Orpha Selbsthilfe Forum

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Kind bekommt nach Trennung Unterhalt   

Gleichgeschlechtliches Paar


Zwei Frauen wünschten sich ein Kind und ließen ihren Traum mittels Samenspende wahr werden.
Doch die Beziehung scheiterte. Dann wurde um den Unterhalt für das Kind gestritten.
Gemeinsame Kinder aus einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft haben Anspruch auf Unterhalt.
Trennt sich das Paar, muss die Ex-Partnerin der biologischen Mutter Unterhalt zahlen.
Entscheidung des OLG Brandenburg (Az: 9 UF 178/20)

Im konkreten Fall lebten beide Frauen in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft und hatten über ein Samenspende-Internetportal einen Samenspender gefunden. Während der Schwangerschaft schlossen die beiden Frauen die Lebenspartnerschaft. 

Geplatzte Adoption: Streit um Unterhalt
Laut einer notariellen Vereinbarung wollten die beiden Frauen beim Familiengericht die Adoption des Kinds durch die Partnerin der Mutter beantragen. Hierzu kam es aber nicht. Die Frauen trennten sich, als das Kind etwa 6 Monate alt war.
Vor Gericht stritten die Beteiligten dann um die Zahlung von Kindesunterhalt.

Urteil: Die frühere Partnerin der biologischen Mutter des Mädchens muss Kindesunterhalt zahlen.
Das Kind sei aufgrund eines zwischen der Mutter und deren Ex-Partnerin geschlossenen „Vertrages zugunsten Dritter“ unterhaltsrechtlich berechtigt. Es orientierte sich dabei an der Rechtsprechung des BGH zur (Schein-)Vaterschaft des Ehemanns.
Die liegt vor, wenn sich Ehepartner für eine künstliche Befruchtung entscheiden.
Danach werde der Ehemann verpflichtet, für den Unterhalt des Kinds wie ein ehelicher Vater zu sorgen.
Diese Rechtsprechung lasse sich auf nicht verheiratete Wunscheltern und gleichgeschlechtliche Partnerschaften übertragen.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  November 2021
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Links und Infos / Re: Fußfibel: Der Fuß – ein Wunderweg der Natur
« Letzter Beitrag von Lany2 am Heute um 00:30:20 »
Das hört sich ja echt gut an, da habe ich schon echt gute Informationen gefunden :)
Ich gehöre nämlich auch zu den Menschen, die mit den Füßen große Probleme haben.
Manchmal kann ich sogar nicht auftreten.
Demnach habe ich mich dann auch informiert, was ich dagegen machen kann.
Unterschiedliche Anhaltspunkte habe ich gefunden. Wichtig sind die Schuhe, die spielen eine große Rolle.

Auf der Seite gesundes Laufen habe ich mich dann auch gut zu guten Schuhen informieren können.

Dort habe ich mir ein wirklich gutes Paar Schuhe gekauft.
Bisher kann ich mich auch nicht beklagen  :)

LG
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Links und Infos / Re: Ratschläge zur Ernährung = Heilung von Beschwerden
« Letzter Beitrag von RalleGA am Gestern um 09:40:55 »
Ernährung

Olivenöl


Ein gutes Olivenöl sollte einen fruchtigen Geschmack, bittere Momente und scharfe Noten haben.
Dieses harmonische Zusammenspiel beim Test für "natives Olivenöl extra" bescheinigt die Stiftung Warentest 15 von 27 Produkten.
Olivenöle der Güteklasse "nativ extra" sind häufig gut, manchmal top - oder mangelhaft:
Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Stiftung Warentest.
Ein Öl war ranzig, eines schadstoffbelastet.

Auswahl/Preise 
Die Auswahl ist groß, die Preisspanne auch: Die 27 Öle im aktuellen Test kosten zwischen 4,50 und 52 Euro pro Liter.
Darunter sind Produkte vom Discounter, bekannte Marken und Öle aus dem Gourmet-Bereich.
Alle zählen laut Etikett zur höchsten Güteklasse "nativ extra".
Unter den besten Olivenölen im Test sind auch einige günstige.
Ab 5,35 € pro Liter gibt es empfehlenswerte Produkte, etwa das beste Discounter-Öl, Lidl Primadonna.
Das beste klassische Marken-Öl heißt Bertolli Originale und kostet 9,10 € pro Liter.

