Orpha Selbsthilfe Forum

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Gestern um 10:39:29 »
"Wie kommt es, dass Ihr Hund immer in die Ecke läuft, wenn die Glocke ertönt?"
"Er ist ein Boxer."
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Bei Unternehmensverkauf gilt Schutz von Betriebsrenten

"Die Betriebsparteien sind bei Eingriffen in Versorgungsrechte an die Grundsätze des Vertrauensschutzes und der Verhältnismäßigkeit gebunden". Urteil des Bundesarbeitsgericht (3 AZR 429/18) 

Beim Verkauf oder der Fusion von Unternehmen oder Unternehmensteilen können Betriebsrenten
nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts nicht automatisch abgesenkt werden.
Selbst mit Betriebsvereinbarungen zwischen Betriebsrat und AG zur Altersversorgung seien Betriebsrentenanwartschaften nur in einem engen Spielraum veränderbar, entschied das BAG  in Erfurt
in einem Fall aus Niedersachsen.   

Geklagt hatte ein AN, der seit 1971 bei einer Firma beschäftigt war, die ihm eine betriebliche Altersversorgung zugesagt hatte.
Sein Unternehmen wurde 1998 verkauft und mit dem des Käufers verschmolzen.
Als Pensionär erhielt er zunächst eine Betriebsrente von 2.243 € monatlich, die später auf 2047 € verringert wurde.
Er argumentierte, der Eingriff in erworbene Anwartschaften bei der Betriebsrente sei unzulässig, er verstoße gegen den Vertrauensschutz.
Im Gegensatz zu den Vorinstanzen hatte der Mann beim Bundesarbeitsgericht Erfolg.
Die Bundesrichter verwiesen den Fall zurück an das LAG Niedersachsen, das die Höhe des Ruhegeldes neu ermitteln solle.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Oktober 2019

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von RalleGA am 17. Januar 2020, 18:21:29 »
Kommt ein Mann vom Arzt und sagt zu seiner Frau: „Ich habe furchtbare Neuigkeiten“.
Der Arzt sagte mir: Ich habe nur noch 12 Stunden zu lebe“.
Die Frau: „Das ist ja furchtbar. Ich tue jetzt alles was Du willst“.
Darauf er: „Ich will die ganze Nacht mit Dir wilden Sex haben“.
Darauf Sie: „Du hast gut reden…, Du musst ja morgen früh nicht aufstehen“.
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Behinderung und Pflege / Re: Grundsicherung/Sozialleistungen - Fragen und Antworten
« Letzter Beitrag von RalleGA am 17. Januar 2020, 08:57:06 »
So beantragen Rentner Grundsicherung

Altersarmut vermeiden


Geld für die Wohnung, Heizungskosten, warmes Mittagessen: Die Grundsicherung soll Rentnern helfen,
die ihren Lebensunterhalt sonst nicht bestreiten können. Die genaue Höhe ist je nach Region anders.

Kommen Rentner mit ihren Einkünften nicht aus, können sie Grundsicherung beantragen.
Die Zahlung soll es ihnen ermöglichen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Das klingt gut und sinnvoll.
Doch einem "Spiegel"-Bericht zufolge verzichten viele Rentner auf einen Antrag - besonders wenn der erwartete Betrag niedrig ist.
Als Gründe werden Scham oder Unwissenheit genannt.
Von deutlich mehr als einer Million Senioren mit Anspruch auf Grundsicherung im Alter bezögen nur 566.000 diese Leistung.

Unter Einkommen von 865 Euro lohnt sich der Antrag
Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) rät Betroffenen:
Wer ein Einkommen von unter 865 € pro Monat hat, sollte den Anspruch auf Grundsicherung prüfen lassen.
Den Antrag stellen Rentner beim regional zuständigen Amt, es entscheidet im Einzelfall über die Höhe einer Zahlung.

Voraussetzung ist, dass der Bedürftige entweder die Altersgrenze für die Regelaltersrente erreicht hat
oder volljährig und dauerhaft voll erwerbsgemindert ist.


Zahlungen sind regional unterschiedlich hoch
Wie viel Geld es gibt, richtet sich neben dem eigenen Einkommen und dem des Partners auch nach der Region.
Denn z.B. die Mietpreise sind regional stark unterschiedlich - und damit auch die finanzielle Unterstützung zur Mietzahlung.   

Wird der Antrag bewilligt, bekommt jeder Antragsteller bis zu 4 verschiedene Leistungen - Regelbedarf,
Kosten für Unterkunft und Heizung, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und Mehrbedarf.

