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Autor Thema: Neue Krebstherapien und Krebsforschung  (Gelesen 131202 mal)

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Offline RalleGA

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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #90 am: 01. Dezember 2019, 10:27:10 »
Brustkrebs:

Kassen zahlen künftig für Biomarker-Test


Hilft eine Chemotherapie?
Wenn Ärzte bei einer Brustkrebsdiagnose nicht wissen, ob eine Chemotherapie sinnvoll ist, kann ein Biomarker-Test wichtige Hinweise geben. Bisher lehnten die Krankenkassen jedoch eine Kostenübernahme ab. Damit soll nun Schluss sein.
Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium können künftig einen Biomarker-Test von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt bekommen.
Ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von Juni dazu trat nun in Kraft, wie das Entscheidungsgremium von Ärzten, Kassen und Kliniken in Berlin mitteilte.     

Der Test könne bei Entscheidungen helfen, ob eine Chemotherapie nach einer Operation sinnvoll sei, hatte es zur Begründung geheißen.
Der Beschluss betreffe den Biomarker-Test Oncotype DX Breast Recurrence Score, erläuterte der G-BA.
Er untersucht die Aktivität verschiedener Gene in Krebszellen und leitet daraus das Risiko für eine Rückkehr des Tumors ab.
Noch festgelegt werden muss nach dem Beschluss nun noch die ärztliche Vergütung.   

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 70.000 Frauen neu an Brustkrebs.

Bei frühem Brustkrebs kann ein Tumor oft durch Operation vollständig entfernt werden, häufig folgt zusätzlich eine Strahlentherapie.
Um eine Rückkehr der Erkrankung zu verhindern, ist anschließend mitunter eine Chemotherapie nötig.
Bei geschätzt 20.000 Frauen jährlich können Ärzte aufgrund klinisch-pathologischer Kriterien keine klare Empfehlung für oder gegen eine Chemotherapie geben. In diesen Fällen könnte der Biomarker-Test zum Einsatz kommen.

Mitteilung G-BA           

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  August 2019
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2019, 10:30:04 von RalleGA »
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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #91 am: 25. Dezember 2019, 09:24:28 »
Maßgeschneiderte Krebs-Therapie

Jeder Vierte wird im Laufe seines Lebens mit der Diagnose Krebs konfrontiert werden.
Allerdings muss dies heute kein Todesurteil mehr sein.

Von Prof. Dr. Jens Schreiber und Prof. Dr. Dr. Johannes Haybäck


Die Behandlungsmöglichkeiten und die Therapieerfolge haben sich in den letzten Jahren in bisher unvorstellbarem Maße rasant verbessert. Dies ist vor allem auf eine individualisierte, für den konkreten Patienten und den konkreten Tumor maßgeschneiderte Therapie zurückzuführen.
Eine derartige personalisierte Therapie muss die Besonderheiten des jeweiligen Patienten und der spezifischen Tumorerkrankung auf der einen, und die biologischen, molekularen und immunologischen Eigenschaften des bösartigen Tumors auf der anderen Seite berücksichtigen.
Allgemeinzustand wichtig Für eine Therapieentscheidung sind die Art der Krebserkrankung, die Ausdehnung des Tumors, das Vorliegen von Tochtergeschwülsten, sogenannten Metastasen, der Allgemeinzustand des Patienten und selbstverständlich seine persönlichen Wünsche und Erwartungen wesentlich. 

Während noch vor wenigen Jahren das Vorliegen von Metastasen mit Unheilbarkeit gleichgesetzt wurde,
wissen wir inzwischen, dass bei nur wenigen Metastasen, der sogenannten Oligometastasierung, immer noch eine Heilung realistisch sein kann. Dies setzt allerdings eine sehr enge Abstimmung zwischen den verschiedenen medizinischen Fachrichtungen voraus.

Individuelle Abstimmung   
So muss jede Therapieentscheidung für jeden Patienten mit einer Krebserkrankung in einem interdisziplinären Tumorboard individuell ausführlich diskutiert werden.
In den letzten Jahren hat die medizinische Wissenschaft die Krankheitsmechanismen immer besser geklärt,
wie es überhaupt zu einer bösartigen Entartung von Köperzellen und damit zur Krebsentstehung kommen kann.
Dies sind molekulare Veränderungen in der Regulation von Zellwachstum und Zellteilung, was ein ungehindertes Zellwachstum ermöglicht. Wichtig sind krankhafte Veränderungen im Erbmaterial der Tumorzellen, die sogenannten Mutationen.

