Orpha Selbsthilfe Forum

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Orpha-Stammtisch / Re: Frohe Ostern!
« Letzter Beitrag von RalleGA am Gestern um 13:18:08 »
Osterspaziergang

- an die Realität angepasst –

Vom Eise befreit sind Arktis und Gletscher durch das Klima erwärmenden Blick,
im Tale schwindet Hoffnungsglück…
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Zuschuss in betrieblicher Altersvorsorge nicht verschenken

Keine Frage: Private Altersvorsorge ist wichtig


Für die betriebliche Altersvorsorge gibt es jetzt neue Anreize.
Wer einen Vertrag abschließt, kann einen 15%tigen Zuschuss vom Chef einfordern.

Was Verbraucher wissen sollten:

Für ihre betriebliche Altersvorsorge bekommen AN jetzt einen verpflichtenden Zuschuss des AG.
Das bedeutet:
Wird eine Entgeltumwandlungsvereinbarung neu abgeschlossen und sieht die Zahlung in eine Direktversicherung, eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds vor, muss der Arbeitgeber 15% des umgewandelten Entgelts in den Vertrag des ANs zuschießen.   

Dieser verpflichtende Zuschuss des AGs gilt vorerst nur für Vereinbarungen, die ab dem 1.1.2019 abschlossen werden.
Für bereits bestehende Vereinbarungen, ist der AG erst mit Wirkung ab dem 1.1.2022 zur Zahlung dieses Zuschusses verpflichtet.   
Allerdings ist der AG nicht zur Zahlung verpflichtet, wenn er durch die Entgeltumwandlung des ANs selbst keine Ersparnis hat.

Das ist der Fall, wenn das Arbeitnehmereinkommen über den relevanten Beitragsbemessungsgrenzen der Sozialversicherung liegt.
AN, deren Einkommen unter den Beitragsbemessungsgrenzen der Sozialversicherung liegen und die bislang über keine betriebliche Altersvorsorge verfügen, sollten sich diesbezüglich beraten lassen.

Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie den Arbeitgeberzuschuss, der einen Beitrag zur Absicherung im Alter leisten kann, verschenken.
Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenkasse beträgt im Jahr 2019 bundesweit 54.450 € und in der allgemeinen Rentenversicherung 80.400 € im Jahr in den alten sowie 73.800 € im Jahr in den neuen Bundesländern.
(nach 30 Jahren immer noch neu  :sekt– toll   :jippi in der Zeit hat man meist mindestens schon das dritte Auto…)                                                     

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Februar 2019
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Gestern um 07:37:42 »
Bei der Aktionärsversammlung sagt der Chemie-Chef grinsend:
"Was den Umweltschutz angeht, ist bei uns alles im Fluss!"
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Zitate-Thread
« Letzter Beitrag von RalleGA am 19. April 2019, 13:29:55 »
Spruch aus Amerika, (gilt aber auch in Old Germany)
„Ich werde bis zum letzten Atemzug hartnäckig bleiben.
Denn jetzt kenne ich eine der größten Erfolgsregeln; wenn ich lange genug durchhalte, werde ich gewinnen.“


Johann Gottfried von Herder

„Eher schätzt man das Gute nicht, bis man es verlor“.

Erich Kästner

„Das man lebt, ist Zufall; dass man stirbt, ist gewiss.“
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Widersprüche gegen Hartz-IV-Verweigerung oft erfolgreich

Vorwurf fehlende Mitwirkung


Kommen Langzeitarbeitslose den sogenannten Mitwirkungspflichten nicht nach, kann ihnen Hartz IV gekürzt oder verweigert werden.
Eine Anfrage an die Bundesregierung hat nun ergeben, dass die Leistungsverweigerungen in vielen Fällen unberechtigt sind.   Leistungsverweigerungen für Langzeitarbeitslose, denen fehlende Mitwirkung zur Last gelegt wird, sind in vielen Fällen unberechtigt.

Entsprechende Klagen und Widersprüche gegen die Verweigerung von Hartz IV waren im vergangenen Jahr fast in jedem zweiten Fall erfolgreich.  Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor.
Danach wurde rund 8.100 von 17.700 Widersprüchen ganz oder teilweise stattgegeben.
Zudem waren etwa 500 von 1.200 Klagen erfolgreich - entweder weil den Klagen stattgegeben wurde oder das Jobcenter vorher einlenkte.   
Langzeitarbeitslosen können Hartz-IV-Leistungen gekürzt oder komplett verweigert werden,
wenn sie den sogenannten Mitwirkungspflichten nicht nachkommen.
So drohen Hartz-IV-Beziehern z.B. Sanktionen, wenn sie einen Termin beim Jobcenter verpassen.
Die jetzt bekannt gewordenen Zahlen beziehen sich allerdings auf Fälle, wo eine Hartz-IV-Berechtigung grundsätzlich gar nicht anerkannt wurde - etwa weil die Betroffenen keine psychologischen Gutachten über ihre Arbeitsfähigkeit vorgelegt haben.

