
"Nein, ein Idiot!"
14
Corona:

Was passiert mit den Urlaubstagen, wenn ich während meines Urlaubs in Quarantäne muss?

Ein Detail ist im Zweifel entscheidend.

Was Beschäftigte wissen sollten:

•   Die Corona-Krise wirft auch arbeitsrechtlich viele Fragen auf.
•   Was passiert mit den Urlaubstagen, wenn ein Arbeitnehmer während des Urlaubs in Quarantäne musste?
•   Vor allem auf die Krankschreibung kommt es in vielen Fällen an.
In der Corona-Krise* stellen sich für Arbeitnehmer auch einige arbeitsrechtliche Fragen.

Hatten Beschäftigte gerade Urlaub und mussten noch in den Ferien wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus in Quarantäne, drohen ihre Urlaubstage zu verfallen - sofern sie keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) haben.

„Sollte der Arbeitnehmer während des Urlaubs in Quarantäne müssen, gilt:
Quarantäne allein ist noch keine Krankheit.“


Das bedeute auch, dass dann kein Urlaub gutgeschrieben werden kann.
„Liegt der Quarantäne allerdings eine Krankheit zugrunde, etwa Symptome von Covid-19, die ein Arzt mit einer AU attestiert hat,
dann kann natürlich auch der Urlaub gutgeschrieben werden - denn der AN ist ja krank.“

Urlaub und trotzdem krank?
So bekommen Mitarbeiter ihre Urlaubstage wieder zurück
Grundsätzlich gilt:
Wer im Urlaub krank wird, bekommt seine Urlaubstage vom Arbeitgeber wieder gutgeschrieben.
Das regelt das Bundesurlaubsgesetz (BurlG) in § 9.

Schließlich soll der Urlaub der Gesundheit und dem Erhalt der Arbeitsfähigkeit dienen.
Voraussetzung ist jedoch die Krankmeldung.
Wer seine Urlaubstage wieder gutgeschrieben haben möchte, muss seinen Arbeitgeber über seine Krankheit informieren und sich umgehend krankmelden.

TIPP:
Sie sollten bereits am ersten Tag zum Arzt gehen und sich eine AU ausstellen lassen - selbst, wenn das im Arbeitsvertrag erst ab dem zweiten oder dritten Tag vorgeschrieben ist.
Anschließend werden Ihnen die Tage, an denen Sie nachweislich arbeitsunfähig waren, wieder auf Ihren Jahresurlaub angerechnet.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Januar 2021 

15
Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 14. Januar 2021, 10:12:15 »
Der Ideologe - einer, der tut, was seiner Meinung nach der Herrgott tun würde, wenn er nur Bescheid wüsste.
16
Durchbruch in Krebs-Forschung?

Bekanntes Medikament kann Tumorzellen absterben lassen


Die Krebsforschung macht Fortschritte.

Jetzt liefert ein Durchfall-Medikament vielversprechende Studienergebnisse.
Es kann Tumorzellen absterben lassen.
•   Hirntumore führen bei Krebspatienten oft zum Tod.
•   Nun feiern Forscher eine neue Erkenntnis.
•   Ein Durchfall-Medikament tötet Tumorzellen.
- Das Risiko, an Krebs zu sterben, ist in den vergangenen Jahren innerhalb der EU weiter zurückgegangen
- wenn man die Altersstruktur der Bevölkerung berücksichtigt.

Nun feiern Wissenschaftler einen vermeintlichen Durchbruch in der Krebstherapie.
Der Grund: Ein Durchfall-Medikament liefert vielversprechende Studien-Ergebnisse  = H I E R

Die häufigsten Krebsarten sind:

•   Brustkrebs
•   Prostatakrebs
•   Darmkrebs
•   Lungenkrebs
•   Hautkrebs
•   Gebärmutterhalskrebs
•   Bauchspeicheldrüsenkrebs

Fortschritte in der Krebs-Forschung: Hirntumore führen oft zum Tod von Krebspatienten
Hirntumore in Form eines sogenannten Glioblastoms sind bisher nur sehr eingeschränkt therapierbar.
Sie führen oft zum Tod des Krebspatienten.
Diese Hirntumore reagieren aber auf Loperamid, wie Forscher in einer aktuellen Studie nun herausgefunden haben,
berichtet heilpraxisnet.de In der Zellkultur wirkt das gängige Durchfall-Mittel Loperamid gegen Glioblastomzellen.