Neue Medikamente
Es wurden und werden zahlreiche, hochwirksame neue Medikamente entwickelt, die ganz gezielt an diesen molekularen Veränderungen der Krebszellen angreifen. Der Einsatz derartiger Medikamente setzt jedoch voraus, dass mit sehr aufwendigen Methoden der molekularen Pathologie, diese Veränderungen im Erbmaterial der Krebszellen nachgewiesen werden, damit die Patienten ganz gezielt und individuell behandelt werden können.   

Ein weiterer sehr wichtiger Durchbruch in der Behandlung von Krebserkrankungen war das Verständnis,
wie sich die bösartigen Tumore vor dem Immunsystem der Patienten schützen.
Krebszellen können an ihrer Oberfläche spezielle Moleküle ausbilden, die es dem körpereigenen Immunsystem unmöglich machen,
die Krebszellen als fremd und schädlich zu erkennen und abzutöten.

Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse führten dazu, dass sogenannte Antikörper entwickelt wurden,
die diese Moleküle blockieren. Dadurch wird es möglich, dass das Immunsystem die Krebszellen angreift und abtötet.
Auch für diese sogenannte Immuntherapie ist es erforderlich, dass mit speziellen Methoden der Pathologie untersucht wird,
welche Moleküle auf den Krebszellen und Immunzellen nachweisbar sind.

Erneute Gewebsproben

Eine weitere wichtige wissenschaftliche Erkenntnis ist, dass sich die molekularen Veränderungen in Krebszellen im Laufe der Zeit und unter einer Behandlung verändern können. Deshalb kann es erforderlich sein, unter einer Therapie erneute Gewebsproben mit Hilfe der molekularen Pathologie zu untersuchen und die Therapie individuell anzupassen. Eine Alternative hierzu kann die sogenannte Liquid Biopsie darstellen. Hierbei werden Mutationsprofile aus dem Blut erstellt, was dem Patienten oftmals eine erneute Biopsie ersparen kann.     

Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden und für die Patienten die bestmögliche personalisierte Therapie zu finden, werden sogenannte molekulare Tumorboards durchgeführt. In diesen molekularen Tumorboards diskutieren Kliniker, Pathologen, Molekularpathologen und Genetiker die Ergebnisse der molekularpathologischen Analysen und versuchen für die konkreten Patienten die bestmögliche und erfolgversprechendste Therapie zu finden.
Dies ist allerdings noch nicht für jede Krebserkrankung möglich.
Allerdings ist der Fortschritt in der Krebsdiagnostik und -therapie derartig rasant, dass ständig neue Moleküle entdeckt und neue Medikamente entwickelt und für die Therapie zugelassen werden.
Die personalisierte Therapie von Krebserkrankungen stellt einen großen Fortschritt dar.
Sie hat Behandlungserfolge ermöglicht, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren.
Unabdingbare Voraussetzung dafür ist neben modernsten diagnostischen Methoden vor allem der enge Dialog zwischen medizinischen und naturwissenschaftlichen Fachrichtungen.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Oktober 2019

« Letzte Änderung: 25. Dezember 2019, 09:31:38 von RalleGA »
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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #92 am: 06. Juni 2020, 10:19:37 »
Fasten bei Krebs?

ERNÄHRUNG     
   
Fasten ist gesund.   :guckstdu

Doch was kann der Verzicht auf Nahrung leisten - im Rahmen einer Krebstherapie und vorbeugend?


Während einer Krebstherapie auf Nahrung verzichten.  :?]
Eine solche Empfehlung klingt erst einmal fragwürdig, weil der Krebs an sich schon zehrt und Menschen mit einer Krebserkrankung meist schon zu wenig wiegen. Doch seit einigen Jahren weiß man, dass durch das Weglassen von Nahrung während einer Chemotherapie Zellen geschützt und unerwünschte Krebszellen stärker bekämpft werden.

Herausgefunden hat das der Alters- und Krebsforscher Valter Longo von der Universität Südkalifornien in Los Angeles.
Seine Untersuchungen an Hefezellen, Bakterien und Mäusen ergaben, dass sich gesunde Zellen durch Fasten vor Giftstoffen schützen können, da ihr Stoffwechsel dabei in eine Art Winterschlaf fällt.

