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Autor Thema: Cholesterin und Fette - alle Körperzellen benötigen sie für ihre Außenhüllen  (Gelesen 18542 mal)

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Den Fetten auf der Spur ...

.. , Nährstoffangaben beachten
.. , Fertiggerichte unter die Lupe nehmen

... Achtung! Käse: Fett i. Tr. = absolutes Gewicht des Käses nach Abzug von Wasser

Aber:
absoluter Fettgehalt wird nicht angegeben!
Beispiel:
Ein Weichkäse mit 48 % Fett i. Tr. hat einen Wasseranteil von 50 %.
Entzieht man einer Menge von 100 g dieses Käses das Wasser komplett so bleiben 50 g Käsemasse übrig.
Diese 50 g enthalten 48 % Fett, also 24 g. Also enthält dieser Käse 24 % Fett absolut.
Ein Hartkäse mit ebenfalls 48 % Fett i. Tr. hat stattdessen einen Wasseranteil von nur 30 %.
Entzieht man einer Menge von 100 g dieses Käses das Wasser komplett,
so bleiben 70 g Käsemasse über.
Diese 70 g enthalten ebenfalls 48 % Fett, also 33,6 g.
Also enthält dieser Käse 33,6 % Fett absolut.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/FetUn_der_Trockenmasse
(Zugriff: 05.10.2009)              
« Letzte Änderung: 16. Mai 2011, 15:52:53 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Fett – Klasse statt Masse

Einkaufen mit Köpfchen:

- Achten Sie auf versteckte Fette!
- Schauen Sie auf die Nährstoffangaben auf den Packungen!
- Beim Einkauf von Milchprodukten auf den Fettgehalt achten - lieber eine Stufe niedriger!

Kochen mit Köpfchen - praktische Küchentipps:

- Fett und Öle abwechslungsreich verwenden
- Dünsten, Braten, Backen mit wenig Fett
- Öle/Fette mit einem Esslöffel/Teelöffel abmessen (1 EL = 10 g, 1 TL = 4 g)
- Statt Creme fraiche (30 % Fett) saure Sahne (10 % Fett) oder Joghurt nehmen
- Sahne durch Milch ersetzen
- Maßhalten bei den gesättigten Fettsäuren, weniger tierische Produkte verwenden
- Backen und Braten in feuerfester Form, auf Backpapier, auf Pergament, im Bratschlauch
- Fettarm Braten im Wok oder beschichteter Pfanne
- Grillen im Backofen
- Auf Andicken von Gemüse verzichten, viele Kräuter und Gewürze verwenden

…besonders empfehlenswert
- Rapsöl
- enthält einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren inkl. Omega- 3 Fettsäuren
- vielseitig einsetzbar für Salate, zum Kochen, Braten und Backen
   (Butter durch Rapsöl ersetzten: 1 EL Rapsöl = 10 gr. Fett       
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Kleine Fett- und Ölkunde

…kaltgepresste (native) Öle


- nur durch Pressen der Ölfrüchte gewonnen
- enthalten noch viele Stoffe aus Fruchtfleisch oder Samen der Ölpflanze
Vorteil: charakteristischer Geschmack bleibt erhalten
Nachteil: nicht zum Erhitzen (scharfes Anbraten) geeignet

... raffinierte Öle

- werden bei der Herstellung in chemischen und physikalischen Prozessen gereinigt, entschleimt,    entsäuert, gebleicht und von unerwünschten Gerüchen befreit
- Öle sind heller, klare- nur durch Pressen der Ölfrüchte gewonnen
- enthalten noch viele Stoffe aus Fruchtfleisch oder Samen der Ölpflanze
Vorteil: charakteristischer Geschmack bleibt erhalten
Nachteil: nicht zum Erhitzen (scharfes Anbraten) geeignet


