Orpha Selbsthilfe Forum

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Heute um 10:02:19 »
"Die Zugfahrt wird sich um ca. 20 Minuten verzögern, weil der Lokführer mit der Bahn anreist."
Humor hat die Deutsche Bahn ja.
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Nachteilsausgleiche / Re: 6.6 Wiedereingliederung Übergangsgeld
« Letzter Beitrag von RalleGA am Heute um 07:50:04 »
Übergangsgeld gibt es nur auf Antrag

Eine lange Krankheit ist für einen Arbeitnehmer mit vielen Komplikationen verbunden.
Wer eine Reha-Maßnahme zur Rehabilitation beginnt, kann dafür Geld beantragen.

Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. 

Wer wegen einer Reha-Maßnahme nicht arbeiten kann, bekommt eventuell das sogenannte Übergangsgeld.
Das läuft allerdings nicht automatisch.
Betroffene müssen die Zahlung stets beantragen.
Grundsätzlich gibt es Übergangsgeld nur, wenn Arbeitnehmer kein Geld mehr von ihrem Arbeitgeber erhalten und die sogenannte Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall also ausgelaufen ist.   

An wen der Antrag geht, ist von Fall zu Fall unterschiedlich:

Die Rentenversicherung zahlt Übergangsgeld bei allen Reha-Maßnahmen, die Erwerbstätigkeit wiederherstellen sollen.

Die Gesetzliche Unfallversicherung ist den Angaben nach zuständig, wenn ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit Ursache der Reha-Leistungen war.

Und die Agentur für Arbeit zahlt bei allen Maßnahmen, die behinderten Menschen die Teilnahme am Berufsleben ermöglichen.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  November 2017

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Suche andere Betroffene / Kann mir wer sagen was ich noch tun kann?
« Letzter Beitrag von N4 am Gestern um 22:21:21 »
Ich hoffe dass das wer überhaupt liest, denke die Seite ist nicht so viel besucht.
Um mich erstmal vor zu stellen.

Ich heiße Fabian und bin 20 Jahre. Seit nun 2Jahren, habe ich scheinbar eine Erkrankung die die Ärzte nicht dignostiziert bekommen. Alles fing an mit Sehstörungen die so aussehen als hätte ich Kreislaufprobleme.
Mit meinen Kreislauf ist aber laut den Ärzten alles ok und das glaube ich auch.
Ich sehe also immer etwas schwarz, also buchstäblich etwas schwarz. Wie eben bei Kreislauf Problemen.
Dazu habe ich eine enorme Lichtempfindlichkeit und meine Pupillen sind meistens sehr erweitert, als hätte ich mir was eingeworfen, worauf mich auch mal genau so eine Augenärztin ansprach.
Sie hielt es für ungewöhnlich, aber mal wieder wurde dem keine wirkliche Beachtung geschenkt und ist seltsamerweise auch in keinen Bericht gelistet. Das sind aber die weniger schlimmen Symptome.

Hinzu kommt dann noch dass ich ständige Schmerzen unterm Gesicht habe.
Selbst gewisse Schmerzmittel können diese Schmerzen nur sachte lindern.
Die Schmerzen ziehen ein ständiges Hitzegefühl mit sich und wie sich die Schmerzen sonst anfühlen kann ich nicht wirklich beschreiben. Auch bin ich ständig extrem warm im Gesicht.
Desweiteren bildeten sich irgendwann kleine Knötchen unter der Haut, die die Ärzte aber nie bemerken, obwohl ich sie darauf aufmerksam mache. Dann bildeten sich irgendwann noch größere längliche Knoten, etwa unter dem Augen, heute befinden sie sich schräg im wangen bereich. Das sind angeblich nur harmlose Knoten.

Es kann sein, jedoch lässt mich das Gefühl nicht los dass die das Gewebe im Geischt so verdrängen,
aber das interessiert mal wieder den Ärzten nicht. Einmal hatte ich dank meines Hausarztes, ein Termin zur Biopsie, der aber Vorort dann doch nicht durchgeführt wurde, da es nicht nötig sei. Vorerst blieb das alles bei diesen Symptomen doch dann wurden sie nicht nur schlimmer, sondern ziehen auch optische Merkmale nach sich.
Ich weiß nicht wie man das Gewebe unter dem Gesicht nennt, ich denke Weichteilgewebe, jedenfalls was immer genau unter dem Gesicht ist, es fing an nach und nach zu verschwinden weshalb ich mich heute sicherlich nicht mehr hübsch oder ähnliches nennen würde.
Meinen Freunden fällt es auf, die Ärzte meinen das sähe doch alles normal aus.
Verglichen mit meinen Aussehen vor der Erkrankung ist das schon ein krasser Unterschied und man sieht mir fehlt etwas, aber den Ärzten interresiert das nicht. Ich schäme mich heute auch raus zu gehen und auch viele Freunde tuen so als würden sie mich heute nicht mehr kennen. Ich treffe mich  mittlerweile mit gar keinen mehr, denn jeder nahestehende spricht mich darauf an und ich fühle mich so auch nicht mehr unter ihnen wohl.