Geschmackssieger
Nur zwei Olivenöle im Test riechen und schmecken hervorragend: Das spanische Bio-Öl Artgerecht Phenolio für 48 Euro pro Liter und das italienische Selezione Gustini Antico Frantoio della Fattoria für 40 Euro.
Beide sind online erhältlich.
Die EU-Olivenölverordnung legt für die höchste Güteklasse "nativ extra" drei positive Eigenschaften fest: fruchtig, Bitter, scharf.
Beim Prüfpunkt sensorische Qualität erfassen die Tester, wie intensiv und ausgewogen diese Eigenschaften ausgeprägt sind.
Zusätzlich beschreiben sie die unterschiedlichen Aromen als sensorische Feinheiten.
Die zwei Testsieger sind hochwertige Olivenöle: sehr gut ausgewogen, intensiv fruchtig, deutlich bitter und scharf.
Sie duften etwa nach Gras, Mandel, Pfeffer und Artischocke. Geschmackliche Fehler - etwa metallischer oder essigartiger Geschmack -
sind in der höchsten Güteklasse nicht erlaubt. Die Verordnung listet insgesamt 15 solcher Fehler auf. 

Verlierer
Das native Olivenöl extra von Alnatura hätte nicht als "nativ extra" verkauft werden dürfen.
Es ist deshalb mangelhaft.
Ebenfalls mangelhaft ist das teure Nocellara von Oil & Vinegar (52 €/Liter), das sehr hoch mit dem Weichmacher DEHP belastet ist.
DEHP kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen.
Eine akute Gefahr geht von dem Öl nicht aus.
Aber Weichmacher in so hohen Gehalten sind vermeidbar.

Bio-Öle
Von den 27 Olivenölen im Test tragen 12 ein Bio-Siegel, sieben davon schneiden gut ab.
Erfreulich: In keinem der Bio-öle wurden Pestizide nachgewiesen.
Sowohl unter den zwei Testsiegern als auch unter den zwei Testverlierern findet sich je ein Bio-Olivenöl.

Fortschritte
Die Tests der Stiftung Warentest belegen: Häufig verkaufte Olivenöle sind in den vergangenen Jahren insgesamt besser geworden -
15 guten Qualitätsurteilen stehen diesmal zwei mangelhafte gegenüber.
2017 hatte kein einziges Olivenöl gut abgeschnitten, zehn fielen durch.
Beim Jahrgang 2020 waren neun Öle gut und zwei mangelhaft.

Gesundheit
Olivenöl besteht zu 69% aus Ölsäure.
Diese einfach ungesättigte Fettsäure kann beim Menschen das ungünstige Cholesterin im Blut senken.
Olivenöl gehört zu den gesündesten Pflanzenölen.

Die Anbieter
Artgerecht und Mani Bläuel weisen auf den Etiketten auf den positiven Effekt von Polyphenolen hin.
Diese wirken antioxidativ, das heißt, sie hindern freie Radikale daran, Zellen zu schädigen.
Die Europäische Lebensmittelbehörde Efsa hat die Werbeaussage erlaubt, wenn das Öl mindestens 5 mg Polyphenole auf 20 Gramm Öl enthält - was bei den beiden (guten) Ölen der Fall war.
Wer von dem Effekt profitieren möchte, sollte täglich zwei Esslöffel Öl zu sich nehmen.

Etikett
Apropos Etikett:
Einige Angaben sind vorgeschrieben, z.B. die Güteklasse.
Kein Muss, aber interessant, ist das Erntejahr.
Je jünger das Öl ist, desto stärker die Bitterkeit und Schärfe.
Beides sind laut Stiftung Warentest übrigens keine Fehler.
Mit der Lagerzeit lassen Bitterkeit und Schärfe nach.
Im Geschmackstest ist erwünscht, dass sie die Fruchtigkeit eines Öls nicht überlagern.
Ebenfalls freiwillig sind Angaben zur Erntemethode, etwa darüber, ob handgepflückt wurde oder ob das Öl gefiltert ist.
Ungefilterte Öle sind nicht so lange haltbar.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  November 2021
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Orpha-Stammtisch / Re: "Seltene Krankheit" - was bedeutet das für den Alltag?
« Letzter Beitrag von RalleGA am 28. November 2021, 10:26:37 »
Neues Gütesiegel für von seltenen Krankheiten

Betroffenen Menschen mit Seltenen Erkrankungen haben sich stets für Transparenz und Qualitätssicherung in der Versorgung der Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen eingesetzt. In diesem Bemühen wurde nun ein Fortschritt erreicht.

