Orpha Selbsthilfe Forum

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Meningitis

selten aber gefährlich


Am 24. April 2018 findet der zehnte Welt-Meningitis-Tag statt.
Zu diesem Anlass weist die bundesweite Kampagne Meningitis bewegt.


Schwangere und Eltern besonders auf die bakterielle Meningitis hin, an der meist Säuglinge und Kleinkinder erkranken.
Die durch Meningokokken ausgelöste Hirnhautentzündung ist vielen unbekannt, schreitet jedoch wesentlich schneller voran als eine virale Meningitis. Innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome, kann bereits akute Lebensgefahr bestehen.
Aufklärung über die Symptome und eine frühzeitige Impfung können schützen.   

Infektionen mit Meningokokken führen häufig zu Folgeschäden Im Vergleich zu anderen Kinderkrankheiten ist die Anzahl der Meningokokken-Fälle gering. Im vergangenen Jahr gab es deutschlandweit 278 Meningokokken-Erkrankungen.
Für die betroffenen Familien ist dies jedoch kein Trost.
Für sie bedeutet eine Meningokokken-Infektion oftmals eine lebenslange Beeinträchtigung.
Ein Drittel der Meningokokken-Fälle führt zu einer Blutvergiftung (Sepsis).
In zwei Dritteln der Infektionen kommt es zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis).
Überlebende kämpfen unter anderem mit Spätfolgen wie Taubheit, Lernschwächen oder anderen kognitiven Problemen.           

Ein Kleinkind mit einer Meningokokken-Infektion kämpfen zu sehen, ist ein Bild, das man als Arzt nie wieder vergisst.
Hat man einen Meningokokken-Fall selbst miterlebt und unterstützt die Kampagne Meningitis bewegt.
Gegen alle fünf in Deutschland vorkommenden Serogruppen - A, B, C, W135 und Y - sind Impfstoffe verfügbar.
Die STIKO empfiehlt eine Impfung gegen Meningokokken C ab dem zwölften Lebensmonat.
Personen mit eingeschränkter Immunfunktion oder engem Kontakt zu einem an Meningokokken Erkrankten empfiehlt die STIKO zusätzlich eine Impfung gegen die Serogruppe B.
In den Bundesländern Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sowie in Schleswig-Holstein, Hamburg, Brandenburg.
Thüringen und Bayern wird die Meningokokken-B- Impfung jedoch öffentlich empfohlen.
Mehr als 60% der Krankenkassen erstatten die Kosten daher mittlerweile auf Anfrage.                             

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“ April 2018
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Heute um 06:37:19 »
"Donnerwetter", entfährt es dem Amtsleiter, als er den schlafenden Kollegen sah, "der hat sich aber schnell bei uns eingearbeitet."
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Arbeitsrecht:

Rücknahme der Kündigung

Eine Kündigung ist eine sogenannte einseitige Willenserklärung, die sofort ihre Wirkung entfaltet,
sobald sie dem Empfänger zugeht.
Das bedeutet, dass sich eine solche Erklärung auch nicht hinterher einfach wieder zurücknehmen lässt.
Da eine solche Rücknahmeerklärung nur ein Angebot sein kann, das alte Arbeitsverhältnis fortzusetzen,
ist ein Gekündigter deshalb auch nicht gezwungen, ein solches Angebot anzunehmen.
Vielmehr kann er sich trotzdem für ein Kündigungsschutzverfahren entscheiden.

Bei angebotener Leistung muss Lohn gezahlt werden

Was aber, wenn der Arbeitgeber (AG) die Rücknahme einer Kündigung erklärt und der Arbeitnehmer (AN) das Kündigungsschutzverfahren dennoch durchführt und diese Klage gewinnt? Muss der AG trotz der Erklärung, dass er an der Kündigung nicht festhalte, den Lohn für die Dauer des Kündigungsschutzverfahrens nachzahlen?   

Der sogenannte Annahmeverzugslohn verpflichtet den AG grundsätzlich dazu, den Arbeitslohn auch dann zu zahlen,
wenn er den AN arbeiten lässt, obwohl dieser seine Arbeitsleistung angeboten hat.

