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Autor Thema: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden  (Gelesen 13970 mal)

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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #75 am: 06. November 2021, 09:22:00 »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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« Letzte Änderung: 08. November 2021, 09:18:46 von RalleGA »
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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #77 am: 12. November 2021, 09:42:53 »
Das Food-Experiment:

Was essen wir wirklich? 


Jenke von Wilmsdorff zeigt in einem neuen Selbstexperiment, wie sich versteckte Schadstoffe in unserem Essen auf uns auswirken können.

Wie krass ist die Schadstoffbelastung in vermeintlich gesunden Lebensmitteln aus unseren Supermärkten wirklich?
Und was richten sie in unserem Körper an?


H I E R
« Letzte Änderung: 12. November 2021, 09:45:48 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #78 am: 15. November 2021, 09:43:29 »
« Letzte Änderung: 15. November 2021, 09:47:37 von RalleGA »
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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #79 am: 17. November 2021, 11:14:36 »
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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #80 am: 29. November 2021, 09:40:55 »
Ernährung

Olivenöl


Ein gutes Olivenöl sollte einen fruchtigen Geschmack, bittere Momente und scharfe Noten haben.
Dieses harmonische Zusammenspiel beim Test für "natives Olivenöl extra" bescheinigt die Stiftung Warentest 15 von 27 Produkten.
Olivenöle der Güteklasse "nativ extra" sind häufig gut, manchmal top - oder mangelhaft:
Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Stiftung Warentest.
Ein Öl war ranzig, eines schadstoffbelastet.

Auswahl/Preise 
Die Auswahl ist groß, die Preisspanne auch: Die 27 Öle im aktuellen Test kosten zwischen 4,50 und 52 Euro pro Liter.
Darunter sind Produkte vom Discounter, bekannte Marken und Öle aus dem Gourmet-Bereich.
Alle zählen laut Etikett zur höchsten Güteklasse "nativ extra".
Unter den besten Olivenölen im Test sind auch einige günstige.
Ab 5,35 € pro Liter gibt es empfehlenswerte Produkte, etwa das beste Discounter-Öl, Lidl Primadonna.
Das beste klassische Marken-Öl heißt Bertolli Originale und kostet 9,10 € pro Liter.

Geschmackssieger
Nur zwei Olivenöle im Test riechen und schmecken hervorragend: Das spanische Bio-Öl Artgerecht Phenolio für 48 Euro pro Liter und das italienische Selezione Gustini Antico Frantoio della Fattoria für 40 Euro.
Beide sind online erhältlich.
Die EU-Olivenölverordnung legt für die höchste Güteklasse "nativ extra" drei positive Eigenschaften fest: fruchtig, Bitter, scharf.
Beim Prüfpunkt sensorische Qualität erfassen die Tester, wie intensiv und ausgewogen diese Eigenschaften ausgeprägt sind.
Zusätzlich beschreiben sie die unterschiedlichen Aromen als sensorische Feinheiten.
Die zwei Testsieger sind hochwertige Olivenöle: sehr gut ausgewogen, intensiv fruchtig, deutlich bitter und scharf.
Sie duften etwa nach Gras, Mandel, Pfeffer und Artischocke. Geschmackliche Fehler - etwa metallischer oder essigartiger Geschmack -
sind in der höchsten Güteklasse nicht erlaubt. Die Verordnung listet insgesamt 15 solcher Fehler auf. 

Verlierer
Das native Olivenöl extra von Alnatura hätte nicht als "nativ extra" verkauft werden dürfen.
Es ist deshalb mangelhaft.
Ebenfalls mangelhaft ist das teure Nocellara von Oil & Vinegar (52 €/Liter), das sehr hoch mit dem Weichmacher DEHP belastet ist.
DEHP kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen.
Eine akute Gefahr geht von dem Öl nicht aus.
Aber Weichmacher in so hohen Gehalten sind vermeidbar.

Bio-Öle
Von den 27 Olivenölen im Test tragen 12 ein Bio-Siegel, sieben davon schneiden gut ab.
Erfreulich: In keinem der Bio-öle wurden Pestizide nachgewiesen.
Sowohl unter den zwei Testsiegern als auch unter den zwei Testverlierern findet sich je ein Bio-Olivenöl.

Fortschritte
Die Tests der Stiftung Warentest belegen: Häufig verkaufte Olivenöle sind in den vergangenen Jahren insgesamt besser geworden -
15 guten Qualitätsurteilen stehen diesmal zwei mangelhafte gegenüber.
2017 hatte kein einziges Olivenöl gut abgeschnitten, zehn fielen durch.
Beim Jahrgang 2020 waren neun Öle gut und zwei mangelhaft.

