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Autor Thema: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus  (Gelesen 7535 mal)

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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #30 am: 15. April 2021, 09:09:03 »
CORONA -

Veranstalter muss Frist einhalten 


Urlauber müssen auch während der Pandemie binnen 14 Tagen ihr Geld zurückbekommen,
wenn die gebuchte Reise nicht stattfinden kann.
Die wirtschaftliche Situation des Reiseveranstalters könne dabei nicht berücksichtigt werden.
Amtsgericht Leipzig (Az.: 115 C 4691/20).     

Verzögert sich die Rückzahlung, fallen Verzugszinsen an.
In dem verhandelten Fall bekam der Kläger auch seine vorgerichtlichen Anwaltskosten erstattet.
Mit der außergewöhnlichen Situation konnte der Reiseanbieter nicht argumentieren.
Vor allem bei einer Pandemie lägen außergewöhnliche, unvermeidbare Umstände vor, die Grundlage der Rückzahlungspflicht seien.
Diesen gesetzlichen Anspruch haben auch andere deutsche Gerichte in den vergangenen Monaten bestätigt.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“  - Altmark April 2021
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #31 am: 17. April 2021, 09:53:36 »
Humor ist, wenn man trotzdem lacht

betr.: CORONA
« Letzte Änderung: 17. April 2021, 09:58:47 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #32 am: 09. Mai 2021, 13:32:23 »
Forschungs-Paukenschlag:

Corona ist ganz andere Krankheit, als gedacht

   
Spike-Protein gab die Erkenntnis Viele Leute halten es für eine Atemwegserkrankung, aber in Wirklichkeit ist es eine Gefäßerkrankung.

neue Studie des Salk-Instituts für biologische Studien in San Diego, Kalifornien   
                                                                   
Link zum Artikel der AZ
« Letzte Änderung: 09. Mai 2021, 13:35:13 von RalleGA »
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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #33 am: 08. August 2021, 09:47:38 »
Ärztlich attestierte Befreiung von Maskenpflicht macht arbeitsunfähig

Fall:
Herr R* ist Verwaltungsmitarbeiter im Rathaus.
Dort ist offiziell in allen Räumlichkeiten das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung vorgeschrieben – für Besucher und Beschäftigte.
Herr R legt jedoch zwei ärztliche Atteste vor, die ihn von der Maskenpflicht befreien.
Das gilt auch für Gesichtsvisiere jeglicher Art.
Doch im Rathaus will man ihn ohne Gesichtsbedeckung nicht mehr beschäftigen.
Dagegen geht der Mitarbeiter vor – zumindest wolle er im Homeoffice beschäftigt werden.       

Über die Klage entschied das Landesarbeitsgericht in Köln: LAG Köln (Az. 2 Sa Ga 1/21)
"Das Tragen einer FFP-2-Maske dient dem Infektionsschutz sowohl der Mitarbeiter und Besucher des Rathauses als auch des Klägers selbst.
Ist dieser ärztlich attestiert dazu nicht in der Lage, so ist er arbeitsunfähig und muss nicht beschäftigt werden.
Auch ein Anspruch auf Zuweisung eines Arbeitsplatzes im Homeoffice kann daraus nicht abgeleitet werden.
Denn zumindest Teile seiner Aufgaben müssen im Rathaus erledigt werden."
« Letzte Änderung: 08. August 2021, 09:52:26 von RalleGA »
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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #34 am: 23. Oktober 2021, 08:59:41 »
COVID-19-Impfung von Personen mit  Immundefizienz 

Hier ist die Empfehlung: kopiert von der RKI-Seite:

Empfehlungen zur dritten Auffrischimpfung


Folgenden Personen soll eine Auffrischimpfung angeboten werden:

Personen im Alter von ≥ 70 Jahren

Bewohner/Innen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen.
Aufgrund des erhöhten Ausbruchspotentials sind hier auch Bewohner/Innen und Betreute im Alter von < 70 Jahren eingeschlossen.

