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Autor Thema: Was ändert sich ab Januar 2022 – was könntest Du ändern  (Gelesen 673 mal)

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Offline RalleGA

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Re: Was ändert sich ab Januar 2022 – was könntest Du ändern
« Antwort #15 am: 19. Januar 2022, 09:53:43 »
Was ändert sich ab Januar 2022 – was könntest Du ändern 

Höhere Steuerfreibeträge


Ab 2022 gelten höhere Einkommensgrenzen bei der Einkommensteuer: Für alle Steuersätze steigen diese um 1,17%.
Der Grundfreibetrag steigt für Ledige außerdem auf 9.948 Euro, ein Plus von 240 Euro gegenüber 2021.

Der Kinderfreibetrag bleibt bei 8.388 Euro pro Kind.
Das Finanzministerium hat zudem einen höheren Ausbildungsfreibetrag angekündigt.
Er soll von 924 auf 1.200 Euro steigen.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Dezember 2021
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Re: Was ändert sich ab Januar 2022 – was könntest Du ändern
« Antwort #16 am: 01. Juli 2022, 09:09:45 »
Was ändert sich ab Juli 2022 – was könntest Du ändern

Hartz-IV - Sanktionen werden für ein Jahr ausgesetzt 

Neuregelung geplant   


Hartz-IV-Empfänger dürfen bei einmaliger Pflichtverletzung vorerst nicht mehr sanktioniert werden.
Der Bundesrat stimmte nun einem entsprechenden Bundestagsbeschluss zu.
Die Sanktionsmöglichkeiten sollen mit dem geplanten Bürgergeld neugeregelt werden.
Ein Grund für das Moratorium ist das für 2023 geplante Bürgergeld anstelle des heutigen Hartz-IV-Systems,
das auch mit einer Neuregelung bei den Sanktionen verbunden sein soll.

Zudem muss der Gesetzgeber eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2019 umsetzen.
Ausgesetzt wird für ein Jahr die Möglichkeit, das Arbeitslosengeld II bei einer Pflichtverletzung um 30% zu mindern.
Das gilt etwa, wenn eine zumutbare Arbeit nicht angenommen wird.
Bei wiederholten Meldeversäumnisse oder Terminverletzungen drohen allerdings auch künftig Leistungskürzungen von bis zu 10% des Regelsatzes. Das Gesetz soll zum 1. Juli 2022 in Kraft treten. 

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Juni 2022
« Letzte Änderung: 01. Juli 2022, 09:33:28 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab Januar 2022 – was könntest Du ändern
« Antwort #17 am: 02. Juli 2022, 08:12:12 »
Was ändert sich ab Juli 2022 – was könntest Du ändern

Ende der Krankmeldung „mit gelben Schein“


Schluss mit Zettelwirtschaft Die digitale Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist da und bringt den gesetzlich Versicherten einige Erleichterungen.
Bisher bekamen sie, wenn sie vom Arzt krankgeschrieben wurden, drei Durchschläge der sogenannten „Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung"
in die Hand: einen für die Krankenkasse, einen für den Arbeitgeber und einen für die eigenen Unterlagen.

Die sogenannten "gelben Zettel" mussten sie dann selbst an die Krankenkasse und an den Arbeitgeber schicken.
Seit l.01.2022 wird die Krankschreibung nun direkt von der Arztpraxis an die Krankenkasse übermittelt, und zwar digital.
Der Durchschlag für die Krankenkasse entfällt.
Es werden nur noch zwei Scheine ausgehändigt- einen für den Arbeitgeber und einen für den/die Versicherte/n.

Ab dem 1. Juli 2022 soll die Krankschreibung dann vollständig digital erfolgen.
Dann muss auch dem Arbeitgeber keine Krankmeldung mehr geschickt werden.
Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird elektronisch - und ohne Angabe der Diagnose -
von der Arztpraxis an den Arbeitgeber übermittelt.

Wer möchte, kann dann aber immer auch noch auf Wunsch einen Papierausdruck der Krankschreibung für die eigene, analoge Ablage bekommen. Mit der Online-Krankschreibung sind die Versicherten dann aus der Pflicht, die Bescheinigungen weiterzureichen.

Das spart Aufwand, Geld und Papier und vielleicht auch Ärger.
Künftig stellt sich nämlich nicht mehr die Frage, ob die Krankmeldung rechtzeitig beim Arbeitgeber angekommen ist.
So entstehen weniger Lücken beim Nachweis der Arbeitsunfähigkeit und das Krankengeld kann-bei längerer Krankheit-pünktlich ausgezahlt werden. Der Wegfall der Krankschreibung in Papierform wurde bereits mit dem Gesetz für weniger Bürokratie 2019 beschlossen,
das auch das Aus für die Krankmeldung auf Papier vorsah.
Jährlich werden rund 80 Millionen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt, ein Arbeitsschritt, der durch die Digitalisierung nun wegfällt. Dadurch werden ein großer Bürokratieaufwand eingespart und Kosten in Höhe von bis zu 549 Millionen Euro.

Fundquelle: Auszug – „Verdi-Publik“ Ausgabe 2-2022
« Letzte Änderung: 02. Juli 2022, 08:20:29 von RalleGA »
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Offline RalleGA

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Re: Was ändert sich ab Januar 2022 – was könntest Du ändern
« Antwort #18 am: 05. Juli 2022, 08:33:28 »
Was ändert sich ab Juli 2022 – was könntest Du ändern

Höhere Steuer      
                                                             
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