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Autor Thema: Krebs - Fragen, Antworten, Tipps, Hilfe zur Selbsthilfe, Symptome bei Krebs  (Gelesen 143407 mal)

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Krebsfrüherkennung

Brustkrebs bei Frauen

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.

Rund jede neunte Frau erkrankt in ihrem Leben an Brustkrebs, in Deutschland sind es jedes Jahr knapp 70.000.
Zwischen 17.000 und 19.000 Frauen sterben hierzulande jährlich an der Erkrankung.           

"Die Chance, dass eine Frau ihren Brustkrebs überlebt, ist heute also sehr hoch",
sagt der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, Christian Albring
"Aber die Überlebensrate wäre höher, wenn statt wie jetzt 50% aller Frauen 100% die Früherkennungschance wahrnähmen." 

Abtasten und Screening 
Dazu gibt verschiedene Verfahren:

Ab dem 20. Geburtstag sollten Frauen immer an den Tagen direkt nach der Menstruationsblutung ihre Brüste systematisch abtasten.
Ab dem 30. Lebensjahr gehört zur jährlichen gynäkologischen Krebsfrüherkennung die Tastuntersuchung beider Brüste und der Umgebung bis in die Achselhöhlen.   

Die Mammografie, also die Röntgenuntersuchung der Brust
, wird von den gesetzlichen Krankenkassen für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre bezahlt. Die Teilnahme ist freiwillig.
Waren bereits nahe Familienangehörige wie die eigene Mutter, Großmutter oder Schwestern an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt,
können andere und engmaschigere Untersuchungen empfehlenswert sein.

Die Frauen im Alter zwischen 50 und 69 werden alle zwei Jahre schriftlich zu dem Screening eingeladen. Nach Angaben der dafür zuständigen Kooperationsgemeinschaft Mammografie ist 2017 knapp die Hälfte der eingeladenen Frauen zum Screening gegangen. 

Angst vor der Mammografie
Seit Einführung dieses Früherkennungsprogramms ist die Rate der Erkrankungen, die erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt werden, spürbar gesunken. Doch es gibt Frauen, die Angst vor der Mammografie haben.   

Albring sieht das Problem bei den Informationen zum Thema:
„In unserer Gesellschaft gibt es die Einstellung, dass man in Sachen Gesundheit zuerst über alle möglichen Probleme maximal informiert sein muss, bevor man sich entscheidet", meint er.


Dabei werde leider oft vergessen, auch über die positiven Seiten zu informieren.
Positiv an der Mammografie sei, dass man den Brustkrebs sehr früh erkenne
, führt der Frauenarzt aus.


Ein möglicher Nachteil sei, dass Krebserkrankungen entdeckt und behandelt werden, die im Verlaufe des Lebens vielleicht gar nicht zu Tode geführt hätten. Aus diesem Grund entnehme man heutzutage immer vorab Proben, um die bösartigen Eigenschaften zu erkennen.

Die Strahlenbelastung muss den Frauen dagegen inzwischen seltener Sorgen machen, sagt der Experte.
Diese werde durch die modernen Geräte und Techniken immer weiter reduziert.
Generell beginne das Früherkennungsprogramm erst dann, wenn rein statistisch das Brustkrebsrisiko ansteige,
ergänzt die Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums, Susanne Weg-Remers.
Also ab dem 50. Lebensjahr.

"So wird vermieden, dass eine Frau im Lauf ihres Lebens zu viel Strahlung ausgesetzt ist".
Außerdem:
"Hat die Frau einen Knoten ertastet und besteht ein konkreter Verdacht, ist die Strahlenbelastung meist das kleinere Übel im Vergleich zu dem Risiko, das durch nicht erkannten Brustkrebs bestünde."

Alternative Untersuchungen
Echte Alternativen zur Mammografie gibt es noch nicht.

Sie lasse sich bisher durch kein anderes Untersuchungsverfahren ersetzen.
"Aber die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Sonografie sind als ergänzende Untersuchungen wichtig."

Die Sonografie einer Brust gehe schnell, schmerze nicht und habe keine Nebenwirkungen.
„Man kann Flüssigkeiten in der Brust, also etwa harmlose Zysten, gut von anderen Veränderungen unterscheiden.
Aber was sich sonst in der Brust tut, kann man selbst mit sehr modernen Ultraschallgeräten nur vermuten.  Ein MRT, biete sich ergänzend an, wenn eine Frau z.B. eine feste oder dichte Brust habe oder wenn sie bereits operiert  wurde.
Man sollte die verschiedenen Untersuchungen also nicht gegeneinanderstellen, sondern sie als Ergänzung verstehen.