Pflegepersonal und andere Tätige, die direkte Kontakte mit mehreren zu pflegenden Personen haben, in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen oder für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID 19 Verläufe

Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patient/Innen Kontakt

Personen mit einer Immundefizienz (ID) (Details siehe unten „Empfehlung zur COVID-19-Impfung von Personen mit  Immundefizienz“)

Für die Auffrischimpfung soll ein mRNA-Impfstoff verwendet werden, unabhängig davon, welcher Impfstoff bei der vorher erfolgten homologen (Comirnaty, Spikevax, Vaxzevria, COVID-19 Vakzine Janssen) oder heterologen Immunisierung (Vaxzevria/Comirnaty oder Vaxzevria/Spikevax oder COVID-19 Vakzine Janssen/Comirnaty oder COVID-19 Vakzine Janssen/Spikevax) verwendet wurde.

Seit Anfang Oktober 2021 ist Comirnaty in Europa auch explizit für die Durchführung von Auffrischimpfungen für immungesunde Personen ab 18 Jahren in derselben Dosierung wie für die Grundimmunisierung zugelassen.
Die Zulassung der Auffrischimpfung für Immungesunde mit Spikevax ist bei der EMA beantragt.
Mit einer Entscheidung wird im Oktober 2021 gerechnet.

Im Vergleich zur Dosierung des Impfstoffs für die Grundimmunisierung (100μg) hat Moderna die Ergänzung der Zulassung von Spikevax für eine Auffrischimpfung für Immungesunde mit der halben Dosis (50μg) beantragt.

Für die Auffrischimpfung soll möglichst der mRNA-Impfstoff benutzt werden, der bei der Grundimmunisierung zur Anwendung gekommen ist. Wenn dieser nicht verfügbar oder noch nicht für die Auffrischimpfung zugelassen ist, kann auch der jeweils andere mRNA-Impfstoff eingesetzt werden.

Die Auffrischimpfung soll frühestens 6 Monate nach der aus 2 Impfstoffdosen bestehenden Grundimmunisierung verabreicht werden. Personen, die vor oder nach COVID-19-Impfung eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben,
wird derzeit keine Auffrischimpfung empfohlen.


Empfehlung zur COVID-19-Impfung von Personen mit Immundefizienz
Für Personen ab 12 Jahren mit starker Immundefizienz (ID) ist Comirnaty als 3. Impfstoffdosis mindestens 28 Tage nach der 2. Dosis zugelassen. Die Dosierung (30μg) für die Auffrischimpfung ist dieselbe wie für die Grundimmunisierung. Für Spikevax ist seit Anfang Oktober 2021 die Gabe einer 3. Impfstoffdosis für Patient/Innen mit ID mit dem bisher zugelassenen Impfstoff in einer Dosierung von 100μg in die Fachinformationen aufgenommen worden. Hinsichtlich der Zulassung der Impfstoffe zur Auffrischimpfung wird auf den vorherigen Abschnitt verwiesen.

Ich habe mal ein paar Dinge hervorgehoben. u.a. wird die Auffrischung nicht empfohlen,
wenn man - egal ob vor oder nach der Impfung - bereits an Corona erkrankt war.

« Letzte Änderung: 23. Oktober 2021, 09:04:26 von RalleGA »
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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #35 am: 20. November 2021, 10:02:10 »
CORONA-Maßnahmen  können nicht von Familienrichtern gekippt werden

BGH-Urteil - Az.: XII ARZ 35/21

Familiengerichte sind grundsätzlich nicht befugt, Corona-Maßnahmen an Schulen außer Kraft zu setzen. Familienrichter können demnach gegenüber schulischen Behörden prinzipiell keine Anordnungen zur Durchsetzung des Kindeswohls erlassen.
Die gerichtliche Kontrolle in diesem Bereich obliege ausschließlich den Verwaltungsgerichten.
Die Frage hatte im Frühjahr Brisanz bekommen, als ein Weimarer Familienrichter zwei Schulkinder auf Antrag ihrer Eltern im Eilverfahren von der Maskenpflicht freistellte. Im oberbayerischen Weilheim hatte es einen ähnlichen Fall gegeben.    
Beide Entscheidungen hatten bundesweit für Schlagzeilen gesorgt.
Gegen den Richter und die Richterin waren mehrere Anzeigen wegen Rechtsbeugung gestellt worden.
Dem Beschluss des BGH lag nun ein Fall zugrunde, den das Amtsgericht Wesel in seiner Funktion als Familiengericht in Karlsruhe vorgelegt hatte. Dort wollte eine Mutter durchsetzen, dass sich ihre 15- jährige Tochter an ihrer Gesamtschule nicht mehr an Maskenpflicht. Abstandsgebote und Testpflichten halten muss.

