Orpha Selbsthilfe Forum

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Suche andere Betroffene / Re: Behandlungsresistente Insomnie
« Letzter Beitrag von Birgit am Heute um 14:48:15 »
Hallo zusammen,

auch ich bin leider davon betroffen ca. seit 2 Monaten.
Seit 1,5 Monaten ist es sehr extrem. D.h. es ist fast kein Schlaf möglich.


Mich würde Folgendes interessieren:

Welche Erfahrungen habt ihr, wenn keine Medikamente (Antidepressiva, Neuroleptika, Schlaf-/Beruhigungsmittel) genommen werden?

Gibt es jemanden, der keine Medikamente nimmt oder zwischenzeitlich nicht genommen hat?
Ich habe das zwischenzeitlich über 1,5 Wochen gemacht und dabei war mein Schlaf ungefähr genauso,
also weder schlechter noch besser, wobei es dann wieder schlechter wurde...insgesamt seit den 2 Monaten wird es schlechter,
also weniger bis gar kein Schlaf ist möglich.

Wie geht es euch körperlich?
Und was macht ihr dagegen?
Mir tut mein Herz und Hals oft weh (wisst ihr, wie hoch euer Blutdruck ist?

Ich leider gerade nicht.
Ich habe Verdauungsprobleme, oft mit Übelkeit und Appetitlosigkeit zu kämpfen (wobei heute kann ich gut essen).

LG Birgit
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Orpha-Stammtisch / Re: Verkehrsrecht u.a. Kinder haben meistens Recht
« Letzter Beitrag von RalleGA am Heute um 06:23:09 »
Verkehrsrecht

Parkschein auf der Hutablage


Auch wenn am Parkscheinautomaten steht, dass der Schein "von außen gut lesbar hinter der Windschutzscheibe" liegen solle,
darf man nicht angezeigt werden, sollte der Parkschein auf der Hutablage liegen.
Solange er dort gut zu sehen ist.
Bayerische Oberste Landesgericht (Az. 2 ObOWi 425/95)

Der Hinweis, wo der Parkschein abzulegen ist, sei nur eine Anregung oder Empfehlung, nicht aber eine bindende Anordnung.
Es gebe im Alltag Situationen, so das Gericht, in denen ein hinter der Windschutzscheibe ausgelegter Schein nicht abgelesen werden könne.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  April 2022
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Hotline zum Persönlichen Budget und Budget für Arbeit

mit neuer Telefonnummer

Mehr Informationen zu Beratungszeiten, möglichen Beratungsfragen
und schriftlichen Kontakt findet man
H I E R   
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von RalleGA am 26. Juni 2022, 07:11:25 »
Auf die Frage "Was ist Gendern?"

Antwortet der Sachse: "Wenn man mit dem Boot umkippt".
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Orpha-Stammtisch / Re: Staat muss besser informieren - Veränderte Impfempfehlung
« Letzter Beitrag von RalleGA am 25. Juni 2022, 06:36:37 »
Antibiotika könnten Impfwirkung bei Kindern verringern

Lebensretter mit Nebenwirkungen


Bekommen Kleinkinder Antibiotika verschrieben, könnten verschiedene Impfungen schlechter wirken.
Das legt eine US-amerikanische Studie nahe, deren Ergebnisse im Fachblatt „Pediatrics" veröffentlicht wurden.
Wie die Mediziner vermuten, könnte ein durch die Antibiotika aus dem Gleichgewicht geratenes Darmmikrobiom den Impferfolg beeinträchtigen - eine Argumentation, die deutschen Experten zufolge schlüssig ist.

Das Zusammenspiel von Mikroorganismen im Darm ist unter anderem für die Verdauung wichtig aber auch für das Immunsystem. Tatsächlich wurde in einer Studie von 2019 bereits beschrieben, dass Antibiotika die Wirkung von Impfungen bei Erwachsenen verringern können.

Nun wertete ein Team um die Mediziner Timothy Chapman und Michael Pichichero vom Rochester General Hospital Research Institute Blutproben von 560 Kindern in einem Zeitraum von 6 bis 24 Lebensmonaten aus. Die Proben waren im Rahmen mehrerer Vorsorgeuntersuchungen sowie bei Auftreten einer akuten Mittelohrentzündung entnommen worden. 342 Kinder aus dieser Kohorte hatten insgesamt fast 1700 Einheiten Antibiotika in den ersten 24 Lebensmonaten erhalten, während 218 Kinder keine bekamen.   

Die Forschenden analysierten dann die Antikörperlevel der Kinder für die Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Keuchhusten, Influenza und Pneumokokken. Das Ergebnis: Bei den mit Antibiotika behandelten Kindern waren die Antikörper1evel im Durchschnitt geringer als bei denjenigen, die keine Antibiotika erhalten hatten.
Bei jenen Kindern, die Antibiotika zwischen dem neunten und zwölften Lebensmonat oder wiederholt bekamen,
lagen diese Levels besonders häufig unter den Konzentrationen, die für einen Immunschutz als relevant angesehen werden.

