Orpha Selbsthilfe Forum

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Erstattung von Fahrtkosten bei der Stufenweisen Wiedereingliederung

Das Sozialgericht Berlin (Az.: S 4 R 1970/18) hat im November 2018 dem Kläger die Erstattung von Fahrtkosten während einer Maßnahme zur Stufenweisen Wiedereingliederung zugesprochen.

Die Beklagte hatte die Erstattung mit der Begründung abgelehnt, Reisekosten könnten nur für die eigentliche,
vorab durchgeführte medizinische Rehabilitation erstattet werden, nicht jedoch für eine ergänzende Leistung. 
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Gestern um 06:22:35 »
"Ihr Wagen ist überladen! Ich muss Ihnen den Führerschein abnehmen", sagt der Polizist zu dem LKW- Fahrer.
"Sie scherzen wohl! Der Führerschein wiegt doch höchstens fünfzig Gramm!"
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Sport - wenn Erwachsene Schwimmen lernen

Der erste Sprung ins Wasser ist ungewohnt.
                                          Das gilt für Kinder genau wie für Erwachsene.

Doch wer in jungen Jahren nie Schwimmen gelernt hat, tut sich im höheren Alter umso schwerer - und entwickelt vielleicht sogar Angst vor dem Wasser. Es lohnt sich aber, sie zu überwinden.
Denn grundsätzlich ist Schwimmen sehr gesund - gerade für Erwachsene:
Der Sport ist z.B. gelenkschonend, dafür sorgt der natürliche Auftrieb. Im Wasser müssen wir nur 20-25% unseres Körpergewichtes tragen.

Bewegung in warmem Wasser kann deshalb sogar entspannend wirken.

In kaltem Wasser steigt dafür der Energieumsatz, auch der Stoffwechsel kommt in Schwung.
Und: Schwimmen ist eine Ganzkörpersportart.

Sämtliche Muskeln haben etwas zu tun, die Belastung lässt sich gleichzeitig aber gut steuern.
Auch für die Reha oder den Konditionsaufbau ist Schwimmen deshalb gut geeignet.
Grundsätzlich ist Schwimmen deswegen aber noch kein, Patentrezept für die Fitness.
Denn vor allem die richtige Technik ist wichtig - und die will erst gelernt sein.

Das gilt gerade fürs Brustschwimmen.
Das „volkstümliche Brustschwimmen“ sorgt für massive Probleme im Nackenbereich und häufig auch der unteren Wirbelsäule.
Grund dafür ist vor allem die unangenehme Kopfhaltung, wenn man nicht unter Wasser tauchen möchte.
Gerade für Menschen, die erst als Erwachsene schwimmen lernen, ist das Rückenschwimmen deshalb ein sinnvoller Einstieg.
Vor allem das Luftholen ist dabei einfacher, weil man frei im eigenen Rhythmus atmen kann.

Der erste Schritt zum Schwimmer ist aber nicht das Atmen und nicht die Technik - sondern schlicht die Wassergewöhnung.
Genau wie Kinder sollten auch Erwachsene behutsam den Kontakt zum Wasser auf- bauen.
"Planschen ist das Wichtigste überhaupt“.
Diese Wassergewöhnung braucht bei Erwachsenen deutlich mehr Zeit als bei Kindern.

Spiele oder einfache Bewegungen im Wasser wie bei der Aquafitness können dabei helfen.
Und auch bei der Technik tun sich Erwachsene meist schwerer als Kinder.
Von der Geburt bis zum 20. Lebensjahr nehmen die motorischen Fähigkeiten zu, ab 30 gehen sie zurück.
Die Feintechnik beim Schwimmen können Erwachsene deshalb oft nicht mehr lernen.

Wichtiger ist deshalb die persönliche Motivation der Erwachsenen:

Wem es unangenehm ist, im Alter noch schwimmen zu lernen, oder wer besonders große Angst vor dem Wasser hat, der wird es eher schwer haben. Gerade solche Neulinge sind daher im Schwimmverein am besten aufgehoben.
Viele von ihnen bieten spezielle Kurse für Erwachsene an, auch für komplette Neulinge im Wasser.
«Die Angst steht bei Erwachsenen tatsächlich im Vordergrund und kann durch gezielte Übungen und langsames Herantasten überwunden werden». Als Erwachsener schwimmen zu lernen, ist also in jedem Fall möglich.

