Orpha Selbsthilfe Forum

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Essstörung bei Autisten

Autistische Kinder oder solche mit autistischen Zügen haben ein erhöhtes Risiko, Essstörungen zu entwickeln.

Die Schwierigkeiten autistischer Kinder, mit anderen Kontakt aufzunehmen oder Freundschaften zu pflegen,
begünstigen demnach die Entwicklung von Depressionen und Angststörungen.
Essstörungen können ein „ungesunder Versuch“ sein, mit den negativen Gefühlen umzugehen.

Erste Anzeichen für Essstörungen sollten Eltern ernst nehmen.
Dazu gehören z.B. deutlicher Gewichtsverlust oder schnelle Gewichtsveränderungen.
Auch häufiges Frieren, Müdigkeit oder Schwindelanfälle können Anzeichen sein.

mehr: H I E R

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“  - Altmark Juni 2020
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 22. November 2020, 11:38:57 »
"Ach, deine Tochter war in Tunesien? Hat sie denn auch ein Souvenir mitgebracht?"
"Oh ja. Morgen ist Taufe!"
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Links und Infos / Re: Was ändert sich ab Januar 2020 – was könntest Du ändern
« Letzter Beitrag von RalleGA am 22. November 2020, 09:30:53 »
Was ändert sich ab November 2020 – was könntest Du ändern

Neue Kassenleistungen bei Schlafapnoe; Hepatitis und Sichelzellkrankheit:

Für Patienten soll es einige neue Kassenleistungen geben.
Von einer könnten Erwachsene profitieren, die beim Schlafen unter wiederholten Atemaussetzern (obstruktive Schlafapnoe) leiden -
und als Folge Schläfrigkeit und Konzentrationsschwäche am Tag haben. Sie können künftig eine Unterkiefer-Schiene vom Arzt verordnet bekommen, wenn eine Überdrucktherapie mit Atemmaske nicht erfolgreich eingesetzt werden kann.

Unterkiefer-Protrusionsschiene werden den Angaben zufolge beim Schlafen auf den Zähnen getragen und drücken den Unterkiefer sanft nach vorn - damit sollen Atemwege offen bleiben. 

Versicherte ab 35 Jahren sollen künftig einmalig Anspruch darauf haben, sich bei regelmäßig möglichen Gesundheits-Check-Ups auf die Viruserkrankungen Hepatitis B und Hepatitis C testen zu lassen.
Das beschloss der Gemeinsame BA von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen.
So seien unentdeckte, zunächst ohne Symptome oder schleichend verlaufende Infektionen zu erkennen.
Unbehandelte chronische Hepatitis könne Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs haben.
Solche generellen Gesundheitsuntersuchungen (Check-Ups) sind ab 35 alle drei Jahre möglich.

 Neue Leistung - Hepatitis

In die Früherkennungsuntersuchungen für Neugeborene soll ein Bluttest auf die Sichelzellkrankheit aufgenommen werden - einen angeborenen Gendefekt, bei dem sich die eigentlich runden roten Blutkörperchen verkrümmen und den Sauerstofftransport nicht mehr gut erfüllen. Durch eine Blutuntersuchung können Auffälligkeiten früh erkannt werde.
Pro Jahr werden in Deutschland etwa 150 Kinder mit der Sichelzellkrankheit geboren, wie es hieß.

Neue Leistung -Sichelzellkrankheit

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  November 2020
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MSA-Allgemeines / Re: Meine Schwester hat MSA - wahrscheinlich Typ P
« Letzter Beitrag von Schredder am 21. November 2020, 19:43:20 »
Hallo und Grüsse.

Es ist durchaus normal das der Mensch sich weigert den Tatsachen ins Auge zu sehen.

Frage ist hier: "bringt es irgend was, wenn man dem Betroffenen die Augen öffnet?"
Manchmal ist es besser, man belässt die Überzeugung die sich der Betroffene zurecht gelegt hat, oft auch um sich selbst zu schützen.

Da der Lebensmittelpunkt inzwischen im Pflegeheim ist spielt es kaum eine Rolle wie das Problem (hier die Krankheit) benannt wird,
zumal keine Behandlung langfristig Erfolge vorweisen kann.

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 21. November 2020, 10:34:59 »
Es fragte der Beamten-Kollege: "Wie war's im Urlaub?"
"Genau wie im Büro. Man saß herum, tat nichts und wartete auf das Mittagessen."
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Hilfe für Demenzkranke

Viele Demenzkranke kommen laut Studien gut mit digitalen Helfern zurecht.
Angehörige können daher Geräte wie Tablets dazu nutzen. um die Gefühle des Patienten anzusprechen, etwa durch Singen mit den Enkeln.   
Spiele spielen oder Fotos anschauen.
Dabei geht es zunächst darum zu akzeptieren, dass der Kranke zunehmend in seiner eigenen Realität lebt.     

