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Autor Thema: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern  (Gelesen 2239 mal)

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Offline RalleGA

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Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern 

Kinderzuschlag soll steigen 
Mehr Geld für Geringverdiener und ein bisschen weniger Steuern für alle:
Union und SPD haben sich auf eine Anhebung des Kinderzuschlags
sowie auf Steuererleichterungen für 2017 und 2018 verständigt.

Der Zuschlag für Geringverdiener
soll demnach zum Jahreswechsel um zehn Euro auf 170 € monatlich steigen.

Erhöhung Kindergeld 
Nach ersten Verlautbarungen soll das Kindergeld um zwei Euro steigen. 

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Oktober 2016
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2016, 09:41:36 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #1 am: 10. Dezember 2016, 10:56:31 »
Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern

Pflege-Reform – Bessere Einstufung


In diesen Tagen bekommen rund 2,8 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland Post von ihrer Pflegekasse.
Darin erfahren sie, was sich zum 1. Januar mit der Pflegereform für sie ändert und wie sie sich während der Übergangsphase verhalten sollen. Nervös muss deswegen keiner werden.

Muss sich der Pflegebedürftige bei der Pflegekasse melden?
Nein. Die Pflegekasse meldet sich bei ihm.
Er muss also keinen neuen Antrag stellen und sich auch nicht erneut begutachten lassen.
Die Überleitung in die neuen Pflegegrade geht automatisch.
Der Überleitungsbescheid enthält die neuen Leistungen.
Sollte er aber bis Weihnachten versehentlich keinen Bescheid erhalten haben,
sollte er sich bei seiner Pflegekasse melden.

Sind die Leistungen geringer als vorher?
Nein. Es gilt Bestandsschutz.
Im Gegenteil: Pflegebedürftige werden besser eingestuft.
Pflegebedürftige mit körperlichen Einschränkungen erhalten anstelle der bisherigen Pflegestufe den nächst höheren Pflegegrad. Pflegebedürftige mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz etwa wegen Demenzerkrankung werden zwei Pflegegrade höher eingestuft.

Was bedeutet das im Einzelnen?

Ein Pflegebedürftiger mit körperlichen Einschränkungen, der jetzt die Pflegestufe 1 hat,
kommt automatisch in den Pflegegrad 2.

Ein Pflegebedürftiger, der in der Pflegestufe 1 ist und zudem in seinen Alltagskompetenzen eingeschränkt ist,
bekommt automatisch den Pflegegrad 3 und so weiter.

Für die höchste Pflegestufe 3 gibt es dann den Pflegegrad 4 und mit eingeschränkten Alltagskompetenzen den höchsten Pflegegrad 5. 

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Oktober 2016


Anhang:
Merkblatt zur Überleitung in die neuen Pflegegrade
« Letzte Änderung: 27. Dezember 2016, 10:41:08 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #2 am: 20. Dezember 2016, 09:10:39 »
Was ändert sich ab 01. Februar 2017 – was könntest Du ändern

Berufsbedingter Umzug: Ab Februar höhere Beträge absetzbar


Wer berufsbedingt umziehen muss, kann die Kosten dafür steuerlich geltend machen.
Im kommenden Jahr erhöhen sich die Beiträge für die Umzugspauschale:
Für Singles liegen sie ab dem 1. Februar 2017 bei 764 €, für Verheiratete bei 1.528 €.

Sind weitere Familienmitglieder vom Umzug betroffen – z.B. Kinder - können Steuerzahler für sie dann
je 337 € in ihrer Einkommensteuererklärung als sonstige Umzugskosten angeben.

Voraussetzung für die Anrechnung der vollen Pauschale:
Der AN zieht berufsbedingt aus seiner alten Wohnung in eine neue.
Sollte er vorher keine eigene Wohnung gehabt haben, etwa weil er aus dem Elternhaus auszieht,
reduziert sich die Pauschale auf 30 bei Verheirateten und auf 20 bei Singles.

