Orpha Selbsthilfe Forum

Autor Thema: Impfen - wann und wogegen u.a. Tipps bei chronischen Bronchitis, Auslandsreisen  (Gelesen 32598 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Welche Impfung braucht mein Kind?

Für Eltern ist die Gesundheit ihres Kindes eines der höchsten Güter überhaupt.
Zusammen mit Vorsorgeuntersuchungen sollten Impftermine an erster Stelle stehen,
um den Kleinen einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen.

In seiner Entwicklungszeit ist das Kind viel anfälliger für Infektionen als im Erwachsenenalter.
Krankheitserreger haben leichtes Spiel.
Je eher Kinder geimpft werden, umso früher beugt die Impfung einer Erkrankung und ihren Folgen vor.
Zudem benötigt das Immunsystem einige Zeit, bis die Abwehrfunktion aufgebaut ist.

Besonders Rotaviren sind hochgradig ansteckende Erreger, die bei Kleinkindern zu Erbrechen und Durchfall führen können.
Weltweit stellen Rotaviren die häufigste Ursache für schwere Magen-Darm-Erkrankungen dar.
Kinder können eine milder verlaufende Durchfallerkrankung entwickeln, aber auch an schwerwiegenden Symptomen,
wie z. B. Erbrechen, Fieber, starken Bauchschmerzen und schnellem Verlust von Körperflüssigkeit, leiden.                                           
Der Rotavirus-Impfstoff ist ein Schluckimpfstoff,
der hilft, Säuglinge und Kleinkinder vor einer Erkrankung mit Rotaviren zu schützen.

Übrigens:

Eine Übersicht des Impfkalenders für Ihr Baby finden sie unter dem weiterführenden Link.

Warum überhaupt Impfen?
Impfstoffe schützen den Einzelnen und die Allgemeinheit.
Ein Impfschutz für die Allgemeinheit kann nur dann wirklich effektiv sein, wenn die Impfrate auf einem durchgehend hohen Niveau liegt.

Der Mensch besitzt ein ausgeklügeltes Abwehrsystem – das Immunsystem.
Damit kann sich unser Körper gegen unerwünschte Eindringlinge wie Viren oder Bakterien wehren.
Die körpereigene Abwehr ist in der Lage, Krankheitserreger zu erkennen und Abwehrmaßnahmen zu ergreifen.
Dabei werden Antikörper gebildet, die jeweils gegen einen bestimmten Erreger gerichtet sind.
Nachdem sie die Krankheitserreger erfolgreich bekämpft haben, bleiben einige Antikörper im Blut, und ein körpereigenes "Abwehrgedächtnis" wird gebildet.
Gelangt der Erreger nochmals in den Körper, "erinnert" sich das Immunsystem und produziert sehr viel schneller die passenden Antikörper.
Die Erreger werden unschädlich gemacht, bevor die Krankheit ausbrechen kann.
Die Impfung ahmt den Kontakt mit dem Krankheitserreger in kontrollierter Weise nach.
Im Gegensatz zu einer echten Infektion werden dem Körper aber nur abgeschwächte oder abgetötete Erreger beziehungsweise Erregerbestandteile verabreicht.
Dies genügt, um das Immungedächtnis und die Antikörperbildung anzuregen, ohne dass es zur Erkrankung kommt.

Mehr unter:
www.rotavirus-info.de

Fundquelle: „VOLKSSTIMME“    Mai 2010     
                                                     
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Vor Bulgarien-Reise gegen Masern impfen

Urlauber sollten sich vor einer Reise nach Bulgarien gegen Masern impfen lassen.                           
In dem südosteuropäischen Land haben sich seit Anfang des Jahres fast 20 000 Menschen infiziert, 24 starben.

Das geht aus den aktuellen Zahlen der Europäischen Infektionsüberwachungsbehörde EUVAC hervor,
auf die der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Köln hinweist.
Vor allem in der Altersgruppe von 18 bis 35 Jahren seien viele Menschen nicht geimpft.
Masern sind hochansteckend - und keine reine Kinderkrankheit.
Infizieren kann sich laut den Kinderärzten jeder, der nicht durch eine Impfung geschützt ist oder die Krankheit schon durchgemacht hat.
Bei Erwachsenen verlaufen Masern meist mit mehr Komplikationen als bei Kindern.
Häufig werden sie von Lungen-, Augen- oder Mittelohrentzündungen begleitet.
Außerdem besteht bei Erwachsenen und Säuglingen ein erhöhtes Risiko, dass eine Entzündung des Gehirns auftritt.