Höhere Zahlungen ab 2020   
Der Regelbedarfssatz liegt für Alleinstehende mit eigenem Haushalt derzeit bei 424 €,
zum 01. 01. 2020 steigt der Betrag um 8 Euro auf 432 €.
Wer mit seinem Ehepartner zusammenlebt, bekommt in Regelbedarfsstufe zwei bislang 382 €, ab 2020 monatlich 389 €.

Der Regelbedarf soll Ausgaben für das tägliche Leben wie Kleider, Haushaltsgeräte, Nahrung und Reparaturen abdecken.
Unabhängig davon bekommen Empfänger Geld für Miete und Nebenkosten wie die Heizung.
Berücksichtigt werden die tatsächlich entstandenen, angemessenen Kosten.
Um zu ermitteln, was angemessen ist, greifen die Sozialhilfeträger vor allem auf den örtlichen Mietspiegel zurück.
Auch die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung können vom Amt übernommen werden,
außer der Betroffene ist pflichtversichert.
Eine Pflichtversicherung gilt etwa für Menschen, die Hartz IV beziehen, oder Rentner,
die in der zweiten Hälfte ihres Erwerbslebens mindestens 90% gesetzlich krankenversichert waren.

Sonderzahlungen sind möglich
Zusätzlich erhalten bestimmte Gruppen für ihren Mehrbedarf pauschal einen zusätzlichen Betrag von 17% des jeweiligen Regelsatzes.
Dies betrifft laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales etwa Gehbehinderte.
Auch Schwangere bekommen Mehrbedarf zugesprochen.

Als Teil der Grundsicherung kann außerdem ein sogenannter einmaliger und sonstiger Bedarf gefördert werden -
etwa die Erstausstattung der Wohnung oder Schulausflüge.
Um die Höhe der Grundsicherung zu berechnen, wird erst der Bedarf ermittelt und dann Teile des Einkommens
und das anzurechnende Vermögen davon abgezogen.
Zum Einkommen zählen etwa Renten, Gehalt und Kindergeld.
Ist der Bedarf höher, wird der Unterschied ausgezahlt.
Ist das Einkommen höher als der berechnete Bedarf, geht der Antragsteller leer aus.
Einkommen des Partners senkt Anspruch Vermögen und Einkommen des Partners werden berücksichtigt, soweit es seinen eigenen Bedarf übersteigt. Anders als bei der Sozialhilfe wird das Einkommen der Kinder und Eltern dagegen nicht angerechnet -
außer es liegt über 100.000 € im Jahr.

Der Antrag kann beim Bereich Grundsicherung des Sozialamts gestellt werden.
Die DRV leitet bei ihr eingereichte Anträge zudem weiter.
Nach 12 Monaten muss ein neuer Antrag gestellt werden.

DRV: Grundsicherung- Hilfe für Rentner

DRV: Antrag auf Grundsicherungsleistungen

DRV: Hinweise zum Antrag auf Grundsicherung

BMAS - Grundsicherung

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Oktober 2019
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"Zählkinder" können Kindergeld erhöhen

Patchworkfamilien - Wer möchte "Zählkind" sein?


Schön klingt der Begriff nicht. Er steht aber für ein paar Euro mehr im Monat.
Eine Rolle spielt das, wenn ein Elternteil nicht für alle Kinder Anspruch auf Kindergeld hat.

Beim Kindergeld lohnt es sich, genau zu rechnen:
Besonders bei Patchworkfamilien kann es finanziell einen Unterschied machen, welches Elternteil den Antrag stellt.
Auf diesen Effekt weist die Bundesagentur für Arbeit hin. Der Unterschied pro Monat ist allerdings meist gering.

Der Grund: Die Höhe des ausgezahlten Kindergeldes richtet sich nach der Anzahl der Kinder.
Dabei zählen auch die Kinder mit, für die der Berechtigte kein Kindergeld erhalten kann, weil dieses vorrangig einem anderen Elternteil zusteht.

Nur ein Elternteil hat Anspruch auf Kindergeld

Das ist etwa der Fall, wenn bei getrennten Eltern das gemeinsame Kind bei der leiblichen Mutter lebt.
Der Vater hat dann keinen Anspruch auf die Leistung.
Hat er aber weitere Kinder, die bei ihm leben, wird das älteste Kind als sogenanntes Zählkind bei der Berechnung berücksichtigt.

Für das erste und zweite Kind gibt es monatlich immer jeweils 204 Euro, für das dritte Kind 210 Euro und für jedes weitere Kind 235 Euro.
Im Beispiel zählen die beiden Kinder, die beim Vater leben, wegen des älteren "Zählkindes" als zweites und drittes Kind -
der Vater könnte also Kindergeld in Höhe von 204 Euro plus 210 Euro beziehen, also insgesamt 414 Euro, wie die Arbeitsagentur vorrechnet.