Krebszellen sind gefräßig
„Sie ducken sich weg, konzentrieren sich also auf lebenserhaltende Maßnahmen wie Selbstreinigung und werden dadurch widerstandsfähiger", erklärt Professor Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin,
das Phänomen in seinem Buch "Mit Ernährung heilen".

Anders die Krebszellen. Sie nehmen jede noch so kleine Energiequelle auf - und so auch die Medikamente,
die den Krebs bekämpfen sollen. Die Krebszellen bekommen den vollen Schlag der Chemotherapie ab.
Die Chemotherapie werde dadurch verträglicher, denn sie mache den Krebszellen den Garaus, schone aber die gesunden Zellen.
Valter Longo nannte dieses Phänomen „differenzielle Stressresistenz" - Stress für die Krebszelle, Ruhemodus für gesunde Zellen.

Aufgrund dieser Ergebnisse in Zell- und Tierversuchen wollten Mediziner herausfinden, ob kurzzeitiges Fasten während der Chemotherapie bei Patienten mit weniger Übelkeit, Erbrechen, Schlappheit und Müdigkeit einhergeht - denn diese Nebenwirkungen führen nicht selten zum Abbruch einer Therapie.

Eine der ersten Studien wurde an der Hochschulambulanz für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin mit 34 Patientinnen durchgeführt, die unter Brust- oder Eierstockkrebs litten.
Je die Hälfte der Frauen fastete 36 Stunden vor und 24 Stunden nach der jeweils eintägigen Chemotherapie.
Die Frauen verzichteten auf Essen und tranken stattdessen Wasser, Kräutertees, Gemüsesaft- und Gemüsebrühe.
Zudem mussten sie sich am Tag eine Stunde bewegen.
Ergebnis: Die fastenden Probandinnen litten tatsächlich weniger unter Übelkeit, Durchfall und Bauchschmerzen.
Sie rutschten nach der „Chemo" auch nicht so sehr ab in die übliche Erschöpfung.
Und ihr Körpergewicht blieb stabil.

Kompromiss Schein fasten
So vielversprechend diese Ergebnisse auch sind:
Bei Chemotherapien, die über einen längeren Zeitraum gehen, kann Fasten nicht empfohlen werden.
Die Patienten würden zu sehr an Gewicht verlieren und auszehren.

Valter Longo entwickelte darum die Fasting-Mimicking-Diät, auch Scheinfasten genannt.
Dabei verzichten die Patienten nicht komplett auf Essen, sondern nehmen täglich zwischen 700 und 1200 Kilokalorien zu sich.
Auch hierbei wird der Fastenstoffwechsel aktiviert.

Die Wirkung von „Scheinfasten" wurde vor kurzem am Immanuel Krankenhaus mit 150 Patientinnen mit Brust- oder Eierstockkrebs untersucht.
Die Frauen erhielten entweder eine leichte vegane Kost - ganz ohne tierisches Eiweiß und auch ohne Zucker - oder sie fasteten kurzzeitig. Erste Ergebnisse der noch unveröffentlichten Studie legen nahe, dass die Probandinnen, die vegan aßen, genauso profitierten wie die Fastenden.

Laut Annette Jänsch, Fachärztin für Innere Medizin am Immanuel Krankenhaus Berlin, litten sie ebenfalls weniger unter der Chemotherapie und waren insgesamt fitter als eine Kontrollgruppe, die sich normal ernährte.
Doch die Berliner Experten und auch das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg sind sich einig, dass es zu früh wäre,
Fasten oder leichte Vegan Kost generell als Begleittherapie bei einer Chemotherapie zu empfehlen.
Zum einen sind Fasten und Scheinfasten vermutlich nicht für alle Krebsarten gleichermaßen geeignet - bei Tumoren wie Darm-, Magen- und Brustkrebs scheinen sie günstiger als bei systemischen Erkrankungen wie einer Leukämie. Zudem ist die Datenlage noch recht dünn.
Wer dennoch fasten möchte, dem wird geraten, dies unter ärztlicher Aufsicht und am besten im Rahmen von Studien zu tun.

Schützt Fasten vor Krebs?
Ob sich Fasten zur Krebsprävention eignet, auch das lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht eindeutig sagen.
Denn auch hier stammen die meisten Erkenntnisse aus Zell- und Tierversuchen.
Dennoch gehen die meisten Forscher davon aus, dass sich regelmäßiges Fasten zur Krebsprävention eigne, so Andreas Michalsen.
Erste Studien am Menschen hätten gezeigt, dass durch Fasten Substanzen reduziert werden, die Krebszellen wachsen lassen.
Zudem würden beim Fasten vermehrt Schutzstoffe ausgeschüttet.

