Orpha Selbsthilfe Forum

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Selbsthilfegruppen - tragt Euch ein! / Re: Tarlov Zyste
« Letzter Beitrag von Kirchie61 am Gestern um 22:09:00 »
Hallo Julika .Schön jemand zu finden,der auch (zitat sowas exotisches )hat .Ich war in der Uniklinik in Düsseldorf und da bei den Neurochirurgen. Untersuchung wurde von einem sehr netten Arzt gemacht ,der mir erstmal lange zugehört hat !Ich habe jetzt erstmal einen erneuten Termin um ein  MRT mit km zu machen ,damit die Zysten besser dargestellt werden und eventuell zu sehen ,wie Nerven sich darstellen.Op ist wohl nicht so einfach und rausgehört habe ,das die da wohl nicht so gerne dran gehen wegen der erhöhten Risiken ! Spritzen haben auch bei mir alles schlimmer gemacht !Mir hat geholfen ,Ruhe und viel gehen und stehen.Ich soll im Moment gar keine Physiotherapie machen und nicht in den Schmerz gehen.novalgintropfen gegen die Schmerzen helfen mir ,machen aber müde.ich habe mittlerweile die Schmerzen soweit im Griff ,das ich wieder lachen kann .Unangenehm ist das Kribbeln im Arm, das aber nur noch im Sitzen Auftritt . Soweit ist diese Schmerzattacke wieder unter Kontrolle.War aber eine heftige und  erschreckende Erfahrung.Ich habe gegooglt ,das die Klinik in Marburg das wohl operiert
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Suche andere Betroffene / Behandlungsresistente Insomnie
« Letzter Beitrag von Hellinanutshell am Gestern um 15:56:42 »
Hallo,
wegen einer schweren sehr seltenen Erkrankung bin ich hier.
Ich leide seit 13 Monaten an einer behandlungsresistenten Insomnie. Es ist keine tödliche familiäre Schlaflosigkeit.
Seit dem Ausbruch der Krankheit im April 2016 habe ich keine Nacht mehr richtig geschlafen.
Ich weiß dass Schlafstörungen weit verbreitet sind, meine Erkrankung fällt jedoch durch jedes Raster.
Der springende Punkt ist, dass ich seit April 2016 nicht mehr müde oder schläfrig war, nie, zu keiner Tages- oder Nachtzeit, alle existierenden Antidepressiva u. Neuroleptika wurden ausprobiert, aber kein Medikament leistet auch nur ansatzweise einen
sedierenden Effekt.
In Sachen Schlafhygiene, Bettrestriktion, etc.  habe ich alles erdenkliche probiert.
Im Januar 2017 war dann ein chirurgischer Eingriff mit Tiefer Hirnstimulation vorgesehen wurde aber abgesagt wegen eines Vetos.
Der behandelnde Neurochirurg forschte über Medikamentenresistenz und Ausprägung von Insomnie nach u. erklärte mir, dass eine Insomnie meines Ausmaßes weltweit 2 bis 3 Mal existieren möge.
Der Leidensdruck ist seit November 2016 unerträglich, nicht zu beschreiben, es fühlt sich an als würde sich mein Gehirn langsam zersetzen, ich habe seitdem rund um die Uhr Suizidgedanken, das Ablenken davon fällt von Woche zu Woche schwerer.
In Foren zum Thema Schlafstörungen finde ich keine Gleichbetroffenen.
Und nur die Suche ich!  :aah
Bitte: keine Vorschläge zu Yoga, Entspannungstechniken, Ernährung, Sport, etc. und auch keine Floskeln wie: Versuch dich abzulenken...kommt mir schon so lange zu den Ohren raus.
Es handelt sich um keine normale Schlafstörung, sondern eine lebensbedrohliche Erkrankung- die aber in der Allgemein- u. Fachmedizin nicht existiert.
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Gestern um 10:28:01 »
"Nenne mir die vier Elemente", verlangt der Lehrer von Yvonne.
Das Mädchen zählt auf: "Erde, Wasser, Feuer und Bier."
"Bier, wieso denn Bier?" will der Lehrer wissen.
"Immer wenn mein Vater Bier trinkt, sagt meine Mutter: Jetzt ist er wieder voll in seinem Element."
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Grundsicherung

Wenn die Rente nicht Reicht – wichtige Fragen zur Grundsicherung


Längst nicht jeder verdient genug, damit am Ende eine gute Rente herauskommt.
Viele fragen sich, was eigentlich auf sie zukommt, falls das Geld nicht reichen sollte.

Fragen + Antworten im Überblick:

Wer zahlt, wenn im Alter mein Geld nicht reicht?

Wer im Alter seinen Lebensbedarf nicht selbst decken kann, kann "Grundsicherung im Alter" beantragen.
Das ist eine steuerfinanzierte Sozialleistung.