Bis zur Erhöhung im Februar 2017 gelten folgende Beträge:

Für Umzüge ab dem 1. März 2016 können Singles pauschal 746 € geltend machen,
für Verheiratete sind es 1.493 €, für weitere Familienmitglieder je 329 €.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  November 2016   

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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #3 am: 27. Dezember 2016, 10:09:24 »
Was ändert sich ab Januar 2017 – Was könntest Du ändern

Lebensversicherungen und Steuern

Vorsorgeaufwendungen: 
Im kommenden Jahr können Steuerzahler mehr Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben beim Finanzamt geltend machen: Der absetzbare Betrag steigt von 82 auf 84 Prozent. Zu den absetzbaren Kosten gehören z.B. die Beiträge zur gesetzlichen Rente oder zu den berufsständischen Versorgungswerken. Für die Berücksichtigung der Sonderausgaben gilt ab dem 1. Januar ein Höchstbetrag von 23.362 €. Alleinstehende können 19.625 € steuerlich geltend machen.

Garantiezins für Lebensversicherungen:
Zwar können für die Altersvorsorge höhere Aufwendungen in der Steuererklärung geltend gemacht werden, wer aber ab dem 1. Januar einen Vertrag abschließt, muss sich mit einem geringeren Garantiezins begnügen. Der sogenannte Höchstrechnungszins sinkt von derzeit 1,25 auf 0,9 Prozent. Der neue Garantiezins gilt auch für neu abgeschlossene Riester- und Rürup-Policen, in der betrieblichen Altersvorsorge bei Direktversicherungen sowie bei einigen Pensionskassenverträgen. Für Bestandskunden ändert sich hingegen nichts.

Grundfreibetrag der Einkommensteuer:

Ab dem 1. Januar steigt auch das vom Fiskus unangetastete Existenzminimum.
Der Grundfreibetrag klettert für Ledige um 168 € auf 8.820 €. Verheirateten stehen dann 17.640 € zu.
Das bedeutet: Der Fiskus zieht erst Steuern vom Einkommen ab, wenn es oberhalb dieses Betrags liegt.
Auch der Kinderfreibetrag so112017 angehoben werden auf, 4.716 € - also um 108 €.

Rente und Steuern:
Neurentner müssen zukünftig 74% ihrer Rente versteuern. Bisher lag der steuerpflichtige Anteil bei 72%.
Das bedeutet im Umkehrschluss: Nur noch 26% der Bezüge sind im kommenden Jahr steuerfrei.
Das gilt aber nur für die Rentenjahrgänge, die ab 1. Januar neu hinzukommen.
Für Bestandsrentner ändert sich der einmal festgesetzte steuerfreie Rentenanteil nicht.

betriebliche Altersvorsorge:

Zum 1. Januar steigt die monatliche Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung auf 6.350 € (West) und 5.700 € (Ost). Bis zu diesen Einkommensgrenzen müssen AN im nächsten Jahr Beiträge zur Rentenversicherung bezahlen. Es erhöht sich damit gleichzeitig der Teil des Gehalts, den der AG steuer- und abgabenfrei in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds investieren kann.
Der geförderte Höchstbetrag klettert demnach von 2.976 auf 3.048 € pro Jahr. 

neue Steuerregeln für Lebensversicherungen:

Ab 2017 greifen bei Einmalauszahlungen von Lebensversicherungen neue Steuerregeln.
Betroffen sind Kunden, die nach 2004 eine Kapitallebens- oder Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht abgeschlossen haben. Sie müssen nun die Differenz zwischen Versicherungsleistung und eingezahlten Beiträgen zu 50% mit ihrem individuellen Tarif versteuern. Voraussetzung dafür: Sie haben zum Zeitpunkt der Auszahlung das 60. Lebensjahr vollendet und der Vertrag hat mindestens zwölf Jahre Bestand. Einmalauszahlungen aus Versicherungen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, sind hingegen weiterhin steuerfrei.

Unterhaltskosten:
Wer Unterhalt zahlt, kann diese Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzen.
Nun sind 2017 maximal 8.820 € abziehbar - 168 € mehr als bis her.
Der Empfänger des Unterhaltes darf jedoch nicht über ein nennenswertes eigenes Vermögen oder Einkommen verfügen. Seine Steuer - Identifikationsnummer muss er angeben.
Werden Kinder unterstützt, ist eine steuerliche Berücksichtigung nur möglich,
wenn man für sie kein Kindergeld bzw. keinen Kinderfreibetrag erhält.

