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Autor Thema: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus  (Gelesen 4871 mal)

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Offline RalleGA

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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #30 am: 15. April 2021, 09:09:03 »
CORONA -

Veranstalter muss Frist einhalten 


Urlauber müssen auch während der Pandemie binnen 14 Tagen ihr Geld zurückbekommen,
wenn die gebuchte Reise nicht stattfinden kann.
Die wirtschaftliche Situation des Reiseveranstalters könne dabei nicht berücksichtigt werden.
Amtsgericht Leipzig (Az.: 115 C 4691/20).     

Verzögert sich die Rückzahlung, fallen Verzugszinsen an.
In dem verhandelten Fall bekam der Kläger auch seine vorgerichtlichen Anwaltskosten erstattet.
Mit der außergewöhnlichen Situation konnte der Reiseanbieter nicht argumentieren.
Vor allem bei einer Pandemie lägen außergewöhnliche, unvermeidbare Umstände vor, die Grundlage der Rückzahlungspflicht seien.
Diesen gesetzlichen Anspruch haben auch andere deutsche Gerichte in den vergangenen Monaten bestätigt.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“  - Altmark April 2021
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #31 am: 17. April 2021, 09:53:36 »
Humor ist, wenn man trotzdem lacht

betr.: CORONA
« Letzte Änderung: 17. April 2021, 09:58:47 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #32 am: 09. Mai 2021, 13:32:23 »
Forschungs-Paukenschlag:

Corona ist ganz andere Krankheit, als gedacht

   
Spike-Protein gab die Erkenntnis Viele Leute halten es für eine Atemwegserkrankung, aber in Wirklichkeit ist es eine Gefäßerkrankung.

neue Studie des Salk-Instituts für biologische Studien in San Diego, Kalifornien   
                                                                   
Link zum Artikel der AZ
« Letzte Änderung: 09. Mai 2021, 13:35:13 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #33 am: 08. August 2021, 09:47:38 »
Ärztlich attestierte Befreiung von Maskenpflicht macht arbeitsunfähig

Fall:
Herr R* ist Verwaltungsmitarbeiter im Rathaus.
Dort ist offiziell in allen Räumlichkeiten das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung vorgeschrieben – für Besucher und Beschäftigte.
Herr R legt jedoch zwei ärztliche Atteste vor, die ihn von der Maskenpflicht befreien.
Das gilt auch für Gesichtsvisiere jeglicher Art.
Doch im Rathaus will man ihn ohne Gesichtsbedeckung nicht mehr beschäftigen.
Dagegen geht der Mitarbeiter vor – zumindest wolle er im Homeoffice beschäftigt werden.       

Über die Klage entschied das Landesarbeitsgericht in Köln: LAG Köln (Az. 2 Sa Ga 1/21)
"Das Tragen einer FFP-2-Maske dient dem Infektionsschutz sowohl der Mitarbeiter und Besucher des Rathauses als auch des Klägers selbst.
Ist dieser ärztlich attestiert dazu nicht in der Lage, so ist er arbeitsunfähig und muss nicht beschäftigt werden.
Auch ein Anspruch auf Zuweisung eines Arbeitsplatzes im Homeoffice kann daraus nicht abgeleitet werden.
Denn zumindest Teile seiner Aufgaben müssen im Rathaus erledigt werden."
« Letzte Änderung: 08. August 2021, 09:52:26 von RalleGA »
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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #34 am: 23. Oktober 2021, 08:59:41 »
COVID-19-Impfung von Personen mit  Immundefizienz 

Hier ist die Empfehlung: kopiert von der RKI-Seite:

Empfehlungen zur dritten Auffrischimpfung


Folgenden Personen soll eine Auffrischimpfung angeboten werden:

Personen im Alter von ≥ 70 Jahren

Bewohner/Innen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen.
Aufgrund des erhöhten Ausbruchspotentials sind hier auch Bewohner/Innen und Betreute im Alter von < 70 Jahren eingeschlossen.

Pflegepersonal und andere Tätige, die direkte Kontakte mit mehreren zu pflegenden Personen haben, in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen oder für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID 19 Verläufe

Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patient/Innen Kontakt

Personen mit einer Immundefizienz (ID) (Details siehe unten „Empfehlung zur COVID-19-Impfung von Personen mit  Immundefizienz“)

Für die Auffrischimpfung soll ein mRNA-Impfstoff verwendet werden, unabhängig davon, welcher Impfstoff bei der vorher erfolgten homologen (Comirnaty, Spikevax, Vaxzevria, COVID-19 Vakzine Janssen) oder heterologen Immunisierung (Vaxzevria/Comirnaty oder Vaxzevria/Spikevax oder COVID-19 Vakzine Janssen/Comirnaty oder COVID-19 Vakzine Janssen/Spikevax) verwendet wurde.

