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Autor Thema: 5.1 Beruf - Begleitende Hilfen im Arbeits- und Berufsleben  (Gelesen 3951 mal)

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Offline RalleGA

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5.1 Beruf - Begleitende Hilfen im Arbeits- und Berufsleben
« am: 05. Oktober 2010, 17:51:37 »
5. Beruf - Arbeitsplatzsicherung

5.1  Begleitende Hilfen im Arbeits- und Berufsleben

Für: Schwerbehinderte Menschen, gleichgestellte schwerbehinderte Menschen und deren Arbeitgeber;
neu: gleichgestellte Jugendliche und junge Erwachsene gemäß § 68 IV SGB IX während der Ausbildung

Zuständig: Rehabilitationsträger, Landesverwaltungsamt  – Integrationsamt

Erforderliche Unterlagen: Antrag, ggf. Schwerbehindertenausweis/ Gleichstellungsbescheid

Rechtsquelle/Fundstelle: § 102 SGB IX und das Gesetz zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen vom 23.04.2004 (BGBl. I Nr. 18 S. 606-613), zuletzt bearbeitet am 30.08.2006

Zur (vorbeugenden) Sicherung des Arbeitsplatzes erbringt u.a. das Landesverwaltungsamt//Integrationsamt , vielfältige persönliche Hilfen und finanzielle Leistungen an behinderte Menschen und an Arbeitgeber.
Dazu gehören z. B. Beratungen und persönliche Betreuung bei Schwierigkeiten im Beruf sowie finanzielle Hilfen

1.0     für schwerbehinderte Menschen
1.1     für technische Hilfen,
1.2     zum Erreichen des Arbeitsplatzes,
1.3     zur Gründung und Erhaltung einer selbstständigen beruflichen Existenz,
1.4     zur Beschaffung, Ausstattung und Erhaltung einer Wohnung, die den besonderen 
          Bedürfnissen des schwerbehinderten Menschen entspricht,
1.5     zur Teilnahme an Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung beruflicher Kenntnisse
          und Fertigkeiten,
1.6      in besonderen behinderungsbedingten Lebenslagen und für eine notwendige Arbeitsassistenz

2.0     Für Arbeitgeber
2.1     zur behinderungsgerechten  Einrichtung von Arbeits- und Ausbildungsplätze für 
          schwerstbehinderte Menschen und
2.2     Zuschüsse für Gebühren, insbesondere Prüfungsgebühren, bei der Berufsausbildung   
          besonders betroffenen schwerbehinderter Jugendliche und junger Erwachsener
2.3     Prämien und Zuschüsse zu den Kosten der Berufsausbildung behinderter Jugendlicher 
          und junger Erwachsener, die für die Zeit der Berufsausbildung schwerbehinderten 
          Menschen nach gleichgestellt sind
2.4.    für Prämien zur Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagement
2.5     für außergewöhnliche Belastungen, die mit der Beschäftigung schwerbehinderten 
          Menschen, von schwerbehinderten Menschen im Anschluss an eine Beschäftigung in   
          einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen oder im Sinne des
          § 75 II SGB IX verbunden sind, vor allem wenn ohne diese Leistung das           
          Beschäftigungsverhältnis gefährdet würde.
2.6     Zuschüsse und Darlehen erhalten, wenn neue Arbeitsplätze für schwerbehinderte   
          Menschen eingerichtet werden

3.0    an Träger von Integrationsfachdiensten einschließlich psychosozialer Dienste freier       
         gemeinnütziger Einrichtungen und Organisationen sowie an Träger von Integrationsprojekten


Anträge müssen jeweils vorher gestellt werden.
Ist die unverzügliche Erbringung einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben erforderlich,
so kann das Integrationsamt die Leistung vorläufig erbringen.
Das Integrationsamt kann seine Leistungen zur begleitenden Hilfe im Arbeitsleben auch als persönliches Budget ausführen.
Die Integrationsfachdienste stehen den behinderten Menschen und Arbeitgebern kostenfrei zur Verfügung.

mehr unter: alle Nachteilsausgleiche - Stand:  01-2014

wichtige Zusatzinformation:
Das Integrationsamt kann seine Leistungen zur begleitenden Hilfe am Arbeitsleben auch als persönliches Budget,
gemäß SGB IX  § 17, ausführen.