Zumindest im Anschluss an eine Krebstherapie empfiehlt Michalsen deshalb das sogenannte Intervallfasten - hier wird beispielsweise 16 Stunden gefastet und in einem Zeitraum von acht Stunden gegessen.
Die Datenlage dafür sei gut genug.
Eine erste große Studie mit Frauen habe gezeigt, dass jene, die nach einer Brutkrebserkrankung täglich mindestens 13 Stunden fasteten,
ein um 30 Prozent vermindertes Risiko hatten, erneut an Brustkrebs zu erkranken.
Das klingt ermutigend. mehr zum Thema

Unter dem Stichwort .Forschung" findet man aktuelle Infos zum Thema .Fasten und Krebs".
OHNE ZUCKER Kann man Krebs "aushungern"?
Der Verzicht auf Zucker und insbesondere die fast kohlenhydratfreie ketogene Diät wird
immer wieder als Therapie bei Krebs propagiert. Sie beruht auf dem Wissen, dass Krebszellen
- anders als gesunde Zellen - Glukose (Zucker) zu Laktat vergären. Laktat aber schützt Tumorzellen, ist also unerwünscht.

Bei einer kohlenhydratarmen Ernährung kommt es zur Anhäufung von sogenannten Ketonkörpern.
Sie sollen die Aufnahme und Verwertung von Glukose in der Krebszelle reduzieren und die Zelle damit „aushungern".     
Die Auswertung von 15 Studien, in denen Krebspatienten eine kalorienarme ketogene Diät erhalten hatten,
belegte jedoch in keinem Fall eine Rückbildung von Tumoren oder eine Verlängerung der Überlebenszeit,
so die Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft.

Wer auf Kohlenhydrate verzichtet, isst auch kein Vollkorn.
Vor allem dessen Ballaststoffe sind jedoch bestes „Futter" für gesunde Darmbakterien und gelten als wichtiger Schutzfaktor vor Darmkrebs.
« Letzte Änderung: 06. Juni 2020, 10:46:07 von RalleGA »
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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #93 am: 10. September 2020, 09:44:18 »
Krebs – Forschung

Neue Strategie tötet Krebszellen


Forscher der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben durch die Anwendung einer neuen Strategie eine Substanz gefunden,
die den kontrollierten Tod von Krebszellen fördert.
Die von Prof. Dr. Inna Lavrik geführte Arbeitsgruppe Translationale Entzündungsforschung hat computerbasierte Verfahren mit experimentellen Analysen kombiniert und so neue Erkenntnisse für Behandlungsstrategien gegen Tumore gewonnen.

Gemeinsam mit Kollegen des Instituts für Zytologie und Genetik Nowosibirsk gelang es dem Team,
aus einer Datenbank mit über 16 Millionen Wirkstoffen 18 Substanzen mit besonderen Eigenschaften zu identifizieren:
Sie besitzen die Fähigkeit,  ein Schlüsselprotein in den Zellen so zu beeinflussen, dass dieses Protein einen Signalweg in Gang setzt, der zum Tod von Tumorzellen führt.

Ausgehend von den bekannten dreidimensionalen Strukturen dieses Schlüsselproteins war es möglich, gezielt mittels computerbasierter Verfahren die 18 gefundenen Wirkstoffe ausfindig zu machen. Anschließend wurden diese Substanzen experimentell in menschlichen Tumorzellen getestet. Die Wirkungsweise der effizientesten Substanz wurde schließlich analysiert und optimiert und kann künftig zur Entwicklung von Medikamenten für die Krebstherapie eingesetzt werden.         

"Der kontrollierte Zelltod, die sogenannte Apoptose, regelt in gesunden Organismen deren normale Entwicklung und Funktion und beseitigt entartete oder potentiell schädliche Zellen aus dem System", erläutert Prof. Inna Lavrik den Mechanismus.
Um diesen kontrollierten Zelltod zu aktivieren, gebe es zwei Möglichkeiten, so Lavrik weiter, den intrinsischen und den extrinsischen.
"Das heißt, dass die Signale, die zum Zelltod führen, entweder von innerhalb der Zelle oder von außerhalb kommen."
Behandlungsansätze zur Aktivierung des intrinsischen Signalweges seien schon erfolgreich entwickelt und befänden sich bereits in klinischen Studien. "Im Gegensatz dazu gehören wir neben anderen internationalen Forschergruppen zu den Vorreitern, Anti-Tumor-Therapien basierend auf der Aktivierung des extrinsischen Signalweges zu entwickelten.
Ich freue mich sehr, ein hochmotiviertes Team von jungen, talentierten Wissenschaftlern zu haben, die dieses Projekt vorantreiben.
Wir hoffen, damit einen Beitrag zur Entwicklung neuartiger Anti-Tumor- Therapien leisten zu können."

