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Urlaub aus anderer Perspektive

Natur pur im DRÖMLING ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit  


Der Drömling liegt in Nordwesten von Sachsen-Anhalt an der Grenze zu Niedersachsen, südwestlich der Altmark.
Er befindet sich im Altmarkkreis Salzwedel und im Landkreis Börde.

Seit über 200 Jahren stellt der Drömling eine weitgehend vom Menschen gestaltete Kulturlandschaft dar. 
Wenn der Morgendunst langsam der Sonne weicht, erlebt man noch heute eine reizvolle naturnahe Kulturlandschaft mit einem stetigen Wechsel von Gräben, Äckern, Wiesen und unzähligen Baumreihen und Hecken. Wegen der 1.725 Km Wasserläufe im Gebiet wird der Drömling auch "Land der tausend Gräben" genannt.

Während der ursprüngliche Erlenbruchwald heute nur noch in Resten vorhanden ist, bestimmen Wiesen und Äcker weithin das Bild der Landschaft. Vor allem in den Wiesen- und Waldgebieten hat sich bis heute eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt erhalten. Der Mittellandkanal ist wertvoller Lebensraum und Wanderweg für viele Tierarten. Mit der Flachwasserzone in PIPLOCKENBURG entstanden strukturreiche Flachwasserbereiche mit unterschiedlichen Gewässerzonen. Zusammen mit der einmaligen Drömlingslandschaft bildet sie heute das Potential für eine naturverträgliche touristische Entwicklung des Gebietes.   

Der Drömlingsrundweg mit 132 Km verbindet zukünftig alle Drömlingsregionen und ihre schönsten Orte.
Der Rundweg besteht aus fünf separaten Rundkursen in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Egal ob mit dem Fahrrad, zu Fuß,
als Reiter oder auf dem Kremser, wer Ruhe sucht und den Alltag zu Hause lassen möchte, ist im Drömling richtig.


Ob man sich allein auf den Weg macht, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und die Stille und Weite der Drömlingslandschaft zu genießen, oder ob man sich dabei auch noch mit Wissenswertem versorgen lassen möchte - ein Besuch lohnt sich immer.

Vielfältige Angebote halten die Umweltexperten für Besucher und Einheimische im und rund um den Drömling bereit, darunter z.B. geführte Fahrradtouren, Vogelexkursionen, Gesundheitswanderungen, Biberexkursionen, Führungen zu Flora und Fauna allgemein und vieles mehr. Buchungen oder Anfragen sind bei der Biosphärenreservatsverwaltung Drömling Sachsen-Anhalt möglich.

Von hier aus wird das Anliegen weitergeleitet. Interessenten erhalten dann eine Rückmeldung bzw. eine Buchungsbestätigung.
Für individuelle thematische Führungen für Fachgruppen, Schulklassen und Kita-Gruppen stehen die Mitarbeiter der Naturwacht des Biosphärenreservates gern zur Verfügung.

Naturbegeisterte Kinder und Jugendliche sind eingeladen, Junior-Ranger zu werden.
Als Moorwichtel können die Kinder ab 4 Jahre mitmachen.
Spuren suchen; Forschen, Rätseln, Bauen und vieles mehr.
Es macht Spaß, mit anderen Kindern gemeinsam etwas zu erleben.
Die Termine gibt es auf www.biosphaerenreservat-droemling.de

oder in der Verwaltung unter der Rufnummer 039002-85011.
Schulkinder können sich auf den Weg zum Junior-Ranger machen.
Einmal im Monat trifft sich die Gruppe Biberbande, um allerlei über die Tier- und Pflanzenwelt heraus zu finden.
Aber auch, wie wir Menschen ihnen helfen können.

Kontakt:
Biosphärenreservat Drömling Sachsen-Anhalt
Bahnhofstr. 32
39646 Oebisfelde     

poststelle@droemling.mule.sachsen-anhalt.de

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“  - Altmark November 2020
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Psychische Erkrankungen:

Vorsorgen, behandeln und verstehen


Unterstützung für die Seele
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Gestern um 10:30:10 »
Beim Blinddate. Er: "Ich will nichts Festes!"
Sie: "Oh schön, dann werden dir meine Oberschenkel gefallen!"
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Arbeitsrecht:

Kein Rauswurf bei unentschuldigtem Fehltag


Fehlt ein AN an einem Tag seines Arbeitsverhältnisses unentschuldigt, rechtfertigt das keine fristlose Kündigung.
In der Regel sind erst eine Arbeitsaufforderung und eine Abmahnung erforderlich.
Das gilt auch dann, wenn das Arbeitsverhältnis erst seit zwei Tagen besteht.
Urteil (Az.: 1 Sa 72/20) des LAG Schleswig-Holstein

Fall:
Die Arbeitnehmerin im verhandelten Fall befand sich in der Probezeit.
Schon nach wenigen Tagen kündigte der AG das Arbeitsverhältnis mit einer 1-Wochen-Frist.
Die Arbeitnehmerin fehlte nach Erhalt der Kündigung einen Tag unentschuldigt, für zwei weitere Fehltage legte sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vor. Der AG kündigte der Frau in der Zwischenzeit fristlos.