Mehr unter:
www.dpaq.de/Kinderarzt   

Fundquelle: „VOLKSSTIMME"  Juni 2010        
                                               
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Auch als Erwachsener gegen Hepatitis B impfen lassen

Sind Erwachsene nicht schon als Kind gegen Hepatitis B geimpft worden, sollten sie dies später nachholen.
Eine kombinierte Impfung gegen Hepatitis A und B ist vor allem bei Reisen in Länder mit niedrigen Hygienestandards zu empfehlen.

Darauf weist der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden hin.                         
Eine Infektion mit Hepatitis B wird oft zu spät entdeckt:
Zwischen Ansteckung und Auftreten erster Krankheitszeichen können Monate bis Jahre vergehen.
Nur bei einem Drittel der Bevölkerung treten laut BDI typische Symptome wie Gelbfärbung der Haut und der Augen auf.
Der Rest leidet unter Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und Übelkeit.
Bei einer späten Diagnose besteht die Gefahr, dass die Erkrankung chronisch wird.

In Deutschland ist dies bei fünf bis zehn Prozent der Patienten der Fall.
Übertragen wird der Virus durch Körperflüssigkeiten, aber auch beim Tätowieren, Ohrloch-Stechen oder Piercen.

Weitere Informationen zu Hepatitis unter:
www.dpaq.de/0AunX   

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME „ -  Juni 2010
                       
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Empfehlung:

Schwangere gegen Grippe impfen


Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat kürzlich verschiedene Impfempfehlungen geändert.
Beispielsweise raten die Experten nun allen Schwangeren zur Grippeimpfung.
Der Grund dafür:
Bei ihnen wurde ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere Verläufe der Grippe beobachtet.

Bei derselben Gelegenheit hat die STIKO auch die Empfehlungen zur Masernimpfung überarbeitet:

Gegen diese Infektionskrankheit sollen sich künftig alle Erwachsenen immunisieren lassen,
die nach 1970 geboren wurden und die nicht oder nur einmal gegen Masern geimpft wurden.

Fundquelle: „HausArzt“ – PatientenMagazin  4/2010
                                           
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Impfungen für Jugendliche im Überblick

Im Internet finden Sie unter:
www.spmsd.de/impfstoffe/impfkalender/
   
einen Überblick über. alle Impfungen, die von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) für Jugendliche empfohlen werden. 

Fundquelle: „GENERAL-ANZEIGER“ ALTMARK vom 30.06.2010                   
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Jahrgänge ab 1970 sollten Masern-Schutz prüfen

Gegen die angeblichen "Kinderkrankheit" Masern sollten sich auch Erwachsene durch Impfung besser wappnen.
Die Ständige Impfkommission STIKO am Berliner Robert Koch Institut empfiehlt neuerdings allen Personen der Geburtsjahrgänge nach 1970 eine Masern-Impfung, sofern sie nicht oder in der Kindheit nur einmal geimpft sind
oder der Impfstatus unklar ist.

Besonders wichtig ist diese neue Empfehlung für Beschäftigte im Gesundheitsdienst oder in Gemeinschaftseinrichtungen sowie bei der Betreuung immungeschwächter Menschen.     
Anlass dafür, die Empfehlung für Masernimpfungen zu erweitern, gaben der STIKO die immer wieder auftretenden Masernausbrüche in Deutschland sowie Impflücken vor allem in der Gruppe der jüngeren Erwachsenen,
erläutert die Impfexpertin, die Sachsen-Anhalt in der STIKO vertritt.
 Die nun den nach 1970 geborenen Erwachsenen empfohlene Impfung gegen Masern sollte in einer Dreier-Kombination gegeben werden und gleichzeitig gegen Mumps und Röteln schützen.

In der DDR gab es eine Impfpflicht gegen Masern.
Wer nach 1990 zusätzlich zu dieser Masernimpfung eine MMR-Impfung erhalten hat,
muss sich daher nicht erneut impfen lassen.

