Orpha Selbsthilfe Forum

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CORONA-Betriebsschließung kann für ALLIANZ teuer werden

LG MÜNCHEN hält Konzern für zahlungspflichtig  


Deutschlands größter Versicherungskonzern Allianz muss vor Gericht bei seinen Auseinandersetzungen mit Corona geschädigten Wirten schlagzeilenträchtige Niederlagen fürchten.

Das Münchner Landgericht ließ bei einer mündlichen Verhandlung durchblicken, dass die Betriebsschließungsversicherung der Allianz möglicherweise für die behördlich angeordnete Schließung von Gaststätten im Frühjahr zahlen muss, auch wenn der Covid-l9-Erreger in den entsprechenden Policen nicht explizit genannt ist.     

"Wir sehen im vorliegenden Fall nichts, was dem Anspruch der Klägerin entgegen steht", sagte die Vorsitzende Richterin Susanne Laufenberg. Im konkreten Fall gegen die Allianz geklagt haben die Wirte des Wirtshauses am Nockherberg, einem bundesweiten Millionenpublikum
durch die Fernsehübertragung des alljährlichen Starkbieranstichs bekannt.

Bundesweit sind an den Gerichten derzeit hunderte Klagen von Gastronomen gegen Versicherer anhängig,
die die Kosten der Corona bedingten Zwangsschließungen im Frühjahr nicht bezahlen wollen.
Allein in München sind es 71 Fälle. Schon in einem im Juli verhandelten Fall hatte das Münchner Landgericht die nicht eindeutig formulierten Versicherungsbedingungen des Dax-Konzerns kritisiert.
Denn die Allianz hat in den Verträgen zwar eine Liste von Krankheiten und Erregern festgelegt,
für die der Versicherungsschutz gilt - nicht erwähnte Erreger aber auch nicht ausdrücklich ausgeschlossen.

Das Gericht hat klargestellt, dass jede Klage einzeln bewertet werden muss - Niederlagen der Allianz in einzelnen Verfahren würden nicht bedeuten, dass der Dax-Konzern bei Prozessen gänzlich chancenlos wäre. 

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  September 2020 
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Gestern um 10:24:11 »
<"Herr Doktor", klagt Kunibert, "mein Rheuma wird immer schlimmer!"
"Haben Sie denn die empfohlenen Katzenfelle nicht ausprobiert?"
"Doch schon, aber ich kriege das Zeug einfach nicht runter!"
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Grippe oder Corona?

Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Krankheiten


Im Herbst beginnt die Grippesaison.
Dann haben Ärzte voraussichtlich vermehrt mit zwei schweren Infektionskrankheiten zu tun: Covid-19 und Grippe.

Was passiert, wenn die Corona-Pandemie auf eine Grippewelle trifft?
Nach Ansicht des Leiters der Abteilung für Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, Gèrard Krause, würde eine nennenswerte Grippe-Aktivität das Gesundheitswesen herausfordern.
Denn dann könnte es mehr Patienten mit Atemwegserkrankungen geben, die versorgt, getestet und teils in Krankenhäuser gebracht werden müssten. Wie stark die, Grippesaison ausfallen wird, lässt sich noch nicht abschätzen.
Es gibt Jahre mit starken und mit weniger starken Wellen.

In der vorigen Saison gab es relativ wenige Kranke, zwei Jahre davor sehr viele.
Influenzaviren, die die Grippe hervorrufen, zirkulieren nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) zwischen Anfang Oktober und Mitte Mai. Grippewellen beginnen meist im Januar und dauern drei, vier Monate.

Wie kann man sich vor einer Ansteckung mit Influenza schützen?
Prinzipiell mit einer Impfung.
Die Ständige Impfkommission (Stiko) am RKI empfiehlt die Grippeimpfung allerdings nur für Risikogruppen.
Das sind etwa Menschen über 60, Frauen ab der 14. Schwangerschaftswoche, Personen mit Vorerkrankungen und Leute,
die berufsbedingt ein erhöhtes Infektionsrisiko haben.
Eine Grippeimpfung hilft laut Krause nicht nur den Geimpften, sondern entlastet indirekt auch bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie: Denn so müssten weniger Patienten mit Symptomen behandelt oder vorsorglich in Quarantäne geschickt werden, weniger landeten in Krankenhäusern und auf Intensivstationen.

