Orpha Selbsthilfe Forum

Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
Trainieren mit Erfolg -

Abwechslung verbessert die Leistung -

Tipps fürs Workout


Man braucht nur regelmäßig Sport zu treiben, dann kommt der Fitnesseffekt von ganz allein?  :schwitz
So ist es leider nicht immer.
Denn auch wer wöchentlich ein Workout absolviert, vermisst oft die erhoffte Wirkung.  :box
Das muss nicht so bleiben.
Viele kennen das Gefühl. Man trainiert und trainiert, doch die Fortschritte lassen auf sich warten.  >:D
Die Leistung stagniert, Frust und Motivationsmangel sind die Folge.  :-[

Wie man den Trainingserfolg fördert, erklärt sich hier:

- Sportprogramm verändern:
Egal ob Schwimmen, Laufen oder Kraftsport - spätestens wenn man merkt, dass beim Training keine Fortschritte mehr erzielt werden, ist es sinnvoll, das Training auf den Kopf zu stellen.
Und das beginnt mit der Häufigkeit des Trainings.
Das Pensum sollte auf mindestens 2-4 Einheiten pro Woche erhöht werden.
Außerdem sollten die Trainingsinhalte regelmäßig variieren.
Je nach individueller Zielsetzung können Umfang, Intensität und Technik angepasst werden.   

- Den Umfang steigern:

Vor allem wenn es um die Kraftausdauer geht, ist es sinnvoll den Umfang des Trainings zu steigern.
Hierbei können die allgemeine Belastungsdauer oder die Wiederholungen pro Übung gesteigert werden.
15-20 Wiederholungen pro Übung sind optimal, um die Kraftausdauerleistung zu verbessern.
Wer die 20 Wiederholungen ohne Probleme schafft, sollte die Übungen variieren und so für neue Reize sorgen.
Beim Laufen ist die Belastungsdauer zu erhöhen.
30-60 Minuten sind optimal zur Aktivierung der Fettverbrennung.
Um einen größtmöglichen Gesundheitseffekt zu erzielen, ist eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining an zwei bis vier Tagen pro Woche am besten.

- Workout intensivieren:

Wer gezielt seine Ausdauerleistungsfähigkeit verbessern oder Muskeln aufbauen möchte, der sollte die Intensität seines Workouts erhöhen. Das heißt, bei einer kürzeren Trainingsdauer wird mehr Kraft aufgewendet.
Beispiel dafür ist das HIIT-Training (hochintensives-Intervall-Training).
Hier legen Läufer kurze Distanzen in einem deutlich höheren Tempo zurück.
Im Wechsel folgen Strecken, in denen langsamer gelaufen wird.
Das aktiviert das Herz-Kreislaufsystem und stärkt die Muskeln.

Für alle Kraftsportler, die Muskeln aufbauen möchten, ist es sinnvoll,
größere Gewichte mit weniger Wiederholungen zu stemmen.
8-12 Wiederholungen, bei denen die Muskeln so richtig brennen, sorgen dafür, dass der Muskel wächst.
doch Vorsicht: Bevor man ein intensives Training startet, sollte ein Arzt die Sporttauglichkeit bestätigen.
Beim Krafttraining ist es wichtig, von einem erfahrenen Trainer unterstützt zu werden,
um Fehler in der Durchführung zu vermeiden.


- Koordinationsübungen einbauen:
Eine weitere Möglichkeit das Training zu intensivieren ist das Ersetzen technisch einfacher Übungen durch koordinativ anspruchsvollere Ganzkörperübungen. Wer etwa im Fitnessstudio isoliert an Geräten trainiert, sollte versuchen, einige der Übungen durch Übungen mit dem eigenen Körpergewicht zu ersetzten.
Dabei werden insgesamt mehr Muskeln aktiviert, was zu einer erhöhten Beanspruchung des Herzkreislaufsystems führt.
Auch werden tieferliegende Muskeln angesprochen und die Koordination verbessert.

- für mehr Abwechslung sorgen:

Viele Freizeitsportler trainieren oft sehr eintönig.   :)))  :essen
Dadurch verliert man nicht nur schnell die Motivation, auch nennenswerte Fortschritte bleiben aus.  :vnb

Die Muskeln und auch das Herzkreislaufsystem gewöhnen sich an die Belastungen und werden somit kaum noch gefordert.
Daher sollte man im Abstand von sechs bis acht Wochen neue Trainingsreize setzen.
Das können neue Übungen oder ein veränderter Trainingsablauf sein.