Gesundheit
Olivenöl besteht zu 69% aus Ölsäure.
Diese einfach ungesättigte Fettsäure kann beim Menschen das ungünstige Cholesterin im Blut senken.
Olivenöl gehört zu den gesündesten Pflanzenölen.

Die Anbieter
Artgerecht und Mani Bläuel weisen auf den Etiketten auf den positiven Effekt von Polyphenolen hin.
Diese wirken antioxidativ, das heißt, sie hindern freie Radikale daran, Zellen zu schädigen.
Die Europäische Lebensmittelbehörde Efsa hat die Werbeaussage erlaubt, wenn das Öl mindestens 5 mg Polyphenole auf 20 Gramm Öl enthält - was bei den beiden (guten) Ölen der Fall war.
Wer von dem Effekt profitieren möchte, sollte täglich zwei Esslöffel Öl zu sich nehmen.

Etikett
Apropos Etikett:
Einige Angaben sind vorgeschrieben, z.B. die Güteklasse.
Kein Muss, aber interessant, ist das Erntejahr.
Je jünger das Öl ist, desto stärker die Bitterkeit und Schärfe.
Beides sind laut Stiftung Warentest übrigens keine Fehler.
Mit der Lagerzeit lassen Bitterkeit und Schärfe nach.
Im Geschmackstest ist erwünscht, dass sie die Fruchtigkeit eines Öls nicht überlagern.
Ebenfalls freiwillig sind Angaben zur Erntemethode, etwa darüber, ob handgepflückt wurde oder ob das Öl gefiltert ist.
Ungefilterte Öle sind nicht so lange haltbar.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  November 2021
« Letzte Änderung: 29. November 2021, 09:44:47 von RalleGA »
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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #81 am: 12. Dezember 2021, 09:54:19 »
Cholesterin 

Wert lässt sich bei geändertem Milchkonsum verringern


Kuhmilch enthält Cholesterin, da diese tierischem Ursprungs ist.

Sojamilch und auch Hafermilch sind hingegen pflanzlichem Ursprungs,
so dass diese Milchsorten Cholesterinfrei sind.

Vorschläge zur Cholesterinarmen Ernährung
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2021, 09:55:53 von RalleGA »
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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #82 am: 08. Februar 2022, 09:41:31 »
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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #83 am: 14. Februar 2022, 09:35:01 »
Ernährung

winzige, wirksame Helfer 

In vielen stecken geheimnisvolle Substanzen: sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe


Sekundäre Pflanzenstoffe machen im Gegensatz zu primären Pflanzenstoffen (Kohlehydrate, Eiweiße und Fette) nur einen sehr geringen Teil der Bestandteile von Pflanzen aus. Für die sind sie aber lebenswichtig.
Dienen z.B. als Abwehrstoff gegen Schädlinge, als UV-Schutz sowie als Farb-, Geschmacks- oder Duftstoffe.

Welche Wirkung haben sekundäre Pflanzenstoffe?
Insgesamt gibt es 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe. Sie können auch für uns Menschen eine wichtige Schutzfunktion haben. Ein Beispiel für sekundäre Pflanzenstoffe sind Carotinoide - gelbe, orangefarbene und rote Farbstoffe.     
Ein bekannter Vertreter ist Betacarotin.
Carotinoide sollen Herz-Kreislauf-Krankheiten und altersbedingten Augenkrankheiten vorbeugen.
Sie wirken antioxidativ, immun modulierend, entzündungshemmend und kommen in Karotten, Tomaten, Paprika, Spinat, Grünkohl, Grapefruit, Aprikosen, Melonen und Kürbissen vor.
Wir nehmen täglich, ohne es zu wissen, ca. 1,5 Gramm sekundäre Pflanzenstoffe über unsere Nahrung auf.
Vegetarier sogar noch mehr.

Sekundäre Pflanzenstoffe stecken in Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten.

Diese Stoffe haben einen positiven Einfluss auf unterschiedliche Stoffwechselprozesse.
So werden ihnen zahlreiche gesundheitsfördernde Effekte zugeschrieben.
Sie haben offenbar einen gewissen Schutzeffekt vor manchen Krebserkrankungen.
Senken den Blutdruck und helfen bei Herz-Kreislauf-Problemen. 
Je nach Gruppe wirken sie außerdem:
Entzündungshemmend, antioxidativ, cholesterinsenkend, antibakteriell oder blutzuckersenkend.