... feste Pflanzenfette

- können hoch erhitzt werden aufgrund der vielen gesättigten Fettsäuren
- bieten keinen Vorteil bei schonendem Braten etc. gegenüber Pflanzenölen
- sollten seltener auf den Tisch kommen
Vorteil: zum Braten und Kochen geeignet
Nachteil:
wenig Eigengeschmack

... tierische Fette

- Fischöle und Schlachtfette von Schwein, Rind etc.
- Schmalz, Talg, Butter
- sollten selten auf den Tisch kommen
« Letzte Änderung: 19. Mai 2011, 10:21:05 von RalleGA »
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Tauschbörse für Fette

Anstatt:                                              Besser:

Croissant                                             Brötchen
Brötchen mit Mett                                 Brötchen mit 2 Scheiben gekochtem Schinken
Brötchen mit Teewurst                           Brötchen mit 2 Scheiben Corned Beef
Bockwurst                                            Döner mit Geflügelfleisch
Pommes mit Maya                                 Backofen- Pommes
Erdnuss- Flips                                       Salzstangen


Der große Fettvergleich oder wie geht es fettärmer

1 Schnitzel, natur (125 g)                                 5 g Fett
1 Schnitzel, paniert (125 g)                             20 g Fett 

1 Port. Putenkeule (125 g)                                4 g Fett
1 Port. Ente (125 g)                                        20 g Fett

1 Port. Bierschinken (30 g)                              4 g Fett
1 Port. Mettwurst (30 g)                                 12 g Fett

1 Port. Kabeljau (150 g)                                  1 g Fett
1 Port. Lachs (150 g)                                     20 g Fett

30 g Camembert, 30% F.i.Tr.                            4 g Fett
30 g Brie, 60% F.i.Tr.                                      10 g Fett

1l fettarme Milch 1,5%                                 15 g Fett
1l Vollmilch 3,5%                                         35 g Fett

1 EL Saure Sahne (15 g)                               2 g Fett
1 EL Creme fraiche (15 g)                             6 g Fett

1 Stück Obstkuchen                                       4 g Fett
1 Stück Sahnetorte                                      25 g Fett
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Herzgesund Essen, das schmeckt!

Auch hochwertiges Eiweiß ist wichtig für eine herzgesunde Ernährung


Neben den "richtigen" Fetten ist auch bei Fettstoffwechselstörungen eine ausreichende Eiweißzufuhr wichtig.
Empfehlenswerte Eiweißlieferanten sind mageres Fleisch, Geflügel, Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Getreideprodukte.
Letztere sorgen - neben Obst und Gemüse - für die wünschenswerte reichliche Zufuhr an Ballaststoffen und einen angemessenen Kohlenhydratgehalt der Kost.
Forschungsergebnisse der letzten Jahre erbrachten weitere frohe Botschaften für Genießer:
So ging der regelmäßige aber mäßige Verzehr von Nüssen und Alkohol in Form von Wein oder Bier zum Essen in vielen Studien mit einem verringerten Herzinfarktrisiko einher.

Zusammengefasst heißt das:

-   viel Gemüse, Salat und Obst,
-   reichlich Getreide(produkte), Hülsenfrüchte und Kartoffeln,
-   genügend Fett in der richtigen Qualität,
-   magere Eiweißlieferanten.

Qualitativ hochwertige Ausgangsware, möglichst frische Zubereitung und vor allem der Genuss und die Freude
am Essen sind weitere Kennzeichen der mediterranen Küche.
Diese Lebens- und Essweise scheint nicht nur gut zu schmecken, sondern auch gesund zu sein.

5 am Tag

Wieviel "Grünzeug" darf es denn sein?


Ernährungswissenschaftler empfehlen sich an der Formel ,,5 am Tag" zu orientieren.
Damit sind fünf Portionen täglich gemeint.
Wobei eine Portion der Menge Obst oder Gemüse entspricht die in eine Hand passt:
z.B. ein Apfel, eine Hand voll Kirschen, zwei Tomaten, eine große Zwiebel,
eine Hand voll Feldsalat oder eine mittelgroße Zucchini.