Das Gewebe geht nicht nur unter dem Gesicht nach und nach weg, sondern verschwand teils ebenfalls unter den Händen Innenseiten und unter meinen Penis. Das zieht zur folge dass meine Hände ein wenig anders aussehen ich jedoch aber heute einen kleineren und dünneren Penis habe und massive Erektionsstörungenhabe, weshalb mich auch meine Freundin verließ. Auch schrumpften meine Hoden.
Ich sehe so alt und krank aus und muss jeden Tag mit enormen Schmerzen kämpfen.
Hinzu kommen noch einige andere Symptome, ich werde voll schnell müde und kann manchmal nichts essen da ich es einige wenige Minuten wieder ausbreche.
Das sollte alles sein.

Ich war schon bei so vielen Fachärzten, die sagen immer ich hätte nichts und untersuchen mich auch nicht wirklich.
Ich sag schon längst nicht mehr dass sich gewebe scheint auf zu lösen weil man mich dann gleich für einen verrückten hält und mich erst recht nicht wirklich untersucht.
Aber egal was ich mache, kein Arzt findet etwas.
Stattdessen wird mir auch erzählt dass sei alles psychisch. Ich habe alles versucht, wirklich alles.
Ich schreib sogar Unikliniken an, die mir alle nie eine Antwort gaben.
Was man wissen muss, ich nahm nie Drogen oder habe getrunken.
Gibt es denn noch eins was ich tun kann?
Das frage ich irgendwen da draußen, deshalb schreibe ich das alles.

 ;)
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Bekomme ich Weihnachtsgeld, wenn ich Elterngeld beziehe?

Weihnachtsgeld ist eine einmalige Sonderzahlung für die Mitarbeiter.
Es ist sozusagen eine Prämie, die zusätzlich zum Gehalt ausbezahlt wird.
Daher erhalten Sie auch parallel zum Elterngeld auch Weihnachtsgeld, wenn es vertraglich so geregelt ist.
Es verringert also nicht die Elterngeld-Zahlung.

Doch was tun, wenn sich der Arbeitgeber weigert, Weihnachtsgeld zu zahlen?
Wenn er dies trotz Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld nicht tut, obwohl ein (un)sichtbarer Anspruch besteht,
sollten Sie sofort aktiv werden und Ihren Chef schriftlich darauf aufmerksam machen. In manchen Arbeits- oder Tarifverträgen sind nämlich Ausschlussfristen vermerkt, die leicht mal überlesen werden können.

Nicht vergessen:
Der Anspruch muss innerhalb von zwei Monaten ab dem Termin, an dem hätte gezahlt werden müssen,
angemeldet werden. Ansonsten verfällt er.
Dazu braucht es keinen langen, förmlichen Brief – es reicht bereits eine einfache, knappe Formulierung,
in dem Sie Ihren Arbeitgeber auffordern, das Geld so schnell wie möglich zu überweisen.

Lesen Sie auch:

Wie viel Weihnachtsgeld erhalte ich 2017 eigentlich - nach Vertrag oder Branche?   

Lesen Sie hier alles nochmal im Detail über mögliche Anspruche zum Weihnachtsgeld 2017


Fundquelle: Auszug – „ALLER-Zeitung“ (Gifhorn/Wolfsburg) November 2017

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Gestern um 08:23:56 »
Kurz vor dem ins Bett gehen sagt er zu ihr: "Möchtest du einen Quickie oder das 2 Minuten Vollprogramm?"
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Suche andere Betroffene / Re: Pyoderma gangraenosum, Sneddon Syndrom
« Letzter Beitrag von sunnie am 14. Dezember 2017, 13:25:57 »
Hallo Birgit,

da bin ich mal wieder nach langer langer Zeit. Die Krankheit hatte mich so fest im Griff, es ist vieles auf der Strecke geblieben. Nur auf die zunehmende Mutlosigkeit war verlass. Eine gute Nachricht gibt es aber doch....es ist "nur" noch eine Stelle offen. Am Unterschenkel links ist ein 18,5 x 16 cm großer Krater,dauer - entzündet und nekrotisch. 2 Versuche mit Transplantationen sind gescheitert, ohne Morphium laufe ich keinen Schritt mehr....ja ja so kann es gehen...

Bis demnächst einmal, liebe Grüße
Sunnie
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Erhalte ich Weihnachtsgeld, wenn ich bereits im Mutterschutz bin?

Die Antwortet lautet: ja


Während der Schwangerschaft und kurz nach der Geburt muss der Arbeitgeber Weihnachtsgeld zahlen
das gilt sogar dann noch, wenn Sie zum Jahresende nicht mehr arbeiten,
weil Sie bereits im Mutterschutz sind (rund sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt).
Außerhalb dieser Frist ist das nur möglich, wenn ein Beschäftigungsverbot vorliegt.     
Wenn diese schließlich um ist und die Elternzeit anbricht, erhalten Sie ebenfalls noch die Sonderjahreszahlung –
solange nichts anderes im Arbeitsvertrag geregelt ist.

