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Autor Thema: Arteriosklerose – „Verkalkte Gefäße“ + Cholesterin - Herzgesund essen-  (Gelesen 15092 mal)

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Offline RalleGA

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Cholesterin

Die Blutfettwerte kennen, rechtzeitig behandeln

Antwort 7 auf ihre Fragen:

Ich bin Mitte 40 und möchte nicht nur mein Gesamtcholesterin, sondern auch die einzelnen Werte HDL, LDL und Triglyceride bestimmen lassen.
Doch mein Arzt meint, das sei unnötig - zudem müsse ich das selber zahlen.

Der Arzt wird seine Entscheidung, welche Untersuchung notwendig ist, vom individuellen Risiko abhängig machen.
Wenn Sie Mitte 40 sind und weitere Risikofaktoren wie erhöhter Blutdruck, Diabetes, Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel oder besondere familiäre Veranlagung vorliegen, ist es sinnvoll, das Lipidprofil genauer zu ermitteln.
Die Bezahlung der Analyse hängt vom individuellen Versicherungsstatus ab.
Im Zweifelsfall kann es jedoch wichtig sein, die Werte zu erfahren und einen Aufpreis in Kauf zu nehmen.

Fundquelle: Auszug - „GENERAL-ANZEIGER“ – Altmark 29.06.2011                
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

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Cholesterin

Die Blutfettwerte kennen, rechtzeitig behandeln

Antwort 8 auf ihre Fragen:

Kürzlich habe ich wieder gelesen, dass sich mäßiger Alkoholkonsum positiv auf das Herzinfarkt-Risiko auswirkt.
Um meine Triglyceride zu senken, soll ich aber völlig darauf verzichten. Warum?

Beide Aussagen sind richtig.
Vor allem Rotwein kann bei der Vorbeugung vor Herzinfarkten unterstützend wirken.
Wir sprechen hier allerdings von höchstens einem halben bis einem Glas am Tag.
Sollten die Triglyceride zu hoch sein, gilt das allerdings nicht:
Selbst Alkohol in geringen Mengen kann die Triglyceride bei Menschen mit einer entsprechenden Veranlagung erhöhen,
vor allem wenn bereits eine Leberverfettung besteht.
Das ist schädlich für das Herz und birgt zugleich die Gefahr einer Bauchspeicheldrüsenentzündung.
Im Zweifel geht also das Alkoholverbot vor.

Fundquelle: Auszug - „GENERAL-ANZEIGER“ – Altmark 29.06.2011             
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Cholesterin

Die Blutfettwerte kennen, rechtzeitig behandeln

Antwort 9 auf ihre Fragen:

Warum bin ich als Diabetiker eigentlich besonders herzinfarktgefährdet?

Diabetes mellitus geht mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit von Herz-Kreislauf-Komplikationen einher.
Dieses Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten entsteht dadurch, dass mit Diabetes auch Veränderungen des Fettstoffwechsels auftreten, die direkt die Entstehung von Arteriosklerose begünstigen.
Daher ist es wichtig, dass der Diabetiker ähnliche Zielwerte hinsichtlich seines Lipidprofils anstrebt, wie sie auch für Patienten mit bereits bestehender Gefäßerrankung gelten.

Fundquelle: Auszug - „GENERAL-ANZEIGER“ – Altmark 29.06.2011   
         
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Cholesterinspiegel natürlich senken

"Ihr Cholesterin¬spiegel ist zu hoch" - diesen Satz hören viele Deutsche irgendwann von ihrem Arzt.
Aber was bedeutet das eigentlich?   
                                                                             

Cholesterin ist eine fett ähnliche Substanz, die in allen tierischen Zellen vorkommt und - an Trägereiweiße gebunden - im Blut transportiert wird.
Es ist lebenswichtig, doch fließt zu viel davon durch die Adern, gilt es auch als wichtiger Risikofaktor für Arterienverkalkung und Herzinfarkt, da es sich an den Gefäßwänden ablagern kann.

In einem solchen Fall werden in der Regel zwei Behandlungsmöglichkeiten genannt:
eine langwierige, strenge Diät oder die Einnahme von Medikamenten.
Als Alternative kann man den Cholesterinspiegel jetzt auch mit funktionellen pflanzlichen Präparaten deutlich senken.
Das neue Nahrungsergänzungsmittel "Cholesterinreduktion Dr. Wolz" zB. basiert auf der sogenannten Portfolio-Diät, einer sinnvollen Kombination von natürlichen, cholesterinsenkenden Stoffen wie Hafer-Beta Glucanen, Pflanzensterinen und B- Vitaminen, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig ergänzen und verstärken.
So kann der Cholesterinspiegel ohne Pillen und komplizierte Diäten um zehn bis 15% reduziert werden.

