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Autor Thema: PARKINSON + CBD Atypisches Parkinson  (Gelesen 2736 mal)

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Offline stoerchi62

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PARKINSON + CBD Atypisches Parkinson
« am: 13. November 2016, 21:03:37 »
Hallo an Alle,
ich bin neu hier und hoffe  den einen oder anderen Rat und gedankliche Verbundenheit zu finden.
Bei meinem Mann wurde vor 3 Jahren Corticobasle Degeneration (CBD) diagnostiziert.
Ich pflege meinen Mann momentan  noch allein und wir Beide versuchen jedem Tag das Beste abzugewinnen.
Leider schreitet diese atypische Parkinsonerkrankung sehr schnell voran.     :-[

Die Funktion der  Hände  ist total eingeschränkt und die Beweglichkeit  der Beine bzw Füße wird auch immer weniger.
Die Zungenfunktion wird auch immer weniger (Essen geht grad noch so und Trinken kriegen wir noch mit einem Strohhhalm hin).
Mein Mann hat alle 2-3 Monate einen Termin in der Uni Klinik doch außer Spritzen in die Arme und Hände
(um die Verkrampfung zu lösen) passiert sonst nichts.
Ich fühle uns dort irgenwie nicht so richtig aufgehoben und im Moment überwiegt das Gefühl des allein gelassen sein total .
Am schlimmsten ist für mich diese totale Hilflosigkeit.
Aus diesem Grunde bin ich hier, denn ich denke, dass es nicht nur mir so ergeht .
« Letzte Änderung: 23. Februar 2021, 16:34:10 von RalleGA »

Offline RalleGA

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Re: PARKINSON + CBD Atypisches Parkinson
« Antwort #1 am: 23. Februar 2021, 16:37:48 »
Parkinson kündigt sich lange vorher an     Frühzeitige Diagnose möglich

diese Warnzeichen sollten Sie nicht ignorieren


Rund 220.000 Menschen sind in Deutschland von Parkinson betroffen, typische Symptome sind ein unsicherer Gang und zitternde Hände. Folgende Frühwarnsignale sollten Sie ernst nehmen.
•   Der Londoner Arzt James Parkinson beschrieb erstmals 1817 die Symptome der Parkinson’schen Krankheit.
•   Typisch für die Erkrankung des Nervensystems sind folgende Symptome: Zittern (Tremor) und Bewegungsarmut (Akinese).
•   Diese treten allerdings in der Regel erst im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit auf.

Es gibt aber Anzeichen für Parkinson, die sich bereits Jahre vorher bemerkbar machen.
Bei der Parkinson-Krankheit, auch Morbus Parkinson, sterben für die Beweglichkeit zuständige Gehirnzellen nach und nach ab.
Infolge können Betroffene immer schlechter gehen und greifen.
Betroffenen fällt es schwer, Beine und Arme in Bewegung zu setzen, alles passiert langsamer.
Erkrankte laufen häufig mit Trippelschritten, die Arme schwingen weniger mit und sie schreiben zunehmend kleiner.
Außerdem typisch für Parkinson: Das Gesicht der Patienten wird ausdrucksloser, sie schlucken seltener und die Stimme wird leiser.
Bei Krankheitsbeginn ist meist nur eine Körperseite betroffen.
Auch ein Muskelzittern vor allem in Ruhe, von Medizinern als Tremor bezeichnet, spricht für eine Parkinson-Erkrankung.
Diese Symptome treten meist im fortgeschrittenen Stadium bei Parkinson auf.
Doch es gibt auch Beschwerden, die die Krankheit bereits Jahre vor ihrem Ausbruch ankündigen.
Dabei kann es sich um körperliche als auch psychische Anzeichen handeln.

Parkinson: Diese frühen Symptome können die Nervenkrankheit ankündigen

Die frühen Symptome der Parkinson-Krankheit können von Medizinern häufig nicht eindeutig zugeordnet werden,
da sie auch auf andere Krankheitsbilder zutreffen können.

Diese Beschwerden sollten Sie allerdings von einem Arzt abklären lassen, da sie Frühwarnsignale einer Parkinson-Krankheit sein könnten.
Eine frühe Diagnose ist insofern wichtig, weil eine früh einsetzende Therapie den Krankheitsverlauf abschwächen und verlangsamen kann.

Morbus Parkinson kündigt sich meist schleichend an, unter anderem durch folgende Beschwerden:
•   Empfindungsstörungen wie Schmerzen, fehlender Geruchssinn, Kribbeln, Taubheitsgefühl
•   Schlafstörungen
•   Psychische Erkrankungen wie Depression
•   Zunehmende Vergesslichkeit und Erinnerungslücken
•   gestörte sexuelle Funktionen
•   Störungen der Verdauung wie Verstopfung

Ob eines oder mehrere der Symptome tatsächlich mit Parkinson in Verbindung stehen, kann nur ein Facharzt herausfinden.
Die richtige Anlaufstelle sind Spezialisten für neurodegenerative Erkrankungen.
Wie FOCUS.de informiert, lässt eine Hautprobe den Nachweis von Morbus Parkinson zu.
So soll die Parkinson-Diagnose durch den Nachweis bestimmter Eiweißablagerungen in den Nervenenden der Haut bei Menschen in einem frühen Krankheitsstadium möglich sein.