Eine Studie um das Forschungsteam von Dr. Sjoerd van Wijk vom Institut für Experimentelle Tumorforschung der Pädiatrie
der Goethe-Universität Frankfurt liefert jetzt erste Ergebnisse

Krebs-Forschung: Loperamid führt zu Stressreaktionen in Tumorzellen
Demnach bewirkt Loperamid Stressreaktionen in bestimmten Tumorzellen im sogenannten Endoplasmatischen Retikulum (ER).
Dabei handelt es sich um ein Zellorganell. Es ist für verschiedene Schritte der Proteinsynthese verantwortlich, heißt es weiter.
Der ausgelöste Stress lässt die Krebszellen absterben.

Wissenschaftler bezeichnen den Prozess des Absterbens als Autophagie.
Es handelt sich dabei um einen Automatismus, um Zellen zu „recyceln“.
Durch den Mechanismus werden beschädigte und überflüssige Zellen von „noch guten“ Zellteilen getrennt.
Der Körper recycelt die guten und lässt die schlechten sterben.

Krebstumore werden durch reine Einnahme vom Loperamid nicht zerstört
Durch den Einsatz von Loperamid wird bei bestimmten Tumorzellen so viel beim „Recyceln“ abgebaut,
dass die kompletten Zellen absterben.
Bei dem Prozess bleibt nichts mehr übrig, womit die Zellen überlebensfähig wären.
Das ist bei Hirntumoren in Form eines Glioblastoms der Fall.

Allerdings werden Krebstumore durch die reine Einnahme vom Loperamid nicht einfach so zerstört.
„Diese Autophagie ist in normalen Zellen harmlos – auch für die Einnahme als Durchfall-Mittel, denn Loperamid wirkt im Darm nur an besonderen Bindestellen und wird nicht wirklich aufgenommen durch Darmzellen“, erklärt Dr. van Wijk.

Wissenschaftler feiern Erfolg in der Krebsforschung
Dennoch: Dass Loperamid gegen Hirntumore eingesetzt werden könnte, ist eine sehr wichtige Erkenntnis in der Krebsforschung.
Zudem könnten Mediziner das Medikament möglicherweise auch gegen andere Krebserkrankungen und gegen Demenz einsetzen.
 
Loperamid kann folgende Nebenwirkungen haben:
•   Kopfschmerzen
•   Schwindel
•   Verstopfung
•   Übelkeit
•   Blähungen
•   Schläfrigkeit
•   Bauchschmerzen
•   Mundtrockenheit
•   Erbrechen
•   Verdauungsstörungen
•   Hautausschläge

Erst vor kurzer Zeit hatten Forscher einen Zusammenhang zwischen Krebs und Corona entdeckt.
mehr H I E R

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Januar 2021                  
17
Links und Infos / Re: Was ändert sich ab Januar 2021 – was könntest Du ändern
« Letzter Beitrag von RalleGA am 13. Januar 2021, 13:42:58 »
Was ändert sich ab Januar 2021 – was könntest Du ändern

Personalausweis


Für einen neuen Personalausweis werden statt 28,80 € ab Jahresbeginn 37 € fällig - zumindest für Bürger, die mindestens 24 Jahre alt sind.
Sie brauchen nämlich erst nach zehn Jahren einen neuen Personalausweis.
Für jüngere Antragsteller, deren Ausweis nur sechs Jahre lang gültig ist, werden 22,80 Euro fällig.