Derartige Leistungsverweigerungen können
nach Einschätzung der Linken-Vorsitzenden Katja Kipping jedoch verheerende Folgen haben.

"Wir reden dabei von Menschen, die faktisch von der Hand in den Mund leben", erklärte Kipping.

"Die Betroffenen können ausbleibende Leistungen kaum abpuffern."
Daher gehörten derartige „Mitwirkungspflichten" umgehend auf den Prüfstand.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-ZEITUNG“  April 2019
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 19. April 2019, 07:14:57 »

Was macht ein Mathematiker beim Skifahren?
Er rechnet mit Brüchen.
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Wenn ein Kind an Krebs erkrankt

Der Kampf um Normalität 


Krebs bei Kindern ist ein schwerer Schicksalsschlag für die ganze Familie.
Doch es gibt Hoffnung: Vier von fünf kleinen Patienten überleben die Krankheit inzwischen -
dank gut vernetzter Spezialisten und engagierter Betreuung. 

Jedes Jahr erkranken etwa 2.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland an Krebs.
Nach Verkehrsunfällen ist Krebs die zweithäufigste Todesursache bei Minderjährigen.
Das ist schrecklich.
Aber gleichzeitig sind die Heilungschancen inzwischen relativ gut – und sie werden immer besser.
Etwa 80% der jungen Patienten in Deutschland überleben heute ihre Krebserkrankung, bei manchen Krebsarten sind es über 90%.

Enge Abstimmung der Ärzte

Ein Grund dafür sei die Organisation der Kinderonkologie: Unter dem Dach der Fachgesellschaft GPOH (Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie) arbeiten behandelnde Ärzte und Kliniken eng zusammen, fast alle Patienten werden in sogenannten Therapieoptimierungs-Studien beobachtet.
Erkrankte Kinder und ihre Familien müssen sich so nicht nur auf das Urteil des Arztes vor Ort verlassen,
sondern können sicher sein, dass die Behandlung auch mit den Experten abgestimmt ist.

Bei der Häufigkeit verschiedener Krebserkrankungen gibt es große Unterschiede zu Erwachsenen:
Die häufigsten Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sind Leukämien, die ungefähr ein Drittel der Krebserkrankungen ausmachen. Die bei Erwachsenen am häufigsten auftretenden Krebserkrankungen – Darmkrebs, Brustkrebs und Lungenkrebs etwa –
sind bei Kindern extrem selten.

Therapie und Normalität

Die Behandlung von Krebserkrankungen funktioniert bei Kindern nicht grundlegend anders als bei Erwachsenen.
Häufig sind die Medikamente und Bestrahlungen aber noch stärker als bei Erwachsenen.
Kinder tolerieren in der Regel sehr viel intensivere Therapien.
Die medizinische Therapie ist aber nur eine Seite der Krebsbehandlung.
Ganz wesentlich für Kinder ist, dass ihr Alltag weitergeht.
Dazu gehören auch die Schule und die Freunde.
Insgesamt wird großen Wert darauf gelegt, dass die Normalität des Familienlebens ein Stück erhalten werden kann.

In Kliniken ist normales Familienleben zwar kaum möglich, trotzdem - oder gerade darum - bekommen die kleinen Patienten und ihre Angehörigen aber viel Unterstützung.
Für die erfolgreiche Behandlung von erkrankten Kindern ist die psychosoziale Unterstützung auf den Stationen sehr wichtig.

Unterstützung durch Vereine und Initiativen
Da spielen Elternvereine und Selbsthilfeorganisationen eine große Rolle.
Ohne private Initiativen wären die meisten Angebote gar nicht möglich. Psychologen und Sozialarbeiter sind z.B. im Einsatz,
auch Kunst- oder Musiktherapien können Kindern beim Umgang mit der Erkrankung helfen.
Dazu gibt es digitale Projekte, durch die sie weiter am Schulunterricht teilnehmen können.

Wichtig sind auch Angebote für die Geschwister der jungen Patienten:

Es ist in den meisten Familien natürlich häufig so, dass das erkrankte Kind im Mittelpunkt steht und Geschwister in der Aufmerksamkeit in den Hintergrund rücken. Deshalb kann es vorkommen, dass Geschwisterkinder sogar verhaltensauffälliger sind als die Patientenkinder.
Um das abzufangen, gibt es für die Geschwister Betreuungs- und Gesprächsangebote,
außerdem werden gemeinsame Freizeitaktivitäten angeboten.

Ursache und Verlauf der Krankheit
Woher kommt Krebs bei Kindern?