Mehr : H I E R

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Oktober 2020

« Letzte Änderung: 23. Februar 2021, 16:48:55 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Re: PARKINSON + CBD Atypisches Parkinson
« Antwort #2 am: 11. April 2021, 09:25:33 »
WELT-PARKINSON-TAG - 11.04.

Parkinson: der Autor Stefan Moes über die Krankheit

Was geht?     


mehr:
H I E R

Fundquelle: Auszug – CHRISMON – evangelisches Magazin 01-2021
« Letzte Änderung: 11. April 2021, 09:27:56 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Re: PARKINSON + CBD Atypisches Parkinson
« Antwort #3 am: 31. August 2021, 08:54:18 »
Geruchsstörungen können auf Parkinson hindeuten

Zittern, steife Muskeln und verlangsamte Bewegungen gelten als typische Symptome für die Nervenkrankheit Parkinson.
Doch im frühen Stadium kann sich die Erkrankung auf andere Art und Weise bemerkbar machen.   

Schulter-Arm-Schmerzen, Verdauungsbeschwerden und Schlafstörungen mit starken Bewegungen der Arme und Beine,
kombiniert mit aggressiven Träumen, könnten ebenfalls im Frühstadium der Parkinson-Krankheit auftreten.

Zusammenfassend: beim Parkinson-Syndrom umfassen diese Symptome eine Verlangsamung der Bewegungen (Hypokinese), eine Muskelsteifigkeit (Rigor), ein Zittern (Tremor) und eine gestörte Haltungsstabilität.

Auch Depressionen, die sich bei vielen Betroffenen im Laufe der Erkrankung entwickeln, könnten bereits im Vorfeld oder im frühen Stadium zu beobachten sein.

Nach Angaben des Verbandes bleibt Parkinson teils über Jahrzehnte unbemerkt,
weil Frühsymptome wie etwa eine Störung des Geruchssinns nicht mit der Erkrankung in Verbindung gebracht werden.
Deshalb werde die Erkrankung gerade bei jüngeren Menschen häufig übersehen.

Schreitet Parkinson voran, verlangsamen sich Bewegungsabläufe, es kommt zu Gang- und Sprachstörungen. Beine und Kopf zittern.
Manchmal zeigen sich diese Symptome erst bis zu zehn Jahre nach dem Auftreten der ersten Anzeichen.
Dann nämlich, wenn die Nervenschädigungen schon weiter fortgeschritten sind.
Eine möglichst frühe Diagnose ist erstrebenswert, um gezielt gegenzusteuern.
Durch Bewegung und Sport lasse sich das Fortschreiten der Parkinson-Krankheit hinauszögern.
Bestimmte Medikamente könnten den Erkrankungsverlauf ebenfalls verlangsamen.

www.neurologen-im-netz.org

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Juni 2021
« Letzte Änderung: 31. August 2021, 08:56:43 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Re: PARKINSON + CBD Atypisches Parkinson
« Antwort #4 am: 17. April 2022, 09:56:22 »
Parkinson:

mit Ausdauersport „ein Schnippchen schlagen“ 


Ein Fortschreiten der Krankheit kann durch Training abgemildert werden und Experte macht Hoffnung auf wirksame Medikamente.
Eine gute Nachricht für Parkinson-Patienten: Ausdauersport verlangsamt das Fortschreiten der Erkrankung, wie aktuelle Studien zeigen.

Dass Abbauprozessen des Gehirns so früh wie möglich entgegengewirkt wird, ist sehr wichtig.
Umso mehr, da Experten hoffen, in den nächsten Jahren wirksame Medikamente gegen die Krankheit, von der in Deutschland etwa 400.000 Menschen betroffen sind, an die Hand zu bekommen.
Parkinson zählt zu den häufigsten Krankheiten des Nervensystems.
Vor allem die Beweglichkeit und der Bewegungsablauf sind gestört.
Bei Menschen ab Mitte 50 bis Mitte 60 wird die Diagnose am häufigsten gestellt.
Kennzeichnend für Parkinson ist ein stetiger Verlust von Nervenzellen im Gehirn, die den Botenstoff Dopamin enthalten.
Dopamin sorgt dafür, dass bestimmte Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle weitergegeben werden.

Immer mehr Fachleute versuchen, die derzeit unheilbare Krankheit nicht nur mit den bislang zugelassenen Medikamenten,
sondern umfassend zu behandeln.
Bewegung ist hier ein wichtiger Baustein, sagt Prof. Dr. Lars Timmermann, stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Direktor der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Marburg (UKGM), wo er das Parkinson-Zentrum leitet: "Ausdauersport hat eine messbare Wirkung auf das Gehirn."
Damit werden die Hirnregionen verbessert, die für die Planung, Ausführung und Kontrolle von Bewegungen zuständig sind.
Ausdauersport kann dem Abbau motorischer und kognitiver Funktionen bei Morbus Parkinson entgegenwirken.