Fundquelle: Auszug – „Altmark-Zeitung“ Dezember
18
Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 13. Januar 2021, 09:55:12 »
Er: "Sag mal, bist du eigentlich vergeben?"
Sie: "Ja!"
Er: "Ist es eine ernste Beziehung?"
Sie: "Nein, manchmal lachen wir auch!"
19
Kein Arbeitslosengeld

Eigenkündigung muss begründet werden


Wer selbst kündigt, bekommt von der Arbeitsagentur eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld.
Es sei denn, man kann einen wichtigen Grund angeben.
Dabei reicht es aber nicht, sich auf eine Verschwiegenheitserklärung mit dem ehemaligen AG zu berufen.
Entscheidung des Sozialgerichts Stuttgart (Az. S 21 AL 4798/19)

Fall: Ein AN kündigte sein Arbeitsverhältnis, meldete sich arbeitslos und beantragte Arbeitslosengeld.
Er begründete seine Kündigung damit, dass er sich nicht mehr mit seinem AG habe identifizieren können.
Wegen einer Geheimhaltungsvereinbarung mit dem AG könne er aber keine Details angeben.
Für die Arbeitsagentur jedoch zählte das nicht als wichtiger Grund, sie verhängte eine Sperrzeit von 12 Wochen. 
Für das Gericht war die Entscheidung der Arbeitsagentur nachvollziehbar.
Üblicherweise muss die Agentur beweisen, warum kein wichtiger Grund vorliegt.

Eine Ausnahme gilt aber dann, wenn die Umstände, die für den wichtigen Grund sprechen,
im Verantwortungsbereich der arbeitslosen Person liegen.
Im SGB III § 159,1.3 ist festgelegt, dass die Beweislast dann beim Arbeitslosen liegt.

Das sah das Sozialgericht in dem verhandelten Fall gegeben.
Anhand der allgemein gehaltenen Angaben des Klägers war es nicht davon überzeugt, dass ein wichtiger Grund für die Kündigung vorlag.
Wer eine Geheimhaltungsvereinbarung mit einem AG eingeht, muss vorab abwägen, welche Folgen das haben kann.
Darunter fällt auch die Tatsache, dass die Vereinbarung den Nachweis eines wichtigen Grundes für die Kündigung unmöglich machen kann.

Die Beweislast könne ein Versicherter nicht durch eine freiwillig eingegangene
Vertraulichkeitsvereinbarung auf die Arbeitsagentur und demnach auf die Versichertengemeinschaft umkehren, befand das Gericht.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“  - Altmark August 2020
20
Suche andere Betroffene / Re: AIHA vom Wärmetyp!
« Letzter Beitrag von angie am 12. Januar 2021, 15:11:44 »
Hallo Harald,

es ist zwar schon einige Zeit her, dass Du hier geschrieben hast, aber ich kann Dir mal meine Erfahrungen schildern, übrigens gibt es noch einen anderen Chat mit Autoimmunhämolytischer Anämie, da sind auch sehr viele Erfahrungsberichte auch von mir.

Meine Tochter ist Ende 2009 (da war sie 8 Jahre alt) an AIHA erkrankt, nach Cortison, langsam und schnell ausschleichen und verschieden hohe Gaben von 120mg im Krankenhaus, da der HB bei 5,9 war, bis 20mg und Azathioprin wurde dann nach einem guten 3/4 Jahr entschieden, dass es gar nichts bringt und sie dann Rituximab gegeben haben.
3 Gaben in 3 Wochen immer über Nacht stationär überwacht.

Es hat super funktioniert, Sie ist seitdem Medikamentenfrei, mal Infekte auch mit Fieber aber alles immer im grünen Bereich, wir sind seit 11/2016 aus den monatlichen Besuchen entlassen und brauchen/können nur noch im Bedarfsfall kommen.
Im Sommer 2019 hatte meine Tochter eine ziemlich heftigen Grippeinfekt mit 40 Grad Fieber, da sind wir dann in die Notaufnahme gefahren, der HB war trotz des Fiebers bei über 15.
Ihr geht es so richtig gut, seitdem sie sich vegetarisch ernährt.

Ich hoffe, dass es bei Dir auch angeschlagen hat, Du kannst Dich ja mal melden.

Liebe Grüße und alles Gute

Anja
Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10