Fundquelle: Auszug - „VOLKSSTIMME“ - Oktober 2010                             
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Impfung ist sinnvoll     
                                                                                                       
Impfschutz – Aktualisierung wichtig // Wirkung bereits nach zwei Wochen     

                         
Jetzt wird wieder gegen Grippe geimpft. .
Der Informationsbedarf zu den Inhaltsstoffen der diesjährigen Impfung ist groß.
In dieser Saison kommt ein Impfstoff zum Einsatz, der wie in jedem Jahr aus drei Virussubtypen besteht, darunter diesmal auch der häufigste der letzten Grippesaison, ein Influenza A Subtyp, der unter dem Namen Schweinegrippevirus bekannt wurde.
Erfreulich sei, dass fast ein Drittel mehr Bürger ihren Impfschutz durch Tetanuskombinationsimpfungen aktualisieren ließen.
Auffallend groß ist das Interesse an Impfaktionen in Betrieben und Institutionen.         
                                                                         
Die Schutzimpfung gegen die saisonale Grippe sollte möglichst jedes Jahr in der Zeit von September bis November durchgeführt werden.
Eine Impfung ist jedoch auch zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich und sinnvoll,
da der Schutz bereits ein bis zwei Wochen nach der Impfung voll ausgeprägt ist.


Zwar ist Impfschutz gegen die speziellen Erreger Jahrzehnte wirksam.
Trotzdem muss die Influenzaimpfung jährlich erneuert werden, da sich das Influenza-Virus schnell durch Mutationen verändert und so die spezifische Immunabwehr umgeht",
erklärt die Impfärztin die Notwendigkeit, den Impfschutz jährlich zu erneuern. 

Fundquelle: Auszug - „SCHWERIN – live November 2010

www.sn-live.de       

Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Kinderlähmung ist immer noch möglich

Die SHG Poliomyelitis warnt


Jedes Jahr, am 28. Februar, wird wieder der Tag der seltenen Erkrankungen begangen.
Eine dieser seltenen Krankheiten ist die Poliomyelitis, im Volksmund auch spinale Kinderlähmung genannt.

Die ansteckende Viruserkrankung war in der westlichen Welt bis in die frühen 60er Jahren des 20. Jahrhunderts sehr verbreitet.
Es gab auch in Deutschland z. B. 1952/53 über 15000 gemeldete Lähmungsfälle.
Knapp 9000 Fällen zählten die alten Bundesländer 1960/61 vor dem Beginn der Immunisierung, während es in der ehemaligen DDR dank der frühzeitigen Impfaktion in dieser Zeit nur 130 Fälle gab.
Poliomyelitis kann die muskelsteuernden Nervenzellen des Rückenmarks und das Hirn befallen und zu bleibenden Lähmungserscheinungen bis hin zum Tod führen.
Bis zu 85 Prozent der ehemals Polio-Erkrankten, deren Kondition scheinbar stabil geblieben war, leiden unter Spätfolgen, dem sogenannten Post-Polio-Syndrom (PPS).
 
Dabei tritt im Tagesvelauf eine ungewöhnlich schnelle Erschöpfung ein, die oft nicht mit körperlichen Anstrengungen zu erklären ist.
Viele berichten von Schmerzen in Muskulatur und Gelenken.
Die meisten Polio-Geschädigten haben eine Kälteintoleranz.
Es gibt aber auch Probleme mit der Atmung, dem Schlucken und dem Sprechen.

Mehr unter: http://www.polio.sh/
   
Fundquelle: Auszug - „Schweriner Express“ 05.02.2011       
                                 
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Senioren oft nur unzureichend gegen Tetanus geschützt

Nur bei regelmäßiger Auffrischung bleibt der Tetanusschutz aktiv:    Alle zehn Jahre muss geimpft werden.