Fundquelle: Auszug – „ALLER-Zeitung“ (Gifhorn/Wolfsburg) Dezember 2016

neu bei Waisenrente
Durch eine gesetzliche Neuregelung unterliegen alle Bezieher einer Waisenrente ab dem 1. Januar 2017 der Kranken- und Pflegeversicherungspflicht, ohne dass bestimmte Vorversicherungszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung erfüllt sein müssen.
Diese Änderung gilt sowohl für alle neuen Fälle als auch für Personen, die am 31. Dezember 2016 bereits eine Waisenrente beziehen oder beantragt haben. Eine mögliche bislang eingeräumte kostenfreie Familienversicherung endet zum 31. Dezember 2016.
Die Waisenrente bleibt analog der für die Familienversicherung geltenden Altersgrenzen beitragsfrei, sodass durch die Änderung in der Regel keine finanzielle Mehrbelastung eintritt.

Fundquelle: Auszug – „BARMER- Versichertenmagazin“ 1/2017
« Letzte Änderung: 27. Dezember 2016, 10:18:15 von RalleGA »
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Offline RalleGA

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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #4 am: 28. Dezember 2016, 10:08:52 »
Was ändert sich ab Januar 2017 – Was könntest Du ändern

Mutterschutz und Elternzeit

Mutterschutz für Schülerinnen und Studentinnen:

Ab dem 1. Januar gilt der Mutterschutz erstmals nun auch für sie.
Im Vergleich zu "festangestellten" AN rinnen haben Schülerinnen und Studentinnen allerdings die Wahl,
ob sie in den Mutterschutz gehen oder nicht.
Das bedeutet, dass sie nicht verpflichtet sind, Klausuren und Hausarbeiten zu schreiben.

Kündigungsschutz nach Fehlgeburt:

Die sowohl von Ärzten als auch Betroffenen immer wieder als unzumutbar kritisierte Regelung,
dass der Kündigungsschutz bei einer Fehlgeburt ab der zwölften Schwangerschaftswoche nur gilt,
wenn der Fötus bereits mehr als 500 Gramm wog, ist aufgehoben.

Arbeitsverbote nicht mehr zwingend:
Berufe, die Mutter und Kind während der Schwangerschaft potenziell gefährden könnten,
dürfen künftig weiterhin ausgeübt werden - wenn die Frau das ausdrücklich will und entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen eingehalten werden,
In der Vergangenheit wurden gerade in den Bereichen Pflege und Gesundheitswesen oftmals vorsorgliche Beschäftigungsverbote ausgesprochen, obwohl aus Sicht der Betroffenen gar kein erhöhtes Risiko bestand.

Sonn- und Feiertagsarbeit:
Arbeiten während der Nachtschicht bleibt für Schwangere verboten.
Doch im Spätdienst bis 22 Uhr dürfen sie eingesetzt werden, wenn sie selbst zustimmen und eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung vorlegen.
Auch das Sonn- und Feiertagsarbeitsverbot wird gelockert.
Bisher waren nur einige wenige Berufe wie etwa Krankenschwester oder Gastwirtin
vom Verbot der Sonntagsarbeit ausgenommen.
Künftig können Schwangere in allen Branchen, in denen Sonntagsarbeit gängig ist,
auch am Wochenende ihrem Beruf nachgehen.
Voraussetzung ist, dass sie das freiwillig tun und nicht allein im Dienst sind.

Mutterschutz nach der Geburt eines behinderten Kindes:
Bringt eine Mutter ein behindertes Kind zur Welt, wird die gängige Schutzfrist eines achtwöchigen Beschäftigungsverbots nach  der Geburt auf zwölf Wochen ausgedehnt.
Damit will der Gesetzgeber der Tatsache Rechnung tragen, dass die Eltern in solchen Fällen
besonderen Belastungen ausgesetzt sind.
Bisher galt die Fristverlängerung nur bei Mehrlingsgeburten.

Selbstständige, Richterinnen, Beamtinnen und Soldatinnen weiter außen vor:

Für Beamtinnen, Richterinnen und Soldatinnen gelten für den Mutterschutz weiterhin gesonderte Rechtsverordnungen.
Auch Selbstständige und (Geschäftsführerinnen bleiben von dem neuen Mutterschutzgesetz weiterhin unberücksichtigt.