Der Grund dafür:
Den Extra-Bonus zum Ende des Jahres erhalten viele Beschäftigte für ihre (langjährige) Betriebszugehörigkeit.
Wenn jemand in Elternzeit ist, ist er ebenfalls weiterhin ein "treuer" Arbeitnehmer – und setzt nur für einen überschaubaren Zeitraum aus. Wenn allerdings doch etwas anderes geregelt wurde, kann ein Anspruch auf Weihnachtsgeld arbeitsvertraglich ausgeschlossen werden.   

Will der Arbeitgeber dagegen die Betriebstreue seiner Mitarbeiter anerkennen und sie weiterhin an den Betrieb binden,
liegt keine Leistungsvergütung vor. Dann kann die Weihnachtsgeldzahlung auch während der Elternzeit beansprucht werden.
In der Regel liegen jedoch Zahlungen mit Mischcharakter vor, mit denen sowohl die erbrachte Leistung vergütet als auch die Betriebstreue belohnt werden soll. Dann besteht kein Zahlungsanspruch..
Eine reine Belohnung Ihrer Betriebstreue müssten Sie im Prozess beweisen.
Sie dürften aber in jedem Falle einen anteiligen Zahlungsanspruch für die Zeit vor Beginn Ihrer Elternzeit haben.

Letzteres wäre dann gekürzt um die Monate, die sie in dem Jahr bereits in Elternzeit sind.
Doch Vorsicht: Achten Sie darauf, dass die Vertragsklausel rechtmäßig ist.
Falls z.B. darin steht, dass das Weihnachtsgeld auch während der Mutterschutzfrist ausgeschlossen wird, ist das unzulässig.
Damit ist sie komplett nichtig. (Arbeitsgericht Köln, Urteil vom 20. August 2014, AZ: 20 CA 10147/13)


Fundquelle: Auszug – „ALLER-Zeitung“ (Gifhorn/Wolfsburg) November 2017
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 14. Dezember 2017, 08:52:35 »
Ich habe gerade mit dem Staubsauger eine Spinne erledigt. War aber gar nicht so einfach den ganzen Staubsauger an die Decke zu werfen...
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Bekommt man in der Elternzeit Weihnachtsgeld vom Arbeitgeber?

Wer Weihnachtsgeld bekommt, freut sich meist riesig auf den letzten Monat im Jahr.
Viele Arbeitnehmer erhalten den Extra-Bonus oftmals anteilig mit ihrem Novembergehalt – ideal also,
wenn der Geschenkemarathon wieder beginnt.

Doch habe ich Anspruch auf Weihnachtsgeld vom Arbeitgeber, wenn ich noch in Elternzeit bin? 
Wann habe ich Anspruch auf Weihnachtsgeld? 
Grundsätzlich gilt wie bei allem: Es kommt darauf an.
Daher lohnt sich erst mal ein Blick in den eigenen Arbeitsvertrag.
Schließlich gibt es für Beschäftigte nicht automatisch immer Anspruch auf Weihnachtsgeld
- zumindest rechtlich gesehen.
Das heißt: Stattdessen steht meist schwarz auf weiß im Arbeitsvertrag (oder auch im Tarifvertrag oder in einer bestimmten Betriebsvereinbarung) wie das 13. Monatsgehalt im Betrieb geregelt ist.

Doch was tun, wenn nichts dergleichen darin steht?               
Dann überlegen Sie als nächstes, wie es die vergangenen Jahre war.
Wenn Sie schon länger im Unternehmen sind und Ihr Arbeitgeber in den letzten drei Jahren ohne vertragliche Regelungen und ohne Vorbehalt immer Weihnachtsgeld ausgezahlt hat, dann können Sie auch davon künftig ausgehen.
Das nennt sich dann "Anspruch aus betrieblicher Übung".

Mit Vorbehalt dagegen bedeutet, dass der Arbeitgeber jederzeit das Weihnachtsgeld auch wieder abschaffen kann.
Das darf allerdings nicht passieren, wenn nur Sie die Sonderjahreszahlung bekommen – alle anderen Kollegen aber schon.
Gibt es keinen nachvollziehbaren Grund, dann dürfen sie es auch beim Arbeitgeber einfordern.
Grundlage ist der "arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz" heraus. 

Fundquelle: Auszug – „ALLER-Zeitung“ (Gifhorn/Wolfsburg) November 2017
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 13. Dezember 2017, 08:02:16 »
Es fragt ein Schotte seine Frau: "Was wünschst du dir dieses Jahr zu Weihnachten?"
"Ich weiß nicht", antwortet seine Frau.
"Gut, dann schenke ich dir noch ein Jahr zum Überlegen."
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