Ratschlag: 5x am Tag eine gesunde Mischung aus: (heimischem) Gemüse. Obst & Co. zu verzehren,
um gut mit sekundären Pflanzenstoffen versorgt zu sein. Eine Alternative dazu sind Smoothies.

Fundquelle: Auszug – „RTV“ November 2021

« Letzte Änderung: 14. Februar 2022, 09:37:20 von RalleGA »
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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #84 am: 20. Februar 2022, 15:36:55 »
Eisenwerte im Blick behalten   

Herzschwäche = Insuffizienz


Müdigkeit, Blässe und Kopfweh können Anzeichen für einen Eisenmangel sein.
Wer herzkrank ist, sollte das unbedingt regelmäßig überprüfen lassen.
Wer unter einer Herzschwäche oder Herzkrankheit leidet, ist besonders gefährdet, einen Eisenmangel zu entwickeln.

Ein chronisch niedriger Eisenwert wiederum kann die Herzschwäche verstärken und erhöht die Anfälligkeit für andere Krankheiten.
Menschen mit einer Insuffizienz sollten deshalb regelmäßig ihre Eisenwerte überprüfen lassen.
Wird ein Eisenmangel festgestellt, helfen gängige Eisenpräparate in Pillenform hier meist nicht weiter,
da ein Großteil der Insuffizienz-Patienten Eisen nicht in ausreichender Form über den Darm aufnehmen kann.
Empfohlen wird (hier) eine intravenöse Eisenzufuhr.
(Beispiel: ferro sanol duodenal Hartkapseln mit Wirkstoff Eisen(II)-glycin-sulfat-Komplex) Eine Kapsel entsprechen 100mg Fe²+.


Eisen im Blut ist essenziell für den Sauerstofftransport und die Energiegewinnung im Körper.
Auch das Herz benötigt dieses lebenswichtige Spurenelement und ist von einem intakten Eisenmetabolismus abhängig.

Ein großer Teil der Menschen mit chronischer Herzschwäche weist einen Eisenmangel auf, Patienten mit akuter Herzschwäche sind davon sogar noch stärker betroffen. Schätzungen zufolge leiden bis zu vier Millionen Menschen in Deutschland an einer Herzschwäche.

Anzeichen für einen Eisenmangel können sein:
verminderte Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Blässe, entzündete Mundwinkel und Haarausfall.

Liegt neben dem Eisenmangel auch noch eine Blutarmut (Anämie) vor, müssen hierfür die Ursachen abgeklärt werden,
ein Blutverlust über den Magen- und Darmtrakt könnte hierfür der Grund sein.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Dezember 2021 

Der "normale" Mitteleuropäer erhält eine ausreichende Spur von Eisen über die hier gängige Ernährung.
Erhöhte Eisenkonzentration ist in Innereien z.B. Herzen, Nieren, Leber usw. enthalten.

« Letzte Änderung: 20. Februar 2022, 15:52:34 von RalleGA »
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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #85 am: 04. März 2022, 10:30:19 »
Ernährung:

Leinsamen 


Gesund  für Hirn, Herz und vieles mehr und den beistehenden Info-Text beachten

mehr: H I E R
« Letzte Änderung: 04. März 2022, 10:32:18 von RalleGA »
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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #86 am: 25. März 2022, 11:02:20 »
Ernährung:

“Kinder müssen das Essen erst einmal lernen – ähnlich wie das Laufen, Sprechen Radfahren“


mehr: H I E R

Fundquelle: Magazin für Mitglieder der BARMER  02-2021
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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #87 am: 15. April 2022, 14:50:59 »
Ernährung:

kein gesundheitlicher Nutzen

Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) kritisiert High-Protein-Produkte


Die Regale in Supermärkten sind mittlerweile voll mit eiweißrechen, oft mit der Bezeichnung "High Protein"
versehenen Produkten. Zielgruppe sind vor allem Menschen, die abnehmen oder Muskeln aufbauen wollen.

Doch wie sinnvoll sind derartige Lebensmittel?
Für die DGE sind die mit „Protein" beworbenen Produkte, die von Müsli über Pudding und-Eis  bis hin zu Linsenchips reichen,
im Prinzip nutzlos.
Zum einen habe der Großteil der Bevölkerung kein Problem mit der Proteinversorgung, zum anderen sei ein gesundheitlicher Nutzen
durch die Extraportion auch nicht zu erwarten.     