Seit Anfang Oktober 2021 ist Comirnaty in Europa auch explizit für die Durchführung von Auffrischimpfungen für immungesunde Personen ab 18 Jahren in derselben Dosierung wie für die Grundimmunisierung zugelassen.
Die Zulassung der Auffrischimpfung für Immungesunde mit Spikevax ist bei der EMA beantragt.
Mit einer Entscheidung wird im Oktober 2021 gerechnet.

Im Vergleich zur Dosierung des Impfstoffs für die Grundimmunisierung (100μg) hat Moderna die Ergänzung der Zulassung von Spikevax für eine Auffrischimpfung für Immungesunde mit der halben Dosis (50μg) beantragt.

Für die Auffrischimpfung soll möglichst der mRNA-Impfstoff benutzt werden, der bei der Grundimmunisierung zur Anwendung gekommen ist. Wenn dieser nicht verfügbar oder noch nicht für die Auffrischimpfung zugelassen ist, kann auch der jeweils andere mRNA-Impfstoff eingesetzt werden.

Die Auffrischimpfung soll frühestens 6 Monate nach der aus 2 Impfstoffdosen bestehenden Grundimmunisierung verabreicht werden. Personen, die vor oder nach COVID-19-Impfung eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben,
wird derzeit keine Auffrischimpfung empfohlen.


Empfehlung zur COVID-19-Impfung von Personen mit Immundefizienz
Für Personen ab 12 Jahren mit starker Immundefizienz (ID) ist Comirnaty als 3. Impfstoffdosis mindestens 28 Tage nach der 2. Dosis zugelassen. Die Dosierung (30μg) für die Auffrischimpfung ist dieselbe wie für die Grundimmunisierung. Für Spikevax ist seit Anfang Oktober 2021 die Gabe einer 3. Impfstoffdosis für Patient/Innen mit ID mit dem bisher zugelassenen Impfstoff in einer Dosierung von 100μg in die Fachinformationen aufgenommen worden. Hinsichtlich der Zulassung der Impfstoffe zur Auffrischimpfung wird auf den vorherigen Abschnitt verwiesen.

Ich habe mal ein paar Dinge hervorgehoben. u.a. wird die Auffrischung nicht empfohlen,
wenn man - egal ob vor oder nach der Impfung - bereits an Corona erkrankt war.

« Letzte Änderung: 23. Oktober 2021, 09:04:26 von RalleGA »
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Re: Mehr für die eigene Gesundheit erreichen u.a. beim CORONA-Virus
« Antwort #35 am: 20. November 2021, 10:02:10 »
CORONA-Maßnahmen  können nicht von Familienrichtern gekippt werden

BGH-Urteil - Az.: XII ARZ 35/21

Familiengerichte sind grundsätzlich nicht befugt, Corona-Maßnahmen an Schulen außer Kraft zu setzen. Familienrichter können demnach gegenüber schulischen Behörden prinzipiell keine Anordnungen zur Durchsetzung des Kindeswohls erlassen.
Die gerichtliche Kontrolle in diesem Bereich obliege ausschließlich den Verwaltungsgerichten.
Die Frage hatte im Frühjahr Brisanz bekommen, als ein Weimarer Familienrichter zwei Schulkinder auf Antrag ihrer Eltern im Eilverfahren von der Maskenpflicht freistellte. Im oberbayerischen Weilheim hatte es einen ähnlichen Fall gegeben.    
Beide Entscheidungen hatten bundesweit für Schlagzeilen gesorgt.
Gegen den Richter und die Richterin waren mehrere Anzeigen wegen Rechtsbeugung gestellt worden.
Dem Beschluss des BGH lag nun ein Fall zugrunde, den das Amtsgericht Wesel in seiner Funktion als Familiengericht in Karlsruhe vorgelegt hatte. Dort wollte eine Mutter durchsetzen, dass sich ihre 15- jährige Tochter an ihrer Gesamtschule nicht mehr an Maskenpflicht. Abstandsgebote und Testpflichten halten muss.

Das Amtsgericht hatte das Verwaltungsgericht für zuständig gehalten, das Verwaltungsgericht das Amtsgericht -
so landete der Fall zur Klärung am BGH.


Dort waren laut Mitteilung auch mehrere andere Verfahren zur selben Frage anhängig, die parallel entschieden wurden.
Auch in dem Thüringer Fall hatte das OLG Jena die Möglichkeit einer Rechtsbeschwerde zum BGH zugelassen,
nachdem es den eigenmächtigen Beschluss des Weimarer Familienrichters gekippt hatte.    

Das Verfahren aus Wesel wird nicht mehr fortgesetzt, die BGH-Richter stellten es direkt ein. Eine Verweisung an das eigentlich zuständige Verwaltungsgericht komme "wegen unüberwindbar verschiedener Prozessgrundsätze" nicht in Betracht.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Oktober 2021
« Letzte Änderung: 20. November 2021, 10:05:45 von RalleGA »
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