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Autor Thema: Burnout: Krank vor Stress und Depressionen - Chronic Fatigue Syndrome (CFSl)  (Gelesen 8952 mal)

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Burnout-Test

Chronic Fatigue Syndrome (CFSl)


Bitte beachten:

Das Test-Ergebnis ist nicht als eindeutige Beurteilung Ihrer psychischen Gesundheit zu verstehen.
Es zeigt lediglich eine Tendenz an. Kein Test kann eine ärztliche Diagnose ersetzen.
Gehen Sie immer zum Arzt, wenn Sie das Gefühl haben, es könnte bei Ihnen eine Erkrankung vorliegen.

Sind Sie weiblich oder männlich?

weiblich (15)
männlich (5)

Neigen Sie zu starker Reizbarkeit und Aggressivität?
Ich bin die Ruhe selbst (5)
Manchmal muss ich es einfach rauslassen (10)
Ja, mich bringen auch Kleinigkeiten auf die Palme (15)

Verspüren Sie schwindendes Interesse/schwindende Freude an Aktivitäten,
die Ihnen sonst Spaß gemacht haben?

Nein, meine Hobbys machen mir so viel Spaß wie eh und je (5)
Ja, im Vergleich zu früher muss ich mich dazu aufraffen (10)
Ja, mir macht eigentlich nichts mehr Spaß (15)

Haben Sie regelmäßige Bewegung im Freien?
Regelmäßig mindestens 10 Minuten täglich (5)
Wenn das Wetter schön ist, gehe ich manchmal raus (10)
An die frische Luft gehe ich nur, wenn ich es nicht vermeiden kann (15)

Sind Sie besonders nervös, unruhig, können nicht still sitzen oder bewegen Sie sich kaum?
Nein, ich bin eher ausgeglichen (5)
Phasenweise trifft eins auf mich zu (10)
Ja, das beschreibt mich (15)

Spüren Sie verstärkt gesundheitliche Probleme?
Überhaupt nicht (5)
Ab und an (10)
Sehr häufig (15)

Hat sich Ihr Gewicht durch keinen oder übergroßen Appetit verändert?
Nein, ich habe keine Gewichtsschwankungen (5)
Dazu habe ich mir noch keine Gedanken gemacht (10)
Ja, genau das ist bei mir passiert (15)

Haben Sie Schlafstörungen?
Ich schlafe gut und fest (5)
Manchmal werde ich nachts schon wach (10)
Dass ich mal durchschlafe, kommt eher selten vor (15)

Sind Sie an der Alkoholkrankheit, Drogensucht, Angsterkrankungen oder einer Essstörung  erkrankt?
Nein, bei mir liegt keine der Erkrankungen vor (5)
Ich glaube nicht, bin mir aber nicht sicher (10)
Ja, ich leide an einer oder mehreren der genannten Erkrankungen (15)

Haben Sie in Ihrem Leben in mindestens zwei zusammenhängenden Wochen dauerhaft eine gedrückte Stimmung verspürt?
Nein, das kam bei mir noch nie vor (5)
Daran kann ich mich nicht erinnern (10)
Ja, das ist schon mal vorgekommen (15)

Denken Sie immer wieder an Tod oder Selbstmord?
Nein, diese Gedanken kommen bei mir nicht auf (5)
Ab und zu schleicht sich mal etwas ein (10)
Ja, diese Gedanken habe ich häufig (15)

Auswertung

55-90 Punkte:
Sie scheinen die Höhen und Tiefen, die zu einem guten und erfüllten Leben gehören, gut zu bewältigen.
Machen Sie weiter so!

91-130 Punkte:

Ihre Beantwortung deutet darauf hin, dass vielleicht eine psychische Erkrankung vorliegt.
Sie scheinen die Höhen und Tiefen, die zu einem guten und erfüllten Leben gehören,
nicht immer gut zu bewältigen.
Denken Sie daran, bei akutem Bedarf mit einem Arzt oder einer Vertrauensperson zu sprechen.

