Orpha Selbsthilfe Forum

Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
Hepatitis-B-Impfung schützt auch vor Hepatitis D   

A, B, C, D und E - den Hepatitis-Virus gibt es in fünf klassischen Varianten.

Was Sie über die Übertragungswege, Risiken und Impfmöglichkeiten wissen sollten.


Gegen die Hepatitis-Varianten A, B und D schützen Impfungen.
Und eine Hepatitis-B-Impfung beugt auch gegen die D-Variante der Leberentzündung vor.
Letztere könne nämlich nur gemeinsam mit einer Hepatitis B auftreten.

Für Hepatitis C gibt es derzeit keine zugelassene Impfung.
Hepatitis-Viren verursachen unterschiedlich schwere Entzündungen der Leber.
Diese können entweder spontan ausheilen oder teils chronisch werden - dann mit der Gefahr von schweren Folgeerkrankungen wie Leberzirrhose. Laut WHO können bei einer akuten Infektion wenige oder sogar keine Symptome auftreten. Mögliche Anzeichen sind eine Gelbfärbung der Haut und der Augen, dunkler Urin, extreme Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen sowie Bauchschmerzen.

Hepatitis A und E werden in der Regel durch den Verzehr von verunreinigtem Essen oder Wasser verursacht.
Bei den Varianten B, C und D ist der Hauptübertragungsweg hingegen der parenterale Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten,
also unter Umgehung des Darmtraktes etwa durch Injektionen oder Infusionen.
Das schließt aber auch ungeschützten Geschlechtsverkehr ein. Kondome bieten in solchen Fällen guten Schutz.

Info`s zu Hepatitis

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  September 2019
2
Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Heute um 06:41:01 »
Zwei Frauen unterhalten sich.
"Wie bekommst du eigentlich morgens deinen Mann wach?"
"Ich lege ihm einen Hundekuchen unters Kopfkissen."
"Und davon wird er wach?"
"Davon nicht, aber ich lasse dann unseren Hund ins Schlafzimmer!"
3
Mit Eigengewicht den ganzen Körper trainieren

Muskelaufbau auf dem Sofa


Wer durchtrainiert sein möchte, der braucht nicht unbedingt ein Abo fürs Fitnessstudio.
Ein Workout für den ganzen Körper funktioniert auch zuhause - mit Möbeln und dem eigenen Körpergewicht. 

Für starke Muskeln reicht das eigene Körpergewicht als Fitnessgerät - wenn man weiß, wie`s geht.
Vorteil dabei: Statt einzelner Muskeln wird der ganze Körper beansprucht. Das fördert eine bessere Koordination und einen ökonomischeren Bewegungsablauf.
Als klassische Übungen empfehlen sich z.B. Liegestützen, Kniebeugen und Crunches.
Dafür braucht es nur ein wenig Platz und eventuell Möbelstücke zur Unterstützung.
An der Sofalehne kann man etwa Dips üben.

Alternativ lassen sich auch einfache Alltagsgegenstände zu Fitnessgeräten umfunktionieren:
Einfach ein Handtuch um einen Baum wickeln und damit den Oberkörper trainieren.
Grundsätzlich eignen sich Übungen mit dem eigenen Körpergewicht sowohl für Profis als auch für Anfänger.
Wichtig dabei ist jedoch die richtige Haltung und Ausführung.
Denn beim Training ohne Hilfsmittel gibt es viele Freiheitsgrade.
Konkret heißt das: Die Bewegungen werden nicht durch ein Gerät geführt.

Werden die Übungen nicht richtig ausgeführt, kann es zu Verletzungen und unerwünschten Nebeneffekten kommen.
Schmerzt ein Gelenk etwa, dann sollte man die Übung unterbrechen und die Körperstellung überprüfen. Vor dem Austesten sollte man sich zudem gut informieren und idealerweise von einem Trainer die richtige Ausführung der Übungen zeigen lassen.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  September 2019
4
Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Gestern um 07:51:53 »
"Hast du das schon gehört? Der Totengräber ist neulich bei der Arbeit tot umgefallen."
"Geschieht ihm recht. Wer anderen eine Grube gräbt...!"
5
Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 04. Dezember 2019, 12:30:57 »
"Wie erklären Sie die Lücke in Ihrem Lebenslauf?"
"Standard Word-Formatierung!"
6
Arbeitgeber muss vor Verfall von Urlaubstagen warnen

Urlaubsanspruch verfällt nur unter bestimmten Voraussetzungen


Und eine verkürzte Arbeitszeit kann den Anspruch nicht aufheben.
Im Zweifel gibt es finanziellen Ausgleich - auch Jahre später noch.
Eine dauerhaft verkürzte Arbeitszeit kann nicht den Anspruch auf Erholungsurlaub ersetzen.
Außerdem müssen AG ihre Mitarbeiter deutlich und rechtzeitig darauf hinweisen, wenn Urlaubstage zu verfallen drohen.
Nur dann kann der Anspruch darauf tatsächlich verfallen.
Urteil des LAG Köln (Az. 4 Sa 242/18)    

Das Gericht verhandelte den Fall eines Mannes, der als Bote für eine Apotheke arbeitete.
In seinem Arbeitsvertrag gab es eine besondere Vereinbarung:
Seinen Jahresurlaub nahm er in Form einer wöchentlichen Arbeitszeitverkürzung.
Er arbeitete statt der bezahlten 30 Stunden pro Woche nur 27,5 Stunden.   