« Letzte Änderung: 26. Oktober 2014, 11:27:32 von RalleGA »
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Re: Beruf - Arbeitsplatzsicherung
« Antwort #1 am: 02. April 2012, 08:06:23 »
Urteil: Kostenübernahme durch DRV

Rentenversicherung muss behinderungsgerechten Bürostuhl zahlen


Der 1965 geborene, schwerbehinderte Kläger, der im Innendienst der Deutschen Bahn arbeitet,
beantragte bei der Rentenversicherung die Übernahme der Kosten für einen behinderungsgerechten Bürostuhl.
Der Rehabilitationsträger lehnte mit der Begründung ab, der Arbeitgeber sei vorrangig zur behinderungsgerechten Arbeitsplatzausstattung verpflichtet.
Warum das Sozialgericht Dresden die Rentenversicherung in der Pflicht sah und warum sie den Bürostuhl als technisches Arbeitsmittel bewertete, können Sie neu unten gesetztem Link im Volltext nachlesen.
Dort finden Sie auch den Link auf einen aktuellen Beitrag zu diesem Urteil im Diskussionsforum der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation.

Und wenn Sie mehr wissen wollen:
in REHADAT finden Sie über 300 Urteile mit dem Schlagwort S 24 KN 625/09
Aktenzeichen S 24 KN 625/09


Urteile = "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben"

« Letzte Änderung: 02. April 2012, 08:26:26 von RalleGA »
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Re: Beruf - Arbeitsplatzsicherung
« Antwort #2 am: 01. Oktober 2013, 09:05:06 »
Auch Beschäftigungsgesellschaften sind zur Ausgleichsabgabe verpflichtet

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat im Mai entschieden, dass auch Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften verpflichtet sein können, eine Ausgleichsabgabe zu entrichten, weil Sie nicht genügend schwerbehinderte Menschen beschäftigen.

Geklagt hatte eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft, die das von Entlassung bedrohte Personal von Unternehmen, die Werke oder Betriebe schließen müssen, übernimmt.
Ihre Aufgabe ist es, die Arbeitnehmer in neue Arbeitsverhältnisse zu vermitteln
und für eine andere berufliche Tätigkeit zu qualifizieren.
Die Klägerin hält sich nicht für abgabepflichtig, weil sie sich das übernommene Personal nicht aussuchen könne und ihre Beschäftigten keine "Arbeitsplätze" im Sinne des § 73 SGB IX innehätten.

Das Bundesverwaltungsgericht sah das anders und argumentierte u.a., dass bei den übernommenen Transferkurzarbeitern zwar keine Beschäftigung im üblichen Sinne stattfände, die Qualifizierung dieser Arbeitnehmer jedoch ebenfalls den Beschäftigungsbegriff im Sinne des § 73 SGB IX erfülle.

vollständige Begründung des Gerichts Az.:5 C 20.12  
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2013, 09:08:33 von RalleGA »
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Re: 5.1 Beruf - Begleitende Hilfen im Arbeits- und Berufsleben
« Antwort #3 am: 11. März 2015, 09:25:13 »
Barrierefrei hören und kommunizieren

Jeder vierte Arbeitnehmer im Alter 50+ gilt als schwerhörig.
Gleichwohl sind in vielen Betrieben die Auswirkungen von Hördefiziten im Berufsleben nicht bekannt.
Das Projekt „hörkomm“ will hier Abhilfe schaffen.
Es hat den Leitfaden „Barrierefrei hören und kommunizieren in der Arbeitswelt“ geschaffen.
Darin finden sich Anregungen für eine barrierefreie und hörfreundliche Gestaltung von Arbeitsumgebungen.

Weitere Informationen finden sich unter www.hoerkomm.de  im Internet.
Dort kann auch die Langfassung des Leitfadens eingesehen und die Kurzfassung heruntergeladen werden.
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Re: 5.1 Beruf - Begleitende Hilfen im Arbeits- und Berufsleben
« Antwort #4 am: 18. Juli 2015, 18:10:24 »
Bessere Chance für behinderte AN

höhere Ausgleichsabgabe geplant


Wolfgang Schäuble (Bundesfinanzminister -CDU) will die Beschäftigungschancen schwerbehinderter Menschen erhöhen.
Er schlage vor, die Strafzahlungen für Unternehmen zu verdoppeln,
wenn sie nicht genügend Schwerbehinderte beschäftigen.

Die sogenannte Ausgleichsabgabe solle von derzeit im Schnitt rund 2.000 € je unbesetztem Pflichtarbeitsplatz auf rund 4.000 € im Jahr steigen.
Sollten die Unternehmen hier zulande ihre Einstellungspraxis nicht ändern,
würde damit das Aufkommen aus der Abgabe von derzeit rund 500 Millionen Euro auf eine Milliarde Euro ansteigen, berichtet das Magazin "Der Spiegel".

Derzeit kaufen sich viele Unternehmen davon frei, eine bestimmte Anzahl Behinderter zu beschäftigen.
In Deutschland gelten nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes von Ende
2013 rund 7,5 Millionen Menschen als schwer behindert - 9,4% der gesamten Bevölkerung.

