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Autor Thema: orthostatischer Tremor - unbemerktes Beinzittern  (Gelesen 3540 mal)

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orthostatischer Tremor - unbemerktes Beinzittern
« am: 15. November 2017, 10:06:14 »
unbemerktes Beinzittern

Unsicherheit beim Stehen, die im Sitzen oder Gehen verschwindet,
kann ein Hinweis auf den orthostatische Tremor sein.

Dieses Zittern in den Beinen tritt meist um das 60. Lebensjahr herum erstmalig auf - und wird nur selten richtig erkannt.
Das Zittern selbst ist häufig gar nicht zu sehen. Neurologen können aber die elektrische Aktivität der Muskulatur mit einer speziellen Untersuchung messen.
Viele Betroffene sind erleichtert, wenn sie erfahren, was wirklich hinter ihren Symptomen steckt.
Behandeln lässt sich die Erkrankung in schweren Fällen mit Anti-Epileptiker.

www.neurologen-im-netz.org

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“ Oktober 2017
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: orthostatischer Tremor - unbemerktes Beinzittern
« Antwort #1 am: 14. November 2021, 09:01:24 »
Tremor-Ursachen erkennen

Beim essenziellen Tremor sind bestimmte Bereiche des Gehirns überaktiv.
Wie lässt sich die Erkrankung behandeln?

NDR – Visite 09.11.2021 
« Letzte Änderung: 14. November 2021, 09:04:09 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Re: orthostatischer Tremor - unbemerktes Beinzittern
« Antwort #2 am: 25. August 2022, 08:49:22 »
Was hinter einem Tremor stecken kann

Beim Zittern folgen Anspannung und Entspannung der Muskeln schnell aufeinander - es entzieht sich unserer Kontrolle.
Dass Nervosität uns zum Zittern bringt, ist normal.
Auch Kälte sorgt dafür, dass wir zittern.   :frier

Was, wenn die Hände plötzlich zittern, ohne erkennbaren Anlass?
[/size][/color]
In so einer Situation sind viele Menschen erst mal besorgt.
Oft geht Zittern mit einer Schilddriisenüberfunktion einher. Auch bestimmte Medikamente können einen Tremor nach sich ziehen.
Beispiele dafür sind Psychopharmaka aber auch Asthma- oder Epilepsie-Medikamente.
Weitere mögliche Ursachen für ein Zittern sind etwa eine Nervenstörung aufgrund von Diabetes Mellitus oder auch ein Nierenleiden.

Ist der Körper nicht ausreichend mit Vitamin B12 oder Kalzium versorgt, kann ebenfalls ein Tremor auftreten.
Auch bei vielen Kleinhirnerkrankungen, etwa aufgrund von langjährigem Alkoholmissbrauch, ist Zittern oft ein Symptom.
Wenn das Zittern zur Belastung wird, sollte man sich an seinen Hausarzt wenden, um der Ursache auf den Grund zu gehen.
Ist die gefunden, ist ein wichtiger Schritt getan. Oft verschwindet der Tremor mit einer Medikamentenumstellung oder mit der Therapie einer neu aufgetretenen Erkrankung, etwa der Schilddrüsenüberfunktion.

Es kann aber auch sein, dass hinter dem Tremor keine Erkrankung steckt.  :anbet
Er ist dann etwa altersbedingt oder entwickelt sich bei Aufregung oder Stress.
  :schwitz

In solchen Fällen können vor allem bei einem hohen Leidensdruck Entspannungstechniken zielführend sein.
Wer nur in bestimmten Situationen zittert, etwa eine Künstlerin vor ihren Auftritten, kann vorab Medikamente wie etwa Betablocker einnehmen. Das sollte man aber unbedingt mit seinem Arzt besprechen.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Juni 2022
« Letzte Änderung: 25. August 2022, 08:55:15 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.