Auch eine andere Trainingsumgebung bringt meist neue Herausforderungen mit sich.
Jogger etwa profitieren von verschiedenen Laufstrecken.
Wechselnde Untergründe machen Ausgleichsbewegungen erforderlich, welche unterschiedliche Belastungen für Muskeln, Sehnen und Bänder bedeuten.
Eine Gewöhnung an die Bewegungsabfolge ist somit nicht so leicht möglich.
Und auch für die Motivation ist es gut, immer mal wieder neue Strecken auszuprobieren.
Denn Läufer können dabei neue Eindrücke sammeln.

- Auszeit einplanen:
Fitnesssportler sollten versuchen, sich beim Training ganz auf ihren Körper und auf ihre Ziele zu konzentrieren.
Hilfreich ist es, alle Sorgen und Probleme schon beim Anziehen der Sportschuhe zu vergessen.
Denn nur wer es schafft, sich während des Trainings von allen anderen Gedanken zu befreien,
erlangt die Konzentration, die für eine Leistungssteigerung erforderlich ist. 

 :chill

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  August 2017
2
Suche andere Betroffene / Re: Suche Strohhalm
« Letzter Beitrag von JIK am Heute um 08:10:48 »
 Ich würde echt empfehlen wende dich an ein Zentrum für Seltene Erkrankungen die hier auf der Seite angegeben sind.
Habe auch keine eindeutige Diagnose seit fast 10 Jahren meine letzte Hoffnung sind auch die Zentren.
Meldet euch da einfach mal,die haben teils exorbitante Wartezeiten.
LG
Jessica
3
Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Heute um 05:52:19 »
Welche Farbe benötigt man, um eine Stelle zu streichen?
4
BFH: (Az.: II R 25/15)

Verzicht auf Pflichtteil kann künftig teurer werden


Wer etwas erbt, muss oft Steuern zahlen. Das gilt auch, wenn man auf den Pflichtteil verzichtet und dafür eine Abfindung erhält. Nach einem Urteil des BFH können in solchen Fällen unter Umständen sogar bald mehr Abgaben anfallen. 
Der Verzicht auf einen Pflichtteil kann für Erben künftig unter Umständen teurer werden.
Das gilt zumindest, wenn für diesen Verzicht eine Abfindung von den Geschwistern gezahlt wird. 
Nach Auffassung des BFH ist in solchen Fällen nun danach zu unterscheiden, ob der Verzicht bereits zu Lebzeiten
oder erst nach dem Tod des Erblassers vereinbart wird.

Zu Lebzeiten des Erblassers unterliegt der Verzicht der Steuerklasse II.
Nach dem Tod des Erblassers kommt die günstigere Steuerklasse I zur Anwendung.
In der Steuerklasse II gilt derzeit ein Freibetrag von 20.000 €.
In der Steuerklasse I gelten derzeit je nach Verwandtschaftsgrad Freibeträge von 100.000 € und 500.000 €.
Abfindung statt Erbe: Das macht rein steuerrechtlich viel aus.

Im dem verhandelten Fall verzichtete der Kläger 2006 für den Fall, dass er durch letztwillige Verfügung von der Erbfolge nach seiner Mutter ausgeschlossen sein sollte, gegenüber seinen drei Brüdern auf den Pflichtteilsanspruch.
Dafür erhielt er im Gegenzug von den Geschwistern jeweils eine Abfindung in Höhe von 150.000 €.
Im Jahr 2002 hatte er von der Mutter bereits Schenkungen im Wert von über einer Million Euro erhalten.

Das Finanzamt erließ für die Zuwendungen der Brüder getrennte Schenkungsteuerbescheide und rechnete dabei der Abfindung von 150.000 € je Bruder jeweils den Wert der Schenkungen der Mutter hinzu.
Davon zog es den damals geltenden Freibetrag von 205.000 € ab und wandte den Steuersatz der Steuerklasse I an.
Hieraus ergab sich eine Steuer von 28.405 €.
Nach einer Klage gegen den Bescheid setzte das Finanzgericht die Schenkungsteuer auf 10.810 € herab.