Fundquelle: Auszug – „ALLER-Zeitung“ (Gifhorn/Wolfsburg) Dezember 2016
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2016, 09:28:01 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #5 am: 29. Dezember 2016, 09:26:08 »
Was ändert sich ab Januar 2017 – Was könntest Du ändern

Straßenverkehrsordnung:

Im Rahmen einer Novelle der StVO sind einige Änderungen in Arbeit.

Das betrifft sowohl Autofahrer als auch Radfahrer. Sie müssen sich 2017 voraussichtlich in einigen Punkten umstellen, sobald die Neuregelungen in Kraft treten.

Bilden einer Rettungsgasse bei Stau:

Auf Autobahnen sowie außerorts auf Straßen mit mindestens zwei Streifen pro Richtung gilt künftig:
Sobald Autos mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder es zu einem Stillstand kommt, müssen sie eine Rettungsgasse zwischen der äußersten linken Spur und der unmittelbar rechts daneben bilden.
Bei drei oder vier Spuren fahren also die Autos auf dem linken Streifen nach links und alle anderen nach rechts.
Bisher musste bei vier Spuren die Gasse in der Mitte gebildet werden.

30er-Zonen auch auf Hauptverkehrsstraßen:
Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h,
die auf 30 km/h reduziert werden kann, wenn es sich um einen Unfallschwerpunkt handelt.
Bisher waren die Hürden sehr hoch, auf Hauptverkehrsstraßen das Tempo auf 30 km/h senken zu können.
Zukünftig sollen Gemeinden eine 30er-Zone vor Schulen, Kindergärten oder Altenheimen leichter ausweisen können - auch wenn diese an Hauptstraßen liegen.

Fundquelle: Auszug – „ALLER-Zeitung“ (Gifhorn/Wolfsburg) Dezember 2016
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Offline busymouse

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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #6 am: 29. Dezember 2016, 17:36:25 »
Neu im Digitaljahr 2017: Das Ende des EU-Roamings +++ Online-Sprechstunde beim Arzt +++ Digitales Finanzamt +++ DVB-T2 kommt +++ Endlich freies WLAN in allen ICE-Zügen

Im kommenden Jahr treten in der digitalen Welt viele Neuerungen in Kraft, die Verbraucher, Unternehmen oder auch die öffentliche Verwaltung betreffen. Bitkom nennt die wichtigsten Änderungen im Jahr 2017.

Roaming-Gebühren werden endgültig abgeschafft

Nach einer seit mehreren Jahren dauernden Übergangsphase werden die Roaming-Gebühren innerhalb der Europäischen Union endgültig abgeschafft. Ab 15. Juni 2017 zahlen Europäer auf Reisen im EU-Ausland für Handygespräche denselben Preis wie für Handygespräche zu Hause. Noch zu klären ist, ob es eine Obergrenze für die Dauer des Roamings geben soll (Fair-Use-Klausel). Damit soll ein Missbrauch verhindert werden, zum Beispiel der dauerhafte Gebrauch ausländischer SIM-Karten in Deutschland.

Mehr Transparenz bei Internetverträgen

Ab Mitte 2017 werden Verträge mit Breitbandanbietern übersichtlicher und die Leistungsfähigkeit der Internetanschlüsse transparenter. Die kürzlich verabschiedete Transparenz-Verordnung sieht unter anderem vor, dass die Anbieter auf Grundlage von Messungen konkrete Angaben zur tatsächlichen Geschwindigkeit von Internetanschlüssen machen müssen. Zudem sollen sich Verbraucher in Zukunft in Produktinformationsblättern schnell über die wesentlichen Vertragsinhalte informieren können. In der monatlichen Rechnung wird unter anderem das Ende der Mindestvertragslaufzeit, die Kündigungsfrist und der letzte Kalendertag mitgeteilt, an dem die Kündigung eingehen muss, um einen Vertrag zu beenden.