Das Amtsgericht hatte das Verwaltungsgericht für zuständig gehalten, das Verwaltungsgericht das Amtsgericht -
so landete der Fall zur Klärung am BGH.


Dort waren laut Mitteilung auch mehrere andere Verfahren zur selben Frage anhängig, die parallel entschieden wurden.
Auch in dem Thüringer Fall hatte das OLG Jena die Möglichkeit einer Rechtsbeschwerde zum BGH zugelassen,
nachdem es den eigenmächtigen Beschluss des Weimarer Familienrichters gekippt hatte.    

Das Verfahren aus Wesel wird nicht mehr fortgesetzt, die BGH-Richter stellten es direkt ein. Eine Verweisung an das eigentlich zuständige Verwaltungsgericht komme "wegen unüberwindbar verschiedener Prozessgrundsätze" nicht in Betracht.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Oktober 2021
« Letzte Änderung: 20. November 2021, 10:05:45 von RalleGA »
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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #36 am: 19. Dezember 2021, 09:37:09 »
Warum immer mehr Ärzte gegen die Impfpflicht sind 

oe24.TV: - Johann Missliwetz -


Pressekonferenz
« Letzte Änderung: 19. Dezember 2021, 09:39:04 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #38 am: 26. Dezember 2021, 10:10:21 »
Was Mediziner heute über Long Covid wissen

Fatigue und Organschäden


Im Gefolge der Coronawellen baut sich eine weitere Erkrankungswelle auf: die jener Covid-Patienten,
die auch lange nach ihrer Genesung nicht gesund sind.

Können Impfungen diese Welle brechen?
Als die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 Fahrt aufnahm, stand naturgemäß die Behandlung der akut Erkrankten im Vordergrund.
Erst im Verlauf der weiteren Monate wurde klar, dass eine Covid-Erkrankung nicht nur akut das Leben bedroht,
sondern sehr lange die Gesundheit der Betroffenen beeinträchtigen kann.
Selten ist das nicht: In den ersten Wochen nach der Erkrankung haben nach derzeitigen Schätzungen etwa 10% der Covid-Patienten mit anhaltenden Beschwerden zu tun, die direkt auf die Krankheit zurückgehen.

Wie steht es heute, kurz vor Ende des zweiten Corona-Jahres, um die Behandlung und Versorgung dieser Menschen?
Krankheitsbild nicht mehr so nebulös Der Wissenszuwachs in den vergangenen Monaten war enorm.
Das Gesamtbild der Erkrankung ist heute nicht mehr so nebulös, wie es zu Beginn der Pandemie war.
Die Beschwerden lassen sich demnach grob in zwei Gruppen einteilen.
Bei etwa 10-20% der Betroffenen seien Schäden an Organen wie Herz oder Lunge nachweisbar.
Deutlich mehr kämpften mit eher funktionellen Beeinträchtigungen wie einer geringeren Belastbarkeit,
Konzentrationsstörungen oder anhaltenden Riech- und Geschmacksstörungen.

Als Long Covid definieren die deutschen Patientenleitlinien  Beschwerden, die länger als vier Wochen nach der Infektion bestehen, als Post Covid, wenn die Beschwerden länger als 12 Wochen nach der Infektion den Alltag einschränken.

Während bei einigen Patienten die Beschwerden eher moderat sind,
haut es andere zumindest vorübergehend völlig aus dem Leben.

Immerhin:
Die Heilungsaussichten sind bei vielen Menschen - zumindest auf lange Sicht - gut.

Wenn sich nachweislich ein Organ verändert hat, muss das nicht immer dramatisch sein.
Entzündliche Veränderungen am Herzen etwa könnten zwar den Herzmuskel dauerhaft schädigen, heilten aber häufig vollständig aus.
Und: Es gibt für die Behandlung der Beschwerden etablierte Therapiekonzepte. 

Fatigue-Syndrom sehr häufig
Die Berliner Charité hat es in erster Linie mit Patienten zu tun, die nach einer Covid-19-Erkrankung funktionelle Beeinträchtigungen haben. Mediziner leiten das Fatigue Centrum der Charité - und Fatigue gehört zu den am häufigsten auftretenden Symptomen im Zusammenhang mit dem Post Covid-Syndrom.
Als Fatigue bezeichnet das Centrum eine Erschöpfung, die im Zusammenhang mit Erkrankungen auftritt.