Zwei der fünf empfohlenen Portionen dürfen auch in Form von Säften verzehrt werden.         
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Mediterran genießenauf gut deutsch

Nicht so viel wie möglich, sondern so gut wie möglich essen
.

Um mediterran zu genießen und gesund zu bleiben, sind keine exotischen Zutaten nötig:
Die deutsche Landwirtschaft liefert gesunde Lebensmittel in großer Vielfalt und Qualität.
Kurze Transportwege sorgen für saisongemäßen Genuss aus der Region und dafür, dass Früchte und Gemüse voll ausreifen können, bevor sie geerntet werden.

Die Basis einer mediterranen, fettmodifizierten Kost auf gut deutsch bilden zwei Portionen Obst(saft) sowie drei Portionen Gemüse(saft) und Salat, angemacht mit gesundem Öl.               
Sie sättigen und liefern Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und die richtigen Fettsäuren.

Hinzu kommen täglich Brot und Getreideprodukte, möglichst aus vollem Korn.
Die Kost wird ergänzt mit Milchprodukten, magerem Fleisch, Fisch, Nüssen und Hülsenfrüchten.
Diese sorgen für genügend Eiweiß und schließen noch vorhandene Vitamin- und Mineralstofflücken.                                                                                           
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Mediterran genießen – auf gut deutsch

Nicht so viel wie möglich, sondern so gut wie möglich essen
.

Zum Nachtisch was Süßes? Na Klar!
Greifen Sie zu leckeren  Obstdesserts:

bunter Obstsalat,  Fruchtkompott, Früchtequark oder auch Obst pur.
Sie versorgen den Körper mit wertvollen Vitaminen und Ballaststoffen.
 
Vorsicht bei versteckten Fetten
Süßspeisen wie Sahnepudding, Schokoriegel und Gebäck
haben einen hohen Fett bzw. Kaloriengehalt und liefern wenig günstige Nährstoffe.
Gönnen Sie sich ihr süßes Lieblingsdessert ganz bewusst und voller Genuss einmal in der Woche.
« Letzte Änderung: 24. Mai 2011, 10:28:44 von RalleGA »
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ESSEN FÜR EIN GESUNDES HERZ:

DIE 10 REGELN


1.   Täglich Brot, Getreideprodukte, Kartoffeln, Reis oder Nudeln;
      Vollkornprodukte bevorzugen - sie machen schneller und länger satt.
2.   5 x täglich eine Handvoll Obst und Gemüse
3.   Täglich Milch und -produkte, Fettgehalt max. 1,5%
4.  Täglich min. 1,5 – 2 l ungesüßte Getränke (Wasser, Apfelschorle, Früchte- und Kräutertee)
5.    Wöchentlich max. 3 Eier und 300-600g Fleisch und Wurst, mageres Fleisch
      ohne sichtbares Fett wählen.
6.    Mindestens 1 x pro Woche Seefisch
7.    Süßes, Salzgebäck und Alkohol sind erlaubt - jedoch nur in Maßen.
8.    pro Tag max. 40 g Fett (1 EI Öl = 10 g Fett), dabei mindestens  2 Esslöffel
      herzfreundliches Öl (z.B. Rapsöl, Olivenöl)
9.   Stoffwechsel mit jodiertem Speisesalz und frischen Kräutern anregen                                    
10. Regelmäßige Bewegung ist die beste "Nahrungsergänzung".                                                

Zusammenhang von Herz und Ernährung


ÜBERGEWICHT UND FALSCHE ERNÄHRUNG MACHEN DAS HERZ KRANK


Durch zu viel und falsches Essen wird das Herz belastet.
Je mehr ein Mensch das Normalgewicht überschreitet, desto schwerer muss sein Herz arbeiten.
Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Verkalkungen der Blutgefäße, Herzinfarkt und Schlaganfall sind die Folgen.
Wer sich gesund und maßvoll ernährt, verliert Kilos und tut seinem Herzen etwas Gutes.            
« Letzte Änderung: 25. Mai 2011, 09:53:39 von RalleGA »
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Aktiv werden!