Das gerät jedoch vor allem bei älteren Menschen oft in Vergessenheit.
Der Impfstatus müsste von allen Ärzten eigentlich routinemäßig abgefragt und gegebenenfalls die Impfung aufgefrischt werden.
Aber je älter die Menschen werden, desto weniger wird an den Impfbedarf gedacht.
So liege zum Beispiel bei der Schutzimpfung gegen Tetanus die Impfquote der 18- bis 19-Jährigen noch bei rund 80 %:
bei 70- bis 79-Jährigen nur noch bei etwas mehr als 40 %.
Dass die Impfquote im Alter immer geringer werde, habe unterschiedliche Gründe.
Bei Eltern mit kleinen Kindern sei die Motivation zu impfen, in der Regel noch sehr groß.
Doch sobald die Kinder aus dem Haus sind, fällt häufig der Grund für den regelmäßigen Arztbesuch und damit auch das Bewusstsein für die notwendige Vorsorge weg.
Viele hätten dann beispielsweise gar keinen Hausarzt mehr und somit auch keinen regelmäßigen Ansprechpartner, der sie an etwaige Auffrischungsimpfungen erinnere.

Bei Menschen im mittleren Alter seien die Auswirkungen noch nicht so gravierend:
Sie verletzten sich noch häufiger beispielsweise bei Gartenarbeit oder beim Spaziergang im Wald. 
Mit den verunreinigten Wunden gehen sie dann zum Arzt und werden routinemäßig gegen Tetanus geimpft.

Aber diese Arztbesuche und Auffrischungsimpfungen fielen im Alter oft weg.
Ein Problem, weil wir beispielsweise aus Untersuchungen zur Wirksamkeit von Grippeimpfungen wissen, dass die Grundimmunität auch bei den älteren Menschen besser ist, wenn ihre Impfungen regelmäßig aufgefrischt werden.
Es sollte also nicht nur bei Bedarf, sondern regelmäßig geimpft werden.
Hinzu kommt eine gewisse Impfmüdigkeit in der Bevölkerung, weil kaum noch jemand an Tetanus erkrankt.
Und was wir nicht sehen, beunruhigt uns nicht.
Aber gerade bei einer Tetanusinfektion sei die Überlebenswahrscheinlichkeit sehr gering.
Außerdem sei eine Infektion im Alter immer ein zusätzlich belastender Faktor, der zu Komplikationen führen könne.
Die Auffrischung der Impfung alle zehn Jahre sei also unabhängig vom Alter auf jeden Fall dringend zu empfehlen.

Fundquelle: Auszug - „GENERAL-ANZEIGER“ – ALTMARK 17.07.2011         
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Hochsaison für Viren und Bazillen

Grippe und Pneumokokken-Bakterien


Grippe und Pneumokokken-Bakterien stellen eine ernste Gefahr für ältere Menschen und chronisch Kranke dar.
Mit dem Herbst kommt nicht nur nasskaltes Wetter auf uns zu, sondern auch die Hochsaison für lästige Erkrankungen.
Dabei sind nicht alle so harmlos wie ein einfacher Schnupfen.
Die saisonale Grippe kann jährlich Tausende Menschen das Leben kosten.
Weniger bekannt, aber nicht minder gefährlich sind Pneumokokken-Erkrankungen:

Jedes Jahr sterben allein 12.000 Menschen infolge einer Pneumokokken-Infektion.             
Besonders tückisch: Die Grippe bereitet den Pneumokokken häufig den Weg.                             
Denn in einem geschwächten Körper haben die Erreger ein leichteres Spiel.       
                 
Die hohen Todesfallzahlen müssten allerdings nicht sein:
Sowohl gegen die saisonale Grippe als auch gegen Pneumokokken-Erkrankungen stehen wirksame Impfungen zur Verfügung.                                                                                   
Wann und für wen eine Impfung sinnvoll ist und auf was man dabei achten sollte…

Pneumokokken: häufigste Verursacher schwerer Lungenentzündungen bei Älteren
Die saisonale Grippe wird durch Viren, so genannte Influenzaviren, verursacht.
Auslöser für eine Pneumokokken-Infektion sind Bakterien.
Sie siedeln bei vielen Menschen im Nasen- Rachen-Raum und werden durch kleinste Tröpfchen beim Husten, Niesen oder Sprechen übertragen.
Bei den meisten Menschen werden die Pneumokokken-Erreger durch das Immunsystem in Schach gehalten.
Ist dieses jedoch geschwächt, kann eine Infektion zu schweren Erkrankungen führen.
Sie sind die häufigste Ursache für eine Lungenentzündung bei älteren Menschen.
Darüber hinaus können sie Auslöser für Mittelohr- oder  Nasennebenhöhlenentzündungen sowie für eine Hirnhautentzündung oder gar eine Blutvergiftung sein.