Wo beantrage ich Grundsicherung?
Grundsicherung beantragt man beim Sozialhilfeträger.
Das sind meist die Kommunalbehörden, also Städte, Kreise, Landschaftsverbände, Bezirke oder Landessozialämter.
Man kann den Antrag aber auch bei der Deutschen Rentenversicherung stellen.
Die leitet ihn dann an die zuständige Stelle weiter.

Wie hoch ist die Grundsicherung im Alter?

Das Sozialamt legt fest, wie hoch der Bedarf im Einzelfall ist.
Im Jahr 2015 lag er nach Angaben des Bundesamts für Statistik im Durchschnitt bei 799 € im Monat.
Einen Teil des Lebensunterhalts wie Nahrung, Kleidung, Hausrat, Körperpflege, Strom zahlt das Sozialamt als Pauschale - den Regelsatz.
Er liegt für Alleinstehende bei 409 € im Monat, für Paare bei 368 € pro Person im Monat.
Es kommt aber auch auf den individuellen Bedarf an.
Geht etwa die Waschmaschine kaputt, lohnt es sich, einen entsprechenden Antrag zu stellen.
Hinzu kommen Leistungen für Unterkunft und Heizung.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

1. Die Regelaltersgrenze ist erreicht.
     Die steigt für jeden Jahrgang bis zum Jahr 2031 stetig auf 67 Jahre an.
     2017 liegt sie bei 65 Jahren und sechs Monaten.

2. Das Einkommen und Vermögen reichen nicht aus, um den notwendigen Bedarf etwa für Lebensmittel, Kleidung,     
     Heizung und Miete selbst zu decken.

3. Das Einkommen und Vermögen des Partners ist nicht so hoch, dass er damit den Lebensunterhalt beider bestreiten
     könnte. Wer mit einem Partner zusammenlebt, bildet eine sogenannte Bedarfsgemeinschaft, auch wenn man nicht
      verheiratet oder verpartnert ist.

Welches Einkommen wird auf die Grundsicherung angerechnet?

Bisher rechnet das Sozialamt derzeit im Prinzip alle Einkommensarten auf die Grundsicherung an: Renten jeder Art, Pensionen, Miet- und Pachteinnahmen, Einkünfte aus Kapitalvermögen wie Zinsen, aber auch Unterhaltszahlungen eines getrennt lebenden oder geschiedenen Ehepartners.
Es berücksichtigt dabei aber nicht das volle Bruttoeinkommen. Steuern und Beiträge zur Sozialversicherung zieht es ab.
Auch private Haftpflicht-, Hausrat- und bestimmte Sterbegeldversicherungen können angerechnet werden.

Muss ich wirklich auch mein gesamtes Vermögen erst aufbrauchen, bevor der Staat Grundsicherung zahlt?
Fast alles. Behalten kann man ein angemessenes Haus mit Grundstück, wenn man selbst dort alleine oder mit Angehörigen wohnt. Auch das sogenannte Schonvermögen lässt einem der Staat.
Viel ist das nicht: 2600 € bei Alleinstehenden, bei Verheirateten oder Partnern 3214 €.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  März 2017
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 22. April 2017, 08:42:05 »
Zwei Freunde unterhalten sich.
"Welche Suchmaschine benutzt du eigentlich?"
"Prima Vera!"
"Kenn ich gar nicht"
Da geht die Tür auf: "Schatz, ich habe deine Hausschuhe unterm Sofa gefunden."
"Prima, Vera!"
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Pflegetelefon:

Telefonische Beratung für Pflegende 

Tel. 030 – 2017 9131   Mo-Do 9 - 18 Uhr

Hilfe im Internet:

www.wir-stärken-die-pflege.de 
www.wege-zur-pflege.de
www.mds-ev.de
www.bundesministerium.de/pflege


Pflegeleistungs-Helfer-Informationen über neue Pflegeleistungen

www.pflegeleistungs-helfer.de

Pflege-Charta-informiert über die Rechte von Pflegebedürftigen und Angehörige

www.pflege-charta.de 

Anlage:
Informationen zur Pflegebegutachtung ab 2017
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 21. April 2017, 07:28:18 »

Fragt das junge Mädchen den Finanzbeamten: "Kann man eigentlich die Pille von der Steuer absetzen?"
"Ja, aber nur, wenn Sie sie vergessen haben."
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HNPCC (Hereditary Non-Polyposis Colorectal Cancer) / Neu hier ...
« Letzter Beitrag von swathi78 am 20. April 2017, 18:09:41 »
Hallo ihr Alle,
ich bin auch eine HNPCC-ler. OP wegen Darmkrebs im August 2016.
Ich gehe regelmäßig zum Nachsorge.

Gibt es eigentlich Selbsthilfegruppen in München und Umgebung?