Wer körperlich aktiv ist, kann auch mehr essen
.

Das bewirkt Sport / körperliche Aktivität:
-   Das "gute" HDL-Cholesterin steigt.
-   Der Blutdruck sinkt.
-   Der Zuckerstoffwechsel verbessert sich.
-   Der gesamte Stoffwechsel wird ökonomischer.
-   Körpergefühl und Wohlbefinden steigen.

Werden Sie aktiv - nicht nur, was die Ernährung angeht!
Sowohl zum Gesundbleiben als auch zur Besserung bei verschiedenen Stoffwechselstörungen ist körperliche Betätigung eine der wertvollsten Hilfen!

Das bedeutet nicht, aus einem bequemen Wohlstandsbürger von heute auf morgen einen Marathonläufer zu machen:
Schon 30 Minuten körperliche Anstrengung täglich genügen für einen positiven Effekt.
Dazu müssen Sie nicht gleich in einen Sportverein eintreten.
Auch die körperliche Aktivität im Alltag zählt:
zum Beispiel Haus- und Gartenarbeit, öfter mal das Auto stehen lassen und stattdessen mit dem Fahrrad fahren, eine Bushaltestelle früher aussteigen und den Rest des Weges strammen Schrittes erledigen.

Beim Sport wäre eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining ideal.
Wichtig ist, Aktivitäten zu finden, die Ihnen Spaß machen und Ihrer körperlichen Konstitution angemessen sind, und sie dann wirklich regelmäßig in den Alltag einzubauen.

Denken Sie dran: „Wer (zu viel) rastet, der rostet"                                          
« Letzte Änderung: 26. Mai 2011, 10:00:50 von RalleGA »
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Bei erhöhtem Cholesterin auf gesättigte Fettsäuren verzichten

Menschen mit erhöhten Cholesterinwerten sollten darauf achten, welches Fett sie zu sich nehmen.
Pflanzliche Fettträger können sich auf die Werte positiv auswirken.
Eine Alternative ist, insgesamt weniger Fett zu sich zu nehmen.
Erhöhte Cholesterinwerte gelten als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Neben den Empfehlungen, nicht zu rauchen, abzunehmen und sich mehr zu bewegen, gilt oft der Rat,
dass Patienten ihre Ernährung verändern sollten.
Der Nutzen dieser Ernährungstipps sei allerdings wissenschaftlich kaum belegt,
erläutert das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln.

Positive Hinweise verzeichne die Forschung lediglich in Bezug auf den Ratschlag,
möglichst wenig gesättigte Fettsäuren zu sich zu nehmen.
Gesättigte Fettsäuren stecken vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Schweinefleisch,
Hartkäse, Sahne und Butter.
Menschen mit erhöhten Cholesterinwerten können diese Speisen durch pflanzliche Produkte wie Olivenöl, Nüsse, Avocados und Fisch wie Lachs und Makrele ersetzen, die viele ungesättigte Fettsäuren enthalten.
Ungesättigten Fettsäuren werden oft positive Effekte nachgesagt.

Das IQWiG erläutert auf seinem  Portal Gesundheitsinformation aber, dass es vermutlich unerheblich ist,
ob Betroffene die gesättigten gegen ungesättigte Fettsäuren austauschen oder insgesamt weniger Fett zu sich nehmen.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  August 2013 
« Letzte Änderung: 02. Oktober 2013, 13:38:17 von RalleGA »
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Das richtige Fett wählen

gesunde Ernährung hilft den Blutspiegel auf Kurs zu halten


Fette sind für den Menschen lebensnotwendig:

Cholesterin und Triglycerid z.B. halten diverse Stoffwechselvorgänge im Körper am Laufen.
Sie werden zum Teil vom Körper selbst produziert und gehören als unverzichtbarer Bestandteil zu jeder Zellmembran. Ohne Fett könnten fettlösliche Vitamine nicht aufgenommen werden, Fett liefert zudem im Bedarfsfall Energie.