Es kommt bei Post Covid-Patienten häufig auch Kopf- und Muskelschmerzen oder geistige Beeinträchtigungen wie Konzentrationsschwäche hinzu. Die Behandlung der Patienten mit   Fatique   richtet sich an den individuellen Symptomen aus,
für die es Behandlungskonzepte gibt.
Dazu zählen Reha-Maßnahmen, Physiotherapie, Atemtherapie und Medikamente.

Bei vielen bessern sich die Beschwerden, bei anderen halten sie an.
Und angesichts der zuletzt hohen Zahl an Neuinfizierten wird die Zahl der Post Covid-Patienten in absehbarer Zeit wohl nicht kleiner werden. Immerhin gehen Experten davon aus, dass sie dank der Impfungen zumindest nicht in gleichem Maße steigen wird.
Impfen schützt grundsätzlich gut auch vor Long Covid.
Das liegt vor allem daran, dass Geimpfte, auch wenn sie sich anstecken, häufig keine oder nur leichte Symptome bekommen.
Bei einem milden Verlauf treten zumindest Organveränderungen seltener auf.
Die funktionellen Beschwerden korrelierten nicht so gut mit der Erkrankungsschwere.
Das heißt: Auch Patienten mit mildem Krankheitsverlauf können anhaltende Beschwerden entwickeln.

Vermindertes Risiko für anhaltende Symptome
Erste Studien zur Schutzwirkung der Impfungen deuten zumindest ein vermindertes Risiko für anhaltende Symptome an.
Im Fachmagazin „The Lancet Infectious Disease“ veröffentlichten Untersuchung hatten Forscher Daten aus einer App ausgewertet, über die Covid-Patienten Beschwerden melden konnten.
Zweifach geimpfte Menschen klagten nach einer Durchbruchsinfektion deutlich seltener über anhaltende (mehr als 28 Tage nach Infektion) Symptome als ungeimpfte Menschen, häufig ging die Erkrankung ganz ohne Symptome vorbei.
Eine zweite, noch nicht veröffentlichte Studie, kommt zu dem Schluss, dass eine zweifache Impfung nach einer Durchbruchsinfektion vor vielen, aber nicht vor allen Long Covid-Beschwerden schützt.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Dezember 2021
« Letzte Änderung: 26. Dezember 2021, 10:25:56 von RalleGA »
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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #39 am: 30. Dezember 2021, 09:53:08 »
CORONA -

Benachteiligungsrisiken von Menschen mit Behinderung in der Triage


Vorkehrungen zum Schutz behinderter Menschen für den Fall einer pandemiebedingt auftretenden Triage.

hier:  Beschluss vom 16.12.2021  1 BvR 1541/20
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« Antwort #40 am: 31. Dezember 2021, 09:24:03 »
Corona-Pandemie

Impfpflicht in Kliniken

Erste Klage in Karlsruhe eingegangen.



Fundquelle: DHZ
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« Antwort #41 am: 15. Januar 2022, 07:47:44 »
CORONA:

Begrenzte Impfpflicht


Diese "Hintertür" ist anwendbar, aber wird, leider nicht so öffentlich publiziert!

Infektionsschutzgesetz lässt Gesundheitsämtern Spielraum, Pflegekatastrophe abzuwenden.

„Kann-Regelung“ in § 20a Abs. 5 Infektionsschutzgesetz                           
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« Antwort #42 am: 21. Februar 2022, 08:28:46 »
Wie das Coronavirus die Lunge zerstört   

Fehlgeleitete Immunreaktion


Jeder kennt die Bilder: Viele der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sind auf Beatmungsgeräte angewiesen.

Aber welche Schäden richtet das Corona-Virus eigentlich in der Lunge an? 
Eine schwer verlaufende Covid-19-Erkrankung geht oft mit einer starken Vernarbung des Lungengewebes einher.
Womöglich bringt Sars-CoV-2 die Fresszellen des Immunsystems dazu, Vernarbungsprozesse zu befeuern.
Das habe letztlich zur Folge, dass die Covid-19-Patienten außergewöhnlich lange unterstützend mit Sauerstoff versorgt oder sogar über eine künstliche Lunge - die ECMO - beatmet werden müssten. 