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“  - Altmark Mai 2020
« Letzte Änderung: 10. September 2020, 09:52:41 von RalleGA »
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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #94 am: 17. April 2021, 14:14:11 »
Krebsmedikamente

Markt der Hoffnung


500.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs.
Die Pharmahersteller liefern ständig neue Medikamente.

Wie gut werden sie erforscht, bevor sie auf den Markt kommen?
Wer kontrolliert die Anwendung in der Praxis?


Video: H I E R

Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #95 am: 10. Mai 2021, 10:09:06 »
Krebstherapien belasten das Herz

neue medizinische Fachrichtung will Situation verbessern


Es gibt zwei Sätze, die S. A. nicht vergisst. Den ersten hörte sie vor 18 Jahren.
Ihr Hausarzt machte eine Ultraschalluntersuchung von ihrem Bauch und sagte: "Da ist etwas Großes".
Was der Mediziner da sah, war ein bösartiger Tumor, der ihr Lymphgewebe befallen hat.
Ein sogenanntes Non-Hodgkin-Lymphom. Chemotherapien ließen den Tumor schrumpfen.
Dennoch ist er heute immer noch da - in Schach gehalten von einer Antikörpertherapie. Schicksal genug, könnte man meinen.
Doch dann streikte S.A. Körper an anderer Stelle. Kurz nach der Chemotherapie konnte ich kaum ohne Luftnot Treppen steigen.
Ein Kardiologe untersuchte ihr Herz und sagte den zweiten Satz, der ihr erneut den Boden unter den Füßen wegriss und den sie nicht vergisst: "Das sieht nicht gut aus".
Die Diagnose des Kardiologen lautete Herzinsuffizienz.
S.A. Herz ist seit der Chemotherapie stark geschwächt.

Krankes Herz nach der Krebstherapie
Die dreifache Mutter ist eine von vielen Krebspatienten, die nach einer medikamentösen Tumortherapie oder Bestrahlung eine Herzerkrankung entwickeln - die genaue Anzahl der Betroffenen ist nicht bekannt.  Herzschädigungen können entstehen, weil Medikamente und Bestrahlungen nicht nur die schnell wachsenden Krebszellen angreifen, sondern auch die Herzmuskelzellen. Die gefürchtetste Nebenwirkung von Tumortherapien sei die Herzschwäche. Die Krankheit habe sogar eine schlechtere Prognose als etliche Krebserkrankungen.
Viele Tumorpatienten sterben heute nicht mehr an ihrem Krebsleiden, sondern an Herz-Kreislauferkrankungen. Herzrhythmusstörungen. Thrombosen und Herzklappenerkrankungen zählten ebenfalls zu den häufigen Folgen von Krebsbehandlungen.
Bei Bestrahlungen sei zudem die Gefahr einer Herzkranzgefäßerkrankung (KHK) erhöht.
Dieselben Risikofaktoren Für den Zusammenhang zwischen Krebs- und Herzkrankheiten gibt es neben den Auswirkungen der Therapie eine weitere Erklärung: Herz- und Krebserkrankungen teilen sich dieselben Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes, Übergewicht oder mangelnde Bewegung. Viele Krebspatienten bringen also bereits eine kardiologische Vorerkrankung mit, die sich dann unter der Krebstherapie verschlimmern kann.

Um die Gefahren für das Herz so gering wie möglich zu halten, müssten Kardiologen und Onkologen im Krankenhaus sowie auch niedergelassene Ärzte noch stärker zusammenarbeiten.
Nur so können die besten Voraussetzungen, Langzeitüberlebende vor schwerwiegenden Herzleiden geschaffen werden.
Beide Fachdisziplinen brächten dann ihr Wissen zusammen und könnten gemeinsam Risiken abwägen und über die beste Therapiemethode entscheiden. An den einzelnen Krankenhaus-Standorten funktioniere diese Zusammenarbeit schon gut.