Viele Grüße aus München
Swathi
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Orpha-Stammtisch / "Welt am sonntag" sucht Menschen mit großem Lebenswunsch
« Letzter Beitrag von TinaKaiser am 20. April 2017, 17:46:50 »
Für die „Welt am Sonntag“ arbeite ich an einem Artikel über die letzten/größten Wünsche eines Menschen. Wer die Diagnose bekommt, eine lebensbedrohliche Krankheit zu haben, für den ändern sich die Perspektiven aufs eigene Leben. Vorher Wichtiges wird plötzlich ganz unwichtig, dafür werden Wünsche drängend, von denen man vorher immer gedacht hat: „Das kann ich ja irgendwann mal machen.“ Ich möchte Menschen treffen, die eine lebensbedrohliche Krankheit haben und mir ihre To-Do-Liste erzählen.

Dabei suche ich sowohl nach Erwachsenen als auch nach Kindern. Gerade bei Kindern könnte ein Artikel dazu führen, dass sich auch die unerfüllbar scheinenden Träume erfüllen. Der an Leukämie erkrankte Bradley Bowery aus England ist ein gutes Beispiel, der neulich das Tor des Monats bei der englischen Premier League schießen durfte. (http://www.stern.de/sport/fussball/bradley-lowery--krebskranker-fuenfjaehriger-erzielt-tor-des-monats-in-der-premier-league-7269074.html) Oder auch die an MS erkrankte Changan Petrides, die unter anderem ihr Idol, den Popsänger Ed Sheeran, treffen durfte. ( http://www.dailymail.co.uk/femail/article-3162057/Terminally-ill-Ed-Sheeran-fan-ticks-number-one-item-bucket-list-meeting-singer-backstage.html)

Es können aber auch ganz introvertierte Wünsche sein. Ein an Krebs erkrankter Mittsechziger hat mir beispielsweise erzählt, sein letzter Wunsch sei es, eine Drehorgel zu bauen. Ich finde jede Art von Wunsch interessant, weil es zeigt, wie unterschiedlich die Menschen und ihre Träume und Wünsche nun mal sind.

Wenn Sie Lust haben, sich mit mir zu unterhalten, melden Sie sich bitte unter tina.kaiser@welt.de Wir fangen auf jeden Fall erst einmal mit einem unverbindlichen Vorgespräch am Telefon an. Es muss also niemand Angst haben, sich zu etwas zu verpflichten. Mir ist bewusst, dass dies ein sehr sensibles Thema ist.

Herzliche Grüße und vielen Dank
Tina Kaiser (https://www.welt.de/autor/tina-kaiser/)
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Arbeitsrecht: - Mitarbeiter freigestellt -

– Anzeige im Jobportal als Freiberufler rechtfertig keine fristlose Kündigung –


Ein Mitarbeiter ist von der Arbeit freigestellt, sein Arbeitsvertrag läuft noch.
Etwas vorschnell stellt er bereits jetzt seinen Status in einem Jobportal auf Freiberufler.
Der Arbeitgeber sieht darin eine unerlaubte Konkurrenztätigkeit und kündigt fristlos.

Zu Recht?

Sind Mitarbeiter von der Arbeit freigestellt, dürfen sie bis zum Ablauf des Arbeitsverhältnisses keine Konkurrenztätigkeit aufnehmen. Sonst droht ihnen die außerordentliche Kündigung.
Entscheidung des LAG Köln (Az.: 12 Sa 745/16).
Stellt jemand in einem Jobportal kurz vor Vertragsende seinen Status auf Freiberufler, ist darin aber noch keine unerlaubte Konkurrenztätigkeit zu sehen.

In dem verhandelten Fall wurde einem Mitarbeiter fristlos gekündigt.
Der Mann arbeitete bei einer Steuerberaterkanzlei und hatte mit seinem AG einen Aufhebungsvertrag vereinbart.
Bis zu seinem Vertragsende war er mehrere Monate von der Arbeit freigestellt.
Der Arbeitgeber bekam nun mit, dass der Mitarbeiter bereits vor Vertragsende seinen Status in einem auf Freiberufler geändert hatte. Daraufhin kündigte er ihm fristlos.
Er sah darin eine unzulässige Konkurrenztätigkeit.
Der Mann reichte gegen diese Kündigung Klage ein. Mit Erfolg.

Das LAG wie schon die Vorinstanz - diese Kündigung als unwirksam an.
Zwar dürften Mitarbeiter nicht in Konkurrenz zu ihrem AG treten. Die Änderung des beruflichen Status auf Freiberufler bei einem Jobportal sei allein jedoch noch kein Anhaltspunkt für eine unerlaubte Konkurrenztätigkeit.
Zulässig sei es außerdem, eine entsprechende Konkurrenztätigkeit nach Vertragsende vorzubereiten. Hier sei nur der Status geändert worden, der Name der Kanzlei wurde im Profil weiterhin als aktuelle Tätigkeit genannt. In der Statusänderung sei deshalb nur eine zulässige Vorbereitung auf eine Konkurrenztätigkeit nach Vertragsende zu sehen.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  März 2017
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