Zu Unrecht:
Laut BFH handelt es sich um eine Zuwendung zwischen Geschwistern und nicht um eine Zuwendung an ein Kind.
Damit müsse auch hier die ungünstigere Steuerklasse II zwischen Geschwistern angewendet werden.
Damit ändert das oberste Finanzgericht seine Rechtsprechung:
Bisher war der BFH davon ausgegangen, dass in solchen Fällen für die Besteuerung der Abfindungen das Verhältnis des Verzichtenden zum künftigen Erblasser maßgebend ist.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  August 2017
5
Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am Gestern um 09:43:14 »
Ein Bauer erzählt seinem Freund: "Stell' Dir vor, letztens bin ich mit meinem Traktor in eine Radarfalle gefahren."
"Und, hat's geblitzt?"
"Nein, gescheppert."
6
„Turne bis zur Urne“

Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer appelliert für mehr Bewegung um Stress vorzubeugen
   

Dass negativer Stress als Ursache für viele Erkrankungen wie Herzinfarkt, Rückenschmerzen oder Depressionen mitverantwortlich ist, steht heute außer Frage.
Auf die Zusammenhänge zwischen Körper, Seele und Geist wies der bekannte
Professor Dr. Dietrich Grönemeyer in seinem Impulsvortrag "Fit bis 100" hin.

Eine Veranstaltung unter dem Titel "Kein Stress mit dem Stress" fand Anfang Juli in Witten statt.

"Wir müssen lernen, mit Stress umzugehen"
, sagt der Rückenexperte und praktizierende Arzt am Grönemeyer Institut für Mikro Therapie in Bochum. Sein Appell an alle, die negativem Stress vorbeugen möchten, lautet: Leben heißt Bewegung.
Da sich auch Gehirn- und Nervenzellen durch Bewegung erneuern können,
heißt das Motto: Turne bis zur Urne.


 :trott  :laola  :H  :fit2  :fit3      :so

Praxisnahe Unterstützung im Umgang mit Stress für Betriebe jeder Größe liefern die vielfältigen Materialien des Projekts „psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ können kostenfrei bestellt werden.

Mehr dazu unter:
www.psyga.info
7
Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 21. Oktober 2017, 08:44:00 »
Zwei stolze Mütter fahren ihre Sprösslinge spazieren. Sie stellen fest, dass die Babys am gleichen Tag geboren wurden.
"Meine Lina hat heute ihr erstes Wort gesprochen", meint die eine Mutter stolz.
Da richtet sich das zweite Baby auf und fragt: "Und was hat die Kleine gesagt?"
8
Arbeitsunfall kann nach 50 Jahren noch nachgewiesen werden -

Glaubhafte Schilderung

Auch noch 50 Jahre nach einem Arbeitsunfall können Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung eingeklagt werden -
selbst ohne schriftliche Nachweise.
Was dabei wichtig ist, zeigt ein Fall beim Dresdner Sozialgericht. (Az: S 39 U 320/12)     

Ein Arbeitsunfall kann auch nach vielen Jahren noch nachgewiesen werden.
Allerdings müssen Betroffene dann glaubhaft machen können, dass es den Unfall tatsächlich gab.
Das ist unter Umständen sogar ohne schriftliche Unterlagen möglich.
   

Fall:

Der 72-jährige Mann arbeitete als Gleisbauhelfer bei einem Betrieb, den später die Deutsche Reichsbahn übernahm.
Er beantragte 2011 die Anerkennung eines Arbeitsunfalls, den er 1966 erlitten hatte.
Bei Gleisbauarbeiten wurde ihm der kleine Finger derart gequetscht, dass dieser amputiert werden musste.
Die UV Bund und Bahn lehnte die Feststellung eines Arbeitsunfalls ab.
Unterlagen über den Vorfall waren nicht mehr vorhanden.
Der Mann klagte dennoch.
Urteil: Die Richter glaubten den Darstellungen des Mannes.
Die Eintragungen in dessen Sozialversicherungsausweis deckten sich mit seiner Darstellung.
Auch könne er das Geschehen im Jahr 1966 glaubwürdig schildern.     