Wenn eine Grippeimpfung Engpässe in Krankenhäusern verhindert - warum wird sie nicht für die ganze Bevölkerung empfohlen? 
   Weil es laut Stiko voraussichtlich nicht genügend Impfstoff gibt.
Für die Saison 2020/21 würden rund 25 Millionen Dosen zur Verfügung stehen - allein für die Versorgung jener Menschen, denen die Stiko die Impfung empfiehlt, bräuchte es aber rund 40 Millionen Dosen. Eine Ausweitung der Empfehlung auf die Gesamtbevölkerung könnte also zu einer Unterversorgung der Risikogruppenführen.

Gibt es weitere Wechselwirkungen zwischen Covid-19 und Influenza?
Die Erreger von Covid-19 und Grippe werden auf ähnlichem Weg übertragen - folglich helfen auch die gleichen Schutzmaßnahmen.
Krause geht davon aus, dass etwa Händewaschen, Abstand Halten und ein Mund-Nasen-Schutz auch gegen die Verbreitung der Grippe helfen.

Wie unterscheiden sich die Krankheiten bei Verlauf und Behandlungsdauer?
Der Anteil schwerer Verläufe ist bei Covid-l9-Patienten deutlich höher als bei Grippe-Patienten.
Das geht aus einer aktuellen RKI-Studie hervor.     
Im Schnitt blieben Covid-19-Patienten länger in stationärer Behandlung und öfter und länger auf der Intensivstation.
22% der Covid-19-Patienten, aber nur 14% der Grippe-Patienten mussten an Beatmungsgeräte angeschlossen werden.

Kann man die Zahlen der Todesfälle vergleichen?   

Die absoluten Todeszahlen für Corona und Influenza kann man kaum seriös vergleichen.
Sie werden unterschiedlich erhoben.
Als Covid-l9- Todesfall gelten für das RKI Personen, "bei denen ein laborbestätigter Nachweis von SARS-CoV-2 vorliegt" und die in Bezug auf diese Infektion verstorben sind.

Erfasst werden sowohl Menschen, die unmittelbar an der Erkrankung gestorben sind, als auch Menschen,
bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, ob das Virus die Todesursache war.

Weil bei Weitem nicht alle Todesfalle, die mit Influenza zusammenhängen, erkannt werden, behilft man sich hier laut RKI mit einer statistischen Erhebung: Die Zahl der Influenza-Toten wird errechnet, indem man von der Zahl aller Todesfalle während einer Influenzawelle die Zahl jener Todesfalle abzieht, die es ohne Influenzawelle gegeben hätte - diese wird aus historischen Daten berechnet.

Todesfalle von Patienten, die wegen ihrer Krankheit ins Krankenhaus mussten, hat das RKI untersucht:
21% der Covid-l9-Patienten in stationärer Behandlung starben sowie 12% der Grippe-Patienten. 

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  September 2020

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 19. September 2020, 08:58:00 »
"Nenne mir die vier Elemente", verlangt der Lehrer von Yvonne.
Das Mädchen zählt auf: "Erde, Wasser, Feuer und Bier."
"Bier, wieso denn Bier?" will der Lehrer wissen.
"Immer wenn mein Vater Bier trinkt, sagt meine Mutter: Jetzt ist er wieder voll in seinem Element."
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Mein Kind ist behindert

diese Hilfen gibt es


Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V. (bvkm) bietet einen Rechtsratgeber
zum Thema "Mein Kind ist behindert - diese Hilfen gibt es" an.
Er gibt einen verständlichen Überblick über die Leistungen, die Menschen mit Behinderungen und ihren Familien zustehen.

Die Neuauflage berücksichtigt alle Änderungen, die zum 1.Januar 2020 aufgrund des Bundesteilhabegesetzes (BTHG)
und des Angehörigen-Entlastungsgesetzes in Kraft getreten sind.

Den Ratgeber gibt es : H I E R

Der Bundesverband ist sachverständiges, kritisches Gegenüber von Gesetzgeber, Regierung und Verwaltung.
Er setzt sich auf vielfältige Weise für die Verbesserung der Lebensverhältnisse behinderter Menschen und ihrer Familien ein.
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 18. September 2020, 06:42:17 »
Eine junge Dame kniet im Beichtstuhl.
"Ferner klage ich mich an, einen jungen Mann sehr geschätzt zu haben."
"Geschätzt?", fragt der Beichtvater. "Wie oft?"
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Suche andere Betroffene / Re: Behandlungsresistente Insomnie
« Letzter Beitrag von SebastianBln am 17. September 2020, 16:58:39 »
Hallo Sebastian,
ich hätte auch noch mal ein paar Fragen an Dich. Bei mir wird’s auch immer schlimmer deswegen.
Also hast du auch Gedächtnisprobleme.