Es fehlt aber noch eine strukturierte Datenerhebung, um bundesweite Richtlinien und Standards für die kardiologische Betreuung von Krebspatienten aufstellen zu können.
Um Ärzte entsprechend zu vernetzen, hat sich eine neue Fachrichtung gebildet:
die Onkologische Kardiologie.


Ziel sollte es sein, Krebspatienten von Anfang an kardiologisch zu betreuen.
Eine frühe kardiologische Therapie kann Herzkrankheiten bremsen oder verhindern. Ebenso wichtig sei es, die Mechanismen von Krebstherapien und daraus entstehenden Herzkrankheiten zu verstehen, um gezielt vorbeugen zu können.

Nie richtig fit   :schwitz
S.A. ist seit ihrer Chemotherapie in kardiologischer Behandlung.
Sie nimmt Medikamente gegen die Symptome der Herzschwäche, aber richtig fit fühlt sie sich nie.
"Ich kann kaum mit meinen drei Kindern spielen", sagt sie.
Selbst für kleine Ausflüge fühle sie sich zu schwach. Und auch in ihrem Schreibwarenladen,
den sie gemeinsam mit ihrem Mann aufgebaut hat, kann sie nur noch eingeschränkt arbeiten.
"Es ist tragisch, dass ich neben dem Krebs eine weitere bedrohliche Erkrankung habe," sagt sie.
"Aber ich weiß auch, dass mich die Chemotherapie damals gerettet hat.
Ich hatte keine Alternative."
  :-[

Keine Angst vor Therapie
Dem Krebsinformationsdienst ist es wichtig, dass Krebspatienten trotz des Herzerkrankungsrisikos nicht vor einer Therapie zurückschrecken. Wer sich Sorgen um sein Herz macht, sollte seinen Onkologen gezielt darauf ansprechen, alle Vorerkrankungen offenlegen und nach dem individuellen Herz-Risiko fragen.

Außerdem sollte man den eigenen Lebensstil überdenken und Risikofaktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel oder Übergewicht minimieren. Besonders im Fokus sollten Kinder stehen.
Glücklicherweise könne die große Mehrheit der krebskranken Kinder und Jugendlichen geheilt werden.
Aber auch sie seien deutlich gefährdet, im Laufe ihres Lebens, also auch weit nach Ende der Tumortherapie, Herz-Kreislauferkrankungen zu erleiden. S.A. tut alles, um ihr Herz zu stärken.
Sie erhält bald einen Herzschrittmacher, der ihre Rhythmusstörungen beseitigen soll.
Die Mutter hofft, dass ihr Herz sich dadurch erholt und wieder stärker wird.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Mai 2021

« Letzte Änderung: 10. Mai 2021, 10:22:00 von RalleGA »
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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #96 am: 01. August 2021, 16:21:26 »
Krebs:

Scanner zur Tumor-Erkennung


Patienten können in Zukunft am Uniklinikum Halle/Saale schneller und komfortabler auf Tumore und andere Erkrankungen untersucht werden.
Das Departement für Strahlenmedizin hat im Juli einen der modernsten PET/CT-Scanner der Welt in Betrieb genommen.

Ganzkörperuntersuchungen vom Scheitel bis zu den Füßen dauern demnach dank des neuen Geräts nur noch 15 statt vorher 60 Minuten.
Der neue PET/CT-Scanner gehört derzeit zu den besten und modernsten Geräten, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind und ist wegweisend für die kommenden Jahre. Untersuchungen seien schneller, Diagnosen noch genauer und die Therapie damit besser planbar.
Eingesetzt werden soll der neue Scanner unter anderem für die Tumordiagnostik, aber auch in der Neurologie und Psychiatrie unter anderem zur Diagnose von Krankheiten wie Demenz und Bewegungsstörungen.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Juli 2021
« Letzte Änderung: 01. August 2021, 16:23:35 von RalleGA »
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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #97 am: 11. Dezember 2021, 09:42:45 »
Endoradiotherapie bei Prostatakrebs

neue Bestrahlung von innen

Das gelingt mithilfe eines radioaktiven Medikaments. 


mehr: H I E R
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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #98 am: 27. März 2022, 13:57:54 »
Impfung gegen Krebs:

Immunisierung durch Tumor-Impfstoff


Die Medizin steht vor einem Durchbruch.   :anbet
Forscher in den USA entwickeln zurzeit einen Impfstoff, der gegen Krebs immunisieren soll.
Erste Versuche sind vielversprechend.