Nachdem ihm sein AG gekündigt hatte, forderte der Bote einen finanziellen Ausgleich für den nicht genommenen Urlaub.
Er bekam vor dem LAG Köln Recht.
Er habe Anspruch auf Abgeltung seines gesetzlichen Urlaubs für 2014, 2015 und 2016.
Insgesamt seien diese Urlaubstage mit insgesamt 3.600 Euro brutto abzugelten.
Arbeitszeitverkürzung kann Urlaub nicht ersetzen.

Zur Begründung gab das Gericht im Urteil an, dass die im Arbeitsvertrag vorgesehene Arbeitszeitverkürzung den Anspruch des ANs auf den gesetzlichen Erholungsurlaub nicht ersetze.
Der Zweck, dem AN die Wiederherstellung und Auffrischung der Arbeitskraft zu ermöglichen, sei damit nicht zu erfüllen.
Der Urlaub sei auch nicht verfallen.
In der Regel könne das nur geschehen, wenn der AG den AN zuvor konkret aufgefordert hat, den Urlaub zu nehmen.
Gleichzeitig muss er ihn deutlich darauf hinweisen, dass der Urlaub anderenfalls mit Ablauf des Urlaubsjahrs oder des Übertragungszeitraums erlösche.   
Diese so genannte Initiativlast des AGs gelte für das laufende Jahr ebenso wie für Urlaub aus vorangegangenen Kalenderjahren.
Dieser Verpflichtung sei der Apotheker nicht nachgekommen.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  September 2019

7
Seiten und Foren für Seltene Krankheiten / ADHS bei Frauen
« Letzter Beitrag von RalleGA am 03. Dezember 2019, 10:40:10 »
ADHS bei Frauen

Das verkleidete Leiden – verwirrende Symptome, späte Diagnose


Wer an ADHS denkt, hat meist ein klares Bild vor sich: Hippelige, überaktive Jungs, die allen um sich herum auf die Nerven gehen und die ihre Impulsivität kaum oder nur schlecht kontrollieren können.
Dass es aber auch Mädchen mit ADHS gibt, wird häufig übersehen, denn ihr Verhalten ist meist ganz anders als das der Jungen.
Doch was sich in der Kinder- und Jugendzeit unbemerkt vor sich hin entwickelt, kann im Erwachsenenalter zu erheblichen seelischen Problemen führen.

Frauen mit ADHS haben vielfach eine noch längere Leidensgeschichte hinter sich als Männer.
Denn die Symptome ihrer Krankheit verstecken sich.
Gut zu wissen, dass die Erkrankung - einmal richtig erkannt - dank einer medikamentösen Therapie auch nach einer späten Diagnose gut behandelbar ist. Sie war so ein liebes Mädchen. Gutmütig, still, problemlos. Ein bisschen verträumt war sie vielleicht. Und in sich gekehrt.
Sie funktionierte, war der Liebling der Lehrer und beliebt bei den Klassenkameraden.

Wer denkt da schon an ADHS?

Keiner ahnte, dass das Leben die junge Frau später - so ab 20 etwa - vor nahezu unlösbare Aufgaben stellen sollte.
Kaum aus dem Elternhaus heraus, bricht sie mehrere Ausbildungen ab, hält es in keinerriJob aus, gerät an dubiose, häufig wechselnde Partner, macht Bekanntschaft mit Drogen oder Alkohol und kann weder ihr Leben, noch ihre Wohnung aufräumen.
Sie ist nicht dumm, hat sogar einen recht hohen IQ und eine bemerkenswerte Kreativität.
Daher spürt sie ihre Probleme, nimmt sie als persönliches Versagen wahr, gerät darüber in Panik, entwickelt Depressionen und schließlich Angste vor dem Leben an sich und dem was kommen mag.

Schließlich - nach langen inneren Qualen - begibt sie sich in Therapie und wird behandelt.
Wegen Depressionen, Drogenabhängigkeit, sie wird als bipolar diagnostiziert, narzisstisch,
Borderline-Persönlichkeitsstörung oder als angstgestört.

So richtig diese Diagnosen für die Einzelsymptome sein mögen - bei näherem Hinsehen liegt dem Krankheitsbild etwas anderes zu Grunde: Eine nicht erkannte ADHS im Erwachsenenalter.

ADHS verschwindet nicht einfach nach der Pubertät oder beim Erwachsenwerden.
Etwa zwei Drittel der ADHS-Kinder nehmen ihre Symptome mit in die Erwachsenenwelt.
Eine der erfahrensten ADHS-Expertinnen, die Psychiaterin und Psychotherapeutin Dr. med Jana Engel verdeutlicht:
"Während Jungs auffallen, wird bei Mädchen die Erkrankung nur selten richtig diagnostiziert und therapiert.
Denn Mädchen zeigen andere Symptome, sind eher ruhig, zurückgezogen, unaufmerksam-verträumt,
nur selten aufdringlich und unbeherrscht".