Ja habe Probleme mit dem Kurzzeitdedächtnis.  Die Ärzte meinen ist normal wenn man zuwenig schläft, die sind sich sicher das ich keine Tödliche sporadische Schlaflosigkeit habe.
Aber es fällt mir immer Woche für Woche schwerer mich zu errinnern oder vergesse Termine. Letzte Woche schliesse mein Fahrrad  an und nach 2 std. später wusste ich nicht mehr wo ich es abgestellt hatte , dann panisch geworden weil es mir niht mehr einfiel. Oder letzte Woche ich ziehe meine Eingangstür zu und vergesse echt mein Schlüssel einzupacken (musste dann Schlüsseldienst rufen). Termine habe ich auch schon vergessen, weil ich manchmal die Tage verwechsel, ich muss mir echt alles aufschreiben in letzter Zeit.

Außerdem kann ich kaum mehr essen.
Wenn ich Essen bekomme, habe ich so starkes Herzrasen und bin noch erschöpfter als vorher.

Also Herzrasen habe ich nicht, aber mir fällt täglich auf ,dass wenn ich was esse dann bekomme ich aufeinmal so extremen Schweissausbruch. Aber auch das habe ich kontrollieren lassen bei einem Endokrinologen, da waren alle Laborwerte , Hormone im Blut und Urin in Ordnung.


Meistens ist es auch bei mir so, dass ich irgendwie Träume, aber ich schlafe nicht wirklich..

Ist das vielleicht so wie bei mir, ich hatte das hier im Forum schon beschrieben,  irgendwie wie Wachschlaf, man schläft nicht tief und am nächsten morgen kann man sich an alles erinnern an den Traum?

Schlafdruck ist trotz völlig Erschöpfung fast garnicht mehr vorhanden..

Genau das habe ich auch und das verstehe ich einfach nicht wie das sein kann?  Mir brennen Augen, sind überanstrengt, man fühlt sich total leer und ausgelaugt aber Müdigkeit will auch mit Medikamente nicht aufkommen. Habe auch den Tip von "Outrun" schon ausgetestet 2 wochen lang, Trimipramin hoch dosiert + Doxepin hochdosiert genommen. Aber nix scheint mich in Tiefschlaf zu bringen.

Meine behandelnden Ärzte haben mich wieder darauf angsprochen, ob ich nochmal eine Psychosomatische Klinik stationär besuchen möchte. Aber darauf habe ich einfach keine Kraft, damals musst ich in ein 4 Mannzimmer alle 3 haben schön geschnarcht und fest geschlafen und ich bin fast wahnsinnig geworden. Never tue ich mir das nochmal an.
Habe diese Woche ein Tefefongespräch geführt mit einer Ärztin des Schlafmedizinisches Zentrums ,da habe ich Sie gefragt ob Sie mir eine Untersuchung nennen kann um meine Sorge der sporadische fatale Insomnie auszuschliessen. Da wurde mir nur geantwortet ,dass Sie keine Untersuchen kennt und das ich erst nach dem sterben ,bei einer Obduktion man das feststellen könnte. Also könnne wir nur das beste daraus machen und abwarten.

PS: da ich jetzt über 1 Jahr krankgeschrieben bin mit dieser Erkrankung hat mich das Arbeitsamt aufgefordert nun eine Überprüfung vom MED durchzuführen zu lassen, heist für mich ich werde wohl EU Rente beantragen müssen, da das Jobcenter nicht weiter zahlen möchte.
Ich habe mich damit langsam abgefunden, das es kein Ausweg gibt.


@ Ennasus (Susanne)
Du hast hier im Forum  Privaten Nachrrichten empfangen ausgeschaltet !!!
da kommt immer:
"Ennasus kann keine Privaten Mitteilungen empfangen."
Darum habe ich dir direkt auf deine emailadresse geantwortet.
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 17. September 2020, 09:18:41 »
"Damals auf dem Gartenfest vor 6 Jahren", erzählt Maja ihrer Kollegin, "hat mich der Chef gebeten, ein Betriebsgeheimnis für mich zu behalten."
"Und? Verrätst du es mir jetzt?" fragt die Kollegin neugierig.
"Ja, nächste Woche wird es eingeschult!"
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Suche andere Betroffene / Re: Behandlungsresistente Insomnie
« Letzter Beitrag von Ennasus am 16. September 2020, 12:24:36 »
Lieber Sebastian,

alles ähnelt sich sehr in unseren beiden Fällen.
Ich würde auch gerne persönlich mal mit Dir Telefonieren, wenn du magst.
Ich suche hier ständig die Beiträge und finde sie dann  manchmal nicht.
Ist auch mein erstes Forum in der Art.

Gib mir doch einfach Bescheid und wir können mal was ausmachen.

LG Susanne
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