Orpha Selbsthilfe Forum

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Orpha-Stammtisch / Re: Verkehrsrecht u.a. Kinder haben meistens Recht
« Letzter Beitrag von RalleGA am Gestern um 19:41:44 »
Straßenverkehr

E-AUTOS


Kann man auf Spezialparkplätzen zum Laden von Elektroautos auch andere Pkw abstellen?


Selbst wenn die Lücke lockt: nein.
Sind Parkflächen durch Halteverbotsschilder mit Zusatzzeichen für den Zeitraum des Ladens freigegeben, müssen alle anderen Autofahrer, die dort parken, mit Verwarnungsgeldern von 10– 35 € rechnen    (OLG Köln Az. III -I RBs 349/13.

Nicht nur das:
Unrechtmäßig abgestellte Pkw dürfen sogar abgeschleppt werden.


Fundquelle: Auszug – ADAC – Motorwelt 04-2018
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Gestern um 07:44:51 »
Eine Fünfjährige belehrt ihre Freundin: "Kinder werden nicht vom Storch gebracht, sondern geboren. Und was das für ein Bohrer ist, kriege ich auch noch raus."
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Suche andere Betroffene / Re: Tarlov Zyste
« Letzter Beitrag von Ronnii am 19. Oktober 2018, 19:15:52 »
Vielen Dank!! Ich werde berichten  :supi
LG
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Hallo @Balu2000  :welcome

Als ich deine Liste der Blutwerte gelesen habe, dachte ich an spontan und ohne wirklich etwas zu wissen, an Juvenile Arthritis. Dann kam ich zu der Stelle mit dem Rheumatologen...

Ich bin kein Arzt und habe eigentlich überhaupt keinen Plan. Mein Gefühl sagt mir aber, dass ihr dort möglicherweise richtig sein könntet. Schau mal hier: http://www.rheuma-kinderklinik.de

 ;) LG Birgit
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Suche andere Betroffene / Re: Viele Symtome und keine Diagnose wer weiß was?
« Letzter Beitrag von busymouse am 19. Oktober 2018, 16:46:20 »
Hallo @shelly306  :welcome

findest du dich hier in der Symptom-Liste wieder?


 ;) Liebe Grüße Birgit
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Suche andere Betroffene / Re: Tarlov Zyste
« Letzter Beitrag von busymouse am 19. Oktober 2018, 16:28:58 »
 :dd  :abklatsch:
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Ärzte-Treff / Compendium Gefäßanomalien
« Letzter Beitrag von busymouse am 19. Oktober 2018, 16:07:09 »
Frei zugängliche Sammlung wissenschaftlicher Artikel und klinischer Fälle zum Thema Gefäßmalformationen und Vaskuläre Tumoren. Zur Verfügung gestellt durch die Deutsche interdisziplinäre Gesellschaft für Gefäßanomalien DiGGefa e.V.:

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Wie Crossfit das Zirkeltraining aufmotzt

Die Crossfit-Macher haben das eingestaubte Zirkeltraining neu erfunden.
Um die Wette und zu lauter Musik ist das Turn- und Gewichtetraining geradezu spektakulär.
Doch die Fitness-Rekordjagd birgt Risiken.

Ihr Trainer macht unmissverständliche Bewegungen, um mich von meiner Wasserflasche zu vertreiben,
"weil jetzt keine Pause ist". Pause ist beim heutigen Crossfit "Workout of the Day" nämlich erst nach 15 Minuten. Das muss reichen.     

Dann geht es mit 15 Minuten hochintensiven Bewegungsabfolgen weiter:
Rudern, Liegestützen und Squats, jeweils 60 Sekunden lang im Wechsel.
Dazu dröhnt laute Techno-Musik aus den Lautsprechern der ehemaligen Auto-Werkstatt, so ist das heute.
Crossfit ist zwar nichts weiter als eine Spielart des Zirkeltrainings – der Rahmen ist jedoch ein ganz anderer.
Statt im Fitnessstudio trainiert man in der Box.
In der Regel trifft sich eine kleine Gruppe von bis zu 15 Personen und übt gemeinsam unter den Augen eines Trainers ein vorgegebenes Programm aus.   

Die einstündigen Kurse beginnen mit kurzen Aufwärmübungen, dann wird das Programm besprochen.
Die Übungsabfolgen sind zusammengesetzt aus Turnübungen, Gewichtetraining und Eigengewichtsübungen und werden auf Zeit ausgeübt. Crossfit dient nicht nur der Fitness, Crossfit ist auch eine Wettkampfdisziplin. Sogar Weltmeisterschaften gibt es.

Grund der Begeisterung: Crossfit ist sehr kompetitiv.

"Das entspricht dem Zeitgeist. Die Menschen wollen sich miteinander messen."   
Dass die Übungen fit machen, bestreitet wohl keiner.
Doch zwei Kritikpunkten muss sich die Crossfit-Bewegung immer wieder stellen:
Die Verletzungsgefahr ist laut Kritikern hoch - nicht zuletzt, weil der Wettbewerb untereinander Überanstrengung fördert.
Und: Die Trainer sind oft unzureichend ausgebildet.

