Du bist nicht alleine...

Krebsmedikament wirkt gegen Multiple Sklerose

Einnahme verringert Rückfallwahrscheinlichkeit um mehr als die Hälfte

London (pte) – Die Verabreichung eines verbeiteten Medikaments gegen Krebs kann das Risiko von MS-Patienten, einen Rückfall oder eine Verschlechterung zu erleiden, deutlich reduzieren. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Queen Mary University of London gekommen. Einige Gaben von Cladribin über das Jahr verteilt, verringerte die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalles um mehr als die Hälfte.

Dabei traten laut einer Studie mit 1.300 Patienten nur wenige Nebenwirkungen auf. Der britische MS-Experte Gavin Giovannoni erklärte, dass dieses Medikament die Behandlung von Multipler Sklerose revolutionieren könnte. Der Hersteller Merck Serono hofft, noch in diesem Jahr um eine Lizenzvergabe ansuchen zu können. Cladribin ist bereits für die Behandlung von Leukämie zugelassen.

Giovannoni präsentierte seine Einschätzung des Potenzials von Cladribin bei einer Tagung der American Academy of Neurology in Seattle. Die britische Regulierungsbehörde, das National Institute for Health and Clinical Excellence überlegt, das Medikament in die nächsten Zulassungsverfahren einzubeziehen. Die Wirkung des Medikaments beruht auf der Unterdrückung des Immunsystems. Damit wird das Risiko einer weiteren Schädigung des Nervensystems verringert. Patienten, die das Medikament einnahmen, erlitten um 30 Prozent weniger wahrscheinlich eine Verschlechterung ihrer krankheitsbedingten Beeinträchtigungen.

An der aktuellen Studie nahmen mehr als 1.300 MS-Patienten teil, die fast zwei Jahre lang begleitet und mittels MRI-Scans überwacht wurden. Sie erhielten entweder zwei oder vier Behandlungszyklen mit Cladribin oder einem Blindpräparat pro Jahr. Jeder Zyklus besteht aus einer Tablette täglich für die Dauer von vier oder fünf Tagen. Damit wird eine Behandlung an nur acht bis maximal 20 Tagen pro Jahr notwendig. Wird das Medikament zugelassen, wird es die erste Behandlungsform gegen MS sein, die keine regelmäßigen Injektionen erfordert. Schätzungen gehen laut BBC davon aus, dass allein in Großbritannien derzeit 85.000 Menschen an Multipler Sklerose leiden. Jährlich kommen 2.500 neue Erkrankungen dazu. (Aussender: pressetext.austria)

Schreibe einen Kommentar

Cookie-Hinweis

Für die ordnungsgemäße Funktion unserer Website nutzen wir Cookies. Weitere Cookies werden ggf. durch Drittanbieter in Ihrem Browser gesetzt (z.B. durch unser Twitter-Widget). Bitte entscheiden Sie selbst, welche unserer Dienste Sie nutzen möchten. - Infos zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie hier ».

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren:

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Impressum | Datenschutz | Forum

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Wenn Sie alle Cookies zulassen, werden Ihre persönlichen Daten ggf. von Twitter, YouTube (ein Dienst von Google) etc. erfasst.
  • Wir empfehlen: Drittanbieter-Cookies blockieren. Sie können die Dienste jederzeit nachladen.:
    Mit dieser Auswahl werden die Angebote von Drittanbietern blockiert und für Sie ausgeblendet. Sie können diese Funktionen bei Bedarf jederzeit nachladen.
  • Ohne Drittanbieter und ohne die statistische Auswertung (Wir können erhobene Daten nicht zu Ihrer Person zurückverfolgen! Serverstandort: Deutschland.):
    Mit dieser Option werden nur noch technisch notwendige Cookies gesetzt, inklusive des Cookies, mit dessen Hilfe wir Ihnen diese Auswahlfunktion anbieten. Wir würden es sehr bedauern, wenn Sie zusätzlich zu den Drittanbietern auch unsere Websiteanalyse abschalten. Aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken nutzen wir kein Google Analytics und erfassen alle Informationen so, dass keine Rückschlüsse auf Ihre Person möglich sind.

Impressum, Datenschutzerklärung und Forum können Sie ohne das Treffen einer Auswahl besuchen. Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutzerklärung.

Zurück