Vernarbung tritt 3 Wochen nach ersten Symptomen auf   
Bei einem schweren Verlauf von Covid-19 entwickelt sich bei vielen Patienten ein akutes Lungenversagen,
kurz ARDS genannt (Acute Respiratory Distress Syndrome).

Die Forschenden gingen in ihrer Studie  der Vermutung nach, dass dabei das Lungengewebe der Patienten vernarbt, verdickt und unelastisch wird. Ganz ähnliche Vorgänge laufen bei einer bisher unheilbaren Form der Lungenvernarbung ab, der idiopathischen Lungenfibrose.   

Die Wissenschaftler untersuchten zunächst das Lungengewebe verstorbener Patienten unter dem Mikroskop und fanden charakteristische Merkmale einer schweren Fibrose. Bei fast allen Betroffenen haben wir enorme Schäden entdeckt: Die Lungenbläschen waren weitgehend zerstört, die Wände deutlich verdickt. Außerdem fanden wir ausgeprägte Ablagerungen von Kollagen, welches ein Hauptbestandteil von Narbengewebe ist.   

Typischerweise entwickelt sich das Lungenversagen erst 2-3 Wochen nach Auftreten der ersten Symptome.
Das weist darauf hin, dass nicht die unkontrollierte Virusvermehrung zum Versagen der Lunge führt,
sondern nachgeschaltete Reaktionen, beispielsweise des Immunsystems, eine Rolle spielen.
Das Team untersuchte deshalb im nächsten Schritt die Immunzellen in Lungenspülungen und Lungengewebe von schwer erkrankten oder verstorbenen Covid-19-Patienten.

Parallelen zwischen Covid-19 und chronischer Lungenfibrose   
 
Sie fanden, dass sich vor allem Makrophagen in der Lunge betroffener Patienten ansammeln.
Diese Fresszellen beseitigen normalerweise Erreger oder Zellabfälle, sind aber auch an der Wundheilung beteiligt.
Bei einer schweren Covid-19-Erkrankung scheinen sie mit bestimmten Zellen des Bindegewebes in Kontakt zu treten.
Diese vermehren sich daraufhin stark und bilden große Mengen Kollagen.

Nachfolgende Untersuchungen in Zellkulturen legten nahe, dass Sars-CoV-2 die fehlgeleitete Reaktion der Fresszellen anstößt. Grippeviren konnten dies hingegen nicht. Die Daten zeigen also eindeutig Parallelen zwischen Covid-19 und der chronischen Lungenfibrose auf.
Das erklärt vielleicht, warum einige Risikofaktoren für Covid-19 auch Risikofaktoren für die idiopathische Lungenfibrose sind
– z.B. Grunderkrankungen, Rauchen, ein männliches Geschlecht und ein Alter über 60 Jahre.     

Anders als bei der idiopathischen Lungenfibrose, deren Ursache unbekannt ist, sind die Vernarbungen bei Covid-19-Patienten reparabel, berichten die Forschenden weiter.
Im Verlauf der Genesung lösen sich bei ihnen die Verdickungen und Vernarbungen zumindest zum Teil wieder auf.
Eine genauere Untersuchung der Rückbildungsprozesse soll nun dazu beitragen, mögliche Behandlungsmöglichkeiten für beide Erkrankungen zu entwickeln, beziehungsweise die Vernarbungen von vornherein zu verhindern.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Dezember 2021
« Letzte Änderung: 21. Februar 2022, 08:38:14 von RalleGA »
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« Antwort #43 am: 26. Februar 2022, 08:51:02 »
Corona-Gefahr für Kinder

Das PIMS-Syndrom: unentdeckt kann es tödlich sein


Erste Anzeichen für PIMS-Erkrankung sind unscheinbar.
Bereits im Mai 2021 haben besonders Kinderärzte auf die Corona-Gefahr PIMS verstärkt hingewiesen.

Mehr: H I E R

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« Antwort #44 am: 26. Februar 2022, 16:38:46 »
Warum Corona beim Kind als Schulunfall gelten kann

Die gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) zahlt für mehr Behandlungen als die Krankenkasse.
Sie greift auch nach einer Corona-Infektion in der Schule - aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Ist eine Corona-Infektion wahrscheinlich auf der Arbeit oder in der Schule passiert, kann man das als Unfall melden.
Also an die zuständige Berufsgenossenschaft oder im Fall von Schulen an die Unfallkasse des jeweiligen Bundeslandes.   