"Damit hätten sie ein erhöhtes Risiko, an Infektionen zu erkranken, die durch die Erreger, gegen die geimpft wurde, ausgelöst werden". (erläutert in einer unabhängigen Einschätzung)  

Ein differenzierterer Blick auf die Ergebnisse zeigt, dass etwa das Antibiotikum Amoxicillin allein keinen Effekt hatte,
in Kombination mit Clavulansäure aber schon.
Solche Kombinationspräparate werden aufgrund ihres erweiterten antibakteriellen Wirkungsspektrums verschrieben.
"Auch ist interessant, dass die Kombination aus Amoxicillin und Clavulanate nach fünf Tagen einen geringeren Effekt auf die Antikörperproduktion hatte als nach einer Gabe für zehn Tage". "Kürzer Antibiotika zu geben scheint also besser zu sein."   

Der Experte betont indes auch, dass der Einfluss der Krankheiten, wegen derer die Antibiotika gegeben wurden,
auf die Antikörperbildung nach der Impfung unabhängig von der Antibiotikagabe analysiert werden müsste.

Das würde bedeuten, Kinder mit ähnlichen Erkrankungen zu untersuchen, die keine Antibiotika erhielten.
Zudem seien Antikörper nur ein Teil der immunologischen Antwort auf einen Impfstoff.
"Das T-Zellvermittelte Immungedächtnis wurde in der Studie zwar nicht untersucht, wird aber nach begründetem Verständnis auch induziert worden sein und somit eine Schutzwirkung vermitteln können."
Wie die Autoren darüber hinaus selbst schreiben, hatten sie keine Stuhlproben von den Kindern genommen.
Diese seien aber nötig, um die Auswirkungen der Antibiotika auf das Darmmikrobiom festzustellen.

Antibiotika, die in der frühen Kindheit oft gegen eine Mittelohrentzündung verschrieben werden, greifen nicht nur die gefährlichen Bakterien im Ohr an, sondern auch die nützlichen Bakterien des Darmmikrobioms" den zugrundeliegenden Zusammenhang.
"Die Balance der Bakterien mit unserem Immunsystem wird dadurch gestört und es ist denkbar,
dass Impfungen dadurch nicht mehr ihre volle Wirkung zeigen, was zu einem verminderten Immunschutz führen kann."

Jener Zusammenhang bleibe in der aktuellen Studie theoretisch, da das Darmmikrobiom eben nicht untersucht worden sei.
Möglicherweise könnte eine Einnahme von Probiotika zum Schutz des Darmmikrobioms den in der Studie beobachteten Effekt reduzieren.
Das müsse allerdings noch erforscht werden.
Ebenso wenig lasse sich derzeit sagen, ob die mit Antibiotika behandelten Kinder nachgeimpft werden sollten.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  April 2022
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CORONA und die Blutgruppen 

Übertragungsrisiko bei kompatiblen Personen größer


Die Blutgruppe hat nach wissenschaftlichen Erkenntnissen einen gewissen Einfluss auf das individuelle Corona-Infektionsrisiko.
Studiendaten deuten nun auch auf eine wichtige Rolle der Blutgruppe bereits bei der Corona-Übertragung hin.
So fand ein Forscherteam um Rachida Boukhari und Adrien Breiman von der Universität Nantes heraus, dass ein infizierter Mensch wesentlich häufiger eine andere Person im selben Haushalt ansteckt, wenn die Blutgruppen der beiden kompatibel sind.
Den Daten liegen die Befragungen coronainfizierter Klinikmitarbeiter und derer im gemeinsamen Haushalt lebender Partner zugrunde.

Die Infektionen fanden demnach von Januar 2020 bis Mai 2021 statt.
Die Forscher erfassten die Blutgruppen der Menschen, wobei die jeweilige Häufigkeit der Zugehörigkeit in der Stichprobe
etwa der in der französischen Gesamtbevölkerung entsprochen habe.
Insgesamt konnten die Forscher so bei 333 Paaren die Weitergabe des Virus in Abhängigkeit von der Blutgruppe ermitteln.

Ergebnis: Waren die Blutgruppen miteinander verträglich, also z.B., wenn der Erstinfizierte die Blutgruppe 0 hatte und der Empfänger A, B oder AB, kam es in 47,2% der Fälle zu einer Ansteckung.

Im umgekehrten Fall, wenn der Infizierte eine Blutgruppe hatte, die der Partner bei einer Blutspende nicht verträgt,
kam es nur zu 27,9% zu einer Ansteckung.

Konkret bedeutete dies ein um 41% geringeres Ansteckungsrisiko,
wenn die Blutgruppen nicht zueinander passten.