Zwar waren die Unterlagen beim zuständigen Landesamt für Arbeitsschutz nicht mehr auffindbar.
Ein sachverständiger Unfallchirurg hatte aber zuvor bestätigt, dass der Gesundheitsschaden auf einen Arbeitsunfall zurückgeführt werden könne.   
Daher war das Gericht der Überzeugung, dass sich der Unfall wie vom Kläger geschildert zugetragen hatte.
Er konnte daher Leistungen der GUV verlangen.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  August 2017
9
Orpha-Stammtisch / Re: Der superlange Witze-Thread
« Letzter Beitrag von Kruemelchen am 20. Oktober 2017, 06:59:33 »
Fragt Olaf seine Mutter: "Du Mutti, was ist denn französische Liebe?"
Meint die Mutter: "Mir liegts auf der Zunge, aber ich kanns nicht richtig ausdrücken."
10
Feldenkrais-Methode:

Den Körper durch Bewegung schulen
-

Alltag ohne Schmerzen


Sanfte Bewegungen statt schweißtreibender Gymnastik:

Die Feldenkrais-Methode soll zu mehr Beweglichkeit und Flexibilität verhelfen, den Alltag erleichtern und Schmerzen lindern.
Aber was genau steckt eigentlich dahinter?         
Gedimmtes Licht, Düfte, Entspannungsmusik, Menschen, die mit geschlossenen Augen vor sich hin meditieren -
dieses Bild haben die meisten wohl beim Thema Feldenkrais vor Augen.
Aber: Das Bild ist falsch.

Feldenkrais ist ein Verfahren zur Schulung des Körpers und der Persönlichkeit über die Bewegung.
Hier lehrt man dafür keine Entspannungstechniken.
Stattdessen wird gezeigt, wie sie alltägliche Bewegungen leichter - also ohne Schmerzen und ohne Anstrengung - meistern.
Ganz ohne Esoterik.              

Feldenkrais ist nicht leistungsorientiert, man muss nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt zehn Strecksprünge können,
sondern soll sich wieder selbst die Schuhe zubinden oder eine Tasse aus dem Regal nehmen können.
Im Unterricht lernen die Schüler nicht, wie sie kräftiger oder beweglicher werden, um die Bewegung auszuführen.
Sie lernen eine andere Art der Bewegung. Kraft und Elastizität kommen dann häufig ganz von allein.

Benannt ist die Methode nach ihrem Begründer Moshé Feldenkrais (1904-1984),
einem israelischer Physiker und Judoka.
Es gibt zwei Arten:
"funktionale Integration" und "Bewusstheit durch Bewegung."


Bei der funktionalen Integration handelt es sich um Einzelstunden, in denen der Feldenkrais-Lehrer den liegenden Schüler bewegt. "Bewusstheit durch Bewegung" wird meist in der Gruppe unterrichtet.
Dabei leitet der Lehrer seine Schüler mit der Stimme bei den sogenannten "Lektionen" an.
   
Meist dauert der Unterricht zwischen 55 und 90 Minuten.
Die Stunde beginnt im Liegen mit einem sogenannten Body-Scan.
Sie führt die Teilnehmer verbal durch ihren Körper und fragt etwa:
Wie liegen die Fersen auf dem Boden?
Wie das Becken?
So lenkt man die Aufmerksamkeit auf alle Bereiche des Körpers.

Dann folgen die Feldenkrais-Lektionen.
Das können alltägliche Bewegungen sein, die in ihre Einzelteile auseinandergenommen und in Zeitlupe ausgeführt werden.
z.B. das Kauen:
Die Teilnehmer liegen auf dem Rücken und öffnen und schließen zunächst vorsichtig den Mund.
Während des Öffnens merkt man schon, ob eine Seite fester ist als die andere.
 
Dann bewegt man bei leicht geöffnetem Mund den Unterkiefer etwas nach rechts und links - aber nicht über den Schmerzpunkt hinweg. Man achtet dabei darauf, was die Zunge macht, mit ihr kann man die Zähne abfühlen und den Mundraum erforschen.       

In der Immanuel-Klinik Rüdersdorf kommt "Bewusstheit durch Bewegung" therapeutisch zum Einsatz.
Hier hält man vor allem das Feedback nach den Lektionen für wertvoll: "Das ist der Meinung nach die größte Stärke, denn die Patienten merken, dass sie selbst etwas bewirken können."           

Feldenkrais-Unterricht muss man in der Regel selbst bezahlen,
denn die Methode steht nicht im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung.
Eine Stunde Gruppenunterricht kostet zwischen 10-15 €, eine Einzelstunde zwischen 60 und 95 €.
Dass Feldenkrais bei bestimmten Beschwerden hilft oder Gesunden guttut, ist nicht so richtig wissenschaftlich belegt.
Aber: Man setzt die Methode sehr erfolgreich ein. Die Schüler berichten, dass Sie sich nach einer Einheit wohler fühlen,
ein besseres Gefühl für ihren Körper haben und insgesamt entspannter sind.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  August 2017

Seiten: [1] 2 3 ... 10