(BAG, Urt. v. 24.5.2017 - 5 AZR 251/16)

Das BAG hat entschieden, dass der Annahmeverzugslohn auch dann entsteht, wenn der AG erklärt, dass er die Kündigung zurücknehme, aber der AN stattdessen seine Arbeit nicht wieder aufnimmt und gegen die Kündigung klagt.
Nur dann, wenn der AG gleichzeitig die konkrete Arbeitszeit und den Arbeitsort mitteilt, wäre es anders.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Dezember 2017

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Gestern um 06:38:06 »
Benno: "Ich versuche jetzt seit einer Woche zu denken wie eine Frau."
Ludger: "Und wie läufts?"
Benno: "Naja, krieg langsam Kopfweh von dem Scheiß."
Ludger: "Dann musst du nah dran sein."
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 24. April 2018, 06:08:02 »
"Mama, wie ist es eigentlich, die beste Tochter der Welt zu haben?"
"Keine Ahnung, da musst du deine Oma fragen!"
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Herzinfarkt

das passiert


Verstopft eines der drei großen Herzkranzgefäße, kann das Blut nicht mehr richtig zirkulieren
und Herzmuskelgewebe in der Folge absterben. Lebensgefahr!
Sachsen-Anhalt ist das Bundesland mit der höchsten Sterblichkeit an Herzinfarkten.
Bezogen auf 100.000 Menschen sterben hierzulande mehr als 100 an den Folgen, knapp ein Drittel von ihnen vor dem Eintreffen des Arztes. Deshalb zählt jede Minute. Je später die Therapie beginnt, desto mehr Gewebe stirbt unwiderruflich ab.
Die Wahrscheinlichkeit für lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen und andere Komplikationen steigt.
Also: Beim geringsten Verdacht sofort die 112 wählen!

Infarkt-Ursachen

Herzkranzgefäße oder auch Koronararterien versorgen das Herz mit Blut und Sauerstoff.
Damit der "Motor" des Körpers gut arbeiten kann, braucht er pro Minute ein Liter Blut, das durch die Herzkranzarterien fließt. Kalkablagerungen in den Koronararterien können das beeinträchtigen.
Fachleute sprechen dann von Arteriosklerose.
Sie kann ein Gefäß einengen, so dass weniger Blut in den Herzmuskel fließen kann und der betroffene Bereich seine Arbeit einstellt.
Die Herzleistung wird herabgesetzt.

Symptome
Schwere, lang andauernde Schmerzen im Brustkorb, die in Arme, Bauch, Unterkiefer, Hals und Oberbauch ausstrahlen können. Schmerzen sind auch zwischen den Schulterblättern möglich.     
Brennen im Brustkorb, Engegefühl  Erbrechen, Übelkeit, Luftnot fahle Gesichtsfarbe, kalter Schweiß plötzlicher Kreislaufzusammenbruch

Vorbeugung
Gesunde Ernährung mit Vollkornprodukten, Kartoffeln, Obst, Gemüse, wenig Wurst, Fleisch und Zucker.   
Viel Flüssigkeit (mind. 1,51 Wasser), ungesüßter Tee, wenig Alkohol, kein Nikotin.   
Übergewicht sollte vermieden und Cholesterinspiegel beobachtet werden.     
Drei- bis viermal wöchentlich für mindestens eine halbe Stunde Bewegung.     
Tägliche Entspannungsübungen können helfen, Stress abzubauen.

Fundquelle: Auszug – "Aktiv & Gesund" Ausgabe März 2018

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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 23. April 2018, 05:37:43 »
Ehekrach bei Familie Sommer. Beide bewerfen sich mit Geschirr. Als der Küchenschrank leer ist, nimmt sie den vollen Bierkasten.
"Halt", ruft er, "Wer wird denn gleich böse werden."
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Endlich schmerzfrei leben

23 Millionen chronisch schmerzkranke Menschen gibt es in Deutschland.

Die Lebensqualität der Betroffenen ist stark beeinträchtigt, ganz abgesehen von den wirtschaftlichen Folgen am Arbeitsmarkt.
Dabei sind Schmerzen selbst bei schwersten Krankheiten nicht schicksalhaft, sondern gut zu behandeln.

Planet Wissen - 16.04.2018 SWR - 59:21 Minuten

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Ratgeber:

Behinderung und Teilhabe



Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen sehen sich bei der Suche nach Unterstützung einem schwer durchschaubaren Sozialsystem gegenüber.

Je nach Lebensphase und Einschränkung sind für Hilfen und finanzielle Leistungen ganz unterschiedliche Behörden zuständig.
Der neu überarbeitete Ratgeber der Verbraucherzentrale gibt Orientierung und Rechts-Tipps auf 192 Seiten und kostet 14,90 €.

Bestellmöglichkeiten:
www.ratgeber-verbraucherzentrale.de 

Telefon: 0211 – 3809 555    
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Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 22. April 2018, 09:34:16 »
Ein Mann steht mit völlig verrenkten Armen und Beinen im Zimmer, als aus dem Radio eine Stimme kommt.
"Uns ist gerade in unserem Gymnastikkurs ein Fehler unterlaufen. Bleiben Sie bitte so stehen, bis ärztliche Hilfe kommt!"
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