Neue Übertragungstechnik beim Antennenfernsehen: Umstieg auf DVB-T2

Ab dem 29. März 2017 wird in allen größeren Ballungsgebieten in Deutschland die TV-Übertragungstechnik DVB-T abgeschaltet. Das TV-Signal wird dann über den neuen Standard DVB-T2 in die Wohnzimmer übertragen. Hintergrund der Umstellung: Der Nachfolgestandard benötigt weniger Übertragungsspektrum. Die frei werdenden Funkfrequenzen können für das mobile Internet genutzt werden und damit den Breitbandausbau in ländlichen Gebieten beschleunigen. Größter Pluspunkt der neuen Technik ist, dass die TV-Sendungen dann in hochauflösender Qualität übertragen werden. Wer auch nach dem Stichtag das TV-Programm über Antenne empfangen möchte, benötigt ein Empfangsgerät, das den Nachfolger DVB-T2 unterstützt. Viele Flachbildfernseher, die vor 2015 hergestellt wurden, können das neue TV-Signal nicht verarbeiten. Notwendig ist dann die Anschaffung eines zusätzlichen DVB-T2-Receivers. Zudem wird der Empfang von Privatsendern wie RTL, Sat1 oder Pro7 zukünftig kostenpflichtig. Verbraucher zahlen 69 Euro pro Gerät jährlich.

Steuerbescheid nur noch per Computer

Zum 1. Januar 2017 tritt das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens in Kraft. Steuerbescheide werden von den Finanzämtern ab sofort in einem voll automatisierten Verfahren erlassen. Die Steuerveranlagung wird komplett von der IT abgewickelt. Finanzbeamte greifen nur noch ein, wenn das System besondere Risiken oder nicht plausible Angaben erkennt. Auch für den Steuerpflichtigen haben die neuen Vorschriften Vorteile: sie müssen keine Belege mehr an das Finanzamt senden, sondern nur noch auf Anfrage bereithalten. Außerdem wird die Frist für die Abgabe von Steuererklärungen um zwei Monate auf Ende Juli des Folgejahres verlängert – allerdings erst für den Veranlagungszeitraum 2018.

E-Health: Online-Sprechstunde für Patienten

Im Jahr 2017 schreitet der Roll-out der Beschlüsse aus dem E-Health-Gesetz voran. Die Versicherten profitieren dann von mehr telemedizinischen Leistungen: Ab April 2017 wird die telekonsiliarische Befundbeurteilung von Röntgenaufnahmen und ab Juli 2017 die Online-Videosprechstunde in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen. Das wird Patienten die Kontaktaufnahme mit dem Arzt deutlich erleichtern, gerade bei Nachsorge- und Kontrollterminen.

Zusätzliche steuerliche Förderung der Elektro-Mobilität

Schon jetzt sind Elektrofahrzeuge in den ersten zehn Jahren von der Kfz-Steuer befreit und für die Nutzung von Elektroautos als Firmenwagen gibt es ebenfalls steuerliche Vergünstigungen. Jetzt hat der Gesetzgeber noch einmal nachgelegt. Mit dem Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr werden vom Arbeitgeber gewährte Vorteile für das Aufladen eines Elektrofahrzeugs oder eines Hybrid-Elektrofahrzeugs des Arbeitnehmers von der Einkommensteuer befreit. Das gleiche gilt, wenn der Arbeitnehmer eine betriebliche Ladevorrichtung zeitweise privat nutzt. Der Arbeitgeber hat auch die Möglichkeit, die Lohnsteuer für geldwerte Vorteile aus der Übereignung einer Ladevorrichtung sowie für Zuschüsse zu den Aufwendungen des Arbeitnehmers für den Erwerb und für die Nutzung einer Ladevorrichtung pauschal mit 25 Prozent zu übernehmen. Die Neuregelungen gelten ab dem 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2020.

Einschränkungen bei Zeitarbeit und Werkverträgen

Am 1. April 2017 treten Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes in Kraft. Es sieht vor, Leih- und Zeitarbeit im Regelfall auf maximal 18 Monate zu beschränken. Zudem sollen Leiharbeitnehmer nach neun Monaten den gleichen Lohn erhalten wie die Stammbelegschaft. Aus Sicht der Digitalbranche ist die Begrenzung auf 18 Monate problematisch, da komplexe IT-Projekte in der Regel länger dauern. IT-Dienstleister sind künftig verpflichtet, das Personal nach Ablauf der Frist auszutauschen, auch wenn das Projekt noch gar nicht abgeschlossen ist. Zudem führt das Gesetz bei Werk- und Dienstverträgen zu erheblicher Rechtsunsicherheit. Denn es gibt mittlerweile neue Formen der Projektarbeit, die das klassische Vertrags- und Arbeitsrecht nicht mehr abbilden kann. So werden Werk- und Dienstverträge häufig als verdeckte Arbeitnehmerüberlassung gewertet und streng sanktioniert. Die Digitalwirtschaft befürchtet, dass innovative Modelle wie das so genannte agile Projektmanagement bei der Software-Entwicklung („Scrum“) künftig verhindert werden. Für die Digitalbranche sollte deshalb eine verbindliche Ausnahmeregelung geschaffen werden.