Forscher in den USA entwickeln derzeit einen Tumor-Impfstoff, der bei der Immunisierung gegen Krebs helfen soll.
Die Impfung soll dabei ähnlich wie eine gängige Grippeimpfung funktionieren.
Neuer Ansatz in der Krebstherapie Den Forschern der University of Chicago ist es gelungen,
Krebszellen durch eine Impfung als fremde Erreger sichtbar zu machen.
Somit könne das menschliche Immunsystem auf die fremden Erreger reagieren.

Ein ganz neuer Ansatz in der Krebstherapie:
Bisher konnten sich Krebszellen in unserem Körper vermehren, ohne vom Immunsystem angegriffen zu werden.
Bei dieser neuen Methode ist es dem Forschungsteam gelungen, Krebszellen zu entnehmen und per Strahlung zu töten.
Die getöteten Zellen werden anschließend mit pharmazeutischen Hilfsstoffen gestärkt und injiziert.
Das verursacht im Körper eine Immunantwort im Lymphsystem, wie bei einer gängigen Grippeimpfung.

Auch BioNTech forscht an Krebs-Impfstoff
Übrigens: Auch der Impfstoff-Hersteller BioNTech nimmt die Suche nach einer Immuntherapie gegen Krebs wieder stärker in den Blick.

Damit wendet sich der Hersteller dem eigentlichen Grund der Firmengründung erneut zu:
Die Revolution der Krebsbehandlung.


Dabei spielt das mRNA-Verfahren, dass auch im Kampf gegen das Corona-Virus geholfen hat, eine große Rolle.
Ursprünglich wurde dieses Verfahren dafür entwickelt, Krebs ganz individuell zu bekämpfen.
Nach der Herstellung eines mRNA-Impfstoffes gegen Corona soll dieses eigentliche Ziel nun wieder stärker in den Blick genommen werden.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Januar 2022
« Letzte Änderung: 27. März 2022, 14:03:17 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #99 am: 01. Juni 2022, 07:05:09 »
Größere Erfolgschancen in spezialisierten Krebs-Zentren

Die Genesung von einer Krebserkrankung hängt maßgeblich von der Qualität der Behandlung ab.
In spezialisierten Zentren sind die Heilungschancen besonders hoch.

Bei Krebsbehandlungen bestehen laut einer Analyse in spezialisierten Zentren größere Erfolgsaussichten als in Kliniken ohne besondere Zertifizierung. Eine deutlich geringere Sterblichkeit habe sich etwa bei Brustkrebs Gebärmutterhalskrebs und Lungenkrebs gezeigt. Ausgewertet wurden den Angaben zufolge für rund eine Million Behandlungsfälle von 2009 bis 2017 bundesweite Abrechnungsdaten von AOK-Versicherten sowie Daten der klinischen Krebsregister Regensburg, Dresden, Erfurt und Berlin-Brandenburg.   

Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass von einer Zentrumsbehandlung Patienten mit früheren Tumorstadien stärker profitierten als Patienten mit Tumoren in fortgeschrittenem Stadium. Positive Effekte seien etwa damit zu erklären, dass Patienten in zertifizierten Zentren auf inter- und multidisziplinäre Behandlungsteams träfen, die häufiger leitliniengerecht behandelten und auf bessere Prozess- und Strukturqualität zurückgreifen können, erklärte die Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT).

Es besteht Optimierungspotenzial
Die Chefin des AOK-Bundesverbands, Carola Reimann, sagte: Noch immer werden viel zu viele Patientinnen und Patienten mit Krebs außerhalb der spezialisierten Zentren behandelt.  Gerade in diesem sensiblen Versorgungsbereich werde noch mehr Konzentration von Leistungen gebraucht. Das „Optimierungspotenzial“ solle in der anstehenden Reform der Krankenhauslandschaft aufgegriffen werden. 

Das Projekt „Wirksamkeit der Versorgung in onkologischen Zentren“ wurde den Angaben zufolge vorgenommen vom Zentrum für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung an der Technischen Universität Dresden, der ADT,
dem Wissenschaftlichen Institut der AOK, dem Institut für Qualitätssicherung und Versorgungsforschung der Uni Regensburg sowie dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden. 

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  April 2022
« Letzte Änderung: 01. Juni 2022, 07:07:36 von RalleGA »
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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #100 am: 10. Juni 2022, 10:00:23 »
Durchbruch in der Krebsforschung?