Mindestens dreimal die Woche für 30 bis 60 Minuten müsse trainiert werden.
Das könne z.B. Nordic Walking, Wandern oder Radfahren sein. Sport, bei dem man allenfalls ein bisschen aus der Puste gerät.
Diese Form des Sports habe sehr positive Auswirkungen auf die Beweglichkeit, die Zufriedenheit,
aber auch auf die Funktion des Körpers bei Patientinnen und Patienten mit Parkinson.
Ärzte sollten die Betroffenen am besten konsequent zum Training motivieren und anleiten.
Täglich ein kleines Übungsprogramm für zu Hause, um Beweglichkeit, Kraft und Balance zu stärken,
könne zusätzlich zum Ausdauersport verordnet werden.

Hirnareale umschalten
Der Botenstoff Dopamin wird im Gehirn durch Bewegung ausgeschüttet.
Durch Sport gelingt es dem Gehirn, dem Parkinson ein Schnippchen zu schlagen und die notwendigen Funktionen auf weniger betroffene Hirnareale umzuschalten. Man müsse aber fleißig bleiben.
"Wer nicht trainiert, verliert diese Umschaltmöglichkeiten.
Wer rastet, der rostet, gilt leider auch für Parkinson.
Man könne durch viel Sport und mit gezielter Physiotherapie Gedächtnis und Konzentration der Betroffenen verbessern.
Ebenso hebe Bewegung die Stimmung, reguliere außerdem Verstopfung, Schwitzen und den Blutdruck.

"Eine frühe Therapie kann einen entscheidenden Unterschied machen", betont Timmermann.
Gerade in Hinblick auf kommende neue Medikamente - wohl in den nächsten 2-3 Jahren.
"Es gibt viele Substanzen, die gerade in der 1 Entwicklung sind, von denen ich  guter Hoffnung bin, dass sie helfen.
Die meisten machen gerade den Schritt in die Studienphase 1-3, von der Maus zum Patienten", erklärt der Neurologe.
Es gebe sehr ermutigende Ergebnisse in Tierexperimenten.
So könne es vielleicht schon bald Medikamente geben, die die Krankheit "besser therapieren,
im Verlauf mildern oder im besten Fall stoppen können", sagt er.
Sollte dies in naher Zukunft möglich sein, sei es umso wichtiger, "früh eine korrekte Diagnose zu stellen,
um in einem möglichst fitten Stadium möglichst viel noch zu retten".
Betroffene Menschen können sich an Neurologen oder auch Expertenzentren wenden.
Timmermann erläutert: "Die meisten Menschen, die Parkinson entwickeln, merken es entweder selber, oder der Partner tut das."

Anzeichen könnten kleine Dinge im Alltag sein: "Wenn die Hand steifer wird oder in Ruhe beginnt zu zittern, eine Schulterverspannung,
obwohl der Orthopäde nichts findet, ein vermindertes Mitschwingen des Armes beim Spazierengehen."

Auch Riechstörungen seien ein Symptom, ebenso ein unruhiger Schlaf.
Etwa, wenn der Bettpartner immer wieder einen Schlag abbekomme.
Man spreche hier von REM-Schlaf-Verhaltensstörungen oder Traumschlafstörungen.
Die Modulation der Stimme verändere sich schon Jahre, bevor man Bewegungsstörungen bekomme.
"Die Stimme wird monotoner, die Umwelt nimmt das als desinteressiert wahr."     

Zuletzt möchte Timmermann auch Parkinson-Betroffene in einem späteren Stadium der Krankheit für Bewegung motivieren.
Sie profitierten laut mehrerer Studien ebenfalls.
Gut seien neben Ausdauersport etwa das Tanzen, um Rhythmus in die Bewegung zu bringen
oder die fließenden, großen Bewegungen des Tai Chi.

www.hirnstiftung.org

Fundquelle: Auszug – „VdK Zeitung“ – März 2022
« Letzte Änderung: 17. April 2022, 10:12:47 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Re: PARKINSON + CBD Atypisches Parkinson
« Antwort #5 am: Gestern um 05:28:09 »
Morbus Parkinson

Forschung bringt Hoffnung


Morbus Parkinson - eine Diagnose, die Betroffene tief erschüttert.
Denn die Schüttellähmung ist eine schleichende Erkrankung des Gehirns, bei der sämtliche Bewegungsabläufe
nach und nach ins Stocken geraten und am Ende eine völlige geistige Umnachtung drohen kann.
Bis heute gilt Parkinson als unheilbar. Die Dokumentation zeigt überraschende neue Therapie- und Diagnoseansätze.

Der Link zur Sendung H I E R
« Letzte Änderung: Gestern um 05:31:02 von RalleGA »
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