Impfschutz: für Risikogruppen dringend empfohlen
Sowohl für die Grippe als auch für eine Pneumokokken-Erkrankung gilt:
Besonders gefährdet für schwere Verläufe sind alle Menschen ab 60 Jahren sowie chronisch Kranke jeden Alters.
Für sie empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) eine Impfung, die das Risiko für tödliche Krankheitsverläufe deutlich senken kann.
Gegen die Grippe muss die Impfung jedes Jahr erneuert werden, die Pneumokokken-Impfung schützt für mindestens 5 Jahre.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“ - Altmark 20.09.2010  

persönliche Anmerkung:
Ich habe den diesjährigen Pieks schon weg... und Ihr :?]  :?] :?] :?] :?] :?]?
« Letzte Änderung: 23. Oktober 2011, 12:19:50 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Junge Erwachsene sollten Masernimpfung nachholen                                                       

Angesichts einer bundesweit zunehmenden Anzahl von Masernerkrankungen sollten sich nicht immunisierte junge Erwachsene so schnell wie möglich impfen lassen.
Denn eine Ansteckung kann böse Folgen haben.
Mit zunehmenden Erkrankungsalter steige die Zahl der schweren Verläufe, warnt Martin Terhardt vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln.
Masern würden häufig begleitet von Lungen- und Augenentzündungen.
Möglich sei auch eine Entzündung des Gehirns, die sogenannte Masernenzephalitis, die tödlich enden kann.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres mehr als 1.500 Menschen in Deutschland an Masern erkrankt - der höchste Anstieg seit fünf Jahren.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am RKI rät allen nach 1970 geborenen Menschen zur Impfung, wenn sie die Masern noch nicht durchgemacht haben, ihr Impfstatus unklar ist, sie nicht oder nur mit einer Impfung in der Kindheit geimpft wurden.
Die Impflücken seien bei jungen Erwachsenen sehr groß.
Deshalb könne sich der Virus bei den 15- bis 40-Jährigen so leicht ausbreiten.                                                                                   
siehe auch unter:
www.kinderaerzte-im-netz.de                                                                        

Fundquelle: Auszug – „VOLKSSTIMME“ – Oktober 2011
                           
« Letzte Änderung: 19. Dezember 2011, 09:29:37 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Welche Impfung braucht mein Kind!

In Deutschland gibt es keinen Impfzwang.
Die Entscheidung für oder gegen wichtige Schutzimpfungen für Kinder liegt hierzulande bei den Eltern.
Viel Freiheit - aber auch viel Verantwortung.

Und nicht selten eine große Verunsicherung:
Wem sollen frischgebackene Eltern vertrauen?
Den offiziellen Impfempfehlungen?
Oder ist an den Argumenten der Impfgegner doch etwas dran?
Sicher ist:
Es gibt in der modernen Medizin keine wirkungsvollere Waffe zur Vorbeugung schwerer Infektionskrankheiten als die Impfungen.

Damit Eltern gut informiert entscheiden können,
kommen nun Fragen + Antworten rund ums Thema "Kinderimpfungen".                                
Die Fakten sprechen fürs Impfen.

Manche Eltern haben die  Sorge, dass Impfungen die Entwicklung eines starken Immunsystems stören und die Entstehung von Allergien begünstigen könnten.
Andere fürchten schwere, akute Impfreaktionen.
Doch die nüchterne Betrachtung der Fakten spricht eindeutig; für die Schutzimpfungen:
So  konnte kein Zusammenhang - zwischen Allergien und  Impfungen nachgewiesen. werden.
Und den äußerst seltenen Komplikationen nach, einer Impfung stehen schwere Krankheitsverläufe bei ungeimpften Kindern  zum Teil mit Todesfolge oder bleibenden Schäden gegenüber.                                                                               
Ein Beispiel:
Bei einer von 1.000 Masernerkrankungen kommt es zu einer gefährlichen Gehirnhautentzündung -
aber nur nach einer von einer Million Masernimpfungen.     
                                                                                   
Impfschutz gegen Kinderkrankheiten - auch für Erwachsene wichtig
Kinderkrankheiten können nicht nur Kinder treffen:
So war in den Jahren 2006 und 2007 jeder fünfte Masernkranke 20 Jahre oder älter,
Keuchhusten trifft heute bei uns in erster Linie Erwachsene.
Darauf hat jetzt auch die Ständige Impfkommission (STIKOJ am Robert Koch Institut reagiert und empfiehlt seit Juli dieses Jahres allen Erwachsenen die Keuchhusten-Impfung sowie allen nach 1970 Geborenen mit unzureichendem Impfschutz die Masernimpfung.