Neue Regeln für Website-Betreiber

Das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz verpflichtet Unternehmen, ab dem 1. Februar 2017 auf ihrer Webseite und in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) darauf hinzuweisen, ob sie dazu bereit oder dazu verpflichtet sind, in Streitfällen an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen. Auch wenn das nicht der Fall ist, müssen sie ihre Kunden online oder in den AGB darüber informieren.* Die Informationen müssen einfach zugänglich und leicht verständlich sein. Das Gesetz soll dazu führen, dass weniger Streitfälle von der Justiz entschieden werden müssen. Stattdessen sollten Verbraucher und Unternehmen ihre Streitigkeiten häufiger in außergerichtlichen Verfahren wie Schlichtung, Schiedsverfahren oder Mediation beilegen.

*eig. Anmerkung: nur wenn das Unternehmen mehr als 10 Mitarbeiter hat

WLAN in ICE-Zügen der Deutschen Bahn

Einen neuen Service erwartet alle Bahnfahrer, die mit einem ICE unterwegs sind. Ab dem Jahreswechsel bietet die Deutsche Bahn ihr ICE-WLAN auch in der 2. Klasse kostenfrei an. Allerdings ist das Datenvolumen pro Fahrgast auf 200 Megabyte pro Tag beschränkt. Das Übertragungstempo soll bei knapp einem Megabit pro Sekunde liegen. Ab einem Verbrauch von 200 Megabyte wird die Datenrate gedrosselt. Für Fahrer in der 1. Klasse ist das Datenvolumen unbegrenzt.

(Pressemitteilung von Bitkom - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., 28.12.2016)
Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen über die Dinge machen uns glücklich oder unglücklich.
(Epiktet, griech. Philosoph, 50-138)

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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #7 am: 05. Januar 2017, 10:07:51 »
Was ändert sich ab Januar 2017 – Was könntest Du ändern 

Strompreise:

Die Öko-strom-Umlage wird 2017 angehoben, um 0,35 Cent zu 6,88 Cent pro Kilowattstunde.
Auch die Netzentgelte werden deutlich steigen.
Viele Anbieter werden daher wohl die Strompreise anheben.
Allerdings sind die Verbraucher nicht wehrlos:
bei Preiseerhöhungen durch den Versorger einen Tarif oder Anbieterwechsel zu prüfen.
In diesem Fall haben Verbraucher nämlich immer ein Sonderkündigungsrecht.

Medizinisches Marihuana:

Schwerstkranke bekommen Cannabis auf Rezept.
Daran ist jedoch die Bedingung geknüpft, dass die Patienten an einer Erhebung teilnehmen,
um mehr Erkenntnisse über die Wirkung von Cannabis zu erhalten.
Gesetzliche Krankenkassen dürfen künftig auch Kosten für Arzneimittel auf Cannabisbasis übernehmen.
Dies wird bei schwerstkranken Menschen erlaubt sein, deren Leiden auf anderem Weg nicht gemildert oder behandelt werden können.

Geschirrspülmittel:

Im EU-Raum werden Pulver und Tabs mit Phosphat verbannt.
Damit soll verhindert werden, dass Algen massenhaft wachsen.
Zum Jahreswechsel begrenzt eine EU-Verordnung den Phosphorgehalt in Geschirrspülmitteln strikt:
Pulver oder Tabs, die ab 1. Januar 2017 in den Handel kommen, dürfen nur noch-höchstens 0,3 Gramm Phosphor in der Standarddosierung enthalten. Phosphate werden als Enthärter, eingesetzt, um das im Wasser enthaltene Magnesium und Kalzium zu binden .