131 und mehr Punkte:
Unabhängig davon, ob Sie eine Depression haben oder nicht, sollten Sie jemanden finden, dem Sie sich anvertrauen können.
Erzählen Sie Ihrer Familie oder Ihrem engsten Freundeskreis, wie Ihnen zu Mute ist, damit jene Sie bis zum Zeitpunkt Ihrer Genesung unterstützen und vor Schlimmerem bewahren können.
Bei Bedarf sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Fundquelle: Auszug – Gesundheit konkret (Magazin für Barmer-GEK Versicherte) 1/2012
« Letzte Änderung: 23. März 2014, 18:12:49 von RalleGA »
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Offline RalleGA

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Re: Burnout: Krank vor Stress
« Antwort #1 am: 03. Juni 2013, 09:13:24 »
Burnout:

Fünf Gründe gegen das Modewort


1.
Der Begriff Burnout ist nicht klar definiert und in den maßgeblichen internationalen Klassifikationssystemen
gibt es keine Diagnose Burnout.
Entsprechend liegen für die verschiedenen psychischen Störungen, die alle unter Burnout zusammengefasst werden, auch keine Behandlungen mit Wirksamkeitsbelegen aus methodisch guten Studien vor.

2.

Ein Großteil der Menschen, die wegen "Burnout" eine Auszeit nehmen,
leidet de facto schlicht an einer depressiven Erkrankung.
Alle für die Diagnose einer Depression nötigen Krankheitsanzeichen liegen vor,
wozu immer auch das Gefühl der Erschöpftheit gehört.

3.

Wird Burnout als weniger stigmatisierende alternative Bezeichnung zu Depression verwendet,
so wäre das akzeptabel.
Problematisch und nicht selten in gefährlicher Weise irreführend ist jedoch,
dass der Begriff eine Selbstüberforderung oder Überforderung von außen als Ursache suggeriert.
Doch nur bei einer Minderheit der depressiv Erkrankten ist eine tatsächliche Überforderung der Auslöser der Erkrankung.
Wäre Burnout oder gar Depression in erster Linie Folge einer beruflichen Überforderung, sollte diese Erkrankung in Hochleistungsbereichen häufiger sein als bei Rentnern, Studenten und Nicht-Berufstätigen.
Eher das Gegenteil ist jedoch der Fall.

4.

Mit dem Begriff Burnout ist die Vorstellung verbunden, dass langsamer treten, länger schlafen und Urlaub machen gute Bewältigungsstrategien sind.
Verbirgt sich hinter dem Begriff eine depressive Erkrankung, so sind dies jedoch meist keine empfehlenswerten und oft sogar gefährlicheren Gegenmaßnahmen.
Vom Urlaubsantritt wird depressiv Erkrankten dringend abgeraten.
Die Depression reist mit und das Unvermögen des Erkrankten, Freude zu empfinden,
wird im Urlaub in fremder Umgebung besonders bedrückend empfunden.

5.

Eine Vermengung von Stress, Burnout und Depression führt zu einer Verharmlosung der Depression.
Stress, gelegentliche Überforderungen, Trauer sind Teil des oft auch bitteren und schwierigen Lebens und müssen nicht medizinisch behandelt werden.
Depression dagegen ist eine schwere, oft lebensbedrohliche Erkrankung, die sich wesentlich vom Gefühl der Erschöpftheit unterscheidet.
Der beste Weg zu einem optimalen Umgang mit der Erkrankung Depression ist es,
eine Depression auch Depression zu nennen.


Fundquelle: Auszug – Gesundheit konkret (Magazin für Barmer-GEK Versicherte) 1/2012
« Letzte Änderung: 03. Juni 2013, 09:16:44 von RalleGA »
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Re: Burnout: Krank vor Stress
« Antwort #2 am: 05. Juni 2013, 12:31:55 »
Warum Depression kein Burnout ist                                                                                      

18% der Bevölkerung in Deutschland erkranken einmal im Leben an einer Depression     
                                                                       

Frauen sind bis zu zweimal häufiger betroffen als Männer.
Eigentlich ist der Begriff verbrannt:

"Burnout" macht seit Monaten in den Medien Furore.