Fundquelle: Auszug – „ALTMARK-ZEITUNG“ -  Juli 2015
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Re: 5.1 Beruf - Begleitende Hilfen im Arbeits- und Berufsleben
« Antwort #5 am: 27. Dezember 2015, 07:43:39 »
Berufliche Teilhabe mit Gehbehinderung

Trotz Schnee und Eis sicher ins Büro

 
Auch im Winter hat die schwerbehinderte Beschäftigte der Deutschen Post keine Probleme,
ihren Arbeitsplatz in der Verwaltung zu erreichen: denn die Schräge, die ins Gebäude führt,
ist beleuchtet und beheizbar (!) und ermöglicht ihr so einen rutschfesten Zugang.

Die Schräge ist nur eine Maßnahme, die der Arbeitgeber zur behinderungsgerechten Gestaltung für die gehbehinderte Mitarbeiterin durchgeführt hat.
Außer der Schräge (mit geringer Steigung und Handlauf) stehen der Mitarbeiterin ein individueller Behindertenparkplatz direkt am Seiteneingang, elektrische Türöffner und ein Evakuierungsstuhl zur Verfügung.

Details zum Praxisbeispielfinden Sie hier: Pb/110744
« Letzte Änderung: 27. Dezember 2015, 07:45:57 von RalleGA »
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Re: 5.1 Beruf - Begleitende Hilfen im Arbeits- und Berufsleben
« Antwort #6 am: 21. März 2016, 08:02:21 »
Kleinwüchsiger kann Zuschuss beim Autokauf einfordern

Nicht für jede Körpergröße passt der Fahrersitz eines Autos.
Für Kleinwüchsige ist ein Umbau unumgänglich.
Jetzt hat ein Gericht entschieden, dass es dafür einen Zuschuss geben kann. 
Kleinwüchsigen steht beim Autokauf unter Umständen ein Zuschuss von der Rentenversicherung zu.
Vorausgesetzt, sie brauchen das Fahrzeug aus beruflichen Gründen und wollen es behindertengerecht umbauen lassen.
Dann haben sie in der Regel genauso wie Behinderte Ansprüche gegenüber der Rentenversicherung.
Urteil des SG Mainz. (Az.: S 1 R 701/13):

Der Fall:
Ein kleinwüchsiger Mann erwarb einen neuen Wagen, der behindertengerecht umgebaut werden musste.
Für die Neuanschaffung und die Kosten der Anpassung verlangte er von der Rentenversicherung einen Zuschuss. Er argumentierte, er benötige den Wagen, um zur Arbeit zu fahren. Die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr sei ungünstig. Die Rentenversicherung verweigerte den Zuschuss aber - mit der Begründung: Auch Nichtbehinderte seien in dieser Situation auf ein Auto angewiesen.
Dagegen klagte der Mann.

Das Urteil:
Die Richter gaben ihm Recht.
Denn es sei nicht entscheidend, ob ein Nichtbehinderter in der Situation auch auf einen Pkw angewiesen sei.
Dieses Kriterium stehe auch dem Anspruch auf einen Zuschuss nicht entgegen.
Es sei nicht erforderlich, dass die Behinderung die alleinige Ursache dafür sei, dass der Mann auf ein Auto angewiesen sei. Die Rentenversicherung musste dem Kläger den Zuschuss gewähren.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  Februar 2016
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Offline ZweiteChance

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Re: 5.1 Beruf - Begleitende Hilfen im Arbeits- und Berufsleben
« Antwort #7 am: 04. Mai 2016, 16:27:12 »
Hallo liebe Forenmitglieder,

ich arbeite für die Kampagne 2.Chance, die über den Rechtsanspruch auf berufliche Rehabilitation aufklären möchte.
Viele Menschen - betroffen oder nicht - wissen gar nicht, dass sie diesen Anspruch haben,
wenn sie aus gesundheitlichen Gründen ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können.
Das wollen wir ändern und ihr könnt dabei helfen!

Um die berufliche Reha bekannter zu machen, veranstalten wir auf unserer Facebook-Seite
einen Selfie-Wettbewerb.

Es gibt viel Wissenswertes über berufliche Reha (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) zum Nachlesen.

Ich würde mich freuen, das möglichst viele Leute erfahren, dass sie trotz gesundheitlicher Schwierigkeiten zurück in die Arbeit finden könn(t)en.