Fundquelle: Auszug – „GENARAL-ANZEIGER“  - Altmark Juni 2019

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Behandlungsmethoden und Hilfsmittel / Re: Stammzelltransplantation
« Letzter Beitrag von RalleGA am 23. Juni 2019, 09:19:50 »
Leukämie

EFFEKT DURCH TV-SHOW - Mehr Spender seit "Club der roten Bänder"


Seit Beginn der Ausstrahlung der Fernsehserie "Club der roten Bänder" haben sich etwa 10. 000 Zuschauer bei der Knochenmarkspenderdatei DKMS als Spender registrieren lassen.

19 von ihnen hätten bereits Stammzellen gespendet, teilte eine DKMS-Sprecherin vor dem Weltblutkrebstag (28. Mai) mit.
Die TV-Serie wurde zwischen 2015 und 2017 beim Sender Vox ausgestrahlt und thematisiert Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.

Eine Stammzelltransplantation sei für viele Betroffene die einzige oder letzte Chance auf Leben, so die DKMS-Sprecherin.
Vor dem internationalen Aktionstag will die Organisation gerade junge Menschen sensibilisieren.
Vor kurzem besuchten Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und "Club der roten Bänder"
- Schauspieler Ivo Kortlang eine Erfurter Schule, deren Schüler eine Registrierungsaktion organisierten.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Mai 2019
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 23. Juni 2019, 08:25:28 »
Reizende alte Dame bei Ihrer ersten Seereise.
Steward: "Sind sie zufrieden?"
Alte Dame: "Es ist alles wunderbar." erklärt sie begeistert und zeigt auf das Bullauge. "Vor allem der Wandschrank, was da alles reingeht!"
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 22. Juni 2019, 07:35:40 »

Prof sagt in der Mündlichen zum Studenten: "Sehen Sie den Baum da draußen?"
"Ja, und?"
"Wenn der wieder Blätter trägt, kommen Sie noch mal wieder!"
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Wohnen – Problem Wohnungsnot

Härtefall muss gut begründet werden


Angesichts von Wohnungsnot und immer mehr älteren und hoch betagten Mietern bereitet die Härteklausel Gerichten zunehmend Probleme. Der BGH sieht deshalb die Tendenz, dass viele Fälle in den unteren Instanzen schematisch und "nicht in gebotener Tiefe" gelöst werden. Dem schob er nun einen Riegel vor.   Alter und lange Mietdauer genügen nicht - wer sich gegen den Rauswurf bei Eigenbedarf wehren will, muss gut begründen, warum ein Umzug unzumutbar ist. Pauschalen Urteilen schiebt der BGH einen Riegel vor.   
Bei Eigenbedarfskündigungen pocht der BGH auf äußerst sorgfältige Prüfung:
Gerichte müssten genau hinschauen, ob ein Härtefall vorliege, und in bestimmten Fällen von Amts wegen ein Gutachten einholen -
nämlich dann, wenn der Mieter eine Verschlechterung seiner Gesundheit mit ärztlichem Attest geltend mache.
Die höchsten deutschen Zivilrichter hoben zwei Urteile auf, in denen Gerichte aus BGH-Sicht nicht gründlich genug geprüft hatten.   

In beiden Fällen muss in neuer Verhandlung festgestellt werden, ob tatsächlich ein Härtefall vorliegt.
In einem Berliner Fall hatte die Revision (VIII ZR 180/18) eines Eigentümers Erfolg:
Ein Familienvater hatte einer 80 Jahre alten Mieterin gekündigt, weil er für seine junge Familie selbst mehr Platz brauche.
Das Berliner Landgericht hatte zwar seinen Eigenbedarf bestätigt - weil die Seniorin bereits seit 45 Jahren in der Wohnung lebt und bei ihr Demenz attestiert wurde, durfte sie aber trotzdem in ihrem Zuhause bleiben. Ob die alte Dame nun raus muss, hängt davon ab,
ob sie in einem neuen Prozess negative gesundheitliche Folgen bei einem Umzug nachweisen kann.
Scharfe Kritik gab es dazu vom Berliner Mieterverein: Der BGH drückt sich um eine Klarstellung, zu Lasten Tausender Mieter.
Im Fall der Seniorin hätten vier Härtegrunde vorgelegen:
hohes Alter. Demenzerkrankung, tiefe Verwurzelung im Quartier durch ein langjähriges Mietverhältnis und fehlender Ersatzwohnraum.
Kündigungsschutz stärken Was muss denn noch vorliegen, damit die Härtegründe das Erlangungsinteresse des kündigenden Vermieters überwiegen…. Der Verein appellierte an die Regierung, bei der angestrebten Mietrechtsänderung den Kündigungsschutz zu stärken.