Computertomografie
Ein neuer Ansatz ist die Computertomografie (CT) der Brust, auch Mamma-CT genannt.
Diese Diagnostik sei erst seit wenigen Monaten im Patienteneinsatz. sagt Karsten Ridder, Facharzt für Radiologie in Dortmund.
Privatkassen übernehmen die Kosten häufig, gesetzlich Versicherte müssen in der Regel selbst zahlen.
In dem Medizinzentrum, in dem Ridder tätig ist, sind das rund 350 €.

Der Brust-CT liefere hochauflösende, überlagerungsfreie 3D-Bilder bei äußerst geringem Strahleneinsatz, der diese Untersuchungen durchführt. Der Kontrast von Drüsengewebe und Verkalkungen wird deutlich gemacht.
Die Brust müsse nicht "komprimiert" werden.   
Letzteres sieht auch Susanne Weg-Remers positiv: "Da die Brust nicht zusammengedrückt wird, könnte man hier leichter beurteilen,
wo man Gewebeproben entnehmen sollte."

Aber sie warnt auch: "Das Brust-CT ist noch eine experimentelle Methode."


Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  November 2020

« Letzte Änderung: 13. März 2022, 09:46:31 von RalleGA »
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Mund- und Rachenkrebs:

Bei folgenden Symptomen sollten Sie schnell handeln


Dabei erhöht eine frühzeitige Diagnose die Heilungschancen beachtlich.
Mund- und Rachenkrebs (Pharynxkarzinom) erkennen Sie häufig an dauerhaften Veränderungen im Mundraum* oder schmerzlosen, geschwollenen Lymphknoten.
Die Krebsart kommt am häufigsten bei Männern vor, doch auch durch das veränderte Rauchverhalten erkranken immer mehr Frauen.
Viele der Risikofaktoren für Mund- und Rachenkrebs sind allerdings durchaus vermeidbar.

Wir erklären Ihnen die Ursachen und zeigen Symptome und Behandlungsarten.
Was ist Rachenkrebs und wo tritt er auf?

Wie bei allen Krebsarten kommt es bei Mund-Rachenkrebs zu einem unkontrollierten Wachstum von Zellen, die einen bösartigen Tumor ausbilden. Dieser wird Karzinom genannt und tritt bei Mund-Rachenkrebs (Pharynxkarzinom) im Kopf-Hals-Bereich auf.
Dabei können die Tumore in drei unterschiedlichen Bereichen entstehen.
Beim Nasenrachenkrebs (Nasopharynxkarzinom) ist der obere Bereich des Schlundes betroffen, beim Mundhöhlenrachenkrebs (Oropharynxkarzinom) der mittlere Teil mit den Rachenmandeln und beim Schlundrachenkrebs (Hypopharynxkarzinom) der Teil, an dem sich Luft- und Speiseröhre trennen.

Die meisten der Tumore (ca.90%) entstehen auf der Oberfläche der Mundschleimhaut. Meist kommt es dabei zu Karzinomen auf der Zunge und dem Mundboden. Genauso können aber die Schleimhäute in der Mandelregion betroffen sein. 

Wie häufig kommt Mund- und Rachenkrebs vor?
Das Berliner Robert Koch-Institut schätzt, dass deutschlandweit etwa 10.000 Menschen pro Jahr die Diagnose Mund- und Rachenkrebs erhalten. Davon sind die meisten Männer, nämlich etwa 75%. Am häufigsten erkranken diese zwischen 55 und 65 Jahren. Doch auch Frauen sind immer öfter von dieser Krebsart betroffen, besonders im Alter von 50 bis 75 Jahren.

Was sind die Ursachen von Mund- und Rachenkrebs?
Wie bei allen Krebsarten gibt es keine eindeutigen Ursachen für Rachenkrebs.
Trotzdem erhöhen bestimmte Faktoren das Risiko.
Mund- und Rachenkrebs wird vor allem durch Rauchen und den regelmäßigen Konsum von Alkohol begünstigt.
Ebenfalls gelten Humane Papillomviren als Auslöser, die beim oralen Geschlechtsverkehr übertragen werden können.
 
Mund- und Rachenkrebs: Mögliche Symptome
Die Symptome von Mund- und Rachenkrebs unterscheiden sich, je nachdem welcher Bereich betroffen ist.