Rundfunkbeitrag:
Wer es bislang versäumt hat, einen Antrag auf Befreiung oder Ermäßigung zu stellen,
kann dies ab nächstem Jahr rückwirkend für drei Jahre tun.
Wird z.B. ein Antrag am 15. Januar 2017 gestellt, kann der Rundfunkteilnehmer rückwirkend zum 1. Januar 2014 von der Zahlung des Beitrags befreit werden - wenn er in den drei Jahren davor regelmäßig die Voraussetzungen für die Befreiung oder die Ermäßigung erfüllt hat.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Woche“  Januar 2017

Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #8 am: 02. Februar 2017, 09:49:05 »
Was ändert sich ab Februar 2017 – Was könntest Du ändern -

Nachhilfeunterricht


Kommt ein Kind in der neuen Schule nicht mit und benötigt daher Nachhilfeunterricht,
konnten diese Kosten (bisher maximal 1882 €) abgesetzt werden. Nun sind es bis zu 1.926 Euro.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Februar 2017
« Letzte Änderung: 02. Februar 2017, 09:51:17 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #9 am: 03. Februar 2017, 10:00:43 »
Was ändert sich ab Februar 2017 – Was könntest Du ändern -

Neue Gurtpflicht für Rollstuhlfahrer


Ab 1. Februar wird ein Bußgeld fällig, wenn Autofahrer Rollstuhlnutzer befördern und sich nicht an die erweiterte Gurtpflicht halten. Sie besagt, dass sowohl der Rollstuhl als auch der Nutzer in einem speziellen Rückhaltesystem gesichert sein müssen.
Die Regelung gilt nach Regierungsangaben seit Juni 2016, wird aber erst jetzt geahndet:
Bei einem Verstoß droht ein Bußgeld zwischen 30 – 35 €.

Weitere Informationen zur Gurtpflicht  

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Februar 2017
« Letzte Änderung: 04. Februar 2017, 10:23:53 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #10 am: 04. Februar 2017, 10:23:06 »
Was ändert sich ab Februar 2017 – Was könntest Du ändern -

Schlichtungsstellen


Unternehmen müssen Kunden informieren -
Schon seit einiger Zeit gibt es für deutsche Unternehmen und ihre Kunden die Möglichkeit,
Streitigkeiten über Mängel über Verbraucherschlichtungsstellen statt mithilfe von aufwendigen und teuren Gerichtsverfahren zu klären.
Bis Ende 2019 sollen die Länder sogenannte Universalschlichtungsstellen einrichten.
Verschiedene branchenspezifische und private Einrichtungen gibt es bereits jetzt.

Ab1. Februar 2017 besteht Informationspflicht:

siehe:  BMJV - „klar und verständlich“ informieren" ob sie solche Streitbeilegungsverfahren anbieten -
entweder direkt auf ihrer Homepage oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Wenn im jeweiligen Geschäftsfeld die Teilnahme verpflichtend ist, müssen auch Anschrift und Webseite der zuständigen Schlichtungsstelle genannt werden.
Ausgenommen von Informationspflicht sind nur kleine Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Februar 2017
« Letzte Änderung: 04. Februar 2017, 10:28:03 von RalleGA »
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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #11 am: 12. Februar 2017, 10:23:23 »
Was ändert sich ab Februar 2017 – Was könntest Du ändern -

Inhaltsstoff in Hautcremes verboten


Künftig darf laut Bundesregierung der Konservierungsstoff Methylisothiazolinon, der oft Allergien auslöse,
nicht mehr in Hautcremes und Lotionen eingesetzt werden.
Das Verbot gelte für sämtliche Kosmetikprodukte, die vom 12. Februar an in den Handel kommen.

Das heißt zugleich:
Wer sich auf Karnevals- oder Faschingsfesten auch mithilfe von Partyschminke verkleidet und die entsprechenden Produkte schon vor dem 12. Februar gekauft hat, sollte nochmal einen genauen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen.

zusätzlich und mehr:
AZ-Online 27.10.2016

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Zeitung“  Februar 2017
« Letzte Änderung: 12. Februar 2017, 10:27:38 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #12 am: 30. März 2017, 17:00:50 »
Was ändert sich ab April 2017 – Was könntest Du ändern

Falschgeld:


falsche Fünfziger haben es bei der Europäischen Zentralbank 2017 schwer:
Der neue 50-Euro-Schein soll deutlich weniger leicht zu fälschen sein.
Erstmals ausgegeben wird der rundum erneuerte Fünfziger ab 4. April 2017.