Hemmstoff soll Metastasen verhindern


Jährlich bekommen in Deutschland rund eine halbe Million Menschen die Diagnose Krebs.
Dank moderner Behandlungsmethoden haben viele Krebspatientinnen und -patienten eine gute Chance, die Krankheit zu besiegen.
Betroffene haben nach einer erfolgreichen Behandlung jedoch oft Angst, dass der Krebs wiederkommen könnte.

Tumore werden meist auch erst dann entdeckt, wenn sie bereits im Körper gestreut, also Metastasen gebildet haben.
Ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Konstanz hat nun offe
nbar einen neuartigen Wirkstoff entdeckt, der Krebspatientinnen und -patienten Hoffnung machen könnte.

Kampf gegen Krebs:
Forschungsteam entdeckt neuartigen Hemmstoff – er verklebt Zellen

Ein neuartiger Hemmstoff soll Krebszellen verkleben und diese dadurch unbeweglich machen.
So soll er verhindern, dass Tumorzellen in gesundes Gewebe eindringen.
Metastasen könnten so unterdrückt werden.
Die Forschenden um den Biologen Christof Hauck an der Universität Konstanz bezeichnen diesen Effekt
in einer Veröffentlichung als „Lockdown für Tumorzellen“. mehr: H I E R

Die Ergebnisse wurden in der Online-Ausgabe der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Cell Chemical Biology“ veröffentlicht. 

Bei Menschen, die an Krebs erkrankt sind, ist das Zellwachstum außer Kontrolle geraten.
Der neu entdeckte Hemmstoff soll in den Tumorzellen ein entscheidendes Enzym ausschalten,
welches alle zellulären Prozesse im menschlichen Körper wie Wachstum, Vermehrung, Differenzierung und Bewegung steuert.

Ist dieses Enzym, die Proteinphosphatase PPM1F, welches in bösartigen Tumoren oft in großer Menge vorhanden ist,
ausgeschaltet, können sich die Zellen nicht mehr bewegen.
Der Hemmstoff klebt sich gewissermaßen an die Krebszelle, diese muss dann verharren und kann sich nicht mehr im Körper fortbewegen.
Sie kann folglich nicht in gesundes Gewebe eindringen und der Krebs kann nicht streuen.

„Es mag noch ein ferner Traum sein, aber die Möglichkeit, die Metastasierung von Tumoren zu stoppen,
wäre ein wesentlicher Fortschritt“, sagt Tanja Grimm, Erstautorin der Studie in einer Pressemitteilung.
Bis der „Lockdown für Krebszellen“ tatsächlich für Patientinnen und Patienten angewendet werden kann, können allerdings noch Jahre vergehen. Denn der Ansatzpunkt des Forschungsteams muss vorerst in weiteren Studien erforscht werden. (Helena Gries)
Durch eine innovative Krebsbehandlung sind Patientinnen und Patienten auch nach zehn Jahre krebsfrei. 

H I E R

Die Therapie wird auch in Deutschland eingesetzt.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  April 2022
« Letzte Änderung: 10. Juni 2022, 10:02:02 von RalleGA »
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Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Antwort #101 am: 21. Juni 2022, 12:19:35 »
Durchbruch im Kampf gegen Krebs?

Tumor mit Ultraschall zerstört

Hoffnung auf Heilung

Leberkrebs zählt weltweit zu den zehn häufigsten krebsbedingten Todesursachen.
Forscher  haben eine neue Technik zur Bekämpfung des Tumors entwickelt.
Zu den gängigen Behandlungen einer Krebserkrankung gehören unter anderem Bestrahlung + Chemotherapie.

Wissenschaftlern der University of Michigan ist nun möglicherweise ein Durchbruch im Kampf gegen Krebs gelungen.
Sie erforschten eine neue Behandlungsmethode und waren erfolgreich:
Mit Ultraschalwellen konnten sie in einem Experiment Lebertumore bei Ratten zerstören.

Was das für Leberkrebspatienten bedeuten könnte: H I E R

Zwar trat Leberkrebs im Gegensatz zu anderen Krebsformen in Deutschland in der Vergangenheit seltener auf. Die Anzahl der Fälle hat sich allerdings innerhalb der letzten 35 Jahre verdoppelt, wobei Männer zwei- bis dreimal häufiger erkranken als Frauen. Das geht aus einem Bericht der „Deutsche Krebsgesellschaft“ hervor. Dabei kann z.B. Bauchfett  ein Risikofaktor für Leberkrebs darstellen.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  April 2022
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.