Zu den Anzeichen zählen:
•   Veränderungen der Mundschleimhaut, die über zwei Wochen anhalten
•   Probleme beim Schlucken und Kauen
•   Schwellungen oder Fremdkörpergefühl (besonders, wenn einseitig) im Mund
•   Unklare Zahnlockerung
•   Vermehrter Speichelfluss
•   Schmerzen oder Probleme beim Schlucken
•   Schwierigkeiten beim Sprechen
•   Mundgeruch
•   Taubheitsgefühl an Zunge, Zähnen oder Lippe
•   Schwellung der Lymphknoten

Charakteristisch für Rachenkrebs sind außerdem Halskratzen oder Halsschmerzen, Heiserkeit oder ein dauernder „Kloß“ im Hals.
Natürlich können die genannten Symptome auch eine harmlose Ursache haben.
Vor allem, wenn sie über einen längeren Zeitraum auftreten, sollten Sie sie allerdings von einem Arzt abklären lassen.

Wie wird Mund- und Rachenkrebs behandelt?

Die Behandlung von bösartigen Tumoren im Mund- und Rachenbereich ist abhängig von verschiedenen Faktoren.
Je früher das Karzinom entdeckt wird, desto besser die Heilungschancen.
Auch der Bereich, in dem der Tumor sitzt, beeinflusst die weitere Therapie.
Besonders kleinere Tumore lassen sich mit einer Operation gut entfernen.
Dabei entnimmt der Arzt in den meisten Fällen auch die Lymphknoten und etwas gesundes Gewebe um den Tumor herum,
um das Risiko von Metastasenbildung zu senken. Außerdem soll so verhindert werden, dass der Krebs zurückkehrt.

Die chirurgischen Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren stetig verbessert.
So wird heutzutage beispielsweise mit Laser gearbeitet, um den Tumor möglichst schonend und effektiv zu entfernen.
Anschließend wird die Stelle, die durch den Eingriff beschädigt wurde, im gleichen Schritt, oder in einer weiteren OP, rekonstruiert.
Dazu wird meist körpereigenes Gewebe verwendet.   

Wird die Krebserkrankung erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt, ist nach der Operation eventuell eine Strahlentherapie oder eine Kombination aus Bestrahlung und Chemotherapie erforderlich. Vor allem bei Hypopharynxkarzinomen (Schlundrachenkrebs) greift der Krebs oft auf Speiseröhre, Kehlkopf oder Schilddrüse über und kann durch eine OP nicht mehr vollständig entfernt werden.   

Haben sich bereits Metastasen in anderen Regionen des Körpers gebildet, kann die Palliativmedizin die Lebensqualität des Betroffenen solange wie möglich erhalten und bei Beschwerden Erleichterung verschaffen. 

Die Heilungschancen bei Mund- und Rachenkrebs sind also abhängig von vielen Faktoren.
Wie bei jeder Krebsart spielt die Früherkennung dabei eine wichtige Rolle.
Vereinbaren Sie daher schnellstmöglich einen Arzttermin, wenn sie dauerhafte Veränderungen im Mundbereich feststellen.
Neben regelmäßigen Früherkennungsuntersuchungen senken der Verzicht auf Zigaretten und wenig Alkohol Ihr Risiko überhaupt zu erkranken ebenfalls beträchtlich.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Januar 2021
« Letzte Änderung: 06. Mai 2021, 10:53:32 von RalleGA »
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Krebstherapie:

Strahlentherapie


Was kann der Anti-Tumor-Roboter wirklich?

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  August 2021
« Letzte Änderung: 11. August 2021, 09:38:38 von RalleGA »
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Re: Krebs - Fragen, Antworten, Tipps, Hilfe zur Selbsthilfe, Symptome bei Krebs
« Antwort #258 am: 05. September 2021, 09:51:49 »
Krebsinformationsdienst

Wissen kann bei Krebsdiagnose Ängste nehmen


„Sie haben Krebs.“ Diese Nachricht kann einem den Boden unter den Füßen wegziehen.
Nach dem ersten Schock ist es wichtig, dass man sich informiert über die Erkrankung.
Das erleichtert den weiteren Weg.
Eine Krebsdiagnose ist eine Zäsur im Leben.

Viele Fragen stellen sich, spezielle und grundsätzliche:
Wie sehen die Behandlungsoptionen aus?
Wie wird mein neuer Alltag aussehen?

Das gewohnte Leben ändert sich zumindest eine gewisse Zeit lang, und man muss lernen,
mit körperlichen und psychischen Belastungen umzugehen.