Einfach morgens und abends je acht Gramm des Pflanzenpulvers in Müsli, Milch, Joghurt,
Fruchtsaft oder Wasser einrühren und verzehren.
Die cholesterinsenkende Wirkung von Hafer-Beta Glucanen und Pflanzensterinen bestätigt auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die alle Aussagen über die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln streng kontrolliert.                                                                                               

mehr unter:  www.wolz.de

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“ – Altmark 09.11.2011                        
« Letzte Änderung: 12. Januar 2012, 10:01:20 von RalleGA »
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Gutes und böses Cholesterin

Das Tückische ist jedoch, dass man selbst nicht spürt, wenn der Cholesterin-Wert im Körper aus der Balance geraten ist.
Gewissheit bringt nur eine Blutuntersuchung beim Arzt.
Dabei sollte man nicht nur das Gesamtcholesterin bestimmen lassen, sondern auch die einzelnen Untergruppen.
Das Gesamtcholesterin setzt sich zusammen aus dem LDL- Cholesterin
(Low-Oensity-Lipoprotein) und HOL - Cholesterin (High-Oensity-Lipoprotein).

Das LDL ist das "böse" Cholesterin, das für die Entstehung der Arterienverkalkung,
der Arteriosklerose, verantwortlich ist.
HOL ist das "gute" Cholesterin, das uns vor Herz- und Kreislauf-Erkrankungen schützt.
Neben dem LDL- Cholesterin sind auch hohe Triglyzeride, eine andere Art von Blutfetten,
ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Phytotherapie bei "hochnormalen" Werten

Bei vielen Menschen sind die Blutfett-Werte - Cholesterin und Triglyzeride - nur leicht erhöht.
Der Arzt spricht von "hochnormalen" Werten.
Deshalb gleich "Chemie" einzusetzen, hieße mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
Doch eine alleinige Umstellung der Ernährung reicht meist nicht aus,
um den Cholesterin-Wert positiv zu beeinflussen.

Was tun?
Ein gut verträgliches pflanzliches Arzneimittel kann die Cholesterin-Senkung wirksam unterstützen,
ohne den Körper mit "Chemie" zu belasten.
Bewährt haben sich Präparate, die rotes Reismehl enthalten.
Es entsteht durch eine spezielle Fermentierung von Reis.
Bei diesem Prozess bilden sich Monacoline.
Diese Stoffe bewirken, dass der Cholesterin-Spiegel im Blut sinkt.
Zudem sind Rotes-Reismehl -Tabletten gut verträglich.

Studien sprechen für rotes Reismehl
Klinische Studien, die rotes Reismehl gegen chemisches Cholesterin - Senker getestet haben,
zeigen, dass der Naturstoff den Vergleich nicht scheuen muss.
Bei den Personen, die regelmäßig rotes Reismehl eingenommen hatten, waren die Cholesterin-Werte nach acht Wochen um mehr als 20% gesunken.
Die Triglyzeride wurden sogar um mehr als 40% reduziert.

Um den strengen gesetzlichen Anforderungen an ihre hochwertige Beschaffenheit, ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit zu genügen, darf für die Herstellung pflanzlicher Arzneimittel nur entsprechend geprüftes Ausgangsmaterial verwendet werden.
Rotes-Reismehl  Tabletten erfüllen diese Anforderungen voll und ganz.

Mehr unter:
www.monasan.de

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Wie die Ernährung den Cholesterinspiegel beeinflusst

Fast jeder Zweite hat hierzulande mit einem zu hohen Cholesterinspiegel zu kämpfen.
Dabei ist Cholesterin an und für sich keineswegs etwas Schlechtes.
Probleme machen uns erhöhte Blutfettwerte erst dann, wenn das HDL- und das LDL-Cholesterin
aus der Balance geraten.
Ist dies dauerhaft der Fall, können Arteriosklerose, Schlaganfall oder Herzinfarkt drohen.

Fettarm und ballaststoffreich
Neben der genetischen Veranlagung spielt die Ernährung bei der Entstehung eines hohen Cholesterinspiegels eine große Rolle.
Verursacher können die mit der Nahrung aufgenommenen gesättigten Fette und Transfettsäuren sein.
Letztere sind in gehärteten Fetten enthalten, die oft für die Herstellung von Wurstwaren,
Süßigkeiten und Fertiggerichten verwendet werden.
Deshalb sind die täglich zugeführte Fettmengen und vor allem die Art des Fettes entscheidend.
Idealerweise sollte der Verzehr von fettem Fleisch, fetten Wurst- und Käsesorten reduziert werden.
Außerdem gilt:
Täglich mindestens 30 Gramm Ballaststoffe aufnehmen.
Sie binden im Körper Gallensäuren, die aus Cholesterin aufgebaut sind.
So muss der Körper neue produzieren und der Cholesterinspiegel im Blut sinkt.
Ballaststoffreich sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst und Kartoffeln.
Doch es gibt noch andere Nahrungsmittel, die sich positiv auswirken:
- Mindestens einmal wöchentlich gehört Fisch auf den Speiseplan.
Die zum Beispiel in Makrele, Lachs und Hering enthaltenen Omega-3-Fettsäuren senken den Triglyceridspiegel.