Experten kritisieren jedoch, dass es diese Diagnose streng genommen gar nicht gibt.
Vielmehr sei Burnout nur ein schwammiger Begriff und oftmals ein falsches Etikett für schwerere seelische Leiden.

Erschöpfungssyndrom (Burnout), psychische Störung, Depression - unterschiedliche Begriffe,
die zunächst alle eines bedeuten: Die seelische Gefühlswelt ist aus dem Gleichgewicht geraten.
Das komplizierte Zusammenspiel verschiedener Faktoren und Prozesse, das für eine innere und äußere Balance und Ausgeglichenheit sorgt, funktioniert nicht mehr.
Beim Burnout-Syndrom fokussiert sich das Unbehagen zunächst meist nur auf einen bestimmten Lebensbereich.
Als Ursache wird oft übermäßiger Druck und Stress von außen angegeben, etwa eine Überforderung am Arbeitsplatz.
Die "Schuld" am Ausbrennen wird anderen oder der eigenen Leistungsbereitschaft zugeschoben.
Das macht die Diagnose offenbar gesellschaftlich akzeptabler als die der Depression.
Letzterer haftet hingegen oft immer noch der Makel des persönlichen Versagens an.

Weg in die Krise
Eigentliche Ursache für das Erschöpfungssyndrom sind jedoch vielfach nicht bewältigte Dinge aus anderen Lebensbereichen.
Daraus entwickelt sich meist schleichend und über eine längere Zeit ein Dauerstress, mit Phasen vermehrter Aktivität und Anstrengung, getrieben von dem Wunsch, das Überforderungsgefühl irgendwie selbst zu bewältigen.
Irgendwann kommt dann mit dem Zusammenbruch die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Tuns und eine tiefe Erschöpfung und Leere.

Profihilfe für den Profi
"Ich hatte das Gefühl, dass ich mir nicht mehr helfen kann. Ich brauchte professionelle Hilfe."
Jeder braucht eine eigene Diagnose, denn jeder Fall ist einzigartig.
Interessant, spannend, emotional und lehrreich sei die Therapie gewesen - und offensichtlich auch erfolgreich:
Mir geht es wieder gut, ich bin gesund zurück.
Das Outing ist wichtig.
Für ihn war der Schritt zwingend notwendig gewesen, hatte schon "etwas Druck rausgenommen".

Vorbildlich
Man wundert sich etwas darüber, dass ihm über die Welt des Fußballsports hinaus nun eine Vorbildrolle attestiert wird.
Als vorbildlich bezeichnen Fußballprofis seinerseits das Verhalten seines Arbeitgebers:
Wenn überall so professionell mit dieser Erkrankung umgegangen wird wie hier, dann sind sie gerne Vorbilder.
Nicht zuletzt haben z.B. Profis die Krise auch deshalb meistern können, weil der Verein, die Kameraden und besonders die Familie ihn unterstützt hätten.
Ob nun mental Erschöpfung oder beginnende Depression, so wie es aussieht, gehen viele aus der Therapie gestärkt hervor.

Übermächtige Verzweiflung
Erleichterung war allenthalben spürbar bei der Rückkehr.
Denn unvergessen bleibt das Schicksal u.a. vom Fußballprofi Robert Enke.
Er hatte nach jahrelangem Kampf gegen seine schweren Depressionen und trotz intensiver psychotherapeutischer Behandlung nur noch im Freitod den einzigen Ausweg gesehen.
Ein verzweifelter Schritt, den jedes Jahr mehr als 10.000 Erkrankte gehen, um ihrer inneren Seelenqual zu entrinnen.

Da Depression eine leise Erkrankung ist, wird ihre Schwere und Häufigkeit oft unterschätzt.
Doch sie ist knallhart, kalt und hässlich, aber auch gut behandelbar.

