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Olympia-Hoffnung lässt sich durch Morbus Behçet in China nicht stoppen

Orphanews Europe berichtet im aktuellen Newsletter über die amerikanische 400-Meter-Läuferin Sanya Richards. Sie hatte am 19. August 2008 eine Bronzemedaille gewonnen und auch dazu beigetragen, dass das amerikanische 1600-Meter-Staffel-Team weniger als eine Woche später Gold erhielt. Bei Sanya Richards, einer aus Jamaika stammenden 23-Jährige, wurde 2007 Morbus Behçet diagnostiziert.

Morbus Behçet ist eine schubweise verlaufende Immundefekt-Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis. Symptome sind unter anderem schmerzhafte Hautveränderungen im Mund sowie an Haut und Genitalien, die auch Auswirkungen auf Augen, Gehirn sowie Kreislauf und Verdauungssystem haben können. Weitere Symptome sind Eiteransammlungen in der vorderen Augenkammer und Regenbogenhautentzündungen, die nach Jahren zur Erblindung führen können. Andere rheumatische Symptome wie umschriebene Hautrötungen und Knotenbildungen in der Haut, Thrombophlebitiden oder Nebenhodenentzündungen beim Mann sind ebenfalls im Zusammenhang mit Morbus Behçet beschrieben worden.

Sanya Richards gewann bereits 2004 eine Goldmedaille im 400-Meter-Lauf. Im Jahr 2007 war sie in ihrer Leistungsfähigkeit durch die Erkrankung beeinträchtigt, die sie zunächst als „Grippe-ähnliches Gefühl“ beschrieb. Dennoch qualifizierte sie sich im selben Jahr wieder für die Weltmeisterschaft. Sanya arbeitet mit der amerikanischen Vereinigung Morbus Behçet (ABDA) zusammen, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen.

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