Seit 2009 haben sich bundesweit an fast allen Universitätskliniken Zentren für Seltene Erkrankungen (A-Zentren) etabliert.
Mit ihren Spezialambulanzen (B-Zentren) bieten sie krankheitsspezifische Expertise und Versorgung, sind aber auch eine Anlaufstelle für Menschen mit noch ungeklärter Diagnose. Bis jetzt gab es nicht die Möglichkeit, die angebotene Versorgung nach Qualitätskriterien und -standards zu belegen. Das wurde nun durch die geschaffene Zertifizierung verändert.
Die Zertifizierung der A-Zentren wird durch die unabhängige Agentur ClarCert GmbH durchgeführt.

Die eingesetzte Zertifizierungskommission, die durch das Nationale Aktionsbündnis ernannt wurde, hat anhand der Kriterien des NAMSE und des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) die Anforderungen an die Zertifizierung und an den Zertifizierungsprozess festgelegt. 
Die Zertifizierung der Zentren ist ein Meilenstein. Das Qualitätssiegel wie es nun geplant ist und die Kriterien, die ein A-Zentrum dafür erfüllen muss, versprechen Transparenz, sichern langfristig die Versorgungsqualität und bieten Patientinnen und Patienten mit Seltenen Erkrankungen die dringend benötigte Orientierungshilfe im Versorgungsdschungel.

Aber: „Noch immer sind betroffene Menschen zu lange auf der Suche nach der richtigen Diagnose und Behandlung.
Hier wird ein weiterer Schritt dafür getan, dass sich das ändert.
Die lange Zeit der intensiven Vorbereitung zahlt sich aus.
Die Zentren erhalten nunmehr die Möglichkeit ihre Kompetenz transparent und geprüft zu belegen.
Darauf können alle 28 Akteure im NAMSE bauen."
Sie verweist sogleich auf die nun anstehende Aufgabe – die Zertifizierung der B-Zentren, die zeitnah angegangen werden soll.

Fundquelle: Auszug – „Kobinet-Nachrichten“ November 2021
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Rat & Hilfe

VIDU ist ein Selbsthilfeverein für früh verwitwete Menschen


www.verein-verwitwet.de

„Ich bin hier & du bist tot.

Der Trauerpodcast“    www.dubisttot.de

weitere Austauschmöglichkeit   www.trosthelden.de 

Fundquelle: Auszug – CHRISMON – evangelisches Magazin 11-2021
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Behinderung und Pflege / Re: Rückenschmerzen vorbeugen?
« Letzter Beitrag von Lany2 am 26. November 2021, 20:40:03 »
Danke dir für deinen Tipp!
Ich werde mir das Training gerne mal anschauen und gucken, was ich alles finden kann. Werde wahrscheinlich mal so ein Training ausprobieren und schauen, dass ich einen Termin ausmache.

Bin da echt guter Dinge :)

Werde aber morgen mal in aller Ruhe schauen.
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Behinderung und Pflege / Rückenschmerzen vorbeugen?
« Letzter Beitrag von Lany2 am 26. November 2021, 20:31:00 »
Lieben Gruß an euch,

schon seit einigen Wochen habe ich Rückenschmerzen.
Es ist so, dass ich verschiedenes ausprobiert habe, um meine Schmerzen zu lindern aber mir hat nichts auch wirklich helfen können.
Aus dem Grund wollte ich euch gerne um eure Meinungen bitten.

Wer kann mir denn sagen, was helfen kann bei Rückenschmerzen und wie gehe ich denn vor?
Ich meine, wenn es nicht besser wird, werde ich auf jeden Fall zum Arzt gehen, der wird mir dann auch gut weiterhelfen können, aber euch wollte ich gerne fragen, was man sonst machen kann?