Ein wichtiger Faktor, damit das gelingt: Informiert sein. „Wissen hilft gegen Angst.
Wissen hilft Ihnen beim Entscheiden“, erklärt der Krebsinformationsdienst in einer neuen Broschüre,
die Patientinnen und Patienten genau das bieten möchte: einen Überblick und eine Orientierungshilfe zum Umgang mit einer Krebserkrankung.

Die umfangreiche Broschüre gibt es kostenlos H I E R

oder man bestellt sie online, per Mail oder Telefon und lässt sie sich per Post zuschicken
- auch das ist innerhalb Deutschlands gratis.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Juni 2021
« Letzte Änderung: 05. September 2021, 09:58:00 von RalleGA »
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Krebs:

unterschiedliche Farben für verschiedene Krebserkrankungen

Topagrar


Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“  - Altmark August 2021

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Krebs:

Aktiv gegen Brustkrebs


Diagnose Brustkrebs – Was ist jetzt wichtig?                           
Wir begleiten Sie menschlich und kompetent.

www.pink-brustkrebs.de                       
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Krebs: akz-i

Schmerzfreie Therapie des Hellen Hautkrebses ohne OP


Die häufigste Hautkrebsdiagnose in Deutschland ist die eines Basalzellkarzinoms oder Spinalzellkarzinoms
– umgangssprachlich auch als „Heller Hautkrebs“ bezeichnet.   
 
Neben der herkömmlichen chirurgischen Behandlung ist in Deutschland auch die Rhenium-SCT (englisch „Skin Cancer Therapy“,
= Hautkrebstherapie) verfügbar. Bei dieser handelt es sich um eine sogenannte epidermale Radioisotopentherapie
– ein modernes Verfahren zur Behandlung von Hellem Hautkrebs.   

Dr. Lutz-Hendrik Holle, Ärztlicher Geschäftsführer der Nuklearmedizin Hanau, erläutert:
„Dabei werden künstlich hergestellte radioaktive Isotope auf eine vorher über dem Hauttumor passgenau platzierte Folie aufgetragen.
Die Betastrahlung dringt nur ca. 2 bis 3 mm in das Gewebe ein und ist somit optimal für die gezielte, lokale Behandlung von Hellem Hautkrebs geeignet.“ Ziel der Rhenium-SCT ist es, das Tumorgewebe ohne Operation in einem schmerzfreien Verfahren abzutöten.
Die Anwendung muss in der Regel nur einmal erfolgen und erreicht sehr gute, ästhetische und fast narbenfreie Ergebnisse.

Die behandelte Stelle heilt zudem schnell ab und die Funktionalität bleibt gut erhalten, da das umliegende Gewebe geschont wird.
So lassen sich besonders kompliziert liegende Läsionen z.B. unterhalb des Auges, im Innenohr,
an Nase oder Lippe sehr gut mit der Rhenium-SCT behandeln.

Ablauf der Behandlung:
1. Der mit Rhenium-SCT zu behandelnde Hautbereich wird mit einem dermatologischen Stift markiert.
2. Dieser Bereich wird mit einer Spezialfolie abgeklebt und das Rhenium-188 genau auf den markierten Hautbereich aufgetragen.
3. Die Behandlungszeit liegt zwischen ca. 30 Minuten und 3 Stunden.
    Der Patient sitzt oder liegt bequem, während das Rhenium-188 auf der betroffenen Hautpartie wirkt.
4. Im Allgemeinen ist keine besondere Nachsorge notwendig. Die abgetöteten Tumorzellen werden vom Körper abgebaut
    und durch neue, gesunde Zellen ersetzt.

Weitere Informationen zur epidermalen Radioisotopentherapie erhalten Sie unter dem weiterführenden Link.
www.nuklearmedizin-hanau.de

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Januar 2022
« Letzte Änderung: 13. März 2022, 09:45:00 von RalleGA »
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Hodenkrebs

Techniker Krankenkasse veröffentlicht Ratgeber-Video


Hodenkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei jungen Männern.

Eine Früherkennung ist deshalb umso wichtiger. Die Techniker Krankenkasse will mit einem Video zur Vorsorge aufrufen…

H I E R
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Ernährungstipps

für Krebspatienten während der Therapie


Appetitlosigkeit, Geschmacksstörungen, Durchfall:
Wer mitten in einer Krebstherapie steckt, verliert oft den Genuss am Essen - und damit auch an Körpergewicht.