Warum hat Fett als Nahrungsbestandteil dennoch einen schlechten Ruf?
Weil die meisten Menschen täglich zu viel davon aufnehmen - in Form fetthaltiger Nahrungsmittel wie Wurst, Käse, Backwaren, Fertigprodukte oder Fast Food. Vor allem tierische, gesättigte Fette und industriell gehärtete Pflanzenfette aus der Nahrung lagern sich in Blutgefäßen ab.

Oft treten gleichzeitig Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes TYP 2 auf und steigern so die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im Gegensatz zu gehärteten Fetten wirken sich Fette und Öle, die reichlich ungesättigte Fettsäuren enthalten (Raps-, Oliven-, oder Sojaöl sowie fetter Seefisch) positiv auf den Blutfettgehalt aus.
Als Element einer ganzheitlichen Therapie bei Fettstoffwechselstörungen haben sich zudem Vitalpilze bewährt.
In den 1960er-Jahren fand man heraus, dass die im Vitalpilz Shiitake enthaltenen Substanzen Eritadenin und Cholin den Transport von Fetten zur Leber fördern, den Fettsäureabbau in der Leber anregen.
Die Umwandlung von LDL- in HDL-Cholesterin kann beschleunigt werden.

Ähnlich wertvoll ist der Pleurotus, dessen Hauptbestandteil Chrysin ebenfalls eine positive Wirkung auf die Blutfettwerte haben kann. Genau wie der Maitake reguliert dieser Vitalpilz den Leberstoffwechsel insgesamt. Ein dauerhaft erhöhter Blutfettspiegel sollte jedoch medikamentös behandelt werden und vorn Arzt untersucht werden.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Woche“  August 2016
« Letzte Änderung: 21. Oktober 2016, 09:58:46 von RalleGA »
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Nachgefragt:

Ist Cholesterin gefährlich?


Vor allem ältere Menschen sprechen über Cholesterin, als ob es ein gefährlicher Inhaltsstoff wäre.
Sie machen um Lebensmittel, denen ein hoher Wert nachgesagt wird, einen großen Bogen.
Muss das sein?


Manche Lebensmittel oder ihre Inhaltsstoffe haben einfach ein schlechtes Image -
sie gelten als ungesund oder gar gesundheitsschädlich. Ein solcher Stoff ist Cholesterin.
Cholesterin soll gefährlich sein. Aber stimmt das eigentlich?

Nicht per se.
Cholesterin ist ein lebensnotwendiger Stoff, der vom Körper selbst gebildet wird.
Zum Problem werde Cholesterin erst, wenn zu viel davon vorhanden ist.
Für gesunde Menschen gilt die Empfehlung: Nicht mehr als 300 Milligramm Cholesterin am Tag.
Problematisch wird es, wenn jemand täglich zwischen 600 und 800 Milligramm zu sich nimmt.
Eier, Butter, Fleisch oder Wurst enthalten viel Cholesterin: ein Ei je nach Größe etwa 250 Milligramm.

Die mögliche Folge sind Ablagerungen in den Gefäßen - die sogenannte Arteriosklerose.
Sie können das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen.
Manche nehmen über die Nahrung zu viel Cholesterin auf, bei manchen Menschen produziert aber auch der Körper zu viel Cholesterin. In jedem Fall muss man sich bei zu hohen Werten cholesterinarm ernähren und unter Umständen auch Medikamente nehmen.
Wichtig sei eine möglichst frühe Diagnose.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  September 2016

« Letzte Änderung: 28. Oktober 2016, 08:03:48 von RalleGA »
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Herzgesund leben Risikotest

Herzstiftung 

Hier könnte man einen Blutdruckpass ordern: 
Blutdruckpass oder Telefon 069 - 955128 400

Dem Herzen Beine machen

Gesund ernähren mit Mittelmeerküche

gute Fette, schlechte Fette
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