Man sollte sich vehement dagegen wehren, dass Depressionen und depressive Störungen immer häufiger mit dem Begriff "Burnout" belegt werden.
Die Vermengung von Stress, Burnout und Depression führt zu einer Verharmlosung der Depression und damit möglicherweise zu einer völlig falschen Therapie.
« Letzte Änderung: 05. Juni 2013, 12:33:28 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Burnout: Krank vor Stress und Depressionen
« Antwort #3 am: 06. Juni 2013, 17:05:47 »
Erkrankung mit vielen Gesichtern

Depressionen können verschiedene Ursachen haben und zeigen sich in unterschiedlichen Formen.
Danach entscheidet sich auch die Auswahl der jeweiligen Therapie.
Oftmals treten Depressionen aus heiterem Himmel auf und ohne erkennbaren Grund.
Es kann sein, dass morgens um acht die Welt noch völlig in Ordnung ist, und ein paar Stunden später geht plötzlich gar nichts mehr.
Diese Form der Depression wirkt sich unmittelbar und von Anfang an auf alle Lebensbereiche aus.
Menschen mit dieser Erkrankung sind völlig antriebslos, fühlen sich leer und wertlos, leiden fast immer unter Schlafstörungen und empfinden weder Trauer noch Freude.

Experten sprechen vom "Gefühl der Gefühllosigkeit".

Ablenkungsmanöver oder Aufheiterungsversuche durch Familie oder Freunde funktionieren nicht.
Ursache dafür sind u.a. neurobiologische Veränderungen.
Sie können wirksam mit Medikamenten und/oder Psychotherapie behandelt werden.

Achterbahn der Gefühle
Diese Erfahrung machen viele.
Es wurde nach monatelanger Leidenszeit, die in einem völligen seelischen Zusammenbruch gipfelte,
nach der Aufnahme in die Psychiatrie eine so genannte bipolare Störung diagnostiziert.
Dabei wechseln sich Phasen der ungesunden Hochstimmung, einer Manie, mit tief depressiven Phasen ab.
Auf Basis der Diagnose bekommen der Patienten Medikamente und eine umfassende begleitende Therapie.
Man lernt in Gesprächen mit den Ärzten und in der Therapie sehr viel über seine Krankheit.
Und man lernt, dass man nicht verrückt ist, sondern dass z.B. eine Stoffwechselstörung im Gehirn Auslöser
für die Depression war, die mit Medikamenten behandelt werden kann.
Nach vier Wochen können viele die Klinik wieder verlassen.
Dann kann ggf. ein Rückfall erfolgen, welche sich jedoch meist rasch erfolgreich behandeln lassen.
Man weiß, dass das immer wieder passieren kann.
Aber man achtet auf die Signale und versucht, den Absturz in die Depression zu vermeiden.

Man sollte stets offen mit meiner Krankheit umgehen.
Im Freundeskreis, aber auch meinem Arbeitgeber gegenüber.
Unter dem Strich ist die Offenheit richtig.

Trotzdem ärgert man sich über sich selbst, weil er so lange im seelischen Tief verweilte,
bis der Zusammenbruch kam.
Stimmungsschwankungen und traurige Gedanken habe wohl jeder mal.
Das sei völlig normal.

Aber wenn Traurigkeit ohne Grund über mehrere Wochen anhält und nichts mehr Freude macht,
dann sollte man nicht leiden, sondern handeln - sich behandeln lassen.

Ursachenforschung
Auch belastende Lebensereignisse können Ursache für depressive Störungen sein, zum Beispiel Beziehungsprobleme, die Trennung vom Partner oder der Tod eines Angehörigen.
Ob diese Erlebnisse letztendlich depressive Störungen auslösen oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Unter anderem geht man davon aus, dass es eine erblich bedingte Veranlagung zur Depression gibt.
Aus dieser Kenntnis heraus versuchen Wissenschaftler mit Hilfe der so genannten Resilienzforschung zu ergründen,
warum manche Menschen widerstandsfähiger und robuster auf Schicksalsschläge reagieren als andere,
um Erkenntnisse möglicherweise für Therapien zu nutzen.