Was hilft?
Mit einer Krebserkrankung ändert sich für Betroffene vieles - oft auch das Verhältnis zu Essen.
Wenn als Folge der Chemo- oder Strahlentherapie der Appetit wegbleibt, das Schlucken schmerzt
oder der Magen verrücktspielt, belastet das Erkrankte.

In Zeiten der Krebstherapie ist es aber wichtig, den Nährstoff- und Energiebedarf des Körpers so gut wie möglich zu decken.
Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) aufmerksam.

Mit einigen Kniffen fällt einiges leichter...
Stets einen Snack parat haben Bei Appetitlosigkeit etwa kommt es darauf an, in jedem Zeitfenster zu essen,
in dem sich der Hunger doch einmal meldet. Das darf dann auch mitten in der Nacht sein.
Hilfreich ist in jedem Fall, Snacks wie Nüsse oder Studentenfutter parat zu haben - auch unterwegs.

Stichwort Snacks: eher auf kleine Mahlzeiten und Snacks zu setzen als auf große Portionen.
Ausgiebiges Schlemmen vertragen viele Erkrankte nicht gut - oder schaffen es nicht ansatzweise aufzuessen.

Würzige und süße Soßen bringen Geschmack
Wer durch die Krebstherapie einen Geruchs- und Geschmacksverlust erlebt, kann durch besonders würzige Speisen womöglich etwas Freude am Essen zurückgewinnen.

Hier lohnt sich insbesondere ein Blick in die asiatische Küche:
Sojasoße oder süß-fruchtige Soßen z.B. funktionieren als Geschmacksverstärker. Zuletzt sollten Krebspatientinnen und -patienten darauf achten, ihrem Körper genug Eiweiß zuzuführen. Das gelingt durch Mahlzeiten wie Quarkspeisen, Rührei mit Kartoffeln oder Porridge mit Haferflocken und Milch. Machen einem Appetitlosigkeit oder Schluckbeschwerden das Essen schwer, sind alternativ Proteinkonzentrate aus der Apotheke ein Weg, um den Körper gut zu versorgen.
Diese können laut DGE entweder beim Kochen verwendet oder in Shakes angerührt werden.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Februar 2022
« Letzte Änderung: 09. April 2022, 09:56:10 von RalleGA »
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Mundhöhlenkrebs

frühzeitig erkennen


Diese Symptome auf keinen Fall ignorieren Etwa 10.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Mundhöhlenkrebs,
wie das Leitlinienprogramm Onkologie in seiner „Patientenleitlinie Mundhöhlenkrebs“ veröffentlicht.
Davon sind etwa 7500 Männer. Aber auch Frauen sind von der Krebsart, die vielen gar nicht bekannt ist, betroffen.
Weltweit würden die Zahlen steigen.     

Bei Mundhöhlenkrebs handelt es sich um einen bösartigen Tumor, der von der Mundschleimhaut ausgeht.
Meist tritt die Erkrankung erst nach dem 50. Lebensjahr auf.
Je kleiner der Krebs ist und je früher er erkannt wird, desto besser kann er behandelt werden.
Oft wird der Mundhöhlenkrebs jedoch erst spät erkannt.

Rauchen und Alkohol können das Krebs-Risiko steigern
Warum Mundhöhlenkrebs entsteht, ist jedoch nicht eindeutig geklärt.
Allerdings können bestimmte Lebensgewohnheiten das Risiko erhöhen.
Für Menschen, die rauchen und Alkohol trinken, gibt es ein 30-fach höheres Risiko an Mundhöhlenkrebs zu erkranken als für Personen,
die weder rauchen, noch regelmäßig Alkohol konsumieren.   
Auch nach der Diagnose wirkt sich Rauchen ungünstig auf den weiteren Krankheitsverlauf aus.
Außerdem können eine mangelhafte Mundhygiene sowie eine einseitige und ungesunde Ernährung ebenfalls den Krebs begünstigen.

Aber woran erkennt man Mundhöhlenkrebs?
Es gibt einige Anzeichen, die auf eine Erkrankung hinweisen, z.B. Veränderungen der Mundschleimhaut oder nicht heilende Wunden im Mundbereich. Zunächst verlaufen die Veränderungen schmerzlos ab.
Im weiteren Verlauf können auch Schmerzen, Müdigkeit, Leistungsabfall, Appetitverlust und ungewollte Gewichtsabnahme auftreten.   