Da tappen die Forscher noch im Dunkeln, zumindest teilweise.
Krebserkrankungen bei Erwachsen brauchen oft sehr lange, bis sie entstehen.
Hier spielt Lebensstil und Ernährung eine Rolle.
Bei Kindern kann dies natürlich nicht der Fall sein - denn Kinder haben noch nicht so lange gelebt.
Ausschlaggebender Grund für die Erkrankung sind oft Fehlbildungen:
Die Krebszelle hat sich schon sehr früh, meist im Mutterleib, gebildet.

Sie kommt später im jungen Leben des Kindes zum Ausbruch.
Welche Ursache zu diesem Ausbruch führen, ist bisher noch unbekannt.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Februar 2019

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 18. April 2019, 07:23:47 »
Ein Mann ruft seinen Freund an: "Ich lade dich zum Essen ein, ich habe gerade einen Hasen im Rohr!"
Sagt der Freund: "Geht leider nicht, ich habe gerade das Rohr im Hasen!"
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 17. April 2019, 07:43:30 »
Der Lehrer fragt:
"Wenn ich sage: dein Vater hat Geld! Was ist das dann für eine Zeit?"
Antwort Kevin:
"Muss so um den Ersten herum sein!"
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Eine Klasse besser 

Warum Rentner in ÖSTERREICH 60% mehr Einkommen haben als deutsche Senioren


Wenn deutsche Rentner über die Grenze nach Österreich blicken, können sie blass werden vor Neid.
Denn in der Alpenrepublik erhalten die meisten Senioren deutlich mehr Geld aus der staatlichen Rentenkasse als hierzulande.
Grund: In Österreich ist das Ziel einer Rente, die den Lebensstandard sichert, weitgehend Konsens.

In Deutschland wird hingegen das Rentenniveau systematisch abgesenkt, vor allem mit dem Argument,
dass zu hohe Beitragssätze dem Wirtschaftsstandort Deutschland schaden würden.
Nach Angaben der österreichischen Bundesanstalt Statistik betrug die durchschnittliche Bruttorente der Männer, die im Jahr 2016 in Altersente gingen, 2.001 €.
In Deutschland lag der entsprechende Vergleichswert bei 1.253 €.
Neurentner in Österreich erhalten also um 60% höhere Bezüge aus der gesetzlichen Rentenkasse. (RV)

Woher kommt der eklatante Unterschied? Wie kann sich Österreich trotz einer ähnlichen Bevölkerungsstruktur so großzügige Altersbezüge leisten?
Entscheidend ist: Beide Länder haben ihre Rentensysteme seit der Jahrtausendwende reformiert -
doch mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen.

In Österreich, wirkt die griffige Rentenformel ,,80/45/65".
Soll heißen: Wer mit 65 in Rente geht und 45 Jahre lang in die RV eingezahlt hat, erzielt rund 80% des Bruttolohnes,
den er im Durchschnitt seines Berufslebens erzielt hat.
In Deutschland liegt der vergleichbare Wert dagegen nur bei 59%.
Auch in Österreich gibt es echte Altersarmut. Sie ist aber bedeutend geringer als in Deutschland. Denn in der Alpenrepublik gewährt der Staat eine sogenannte Ausgleichszulage, wenn die Rentenansprüche unterhalb eines bestimmten Niveaus liegen.

In Deutschland liegt die Grundsicherungsschwelle dagegen bei rund 838 €.
Personen, deren Ruhegeld darunter liegt, müssen Grundsicherung beantragen, um einen Aufschlag auf ihre Rente zu bekommen, sodass sie dann 838 € erreichen.

Hohe Altersbezüge haben auch eine Kehrseite: Sie müssen finanziert werden.

In Österreich liegt der RV-beitrag mit 22,8% deutlich höher als in Deutschland, wo 18,6% zu zahlen sind.
Dabei tragen allerdings die Unternehmen in Österreich mit 12,55% den größeren Teil der Beitragslast, die  Beschäftigten nur 10,25%.
In Deutschland sollen die AN noch zusätzlich mit 4% privat vorsorgen.
Für diesen Zweck führte die Bundesregierung im Jahr 2002 die Riester-Rente ein.
Während hierzulande das gesetzliche Renteneintrittsalter schrittweise auf 67 Jahre steigt, liegt es in Österreich weiter bei 65 Jahren.
Für Frauen liegt die Altersgrenze sogar noch bei 60 Jahren, erst ab 2024 wird sie langsam auf 65 Jahre ansteigen.
Mehr Geld in der Kasse hat Österreichs RV aber noch aus einem anderen Grund:
Der Versichertenkreis ist deutlich größer als in Deutschland.

In einem lange dauernden Prozess wurden seit der Nachkriegszeit immer mehr Gruppen in die Versicherung einbezogen wie Freiberufler.
Seit 2005 werden auch neue Beamte in die gesetzliche Rentenkasse integriert.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Februar 2019

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