Auf dem Weg zur Volkskrankheit Die Weltgesundheitsorganisation prognostiziert, dass psychische Erkrankungen im Jahr 2020 die zweithäufigste Volkskrankheit sein werden.
Die deutsche Rentenversicherung gibt bereits heute seelische Erkrankungen mit 40% als Hauptgrund für eine Frühverrentung an.
Und bei rund 10% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland besteht Beratungs- oder Therapiebedarf.
Angesichts dieser Herausforderung haben sich in Deutschland alle wichtigen Akteure im Gesundheitswesen zu einem "Aktionsbündnis für Seelische Gesundheit" zusammengeschlossen, um vorbeugende Konzepte und effektive Therapieangebote zu entwickeln.

www.diskussionsforum-depression.de   

Fundquelle: Auszug – Gesundheit konkret (Magazin für Barmer-GEK Versicherte) 1/2012 



« Letzte Änderung: 06. Juni 2013, 17:15:05 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Burnout: Krank vor Stress und Depressionen
« Antwort #4 am: 24. Juni 2013, 09:32:49 »
Burnout - Mütter im Stress

Die Nerven liegen blank.
Nichts geht mehr. Burnout trifft längst nicht nur Manager.
Auch Hausfrauen und berufstätige Mütter erleiden beim Spagat zwischen Job und Familie einen "Infarkt der Seele".
Sie stellen hohe Ansprüche an sich, wollen alle Aufgaben in Familie, Beruf und sozialem Umfeld perfekt meistern und vergessen dabei ihre eigenen Bedürfnisse.

Sandwich

Viele Mütter kommen auf über 70 Arbeitsstunden pro Woche, wenn man berufliche und familiäre Pflichten zusammenrechnet.
Besonders die Sandwich-Generation der 40- bis 50-Jährigen ist durch die Versorgung der Kinder und häufig auch die Pflege der Eltern stark belastet.

Vielen gelingt es nicht, die Balance zwischen Erwartungen und Bedürfnissen zu finden.
Häufig setzen sich Frauen selbst unter Druck, weil sie es allen recht machen möchten.

Gleichgewicht
Das Institut für Burnout-Prävention www.ibp-hamburg.de bietet ein spezielles Programm zur Prävention von Burnout bei Müttern an.
Sie erfahren, wie sie Schwerpunkte in ihren lebens- und Arbeitsbereichen neu setzen, um ein Gleichgewicht zwischen Beruf und Familienalltag herzustellen.
Viele Frauen machen alles für andere, aber fast nichts für sich.

Deshalb beginnt jedes Burnout-Seminar mit einer Bestandsaufnahme:
Wie ist meine aktuelle Situation?
Wo gibt es Probleme?
Betroffene können sich bei ihrer Krankenkasse informieren, ob sie die Kosten übernehmen. 


www.deutsche-depressionshilfe.de

www.depressionsliga.de
                                                                                               
« Letzte Änderung: 24. Juni 2013, 09:37:41 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Burnout: Krank vor Stress und Depressionen
« Antwort #5 am: 03. Juli 2013, 10:11:12 »
Online-Training gegen Stress und depressive Stimmung -

Studienteilnehmer gesucht


Immer mehr Menschen fühlen sich in ihrem beruflichen Alltag gestresst oder gar überfordert.
Die Angst, nicht mehr leistungsfähig zu sein, verstärkt die psychische Belastung noch.
Schlimmstenfalls entwickelt sich eine Depression.
Doch soweit sollte es gar nicht kommen.
"FIT im Stress" - das Flexible Internet Training zur beruflichen Stressbewältigung kann
womöglich frühzeitig Entlastung bringen.
In einer Studie untersuchen die Leuphana Universität Lüneburg und die BARMER GEK
die Wirksamkeit des Online-Trainings.