Mundhöhlenkrebs erkennen:
Einige Symptome deuten auf die Krankheit hin

Wenn die folgenden Anzeichen länger als zwei Wochen andauern, sollten Sie einen Arzt oder Zahnarzt aufsuchen:

- weiße oder rote Flecken im Mund, die sich nicht abwaschen lassen
- wunde Stellen im Mund, die etwas bluten  -Schwellungen im Mund
- Probleme beim Kauen, Schlucken oder Sprechen 
- vermehrter Speichelfluss
- geringe Beweglichkeit der Zunge         
- Taubheitsgefühl im Mund     

Damit der Arzt Mundhöhlenkrebs feststellen kann, nimmt er eine Gewebeprobe aus dem Mund.
Durch eine genaue Untersuchung kann festgestellt werden, ob die Patientin oder der Patient Krebs hat.

Mundhöhlenkrebs oft spät erkannt:
Regelmäßig Zähne putzen und zum Arzt gehen

Wie die Behandlung von Mundhöhlenkrebs aussieht, hängt von dem Krankheitsverlauf ab.
Ist der Tumor noch klein, können Ärzte ihn entweder operieren oder bestrahlen.
Bei weiter fortgeschrittenem Krebs kommt zur Operation häufig eine Bestrahlung oder eine Strahlen-Chemotherapie hinzu.

Doch wie kann man am besten dem Mundhöhlenkrebs vorbeugen?
In jedem Fall sollte der Mund gut gepflegt werden.
Dafür sollten Zähne, Zahnfleisch und Zunge zweimal täglich geputzt werden.
Außerdem sind regelmäßige Besuche beim Zahnarzt sehr wichtig.
Achten Sie selbst ebenfalls auf Veränderungen im Mundbereich und klären Sie diese frühzeitig ab.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  März 2022
« Letzte Änderung: 25. April 2022, 10:03:57 von RalleGA »
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Wenn Krebs arm macht

Überleben nach der Diagnose


Viele junge Krebspatienten zwischen 15 und 39 Jahren verlieren ihre Arbeit, ihre Wohnung, ihr Erspartes,
weil die sozialstaatlichen Absicherungsmechanismen bei ihnen noch nicht ausreichend greifen.
Sie fallen durchs Raster, etwa weil sie noch keine Ansprüche erworben haben.
Ärzte schlagen Alarm und fordern ein Überbrückungsgeld.

ARTE Reportage           
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Darmkrebs-Früherkennung für Männer ab 50 Jahren

Informationen zum Angebot der gesetzlichen Krankenversicherung   

Zur Früherkennung von Darmkrebs gibt es zwei Möglichkeiten:
- den Stuhltest:

Mit dem Test wird eine Stuhlprobe auf nicht sichtbares Blut untersucht.         
Dies kann auf Darmpolypen oder Darmkrebs hinweisen. Finden sich Blutspuren, wird zu einer Darmspiegelung geraten.
Der Nachteil des Stuhltests: Er übersieht manchmal Darmkrebs, kann aber auch falschen Alarm auslösen.
 
- die Darmspiegelung:
Hierbei wird der ganze Dickdarm untersucht.
Wenn dabei ein Polyp gefunden wird, kann er vorsorglich entfernt werden.
Die Darmspiegelung findet fast alle Tumore und viele Polypen.
Ihr Nachteil: Es ist eine Vorbereitung nötig und es können in seltenen Fällen Komplikationen wie Blutungen und Darmverletzungen auftreten.     

Nähere Informationen zur Untersuchung und ihren Vor- und Nachteilen enthält die beiliegende Broschüre.
Außerdem können Sie sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beraten lassen.
weitere Info`s unter: www.gesundheitsinformation.de    Stichwort „Darmkrebs“    

Sie haben die Möglichkeit, die kostenfreien Angebote zur Früherkennung und Vorbeugung von Darmkrebs zu nutzen.
Ob Sie die Untersuchungen wahrnehmen möchten oder nicht, entscheiden Sie selbst.

Die folgenden Informationen sollen Sie bei dieser Entscheidung unterstützen.
Die Broschüre enthält: 

- Informationen zu den Angeboten zur Früherkennung und Vorbeugung, -Informationen zu Darmkrebs,
- Informationen zum Ablauf der Untersuchungen: Darmspiegelung und Stuhltest,
- Informationen zu den Vor- und Nachteilen der Untersuchungen sowie eine Zusammenfassung,
  die Sie nutzen können, um die Vor- und Nachteile der Untersuchungen für sich abzuwägen.

www.g-ba.de 

www.g-ba.de/leichte-sprache-darm-krebs-maenner 
« Letzte Änderung: 12. Mai 2022, 09:51:47 von RalleGA »
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