- In Linsen, Erbsen, Kichererbsen und Bohnen stecken Saponine.
Diese binden Gallensäure im Darm und mindern ebenfalls das LDL -Cholesterin.

- Sogenannte Phytosterine können ebenfalls helfen, den Cholesterinspiegel zu reduzieren.
Diese kommen beispielsweise in Sojaprodukten, Haselnüssen, Walnüssen, Erdnüssen, Cashewnüssen, Sonnenblumenkernen oder Sesamsamen vor.

Unser Ernährungstipp:
Auch wenn Avocados fetthaltig sind, ihr wertvolles Fett wirkt sich positiv auf den -  Blutfettspiegel aus.
Am besten einmal in der Woche auf den Speiseplan setzen.
Wer dauerhaft erhöhte Triglyceridwerte hat, sollte zudem keinen Alkohol trinken.

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“  August 2013
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Bei Cholesterin macht die Dosis das Gift

ausgewogene Ernährung


Cholesterin gilt gemeinhin als gefährlich.
Dabei ist es an sich gar kein Teufelswerk.
Bei den Cholesterinwerten spielt auch nicht nur die Ernährung eine Rolle -
obwohl die Werbung das mitunter vermuten lässt.

Wir brauchen Cholesterin.
Es ist ein wichtiger Bestandteil des Körpers. Cholesterin stabilisiert die Zelloberfläche.
Außerdem werden etwa Geschlechtshormone aus Cholesterin hergestellt.
Daher ist es ein lebensnotwendiger Stoff, den der Körper sogar selbst herstellt.
Etwa 50-60% bildet die Leber.
Den geringeren Teil führen wir über die Nahrung zu.

Aber - und hier setzt auch die Werbung an: Zu viel ist nicht gut.
Es ist wie bei so vielen Dingen: Die Dosis macht das Gift. 

Das Cholesterin lagert sich an den Gefäßwänden ab, kann die Gefäße verstopfen und so gilt ein sehr hoher Cholesterinwert auch als Risikofaktor für Arteriosklerose.
Wichtig ist in dem Zusammenhang das Level an LDL-Cholesterin, das «schlechte» Cholesterin.
Es lagert sich eher ab - das «gute» HDL-Cholesterin nicht.
Tipp: nicht mehr als 300 Milligramm (mg) pro Tag aufnehmen.
Ein Ei etwa enthält schon 240 mg. Eier sind sehr cholesterinreiche Lebensmittel.
Auch in rotem Fleisch steckt mehr Cholesterin als etwa in Fisch.
Eine Scheibe Kochschinken enthält etwa 20 mg.
Mit einem Glas Milch ä 0,2 Liter kommt man auf 25 mg, mit einer Portion Butter à 20 Gramm schon auf 50 mg.
Die cholesterinreichen Produkte müssen natürlich nicht zwangsläufig ganz aus den Menüs verschwinden - Maßhalten ist hier das Stichwort.
Und Ernährung ist eben nicht alles: Ob eine hohe Cholesterinaufnahme durch Lebensmittel nämlich tatsächlich sehr schädlich ist, hängt auch vom Individuum ab.

Hat der Einzelne weitere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etwa Bluthochdruck?
Raucht er und bewegt sich wenig?

Ganz wichtig ist die familiäre Vorgeschichte: Hatten Verwandte schon Schlaganfälle, Bypässe?
Bei Patienten mit solch einer Kombination ist dann auch die Behandlungsweise eine andere.

Kommt ein sonst gesunder Mensch in die Praxis, kann zunächst an der Ernährung geschraubt werden.
Bestehen andere Risikofaktoren und der Patient hatte sogar schon einmal einen Schlaganfall,
reicht es in der Regel nicht, auf positive Ergebnisse einer Ernährungsumstellung zu warten.
Dort kommen schneller auch cholesterinsenkende Medikamente zum Einsatz.
Bei der Ernährung kann man auch etwas nachhelfen - wenn auch nicht so effektiv wie mit Medikamenten.
So enthalten manche Nahrungsmittel aber Sulfide - sekundäre Pflanzenstoffe, die eine cholesterinsenkende Wirkung haben sollen. Dazu zählen z.B. Lauch, Zwiebeln und Knoblauch.
Neben einer bewussteren Ernährung und - je nach Fall – Medikamente und Sport empfehlenswert.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“ Altmark August 2015

« Letzte Änderung: 20. September 2015, 09:50:46 von RalleGA »
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Die Cholesterin-Lüge

Fast jeder Dritte stirbt weltweit an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall - Tendenz steigend.

In diesem Zusammenhang gibt es für die Ärzte seit Jahrzehnten einen hauptsächlichen Risikofaktor:

Cholesterin Zu Recht?

3-Sat-Bericht vom 19.05.2017
« Letzte Änderung: 19. Mai 2017, 19:47:09 von RalleGA »
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