Interessierte sind eingeladen, sich kostenlos an der Studie zu beteiligen.
Nach Eingang der Bewerbungen wird zunächst geprüft, ob FIT im Stress für die Interessenten geeignet ist.

Die Teilnehmer werden per Los in zwei Gruppen unterteilt.
Je nach Gruppe beginnt das Online-Training sofort oder sechs Monate später.
Ein zweites Trainingsangebot richtet sich an Menschen, die Anzeichen einer möglichen Depression
(Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit) zeigen, die jedoch noch nicht diagnostiziert wurde.
Weitere Informationen zu den Inhalten der Programme sowie die Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme
an einer der beiden Studien finden Interessierte online.

www.geton-training.de/stimmung

www.geton-training.de/stressbewaeltigung


Fundquelle: Gesundheit-Konkret Magazin der BARMER 03/2013

« Letzte Änderung: 03. Juli 2013, 10:14:38 von RalleGA »
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Re: Burnout: Krank vor Stress und Depressionen
« Antwort #6 am: 13. Januar 2014, 09:58:21 »
Burn-Out-Prävention im Moor

BARMER-GEK Mitglieder, Teilnahme für Studie gesucht.
Tel. 08061 – 908 011

mehr unter:
www.Imzig.de   
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Burn-Out - Chronic Fatigue Syndrome (CFS)

Chronisch erschöpft Müde und erschöpft, das sind wir alle mal. Aber bei vielen Menschen ist dies keine vorübergehende Situation, sondern ein Dauerzustand, der sich kaum mehr beheben lässt.
Sie leiden unter chronischer Erschöpfung, dem Chronic Fatigue Syndrome (CFS),
das von einer Vielzahl unterschiedlichster Krankheitsbilder begleitet wird.
Den meisten Symptomen gemeinsam ist eine Fehljustierung des vegetativen Nervensystems.

Hier setzt eine der wenigen erfolgversprechenden Therapiemöglichkeiten an:
der Einsatz hoch dosierter ätherische Öle der Klostermelisse.

Vegetatives Nervensystem betroffen

Das chronische Erschöpfungssyndrom belastet Betroffene enorm.
Eine anhaltende geistige und körperliche Schwäche wird von einer Vielzahl weiterer Krankheitsbilder begleitet.
Eklatante Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Hals-, Gelenk- und Muskelschmerzen können genauso Symptome sein wie Schlafstörungen, Wetterfühligkeit oder Magen-Darm-Probleme.
Betrachtet man die Liste dieser Begleiterkrankungen genauer, fällt auf, dass die Mehrzahl davon vor allem durch Stress ausgelöst sein können. Stress, der unser vegetatives Nervensystem, bestehend aus Sympathikus und Parasympathikus, ins Ungleichgewicht bringt.

Die Nerven des Sympathikus beschleunigen den Herzschlag, die Atemwege erweitern sich zwecks besserer Sauerstoffversorgung und Verdauungsprozesse werden gehemmt.
Der Parasympathikus hingegen kümmert sich um die Regeneration des Körpers, kurbelt Stoffwechselvorgänge an,
lässt Entspannung einsetzen und beschleunigt die Verdauung.

Bei übermäßigen Stresserlebnissen gewinnt der Sympathikus die Oberhand, Puls, Blutdruck und
Blutzuckerspiegel steigen, die Nebenniere schüttet verstärkt Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin aus.
An tiefen Schlaf ist nicht mehr zu denken.
Bei chronischem Stress - und insbesondere beim CFS - verharrt der Organismus in dauerhaftem Alarmzustand.