Das Programm eher kritisch betrachten, denn die Übungen sind sehr komplex.
Der Trainer müsste diese sehr gut beaufsichtigen und begleiten.
Ausreichende Fachkenntnis dafür wird vom Lizenzgeber aber nicht verlangt.
Die Lizenz darf erwerben, wer einen zweitägigen Kurs macht und anschließend über das Level-1-Zertifikat des Mutterunternehmens in Santa Cruz (USA) verfügt.   

„Crossfit-Trainer“ halten dagegen: Wer überanstrengt ist, könne selbstverständlich jederzeit pausieren.
Doch: Laute Musik, das Training in der Gruppe, Teamplayer-Gesten wie gegenseitiges Abklatschen – man kann sich vorstellen, dass Schwäche zeigen schwerfällt.
Blutigen Anfängern, auch wenn sie körperlich keine Einschränkungen haben.
Das Programm ist nicht als Einsteigersportart zu empfehlen. Grundsätzlich sei ein leicht fortgeschrittener Trainingszustand günstig.

Die Sportmedizin betont: "Crossfit ist keine Anfängersportart, dazu animiert es zu sehr zur hochintensiven Belastung."
Es sei extrem wichtig, die Übungen technisch sauber auszuführen. Denn gerade, wenn die Kraft nachlässt, steige auch die Verletzungsgefahr. In Bezug auf den Freizeit- und Breitensportbereich empfiehlt er auf maximal ein Drittel Crossfit-Einheiten in der Woche zwei Drittel Einheiten moderates Ausdauertraining.

Man sieht Crossfit nicht per se negativ, denn: Es motiviert und man muss zugeben:
Das Programm ist vielseitig und abwechslungsreich.
Wer fit ist, mit Verstand trainiert und Spaß daran hat, bei dem spricht nichts dagegen.
Spaß gilt beim Sport ohnehin ja als Schlüsselfaktor für den Erfolg.

Crossfit Erhebung von 2015

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  März 2018

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 19. Oktober 2018, 06:49:34 »
Ein kleiner Junge sieht den Bauern beim Melken.
Am nächsten Morgen schreit der Bauer: "Meine Kuh ist weg!"
Darauf sagt der Junge: "Weit kann sie nicht sein, denn Sie haben ihr ja gestern den Tank leer gepumpt!"
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Orpha-Stammtisch / Re: Verkehrsrecht u.a. Kinder haben meistens Recht
« Letzter Beitrag von RalleGA am 18. Oktober 2018, 09:50:52 »
Straßenverkehr:

Der unbestimmte Bußgeldbescheid 


Ein Bußgeldbescheid ist im Verkehrsrecht die Sanktion eines verkehrswidrigen Handelns.
Vereinfacht ausgedrückt, soll dem Verkehrssünder sein regelwidriges Verhalten vor Augen gehalten werden, sodass er sich in Zukunft besser verhält.
Zudem soll mit der Geldbuße oder im schlimmsten Fall dem Fahrverbot natürlich auch eine Sanktion ausgesprochen werden.

Die fehlende Information nach dem Blitzen
Damit dies möglich ist, muss natürlich auch der Bußgeldbescheid inhaltlich ordnungsgemäß sein.
Dass dies nicht immer der Fall ist. AG Stadthagen  (Az. 11 OWi 108/170)

Ein Autofahrer wurde geblitzt. Ihm wurde ein Bußgeldbescheid zugestellt, der zwar die ermittelte Geschwindigkeit sowie die Sanktion enthielt, nicht aber Angaben zum „Tatort“.     
Der Betroffene legte Einspruch ein und war der Ansicht, die fehlende Angabe zur Messstelle führe zur Unwirksamkeit des Bußgeldbescheides. Dies sah die Behörde allerdings anders.
Die Sache ging vor Gericht.

Das Amtsgericht Stadthagen gab dem Betroffenen mit Beschluss 10. April 2017 Recht.

Lohnendes Hinterfragen von Entscheidungen
Der Hinweis der Stadthagener Richter: Um einen wirksamen Bußgeldbescheid anzunehmen, müssen die Mindestanforderungen erfüllt sein, die den Bescheid aus sich heraus verständlich machen. Dazu bedarf es der Angabe von Zeit, Ort und Inhalt der Messung.
Nur dann sei der Betroffene in der Lage, zu beurteilen, ob die Ordnungswidrigkeit so nachvollziehbar ist.
Es sei nicht ausreichend und zumutbar, meinten die Richter, wenn die Messstelle erst durch eine gesonderte Akteneinsicht festgestellt werden könne.
Da der Bescheid nicht den Mindestanforderungen entspreche, sei er als unwirksam zu betrachten.
Es kann sich daher durchaus lohnen, Entscheidungen der Bußgeldbehörden kritisch zu hinterfragen.

Fundquelle: Auszug – ADAC – Motorwelt 04-2018

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