Im Erwachsenenalter treten die Folgen um so heftiger zu Tage: Einer aktuellen Studie zu Folge leiden Frauen mit ADHS häufiger an Depressionen, Angsterkrankungen und bipolaren Störungen als Männer, sie entwickeln ein höheres Risiko für Alkohol oder
Cannabis-Missbrauch und haben ein doppelt so hohes Risiko für Ubergewicht als nicht-betroffene Frauen.

Aber warum treten die Probleme erst so spät mit solcher Dramatik zu Tage?
Die Antwort liegt in den steigenden Anforderungen.

Mag es nach, der Schule, in der Ausbildung  und in den ersten Jahren der Eigenständigkeit gerade noch gut gegangen sein,
beginnen die Schwierigkeiten meist schon mit der ersten Wohnung, spätestens aber mit der Familiengriindung.
Wenn ADHS-belastete Frauen, dem klassischen Rollenbild folgend, Familie und Beruf vereinbaren wollen, wenn sie Haushalt, Kindererziehung, Schulveranstaltungen, Kindergarten, Hund, Katze, Maus und Mann organisieren müssen, werden ihre Probleme offensichtlich.

Unter ADHS leidenden, häufig sehr chaotischen Frauen fällt es häufig schon schwer, nur sich selbst zu organisieren.
Trotz bestem Willen schaffen sie es oft nicht, ihren selbstgestellten Anforderungen nachzukommen.
Diese vorgebliche Unfähigkeit erfüllt sie immer stärker mit täglicher Versagensangst.
Erst wenn es gar nicht mehr geht, Wird der Weg zum Arzt eingeschlagen.
Der jedoch tut sich mit der richtigen Diagnose häufig schwer.
Denn ADHS verschleiert sich, umgibt sich mit Begleiterkrankungen und führt so leicht in die Irre.
 
"In meine und in die Praxen von Kollegen kommen viele Patientinnen mit depressiven Symptomen, mit Angststörungen,
diagnostizierter bipolarer Störung oder Borderline-Symptomatik.
Darunter liegt vielfach jedoch eine ADHS-Erkrankung, die sich verkleidet", so Dr. Engel.
Die richtige Diagnose ist in diesen Fällen jedoch entscheidend, denn ADHS lässt sich durch eine Behandlung mit Methylphenidat (MPH) und begleitender Psychotherapie vielfach erfolgversprechend therapieren.
Schlägt diese MPH- Therapie an, können bisherige antidepressive Mittel häufig reduziert oder sogar völlig abgesetzt werden.
Auch die Begleiterkrankungen gehen vielfach zurück.
Konkret bedeutet dies eine Stabilisierung der Gefühlswelt der Patientinnen. Sie können ihr Leben strukturierter und mit einer besseren Stressresistenz führen und erleben es häufig "als hätte jemand einen Vorhang beiseite gezogen".

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“  - Altmark August 2019
8
Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 03. Dezember 2019, 06:47:03 »
"Könnten Sie mir das faxen?"
"Nein, von hier aus nicht!"
"Wo sind Sie denn?"
"Im Jahr 2019!"
9
Renten-Tipps 

Kein Anspruch auf Hinterbliebenenrente bei kurzer Ehedauer

Der Ehepartner oder Lebensgefährte stirbt. Wann hat man Anspruch auf eine Rente?
Welche Eheform gilt und wie lange muss man verheiratet gewesen sein? 

Nach dem Tod des Ehepartners kann der Überlebende eine Witwen- oder Witwerrente beziehen.
Dafür muss das Paar aber länger als ein Jahr verheiratet gewesen sein.
Ansonsten geht die DRV davon aus, dass es sich um eine Versorgungsehe handelt, die Ehe also nur geschlossen wurde,
um den überlebenden Ehegatten zu versorgen.
Dann besteht kein Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente.

Doch es gibt Ausnahmen:

Stirbt der Ehepartner beispielsweise bei einem Unfall, durch eine plötzliche Erkrankung oder gibt es ein gemeinsames minderjähriges Kind, hat der Überlebende auch bei kürzerer Ehedauer einen Rentenanspruch.   

Neben der Ehedauer prüft die DRV, ob der verstorbene Ehepartner vor seinem Tod mindestens fünf Jahre lang versichert war oder bereits eine Rente bezogen hat. Ist dies der Fall und hat der Hinterbliebene nicht wieder geheiratet, besteht ein Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente. Wichtig: In Deutschland sind religiöse Eheschließungen auch ohne vorherige standesamtliche Trauung möglich. Sie führen aber nicht zu einem Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente. Umgekehrt können Witwen-, Witwer- oder Erziehungsrente auch dann weiter bezogen werden, wenn der Hinterbliebene eine weitere, nur religiös Heirat eingeht. 

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  August 2019

10
Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 02. Dezember 2019, 07:31:59 »

Eric: "Was wünschst du dir denn zu Weihnachten?"
Tom: "Einen Fluchtwagen!"
Seiten: [1] 2 3 ... 10