Bezogen auf die einzelnen Blutgruppen bestätigten die Studienergebnisse im Umkehrschluss bisherige, mehrfach empirisch gewonnene Erkenntnisse, nach denen ein Mensch mit der Blutgruppe 0 das geringste Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus hat, so die Forscher. Blutgruppe 0 beim Empfänger ist schließlich nur mit der eigenen kompatibel.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  April 2022
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Herzgesund leben Risikotest

Herzstiftung 

Hier könnte man einen Blutdruckpass ordern: 
Blutdruckpass oder Telefon 069 - 955128 400

Dem Herzen Beine machen

Gesund ernähren mit Mittelmeerküche

gute Fette, schlechte Fette
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Erbärmliches Nr. 40   

Übertriebener Datenschutz bremst Medizin  


Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) bewertet den in Deutschland praktizierten Datenschutz als Risiko für die Gesundheit vieler Patienten. Mitunter würden sogar Menschenleben gefährdet, weil etwa der Austausch wichtiger Patientendaten zwischen Klinikabteilungen oder die Auswertung von Daten zu Studienzwecken erschwert oder verhindert würden, erklärte die Fachgesellschaft im Vorfeld ihres 128. Kongresses (ab 30.04.2022) Kongress-Präsident Markus M. Lerch forderte, dass Gesetze Patientendaten nicht vor Nutzung,
sondern vor Missbrauch schützen sollten.

Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) werde in Deutschland in einer Art und Weise ausgelegt, die das Wohl von Patienten gefährde.
"Der Datenschutz kann etwa dazu führen, dass ein Arzt in der Notaufnahme aufgrund einer technischen Zugriffsblockade nicht die Behandlung des selben Patienten durch den Facharzt einsehen kann, da der Notfallmediziner nicht an der ursprünglichen Behandlung beteiligt war."


Statt auf Zugriffs- Blockaden zu setzen, müsse, wie in anderen Ländern,
der Zugriff  dokumentiert und - im Falle eines Missbrauchs - bestraft werden.

Der Münchner Mediziner kritisierte auch den Grundsatz der Datensparsamkeit, der dazu zwinge, nur die unmittelbar notwendigen personenbezogenen Daten und Informationen zu erfragen und zu speichern. "Dies mag sinnvoll sein, um die Sammelwut von Internetkonzernen einzudämmen - völlig kontraproduktiv aber ist dieser Grundsatz, wenn "es um klinische Daten einzelner Patienten/innen geht der um medizinische Daten aus klinischen Studien geht, bei Krankheitsregistern oder bei populationsbasierten epidemiologischen Untersuchungen".

"Je umfassender die eingeschlossenen Daten sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, bisher unbekannte Zusammenhänge aufzudecken: zwischen Medikamenten und ihren Nebenwirkungen oder unerwarteten Gesundheitseffekten, zwischen Laborparametern, Biomarkern oder Umwelteinflüssen und der Entstehung von Krankheiten." Dass bei von Steuergeldern finanzierten Studien teils Daten nicht mehr für andere als die ursprünglichen Fragestellungen ausgewertet werden dürften, oder sogar nach einer Frist vernichtet werden müssten, sei eine ungeheuerliche Verschwendung wissenschaftlicher, menschlicher und wirtschaftlicher Ressourcen, so der DGIM-Vorsitzende.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  April 2022
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Behandlungsmethoden und Hilfsmittel / Re: Neue Krebstherapien und Krebsforschung
« Letzter Beitrag von RalleGA am 21. Juni 2022, 12:19:35 »
Durchbruch im Kampf gegen Krebs?

Tumor mit Ultraschall zerstört

Hoffnung auf Heilung

Leberkrebs zählt weltweit zu den zehn häufigsten krebsbedingten Todesursachen.
Forscher  haben eine neue Technik zur Bekämpfung des Tumors entwickelt.
Zu den gängigen Behandlungen einer Krebserkrankung gehören unter anderem Bestrahlung + Chemotherapie.

Wissenschaftlern der University of Michigan ist nun möglicherweise ein Durchbruch im Kampf gegen Krebs gelungen.
Sie erforschten eine neue Behandlungsmethode und waren erfolgreich:
Mit Ultraschalwellen konnten sie in einem Experiment Lebertumore bei Ratten zerstören.

Was das für Leberkrebspatienten bedeuten könnte: H I E R

Zwar trat Leberkrebs im Gegensatz zu anderen Krebsformen in Deutschland in der Vergangenheit seltener auf. Die Anzahl der Fälle hat sich allerdings innerhalb der letzten 35 Jahre verdoppelt, wobei Männer zwei- bis dreimal häufiger erkranken als Frauen. Das geht aus einem Bericht der „Deutsche Krebsgesellschaft“ hervor. Dabei kann z.B. Bauchfett  ein Risikofaktor für Leberkrebs darstellen.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  April 2022
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Entlastungsbetrag für Angehörigen

In manchen Bundesländern dürfen die zusätzlichen Betreuungsleistungen in Höhe von bis zu 125 € monatlich
auch über die Nachbarschaftshilfe oder ehrenamtlich tätige Einzelpersonen erbracht werden.
Hierfür gelten aber bestimmte Voraussetzungen.

Siehe hierzu z.B. die Info der Fachstelle für Demenz und Pflege in Bayern: H I E R

Dort sind allerdings nahe Angehörige als Betreuungsleister ausgeschlossen.   :-[

Hinweis/Tipp:
Vielleicht ist es am sinnvollsten, Dich individuell beraten zu lassen.
So z.B. bei einem Pflegestützpunkt in deiner Nähe oder direkt bei deiner Krankenkasse.
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