Das "Zählkind" erhöht die Zahl der Kinder

Hat die Mutter der beiden Kinder kein anderes Kind, zählen die beiden bei ihr dagegen als erstes und zweites Kind -
ihr stünden also 204 Euro plus 204 Euro zu, insgesamt 408 Euro.
Wird der Vater bei der Beantragung des Kindergelds als Berechtigter angegeben, stehen ihm also monatlich 6 Euro mehr pro Monat zu.


Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Oktober 2019
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 16. Januar 2020, 07:57:42 »
Ein Mann geht mit seiner Dogge ins Kino.
Die Dogge amüsiert sich köstlich über den Film und lacht und lacht.
Da dreht sich eine Frau verwundert zu dem Mann um: "Sie haben aber einen seltsamen Hund."
"Sie haben recht", erwidert der Mann, "ich wundere mich auch schon die ganze Zeit. Das Buch hat ihm nämlich überhaupt nicht gefallen."
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Wohldosierter Sport beugt Krebs vor

– Prävention -

Mehr als 40% aller Krebsfälle wären vermeidbar, wenn wir ein paar einfache Regeln beachten würden.


In absteigender Reihenfolge können die folgenden sieben Verhaltensweisen dazu beitragen, das Risiko,
an Krebs zu erkranken, zu verringern:
•   1. nicht rauchen
•   2. gesundes Gewicht halten
•   3. sich vor Sonne schützen
•   4. wenig Alkohol trinken
•   5. ballaststoffreich essen
•   6. wenig Fleisch essen
•   7. körperlich aktiv sein
Aber Vorsicht, es gibt Zusammenhänge zwischen den einzelnen Bereichen und man darf nicht meinen,
dass körperliche Aktivität am wenigsten wichtig sei.
„Das Geheimnis des Erfolgs ist, anzufangen“, meinte Mark Twain und wir können diesen Satz 1:1 auf den Sport übertragen.
Ein Überangebot an Nahrung, bei gleichzeitiger Reduzierung körperlicher Anstrengungen, führt zu einem Ungleichgewicht zwischen zugeführter Energiemenge und Energieverbrauch.
Das Ergebnis ist ein Mangel an körperlicher Bewegung wie auch ein träger Stoffwechsel.

Infolgedessen werden Organtätigkeiten nur unzureichend gefordert und somit nachhaltig negativ beeinflusst,
wodurch fehlerhafte Zellteilungen bis hin zur Entstehung von Tumorzellen begünstigt sind.
Regelmäßiges, wohldosiertes Sporttreiben kurbelt wesentliche Erhaltungs- und Anpassungsprozesse
im Herz-Kreislauf-System, bei Stoffwechselaktivitäten, aber auch für Muskeln und Knochen an.

Darüber hinaus wirkt die „Heilkraft von Bewegung“, stärker als lange Zeit angenommen, umfänglich positiv auf unsere Psyche und Gehirnaktivitäten ein. Ferner lassen sich Symptome akuter oder gar chronischer Schmerzen bzw. Begleiterkrankungen spürbar lindern.   

Bei einer Krebserkrankung hemmt z.B. die verstärkte Durchblutung durch körperliche Aktivität das Überleben und das Wachstum von Krebszellen. All diese Faktoren verbessern die Lebensqualität – sowohl im Rahmen der Vorbeugung von (Krebs)-Erkrankungen als auch im direkten Verlauf einer (Krebs-)Erkrankung oder gar mit Blick auf das Rückfallrisiko einer Erkrankung.

Es überrascht nicht, dass körperlich aktive Menschen eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, ein normales Gewicht zu haben.
Das Problem ist, dass das Statistische Bundesamt festgestellt hat, dass 2017 mehr als 50% aller Erwachsenen übergewichtig waren. Übergewicht ist definiert als ein Body Mass Index (BMI) über 25.
Wer einen BMI von mehr als 30 hat, ist adipös.
Der BMI berechnet sich aus Körpergewicht geteilt durch Körpergröße im Quadrat.

Ein gesundes Gewicht reduziert das Risiko von 13 Krebsarten.
Diese sind Brustkrebs, Darmkrebs, Gebärmutterkrebs, Speiseröhrenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Nierenkrebs, Leberkrebs,
Magen-Speiseröhren-Übergang-Krebs, Gallenblasenkrebs, Eierstockkrebs, Schilddrüsenkrebs, Myelom (ein Blutkrebs) und
Meningeom (ein Hirntumor). Darunter sind Brustkrebs und Darmkrebs und damit zwei der wichtigsten Krebstypen.