Lässt sich das vegetative Nervensystem auch bei CFS- Patienten wieder in einen Zustand ungestörter Balance bringen?
Ja, sagt- eine neue wissenschaftliche Studie, die den positiven Einfluss hoch dosierter ätherischer Öle der echten Klostermelisse (Prüfpräparat. Klosterfrau Melissengeist rezeptfrei in Apotheken und Drogerien) auf vegetative Irritationen nachweist.
So nahmen beispielsweise gastrointestinale Beschwerden - also im weitesten Sinne Beschwerden des Verdauungstraktes - nach einer konsequenten, zweiwöchigen Therapie um über 73% ab.
Bei knapp 60% wetterfühliger Patienten verbesserten sich Konzentration und Leistungsfähigkeit deutlich.
Das als besonders entmutigend empfundenen Symptom emotionale Erschöpfung besserte sich bei über 71% der Behandelten.
Als erfreuliche Folge eines wieder erholsamen Schlafs kam vielfach auch das bei CFS-Patienten oft angegriffene Immunsystem wieder zu Kräften.

Aktivieren des Wohlfühlzentrums

Eine große Rolle bei der verbesserten Lebensqualität der Patienten spielt, dass die hoch dosierten ätherischen Öle der Klostermelisse das „Wohlfühlzentrum" (im Fachjargon: .paralimbisches Areal") im Gehirn aktivieren können.
Zudem beruhigen die Wirkstoffe der Naturarznei auch jene Regionen im Gehirn in den Stressempfindungen entstehen.
Stress wird so gelöst, aber auch abgeschirmt.
So lassen sich eine Vielzahl vegetativ bedingter Beschwerden die CFS-Patienten beeinträchtigen,
lindern oder vielfach sogar völlig beseitigen.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“ - Altmark  Januar 2014


hinzugefügt am 09.05.2014

www.fatigatio.de
« Letzte Änderung: 09. Mai 2014, 22:02:58 von RalleGA »
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Chronische Fatigue Syndrom

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Burn-out bahnt sich langsam an

Kein plötzlicher Effekt 


Ein Burn-out kommt nicht plötzlich.
Stattdessen verstärken sich die Symptome immer weiter, bis Beschäftigte völlig ausgebrannt sind.

Was sind Anzeichen?
Zu den wichtigsten Anzeichen für Burn-out gehören Erschöpfung und Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung.
Beschäftigte fühlen sich ausgelaugt, können nicht abschalten und ignorieren ihr Bedürfnis nach Erholung.

So sieht ein typischer Burn-out-Verlauf aus

Ein Burn-out sei dabei nicht plötzlich da, sondern bahne sich in einem Prozess an, bei dem sich Symptome immer weiter intensivieren.

In der ersten Phase zeigen Beschäftigte großes Engagement und Einsatz für ihren Job.
Dann nähern sie sich ihrer Leistungsgrenze, erste Probleme tauchen auf.   


Dennoch schrauben die Betroffenen ihre Leistung noch einmal nach oben, vernachlässigen aber zunehmend ihre Bedürfnisse,
etwa Pausen zu machen.
Die vierte Phase zeichnet sich durch eine verringerte Leistungsfähigkeit aus.
Dafür werden die gesundheitlichen Probleme stärker.
Letztendlich kommt es zur völligen emotionalen und psychischen Erschöpfung.   

Den Blick für Warnsignale schärfen
Wichtig sei daher, dass möglichst rechtzeitig interveniert wird.
Andernfalls kann es so weit gehen, dass Beschäftigte mit Burn-out nicht mehr arbeitsfähig sind und womöglich in stationäre Behandlung müssen. Eingreifen können zum Beispiel Führungskräfte, etwa indem sie die Arbeitsbedingungen anpassen. 

Gerade in den Anfangsphasen eines Burn-outs ist es schwer, die Anzeichen von außen zu erkennen.
Bestimmte Warnsignale können aber hellhörig machen.
Dazu gehören unter anderem Wesensveränderungen, Konzentrationsschwierigkeiten, häufige Flüchtigkeitsfehler, viele und unnötige Überstunden oder auch Nervosität, Aggressivität, Angst sowie nachlassendes Engagement. Um Burn-out im Betrieb vorzubeugen, hilft es auch, eine offene Gesprächskultur zu fördern und etwa Informationsveranstaltungen zum Thema anzubieten.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  November 2021
« Letzte Änderung: 25. Januar 2022, 11:13:43 von RalleGA »
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