Im zweiten Fall entschied der BGH (VIII ZR 167/17) zugunsten von zwei Mietern einer Doppelhaushälfte in Kabelsketal
in Sachsen-Anhalt. Hier war die Vorinstanz der Ansicht, ein Umzug sei den Mietern trotz verschiedener schwerer Krankheiten zumutbar. Dagegen wehrten sie sich erfolgreich bis vor den BGH.
Auch hier  muss ein neuer Prozess die Auswirkungen eines Umzugs auf die kranken Mieter klären.
Nach dem Gesetz kann ein Vermieter einem Mieter kündigen, wenn er Eigenbedarf für sich, seine Familie oder Angehörige seines Haushalts geltend macht. Der Mieter kann sich dagegen unter Verweis auf einen Härtefall wehren. "Allgemeine Fallgruppen, etwa ein bestimmtes Alter des Mieters oder eine bestimmte Mietdauer, in denen generell die Interessen einer Partei überwiegen, lassen sich - entgegen einer teilweise bei den Instanzgerichten anzutreffenden Tendenz - nicht bilden", so der BGH.

Faktoren wie Alter und lange Mietdauer mit einer damit einhergehenden Verwurzelung im bisherigen Umfeld wirkten sich je nach Persönlichkeit und körperlicher sowie psychischer Verfassung des Mieters unterschiedlich stark aus. Sie allein rechtfertigten deshalb nicht grundsätzlich die Annahme einer Härte. Damit präzisierte der BGH seine Rechtsprechung zur Frage, wann ein Mieter nach einer ordentlichen Kündigung die Fortsetzung des Mietverhältnisses wegen unzumutbarer Härte verlangen kann.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Mai 2019
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Förderung zur Ausbildung

Wann darf eine Behörde nicht widerrufen


Eine Behörde darf eine Förderung aus dem Vermittlungsbudget für eine Ausbildung nicht einfach widerrufen.
Das geht nur, wenn sie zuvor nach ihrem Ermessensspielraum geprüft hat, ob nicht auch ein milderes Mittel als der Widerruf infrage kommt. Urteil des SG Karlsruhe (Az.: S 11 AS 1458/17)

Im konkreten Fall ging es um die Ausbildung eines Piloten zum Fluglehrer.
Der Pilot erhielt dafür eine sogenannte Förderung aus dem Vermittlungsbudget in Höhe von rund 8.000 €.
Der Förderbetrag wurde auf das Konto des Pilotenausbildungszentrums gezahlt.
Mit der Bewilligung war die Auflage verbunden, bis zu einer festgelegten Frist bestimmte Zertifikate nachzuweisen.

Nach dieser Frist teilte das Pilotenausbildungszentrum der Behörde mit, der Pilot habe die Lehrgänge nicht vollständig absolviert.
Dieser wandte ein, er habe die Lehrgänge unter anderem wetterbedingt nicht abschließen können.
Daraufhin erhielt er nochmals eine Fristverlängerung.
Nach Ablauf teilte der Pilot mit, er habe nun einen Job in Bulgarien aufgenommen.
Daraufhin widerrief die Behörde die Bewilligung und forderte die komplette Erstattung des Förderbetrags.

Dagegen klagte der Mann - mit Erfolg.
Er habe zwar die Auflage nicht erfüllt, so dass die Voraussetzungen für einen Widerruf vorlägen. Allerdings habe die Behörde einen Ermessensspielraum, den sie nicht ausgeschöpft habe. Sie habe nicht geprüft, ob etwa als milderes Mittel gegenüber dem Widerruf nicht eine erneute Frist zur Auflagenerfüllung gesetzt werden müsse.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Mai 2019

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 21. Juni 2019, 06:37:40 »
Ein Mann fragt den Bauern: "Darf ich über Ihr Feld laufen? Das ist für mich eine Abkürzung, damit ich die Bahn um 15:26 Uhr noch bekomme."
Daraufhin der Bauer: "Klar. Und wenn mein Stier Sie sieht, bekommen Sie sogar die Bahn um 15:12 Uhr."
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von RalleGA am 20. Juni 2019, 13:14:26 »
Mutti ruft an und beschwert sich, dass das Essen im Altersheim nicht schmeckt.
Was gab es denn, fragte der Sohn.
„Tote Oma“, antwortete die Mutter.
„Schön wär`s“, seufzte der Sohn.
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