Laut Gericht sind beide Kündigungen unwirksam.
Grundsätzlich gilt zwar, dass das Fernbleiben von der Arbeit, wenn es den Grad der beharrlichen Arbeitsverweigerung erreicht, einen wichtigen Grund zur fristlosen Kündigung eines Arbeitsverhältnisses darstellt.           

Ein einziger Fehltag rechtfertigt aber keine fristlose Kündigung, wenn nicht zuvor eine Abmahnung ausgesprochen wurde. Zudem war dem Urteil zufolge die vertragliche Vereinbarung über eine Kündigungsfrist von einer Woche in der Probezeit unwirksam. Nur die Tarifvertragsparteien können die Kündigungsfrist in der Probezeit verkürzen, eine Absprache für einen einzelnen Vertrag ist nicht gültig.
Die Kündigungsfrist für das Arbeitsverhältnis beträgt entsprechend zwei Wochen. "

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  November 2020                     
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BGH-Hammer für PKV-Branche 

Oberstes Gericht erklärt Beitragserhöhungen für unwirksam!


mehr:  H I E R
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 07. März 2021, 10:44:33 »
"Haben Sie noch einen Friseurtermin?"
"Nein, leider ist alles voll!"
"Ich bin privatversichert!"
"Was?"
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Tagegeld-Anspruch endet nicht mit letztem Arzt-Besuch

Bei Unfallversicherungen lässt sich oft auch ein Tagegeld vereinbaren


Dieses wird gezahlt, wenn man nach einem Unfall eine Zeit lang ärztlich behandelt werden muss.
Zählen dazu auch Besuche bei der Krankengymnastik? 

Menschen mit einer Unfallversicherung steht Tagegeld bis zum Abschluss ihrer Behandlung und nicht nur bis zum letzten Arztbesuch zu.
Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Fall aus Bayern entschieden.

Der Kläger hatte bei seinem letzten Arztbesuch noch "10 x Krankengymnastik" verordnet bekommen.
Seine Versicherung weigerte sich, für diese Zeit weiter Tagegeld zu zahlen - zu Unrecht,
wie aus dem Urteil vom 4. November (Az. IV ZR 19/19) hervorgeht.

Fall: Der Mann hatte sich im April 2016 bei einem Unfall einen Finger verletzt.
Am 16. Juni war er das letzte Mal beim Facharzt.
Weil er immer noch Probleme hatte, verschrieb dieser ihm Krankengymnastik. 

In den maßgeblichen Allgemeinen Unfallversicherungs-Bedingungen stehen zwei Voraussetzungen für die Zahlung von Tagegeld:
Der Patient muss "in der Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt und in ärztlicher Behandlung" sein.

Das OLG Nürnberg meinte, dass die Krankengymnastik dazu nicht mehr gehört.
Der Mann sei am 16. Juni 2016 aus der ärztlichen Verantwortung entlassen worden.   

Das widerspricht laut BGH aber jedem Verständnis eines durchschnittlichen Versicherten.
Dieser werde weitere Therapie-Termine wie hier die Krankengymnastik "regelmäßig als Teil der ärztlichen Behandlung ansehen".
Ob mit dem Arzt danach noch einmal ein Kontrolltermin vereinbart sei, dürfte für ihn hingegen keine Rolle spielen.
Die obersten Zivilrichter kommen deshalb zu dem Schluss, dass eine ärztliche Behandlung "regelmäßig die Dauer der von dem Arzt angeordneten Behandlungsmaßnahmen" umfasst.   
Der Kläger dürfte also noch Geld von seiner Versicherung bekommen.
Das OLG Nürnberg muss jetzt nur noch klären, ob der Mann die verschriebene Krankengymnastik auch wirklich wahrgenommen hat.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  November 2020
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Krebsfrüherkennung

Brustkrebs bei Frauen

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.

Rund jede neunte Frau erkrankt in ihrem Leben an Brustkrebs, in Deutschland sind es jedes Jahr knapp 70.000.
Zwischen 17.000 und 19.000 Frauen sterben hierzulande jährlich an der Erkrankung.           

"Die Chance, dass eine Frau ihren Brustkrebs überlebt, ist heute also sehr hoch",
sagt der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, Christian Albring
"Aber die Überlebensrate wäre höher, wenn statt wie jetzt 50% aller Frauen 100% die Früherkennungschance wahrnähmen." 

Abtasten und Screening 
Dazu gibt verschiedene Verfahren:

Ab dem 20. Geburtstag sollten Frauen immer an den Tagen direkt nach der Menstruationsblutung ihre Brüste systematisch abtasten.
Ab dem 30. Lebensjahr gehört zur jährlichen gynäkologischen Krebsfrüherkennung die Tastuntersuchung beider Brüste und der Umgebung bis in die Achselhöhlen.   

Die Mammografie, also die Röntgenuntersuchung der Brust
, wird von den gesetzlichen Krankenkassen für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre bezahlt. Die Teilnahme ist freiwillig.
Waren bereits nahe Familienangehörige wie die eigene Mutter, Großmutter oder Schwestern an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt,
können andere und engmaschigere Untersuchungen empfehlenswert sein.