Anstatt ihn zu korrigieren und ihm damit seine Defizite vor Augen zu führen, kann es vor allem bei beginnender Demenz besser sein ihn mit Merkhilfen zu unterstützen, wie z.B. Arzttermine oder Geburtstage an die Kühlschranktür zu heften; das gibt ihm Sicherheit.

Im frühen und mittleren Stadium der Krankheit tun den Patienten oft wohldosierte geistige Anregungen gut -
etwa Vorlesen, Würfelspiele oder Mandalas zum Ausmalen.
Regelmäßige Tagesaktivitäten und Bewegung helfen dem Demenzkranken dabei, in der Nacht gut durchzuschlafen.
Beim Einschlafen kann ruhige Musik helfen.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“  - Altmark Juni 2020
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MSA-Allgemeines / Re: MSA-C
« Letzter Beitrag von Cinderella am 20. November 2020, 20:17:43 »
Liebe Chrissi,

wie geht es Dir mittlerweile?
Bist du sicher, dass deine Mama auch MSA hatte?

Es heißt ja oft, dass diese Krankheit nicht erblich ist...

Alles Liebe und Gute für dich.
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Jobcenter muss Berufskleidung für Schüler zahlen 

Ob Koch oder Zimmermann - viele Jobs erfordern eine passende Berufsbekleidung.
Gerade für angehende Azubis sind die Kosten manchmal schwer aufzubringen.
Wer aus einer Hartz-IV-Familie kommt, muss jedoch nicht selbst dafür aufkommen.

Jobcenter müssen laut einem Urteil des LSG Niedersachsen-Bremen die Anschaffungskosten für Berufsschulkleidung für Schüler aus Hartz-IV-Familien vollständig übernehmen.
(Az. L 11 AS 793/18).   

Dies gelte unabhängig von der gesetzlichen Schulbedarfspauschale.
Die Anschaffungskosten für schulische Berufskleidung werde vom Regelbedarf nicht gedeckt, begründetet das Gericht.
Wegen der grundsätzlichen Bedeutung ließ der Senat die Revision zu.

Fall: Geklagt hatte ein damals 17-jähriger Schüler aus Hannover, dessen Familie Hartz-IV-Leistungen bezieht.
Für die Ausbildung zum Koch benötigte er den Angaben zufolge eine "Bekleidungsgarnitur" für 115 Euro.
Diese Summe wollte der Schüler erstattet bekommen.
Das Jobcenter lehnte den Antrag ab, weil der 17-Jährige bereits Pauschalbeträge für den Schulbedarf erhalten habe,
weitere Beihilfen seien gesetzlich nicht vorgesehen.   

Das LSG verurteilte das Jobcenter nun zur Übernahme der Kosten.
Ein hilfebedürftiger 17-Jähriger eine monatliche Regelleistung von 306 Euro.
Das notwendige Geld für die Berufskleidung lasse sich davon nicht ansparen, daher liege eine "offensichtliche und evidente Bedarfsunterdeckung" vor, womit das menschenwürdige Existenzminimum nicht gewährleistet werde.
Berufskleidung werde nicht von der Schulbedarfspauschale erfasst.
Die Lücke müsse vom Gericht geschlossen werden.
 

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Juni 2020
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 20. November 2020, 11:06:31 »
Kommt ein Schotte aufs Standesamt und will seinem Namen umändern lassen.
Der Beamte fragt ihn: "Warum?"
Darauf der Schotte: "Ich habe da gestern einen Karton Visitenkarten auf der Straße gefunden!"
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Suche andere Betroffene / Re: Dauernd wiederkehrende Erbrechensepisoden - Kein Arzt weiß Rat
« Letzter Beitrag von Jan am 19. November 2020, 16:22:26 »
Hallo Zurie,

wir haben da mit unserem Sohn auch schon viel durch.
Unserer "Geschichte" wurde ja bereits in den Antworten verlinkt.

Wir waren gerade gestern erst bei unserer genialen Neurologin.
Wir haben jetzt alle Medikamente ausgeschlichen und sind guter Hoffnung. Daumen drücken!!
Ich weiß nicht wo wir jetzt ohne Sie stünden.

Solltest Du noch Fragen haben, kannst Du mich auch gerne direkt anschreiben.

Liebe Grüße
Jan
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