Wenn die Corona-Infektion als Unfall anerkannt wird, ist das in jedem Fall „vorteilhaft“.
Denn die DGUV zahlt mehr als die Krankenversicherung. Die Unfallkassen zahlen alles, was geboten ist -
also jeden Heilversuch, jede Reha-Maßnahme.
Die Krankenversicherung zahle dagegen in der Regel „nur“ das, was medizinisch notwendig sei.

Die Infektion belegen
Eltern sollten wissen:

Schulpflichtige Kinder sind gesetzlich unfallversichert, und zwar während der Zeit in der Schule sowie auf dem Weg hin und zurück.
Auch eine Coronainfektion kann einen Schulunfall darstellen, so die DGUV.     

Voraussetzung ist, dass es nachweislich einen intensiven Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Person gab - und zwar während des Schulunterrichts oder bei schulischen Veranstaltungen.   

Wie belegt man das?
Zum Beispiel durch Erklärungen der Lehrenden oder der Schule, teilt die DGUV auf Anfrage mit.
Die Infektion des eigenen Kindes ist wiederum durch einen zeitnahen PCR-Test nachzuweisen.

Jeder Einzelfall wird geprüft   
Die Unfallkasse prüft noch mehr. Zum Beispiel, ob zum Zeitpunkt der möglichen Ansteckung Kontakt zu weiteren Infizierten in „nicht versicherten Bereichen“ bestanden haben könnte. Etwa innerhalb der Familie oder bei Freizeitaktivitäten.   

Am Ende sei die Beweisbarkeit natürlich das Hauptproblem bei der Frage, ob die Corona-Infektion und eine daraus folgende Covid-19-Erkrankung als Schulunfall anerkannt werden.  Es ist ein Virus, das in der gesamten Gesellschaft durchgeht. Das kann es in der Praxis schwer machen, sicher zu belegen: Dort habe ich mich infiziert.   

Wann die Schule eine Erkrankung melden muss
Die DGUV rät:
Sollte es Anhaltspunkte dafür geben, dass sich das Kind in der Schule angesteckt hat, sollte man die Schule darüber informieren. Bei leichten und symptomlosen Covid-19-Fällen müssen Schulen keine Unfallanzeige erstatten.   Eine weitere Empfehlung: Alle mit der Infektion zusammenhängenden Tatsachen sollten im Verbandbuch der Schule dokumentiert werden. Verschlimmern sich die Symptome und muss das Kind doch in Behandlung, diene dieser Eintrag als Grundlage für die Unfallanzeige, erklärt die DGUV. So lasse sich die Erkrankung nachträglich als Schulunfall melden. Auch bei einer späteren Meldung sei eine Anerkennung als Schulunfall möglich.
     
Eltern können tätig werden
Eltern können auch selbst eine Meldung machen. Väter und Mütter müssten dafür auch keine Frist beachten.
Natürlich ist es für die Beweissicherung am besten, wenn auch Eltern das so früh wie möglich melden.   

Grundsätzlich gilt:
Wird die Unfallkasse durch die Schule, eine Ärztin oder die Eltern über einen Verdachtsfall informiert, ermittelt sie.
Sie prüft dann, ob die Voraussetzungen für die Anerkennung eines Schulunfalls vorliegen.
Und darauf aufbauend, welche Leistungen sie gegebenenfalls erbringen muss.
Bezogen auf den Einzelfall prüft sie dann auch, welche Angaben und Nachweise sie benötigt.

Meldung kann nur Vorteile bringen


Zusammengefasst:

Eltern sollten es auf jeden Fall der Schule melden, wenn sie glauben, dass sich ihr Kind dort mit Corona infiziert hat.
Darüber hinaus schadet es nicht, wenn sie das der Unfallkasse auch selbst melden.
Es ist nur ein kurzer Brief und es kann einem am Ende nur Vorteile bringen.

Die Unfallkassen stellen auf ihren Websites im Internet Formulare für die Meldung von Schulunfällen bereit. 
Gut zu wissen: Die Schulen sind verpflichtet, eine schwerer verlaufende Covid-19-Erkrankung zu melden.

Und: Eine Anerkennung als Schulunfall ist auch nach einer nachträglichen Meldung möglich.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Februar 2022
« Letzte Änderung: 26. Februar 2022, 16:41:37 von RalleGA »
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