Aber auch drei der tödlichsten Krebsarten sind darunter, nämlich Krebs der Bauchspeicheldrüse, der Speiseröhre und der Gallenblase.
Die Verbindung zwischen Übergewicht und der Ernährung ist sehr eng.

Verarbeitetes Fleisch, wie Wurst, gepökeltes Fleisch oder Räucherwaren, enthält nicht nur Fett,
sondern es ist auch ein Faktor, der für Darmkrebs verantwortlich ist.
Umgekehrt kann ballaststoffreiche Kost vor Darmkrebs schützen, weil sie die Stuhlpassage beschleunigt und auch insgesamt zu mehr Stuhlgang führt. Eine gesunde Ernährung besteht zur Hälfte aus Obst und Gemüse, zu einem Viertel aus Hähnchen, Fisch, Bohnen und Eiern sowie zu einem weiteren Viertel aus Kartoffeln, Naturreis, Brot und Nudeln.

Im Zusammenhang mit Nahrung ist auch der Alkohol zu nennen.
Ein Gramm Alkohol hat einen Nährwert, der nur knapp unterhalb eines Gramms Fett liegt,
erhöht also das Körpergewicht, aber das alleine ist nicht das einzige Problem am Alkohol.
Denn er ist der Auslöser von sieben Krebstypen.
Es ist nicht sehr bekannt, dass Alkohol Darmkrebs und Brustkrebs verursachen kann. Darüber hinaus ist Alkohol auch für Kopf-Hals-Tumoren, für Speiseröhrenkrebs, für Kehlkopfkrebs und für Leberkrebs verantwortlich.

Aufenthalt in der Sonne vermeiden

Dass Rauchen nicht gesund ist, ist bei jedem Blick auf eine Zigarettenschachtel zu erkennen.
Aber hätten Sie es gewusst?
Rauchen ist nicht nur für Lungenkrebs verantwortlich, sondern es kann auch 14 weitere Krebsarten verursachen!

In der Reihenfolge von Kopf bis Fuß gehören dazu Nasen-und Nasennebenhöhlenkarzinome, Tumoren der Mundhöhle, Rachentumoren, Kehlkopfkrebs, Magenkrebs, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Nierenkrebs, Darmkrebs, Blasenkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Eierstockkrebs und Leukämien.
Es ist wichtig zu wissen, dass Alkohol die Wirkung von Rauchen auf die Krebsauslösung verstärkt.
Das ist zum Beispiel für den Hals-Nasen-Ohren-Bereich bekannt.

Hautkrebs ist der häufigste bösartige Tumor des Menschen.

Für den größten Teil der unterschiedlichen Arten von Hautkrebs spielt in der Entstehung maßgeblich Sonnenlicht (UV-Strahlung) eine große Rolle. Deswegen ist ein vernünftiger Umgang mit dem Sonnenlicht wichtig.
Hervorzuheben sind hier insbesondere Kinder.
Ihre Haut ist besonders empfindlich für Sonnenlicht.
Es kommt schnell zu Sonnenbränden und es können Schäden verursacht werden, die später zu Hautkrebs führen.
Hierbei gilt insbesondere, dass unbedingt vermieden werden sollte, dass Kinder dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden.
Hilfreich ist zudem eine adäquate Kleidung, hierbei sollte auch immer an eine Kopfbedeckung gedacht werden.
Bei der Verwendung von Sonnencremes sollte darauf geachtet werden, Produkte speziell für die Baby- und Kinderhaut zu verwenden.

Auch im Erwachsenenalter ist ein „gesunder“ Umgang mit dem Sonnenlicht wichtig, um Hautkrebs zu vermeiden.
Auch hier sollte besonderen Wert auf die Vermeidung von Sonneneinstrahlung gelegt werden.
Vermeiden Sie einen längeren Aufenthalt im Sonnenlicht zur Mittagszeit.
Sonnenbaden ist tabu.

Sogenannte Risikopatienten, zum Beispiel heller Hauttyp, familiäre Belastung, Patienten nach Hautkrebs, müssen einen besonderen Schutz anwenden. Textilien wirken dabei am besten.
Gesicht und Hände sollten mit Sonnencreme geschützt werden, die einen hohen Lichtschutz hat.
Dabei sollten Sie dick auftragen, um den angegebenen Schutzfaktor zu erreichen.

* Dr. Thomas Brunner ist Klinikdirektor der Universitätsklinik für Strahlentherapie Magdeburg,
* Dr. Mareike Alter ist Oberärztin an der Universitäts-Hautklinik in Magdeburg und André Napiontek ist Sportwissenschaftler und Vorstand
   im Verein für Gesundheit, Bewegung und Sport an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg e. V.


Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Oktober 2019

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 15. Januar 2020, 05:05:16 »
Was heißt denn Hund auf Französisch?
Labello!
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Rätselhafte Erkrankung

bei ungewollter Kinderlosigkeit leiden Betroffene möglicherweise an Endometriose

Hinter starken Regelbeschwerden kann eine Endometriose stecken.

Viele Frauen nehmen die Beschwerden lange aber einfach hin - mitunter mit schwerwiegenden Folgen.
Die einen haben Kopfschmerzen, andere Unterleibsschmerzen und die nächsten plagt permanente Übelkeit.
Solche und andere Beschwerden kennen viele Frauen kurz vor oder während ihrer Monatsblutung.
Doch bei manchen sind die Schmerzen im Zuge der Periode derart intensiv, dass sie es kaum aushalten können.

Noch dazu werden Betroffene in ihrem Umfeld oft nicht ernstgenommen.
"Jetzt stell dich mal nicht so an", "heißt es nicht selten.
Viele der Frauen glauben, dass die Schmerzattacken ein unabwendbares Schicksal sind.
Aber normal sind Höllenqualen bei der Periode nicht.

Betroffene sind womöglich an Endometriose erkrankt.
In der Bezeichnung steckt das Wort Endornetrium, das übersetzt Gebärmutterschleimhaut bedeutet.
Bei Endometriose handelt es sich um gutartige Schleimhautzellen, die sich außerhalb der Gebärmutter ansiedeln.
Das kann an den Eierstöcken oder an der Wand der Gebärmutter, aber etwa auch an der Blase oder im Darm sein.

Süßer Name für ein tückisches Problem
Weil die Schleimhautzellen mit Blut volllaufen und dann wie Schoko-Kugeln aussehen, heißen sie auch Schokoladenzysten.
Doch ihrem Namen zum Trotz: Schokoladenzysten sind tückisch.
Sie sorgen oft für nur schwer erträgliche Schmerzen.
Das Problem: Nicht immer wird die Krankheit gleich erkannt - eben, weil Betroffene Regelbeschwerden als normal einstufen.

Das kann zur Folge haben, dass nicht selten Jahre vergehen, bis die Diagnose Endometriose gestellt wird.
In der Zwischenzeit ist es möglich,  dass z.B. Verwachsungen oder Entzündungen in den befallenen Organen auftreten.
Das geht mitunter so weit, dass die Organe ihre Funktionen nicht mehr richtig erfüllen können.
Was die Ursache der Erkrankung ist, ist bislang unklar.
Vermutlich ist eine Endometriose genetisch bedingt.
Es gibt aber auch Patientinnen, die Endometriose- Herde im Körper, aber keinerlei Beschwerden haben.

Endometriose ist bislang eine "absolut rätselhafte Erkrankung".

Ihren Gynäkologen sollten Frauen zu Rate ziehen, wenn durch die Schmerzattacken die Lebensqualität stark leidet und den Beschwerden mit Schmerzmitteln nicht beizukommen ist. Ungewollte Kinderlosigkeit kann ebenfalls ein Hinweis auf Endometriose sein.
Gleiches gilt für Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder beim Wasserlassen.

Haben sich im Unterleib der Frau Endometriose-Herde bereits ausgebreitet, treten nicht selten auch nach der Periodeschmerzen auf.
Die Erkrankung ist allerdings nicht über eine reguläre gynäkologische Untersuchung mit Ultraschall allein zu diagnostizieren.
Letzte Gewissheit bringt nur eine Bauchspiegelung, die unter Narkose erfolgt.
Dabei entnimmt der Arzt verdächtiges Gewebe, das im Labor untersucht wird.

Nur eine Bauchspiegelung bringt Klarheit
Nicht wenige Patientinnen sträuben sich jedoch gegen eine Bauchspiegelung, weil sie glauben, dass sie unangenehm sei.
Sie lassen sich daher im Fall von Regelbeschwerden von ihrem Gynäkologen eine Hormontherapie verschreiben.
Das kann z.B. die Einnahme der Antibabypille sein.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Oktober 2019

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 14. Januar 2020, 04:53:30 »
Susi düst die Straße entlang, da wird sie von einem Polizisten angehalten.
"Sagen Sie mal, haben Sie eigentlich das Schild mit der Geschwindigkeitsbegrenzung nicht gesehen?"
"Glauben Sie etwa, ich kann bei der Geschwindigkeit, die ich drauf hatte, noch Schilder erkennen!"
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