Danke!
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Links und Infos / Re: Psyche und Depressionen - öffentlicher Austausch + Informationen
« Letzter Beitrag von RalleGA am 26. November 2021, 13:18:35 »
Suizid

Wenn sich junge Leute das Leben nehmen


Aus den Zeilen sprechen Verzweiflung, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit.
Das Gefühl, nicht gebraucht und nicht geliebt zu werden, nichts wert zu sein.


„Ich will sterben" ist deshalb ein Satz,
den die Ehrenamtlichen bei U25, einer Online-Anlaufstelle für junge Menschen mit Suizidgedanken, oft lesen.

Das Gefühl, lieber tot sein zu wollen als weiterzuleben, kennen erschreckend viele Kinder und Jugendliche:
Rund 500 bringen sich Jahr für Jahr in Deutschland um.

10-20 Mal so viele Unternehmen Schätzungen zufolge zudem den Versuch, sich das Leben zu beenden.
Damit ist Suizid in der Altersklasse der 15- bis 24-Jährigen neben Verkehrsunfällen die häufigste Todesursache.

Zudem gibt es bei jungen Menschen unter allen Altersgruppen die meisten Suizidversuche. 2019 neuere Zahlen hat das Statistische Bundesamt noch nicht veröffentlicht - schieden 471 unter 25-Jährige aus eigenem Zutun aus dem Leben.

Das war zwar der niedrigste Stand seit vielen Jahren, doch Fachleute sind alarmiert.
Denn die Corona-Pandemie wirbelt das Leben gerade der jungen Menschen durcheinander. 
Die Münchner Arche etwa, eine auf Suizidprävention spezialisierte Beratungsstelle, verzeichnet seit dem Winter einen deutlichen Anstieg an Anfragen, die selbst sehr junge Teenager mit Suizidgedanken betreffen.
Das sind ganz klar die Auswirkungen der Pandemie und des Lockdowns auf die Jugendlichen und die Kinder,
die noch kaum Krisenerfahrung haben können oder durch frühere Belastungen besonders verletzlich sind.

Stress mit den Eltern, schlechte Noten, Streit mit Freunden, die Pubertät als solche -
"das reicht alles; um in eine Krise zu kommen".
"Wenn dann noch alles wegfallt, was normalerweise stabilisiert, die Klassenfahrt, die Pfadfinder, der Sportverein, die Party am Freitagabend, dann rutschen manche Jugendliche in eine Form von Niedergeschlagenheit, Depression und Zukunftslosigkeit, so dass sie vermehrt auf die Idee kommen, sich zu fragen: Was soll ich noch auf dieser Welt?

Den Fachleuten zufolge lässt sich nur schwer erkennen, wann ein junger Mensch Selbsttötungsge   danken hegt.
Appetitlosigkeit, Niedergeschlagenheit, Rückzug, das Aufgeben alter Hobbys und Freundschaften oder das Vernachlässigen der Körperpflege können zwar Warnzeichen sein, treten bei vielen Pubertierenden aber auch so in manchen Phasen auf. 
Dennoch sollten Bezugspersonen dann aufmerksam werden.

Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 -1110 111 und 0800 - 11110 222.

Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter:  Telefonseelsorge

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  November 2021
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Orpha-Stammtisch / Re: Wo könnte ich CBD bekommen?
« Letzter Beitrag von fiona33 am 25. November 2021, 13:44:52 »
Nein
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Spitzensport und Menstruation

Immer mehr Spitzensportlerinnen brechen das Tabu, sprechen mit Trainerinnen und Trainern über ihre Hormonschwankungen und berücksichtigen diese im Trainingsalltag.

Das Ziel: Die positiven Phasen des Zyklus gezielt nutzen und die negativen Auswirkungen besser in den Griff kriegen.

Diese folgenden Hinweise sollten alle Sportlerinnen beherzigen... dann geht vieles einfacher
und Sport soll ja auch Spaß machen.

Video-Beitrag des WDR   

Video-Beitrag des Schweizer Fernsehens
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