Bis dahin soll auch sichergestellt sein, dass Geräte, die die Echtheit von Banknoten im gesamten Euroraum prüfen,
die neue Banknote erkennen. Natürlich bleiben die alten 50er-Scheine weiterhin gültig.
Diese werden von den Notenbanken der Länder nach und nach ausgetauscht.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Woche“  Januar 2017

« Letzte Änderung: 30. März 2017, 17:04:50 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #13 am: 15. April 2017, 14:38:59 »
Was ändert sich ab April 2017 - Was könntest Du ändern 

Leiharbeit:
Ab 1. April gilt ein neues Gesetz zur Leiharbeit. Damit wird eine Höchstdauer für die Überlassung an andere Betriebe von 18 Monaten eingeführt. Danach müssen Leiharbeitnehmer übernommen werden, wenn sie weiterhin dort arbeiten sollen. Schon nach spätestens neun Monaten müssen die Leiharbeiter ähnlich viel verdienen wie vergleichbare Beschäftigte im Betrieb. Leiharbeiter dürfen während eines Streiks nicht mehr eingesetzt werden, um Tätigkeiten der Angestellten zu übernehmen.

Vermögensfreibetrag:

Ab 1. April wird der Vermögensfreibetrag beim Bezug von Sozialhilfe von 2.600 auf 5.000 € angehoben. Auch für Ehepartner von Sozialhilfeempfängern steigt die Verschonungsgrenze dann auf 5.000 €. Bei minderjährigen Sozialhilfeempfängern gilt das gleiche wie für die Eltern. Hat der Sozialhilfeempfänger Kinder oder Eltern, die er unterhält, steigt der Freibetrag für jede Person um 500 €. Der höhere Freibetrag gilt auch für Menschen, die Grundsicherung im Alter oder Erwerbsminderung benötigten, ebenso wie für die Ehe- und Lebenspartner sowie für alleinstehende Minderjährige.

Zusatzbeitrag:
Die Kaufmännische Krankenkasse erhöht zum 1. April ihren Zusatzbeitrag von 1,2 auf 1,5%.

Vorschriften für Heizungen:

Ab 1. April müssen neue Heizungen, die mit Pellets, Scheitholz oder anderen festen Brennstoffen heizen, die Effizienz- und Abgasvorgaben einer Ökodesign-Richtlinie erfüllen. Das betrifft Kessel und Verbundanlagen mit einer Wärmeleistung bis 500 Kilowatt. Bei einer Wärmeleistung bis zu 70 Kilowatt brauchen die Heizanlagen ein Effizienzlabel, das die Klassen A+++ bis G ausweist.

Video-Sprechstunde:

Ärzte können künftig Video-Sprechstunden, die besonders im ländlichen Raum ein alternativer Weg für die Arztkonsultationen sind, abrechnen. Für Video-Sprechstunden zur Nachsorge sowie Auswertung von Röntgenbefunden erhalten Vertragsärzte ab 1. April eigene Abrechnungspositionen.


Fundquelle: Auszug – „Neues Deutschland“  April 2017   
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Offline RalleGA

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Re: Was ändert sich ab 01. Januar 2017 – was könntest Du ändern
« Antwort #14 am: 02. Mai 2017, 10:21:03 »
Was ändert sich ab Mai 2017 – Was könntest Du ändern

Eingedampft:


E-Zigaretten und Liquids unterliegen neuen Vorgaben der EU:
Die Größe der Liquideinheiten wird ebenso beschränkt wie die Nikotinmenge.
Die Raucher werden hierzulande ab dem 20. Mai 2017 nur noch Liquids und E-Zigaretten kaufen können,
die den Vorgaben der Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) der EU entsprechen.
So wird es etwa die Flüssigkeiten für E-Zigaretten nur noch als Liquideinheiten mit 10 Millilitern geben.
Neben der Größenbeschränkung wird auch die Nikotin-Dosierung eingedampft:
20 Milligramm pro Milliliter sind hier maximal noch erlaubt.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-Woche“  Januar 2017
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