Muskeln aufzubauen oder Gewicht zu verlieren sei allein durch mehr Protein bei unveränderter Ernährung und Bewegung nicht möglich.
Selbst Menschen, die aufgrund ihres Alters oder bei Leistungssport einen höheren Proteinbedarf haben,
können diesen über herkömmliche proteinreiche Lebensmittel decken, so die DGE.   
Dazu zählen neben Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Eiern vor allem Hülsenfrüchte.

Auch Veganer/innen seien mit pflanzlichen Proteinen aus gezielter Kombination von Getreide, Hülsenfrüchten und Kartoffeln gut versorgt.
Voraussetzung ist eine ausreichende Energiezufuhr.

Überflüssig und oft teurer
„Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind High-Protein-Produkte überflüssig.
Wer die Vielfalt- herkömmlicher Lebensmittel nutzt, bekommt genug Protein und spart sich das Geld für die meist teureren Produkte".

Lediglich einzelne Innovationen könnten sinnvoll sein, etwa Nudeln aus Linsen oder Erbsen für Menschen mit Zöliakie, also einer Glutenunverträglichkeit.

Für die Proteinzufuhr bei Erwachsenen sind etwa 0,8 gr./Kg Körpergewicht pro Tag empfehlenswert.
Bei einem 68 Kg schweren Menschen sind das rund 54 gr./Protein pro Tag.
Die Menge steckt z.B. in zwei Scheiben Vollkornbrot mit Erdnussmus (15 gr. Protein), 250 gr. Ofenkartoffeln mit 150 gr. Quark (25 gr. Protein)
und 150 Gramm gegarten Linsen (14 gr. Protein).
Dagegen liefern High-Protein-Produkte meist mehr Protein als nötig.
Bei gesunden Erwachsenen schadet dies zwar nicht.
Überflüssiges Protein baut der Körper ab, dabei entsteht Harnstoff, der mit dem Urin ausgeschieden wird.
Deshalb ist ausreichendes Trinken bei hoher Proteinzufuhr wichtig.
Bei Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion kann viel Protein allerdings problematisch sein und zu einer Verschlechterung führen.

Fundquelle: Auszug – „VdK Zeitung“ – März 2022
« Letzte Änderung: 15. April 2022, 14:55:00 von RalleGA »
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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #88 am: 26. April 2022, 09:02:54 »
Intervallfasten

einfach kompakt erklärt

H I E R

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  März 2022
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Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Antwort #89 am: 30. April 2022, 08:06:14 »
Ernährung

Dank Erdbeeren kein Problem mit Spargel-Geruch


Nach dem Spargel-Menü bleibt bei vielen Menschen nicht nur die Erinnerung an die zarten Köpfe und die köstliche Hollandaise
sondern auch der strenge Geruch des Urins.   

Wie entsteht der?
Verantwortlich ist lauf dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) die Asparaginsäure, die von Natur aus im Spargel steckt.
Im Körper wird sie zerlegt, wobei schwefelhaltige Verbindungen entstehen.
Sie werden über den Urin ausgeschieden.   
Doch: Das passiert nicht bei jedem Menschen.
Während einige Spargel-Fans beim Besuch auf der Toilette die Nase rümpfen,
riechen andere nicht den kleinsten Hauch des Edel-Gemüses.

Laut dem BZfE liegt die Antwort in dem Enzym, das die Asparaginsäure im Körper abbaut.
Das hat nämlich nur rund jeder Zweite in seiner Gen-Ausstattung.
Wer es nicht hat, hat demnach auch nicht mit Spargel-Urin zu kämpfen.   

Vollständig von der Wissenschaft geklärt, ist das Phänomen aber nicht.
So gibt es laut dem BZfE auch die Theorie, dass einige Menschen einfach weniger empfindlich sind,
wenn es um den Geruch ihres eigenen Urins geht. 
Es gibt aber auch Hinweise darauf, dass sich der strenge Spargel-Geruch abmildern lässt -
und zwar indem man fleißig Erdbeeren nascht.

Das BZfE verweist auf eine norwegische Studie, die ganz zufällig zeigte, dass Spargel-Urin dann weniger streng und sogar leicht nach Erdbeeren riechen kann.

Der Grund: eine chemische Reaktion zwischen sekundären Pflanzenstoffen der Erdbeeren und Proteinfragmenten des Spargels.
Dadurch wird die Bildung schwefelhaltiger Verbindungen gehemmt.
Auch wenn längst nicht alle Detailfragen wissenschaftlich geklärt sind:
Eine große Portion Erdbeeren zum Nachtisch oder vor  dem Spargel-Menü kann nicht schaden.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  April 2022
« Letzte Änderung: 30. April 2022, 08:15:35 von RalleGA »
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