Die Frauen im Alter zwischen 50 und 69 werden alle zwei Jahre schriftlich zu dem Screening eingeladen. Nach Angaben der dafür zuständigen Kooperationsgemeinschaft Mammografie ist 2017 knapp die Hälfte der eingeladenen Frauen zum Screening gegangen. 

Angst vor der Mammografie
Seit Einführung dieses Früherkennungsprogramms ist die Rate der Erkrankungen, die erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt werden, spürbar gesunken. Doch es gibt Frauen, die Angst vor der Mammografie haben.   

Albring sieht das Problem bei den Informationen zum Thema:
„In unserer Gesellschaft gibt es die Einstellung, dass man in Sachen Gesundheit zuerst über alle möglichen Probleme maximal informiert sein muss, bevor man sich entscheidet", meint er.


Dabei werde leider oft vergessen, auch über die positiven Seiten zu informieren.
Positiv an der Mammografie sei, dass man den Brustkrebs sehr früh erkenne
, führt der Frauenarzt aus.


Ein möglicher Nachteil sei, dass Krebserkrankungen entdeckt und behandelt werden, die im Verlaufe des Lebens vielleicht gar nicht zu Tode geführt hätten. Aus diesem Grund entnehme man heutzutage immer vorab Proben, um die bösartigen Eigenschaften zu erkennen.

Die Strahlenbelastung muss den Frauen dagegen inzwischen seltener Sorgen machen, sagt der Experte.
Diese werde durch die modernen Geräte und Techniken immer weiter reduziert.
Generell beginne das Früherkennungsprogramm erst dann, wenn rein statistisch das Brustkrebsrisiko ansteige,
ergänzt die Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums, Susanne Weg-Remers.
Also ab dem 50. Lebensjahr.

"So wird vermieden, dass eine Frau im Lauf ihres Lebens zu viel Strahlung ausgesetzt ist".
Außerdem:
"Hat die Frau einen Knoten ertastet und besteht ein konkreter Verdacht, ist die Strahlenbelastung meist das kleinere Übel im Vergleich zu dem Risiko, das durch nicht erkannten Brustkrebs bestünde."

Alternative Untersuchungen
Echte Alternativen zur Mammografie gibt es noch nicht.

Sie lasse sich bisher durch kein anderes Untersuchungsverfahren ersetzen.
"Aber die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Sonografie sind als ergänzende Untersuchungen wichtig."

Die Sonografie einer Brust gehe schnell, schmerze nicht und habe keine Nebenwirkungen.
„Man kann Flüssigkeiten in der Brust, also etwa harmlose Zysten, gut von anderen Veränderungen unterscheiden.
Aber was sich sonst in der Brust tut, kann man selbst mit sehr modernen Ultraschallgeräten nur vermuten.  Ein MRT, biete sich ergänzend an, wenn eine Frau z.B. eine feste oder dichte Brust habe oder wenn sie bereits operiert  wurde.
Man sollte die verschiedenen Untersuchungen also nicht gegeneinanderstellen, sondern sie als Ergänzung verstehen.

Computertomografie
Ein neuer Ansatz ist die Computertomografie (CT) der Brust, auch Mamma-CT genannt.
Diese Diagnostik sei erst seit wenigen Monaten im Patienteneinsatz. sagt Karsten Ridder, Facharzt für Radiologie in Dortmund.
Privatkassen übernehmen die Kosten häufig, gesetzlich Versicherte müssen in der Regel selbst zahlen.
In dem Medizinzentrum, in dem Ridder tätig ist, sind das rund 350 €.

Der Brust-CT liefere hochauflösende, überlagerungsfreie 3D-Bilder bei äußerst geringem Strahleneinsatz, der diese Untersuchungen durchführt. Der Kontrast von Drüsengewebe und Verkalkungen wird deutlich gemacht.
Die Brust müsse nicht "komprimiert" werden.   
Letzteres sieht auch Susanne Weg-Remers positiv: "Da die Brust nicht zusammengedrückt wird, könnte man hier leichter beurteilen,
wo man Gewebeproben entnehmen sollte."

Aber sie warnt auch: "Das Brust-CT ist noch eine experimentelle Methode."


Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  November 2020

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Wohnen

Verlust der Wohnungsschlüssel


Der Vermieter hat bei Verlust eines Wohnungsschlüssels für eine zentrale Schließanlage gegen den Mieter
grundsätzlich einen Anspruch auf Schadenersatz wegen fahrlässiger Verletzung einer Obhutspflicht.

Wenn allerdings eine Missbrauchsgefahr eher fern liegt (z.B. »unbeschriftete Schüssel«), dann hat der betreffende Mieter jedoch nur die Kosten für die Auswechslung des Schlosses in der Wohnungstür und die Anfertigung von neuen Schlüsseln zu übernehmen.
(Landgericht München I, Az. 31 S 12365/19).

Fundquelle: Auszug – „Neues Deutschland“  November 2020
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 06. März 2021, 09:53:27 »
"Du Papa, ich kann mich in ein Monster verwandeln!"
"Das weiß ich mein Kind!"
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