Danke und liebe Grüße,
Alena

Offline RalleGA

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Re: 5.1 Beruf - Begleitende Hilfen im Arbeits- und Berufsleben
« Antwort #8 am: 12. August 2016, 11:03:02 »
DRV muss Kosten für höhenverstellbaren Schreibtisch übernehmen 

Der 196 cm große Kläger, bei dem degenerative Veränderungen aller Wirbelsäulenabschnitte bestehen, benötigt nach einer betriebsärztlichen Stellungnahme aus gesundheitlichen Gründen einen täglich mehrfach,
z.B. elektrisch, höhenverstellbaren Schreibtisch.
Er beantragte diesen bei der zuständigen DRV. Diesem legte er auch eine Bescheinigung vor,
nach der sich der Arbeitgeber nicht an den Anschaffungskosten beteiligen würde.
Die DRV lehnte die Kostenübernahme ab, weil die Erwerbsfähigkeit des Klägers nicht erheblich gemindert oder gefährdet sei.

Das LSG (Az.: L 6 R 504/14 ) entschied im März 2016 letztendlich,
dass die DRV zur Kostenübernahme verpflichtet ist.
« Letzte Änderung: 12. August 2016, 11:08:19 von RalleGA »
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Offline RalleGA

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Re: 5.1 Beruf - Begleitende Hilfen im Arbeits- und Berufsleben
« Antwort #9 am: 27. September 2017, 08:13:59 »
Förderfinder-App 

Wer fördert die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung?


REHADAT hat die erste App zur Suche nach Fördermöglichkeiten für die berufliche Teilhabe von (schwer)behinderten Menschen in Deutschland veröffentlicht.
Arbeitgeber, Berater und Betroffene können nach bundesweiter Regelförderung oder nach Sonderförderprogrammen der Länder suchen – bis jetzt sind über 50 verschiedene Fördermöglichkeiten vorhanden.

Der Nutzer kann die Suche individuell gestalten und erfährt in der Detailansicht mehr über Zielgruppe,
genaue Inhalte, Laufzeit und Umfang der Förderung.
Außerdem bekommt er nützliche Links zu Ansprechpartnern oder direkt zum jeweiligen Programm.
Ein umfangreiches Lexikon der beruflichen Teilhabe ergänzt die barrierefreie App.

Zum Hintergrund:
Die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt soll in Deutschland weiter erhöht werden. Deswegen wird die Ausbildung, Einstellung und Weiterbeschäftigung von behinderten, schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen gefördert.
Es gibt Förderungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Form von finanziellen Zuschüssen, Darlehen und Prämien.
Darüber hinaus erhalten Arbeitgeber und Arbeitnehmer umfangreiche kostenfreie Beratung oder Coachings durch Integrationsberater bei den Kammern, Rehabilitationsträger, Integrationsämter und Berater anderer Dienstleister.

Die kostenlose Förderfinder-App ist hier erhältlich:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.mobivention.foerderfinder

https://itunes.apple.com/de/app/rehadat-f%C3%B6rderfinder/id1245164533?mt=8
« Letzte Änderung: 27. September 2017, 08:27:43 von RalleGA »
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Offline RalleGA

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Re: 5.1 Beruf - Begleitende Hilfen im Arbeits- und Berufsleben
« Antwort #10 am: 04. Oktober 2017, 10:13:38 »
Weniger Ausgleichsabgabe zahlen:

REHADAT-Ersparnisrechner-App


zeigt, wie es geht REHADAT hat seinen Ersparnisrechner weiterentwickelt.
Mit der App können Arbeitgeber berechnen, wie hoch ihre Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe ist und wie sie die Abgabe reduzieren können. Die Nutzer geben die monatliche Mitarbeiterzahl und die Anzahl der schwerbehinderten und gleichgestellten Beschäftigten bzw. Auszubildenden ein. Als Ergebnis erhalten sie ihre aktuelle Beschäftigungsquote und ihre zu zahlende Ausgleichsabgabe.

Die App berechnet ebenfalls, wie viele schwerbehinderte Beschäftigte eingestellt werden müssten, damit keine Ausgleichsabgabe zu zahlen wäre und wie sich die Einstellung eines anrechenbaren Mitarbeiters auswirken würde.
Schwerbehinderte Auszubildende werden dabei sogar doppelt gezählt.
Der Nutzer kann außerdem selbst experimentieren und eigene Werte eingeben. Ergebnisse können grafisch dargestellt und exportiert werden. Ein Lexikon, das die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Ausgleichsabgabe erläutert, ergänzt die App.

Die barrierefreie App ist kostenlos im App-Store (iOS)
https://itunes.apple.com/de/app/elan-rechner/id1015882360?mt=8
und bei Google Play (Android) https://play.google.com/store/apps/details?id=de.rehadat.ElanApp
erhältlich (Stichwort: Elan-Rechner).

Die Ergebnisse im REHADAT-Ersparnisrechner sind nur Annäherungswerte.
Zur genauen Berechnung steht die kostenlose Software REHADAT-Elan (zukünftig: IW-Elan) unter
www.iw-elan.de     zum Download zur Verfügung.
« Letzte Änderung: 04. Oktober 2017, 10:16:01 von RalleGA »
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