Der Gedanke dahinter:
Jede geimpfte Person ist nicht nur selbst vor einer Erkrankung geschützt,
sondern stellt auch eine Barriere in der Infektionskette dar. Säuglinge, die noch zu klein für eine Impfung sind,
sind auf diesen indirekten Schutz durch ihr Umfeld angewiesen.

- Ist die Sechsfach-Impfung nicht zuviel für das Immunsystem meines Kindes?                                             
- Welchen Impfschutz sollten Frauen mit Kinderwunsch  unbedingt haben?                                                         
- Ich bin schwanger, sollte ich mich jetzt gegen Grippe impfen lassen?                                                             
- Ist es wirklich nötig, mein Baby schon so früh impfen zu lassen?                                         
- Solange ich stille, ist mein Baby doch durch den Nestschutz vor allen gefährlichen Krankheiten geschützt, oder?
- Warum wird die Impfung gegen Windpocken empfohlen? Die sind doch harmlos...
- Ist Rotavirus -bedingter Brechdurchfallwirklich so gefährlich, dass eine Impfung notwendig ist?                                                                                                                                             

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“ – Altmark 27.10.2010     
                                                       
mehr unter : www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/show.php3?id=138      
www.ksta.de/html/artikel/1234334882165.shtml
      
                                               
« Letzte Änderung: 19. Dezember 2011, 09:30:45 von RalleGA »
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Ohne Schutz treffen Kinderkrankheiten Erwachsene

Frage 1:
Ich dachte, die Masern sind eine Kinderkrankheit.                                                                           
Warum sollen sich jetzt auch Erwachsene dagegen impfen lassen?

Antwort 1:
Auch Erwachsene, die keinen ausreichenden Impfschutz haben, können an Masern erkranken -
bei ihnen verläuft die Krankheit sogar oftmals schwerer als im Kindesalter.
Bei den Masernausbrüchen der letzten Jahre ließ sich beobachten, dass besonders häufig junge Erwachsene Überträger der Infektionskrankheit waren.
Zum eigenen Schutz und um ungeimpfte Personen im Umfeld vor einer Ansteckung zu bewahren, hat die STIKO daher 2010 ihre Impfempfehlung für Erwachsene aktualisiert:

Alle nach 1970 Geborenen mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit sollen die Impfung jetzt mit einem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln nachholen.
Frauen sollten dabei unbedingt zwei nachweisbare Röteln-Impfungen haben.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“ – Altmark 16.02.2011                    
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Ohne Schutz treffen Kinderkrankheiten Erwachsene

Frage 2:
Was ist so gefährlich an einer Maserninfektion?

Antwort 2:
Die Masern sind häufig begleitet von Komplikationen wie einer Mittelohr- und Lungenentzündung,
bei einem von tausend Masernkranken kommt es zu einer gefährlichen Gehirnentzündung.
Diese endet für jeden fünften Betroffenen tödlich, bei weiteren 30 bis 40% kommt es zu bleibenden Behinderungen.
Eine besonders schwere Komplikation ist die sogenannte subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE):
eine über mehrere Jahre langsam fortschreitende Form der Gehirnentzündung, die immer tödlich endet.
Besonders gefährdet sind Kinder, die vor ihrem zweiten Geburtstag mit Masern infiziert wurden.
Ausreichend geimpfte Erwachsene mindern das Ansteckungsrisiko für die kleinen Säuglinge,
die selbst noch zu jung für eine Impfung sind.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“ – Altmark 16.02.2011   
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.

Offline RalleGA

  • Global Moderator
  • *****
  • Beiträge: 4.821
Ohne Schutz treffen Kinderkrankheiten Erwachsene

Frage 3:
Ich habe gelesen, dass Frauen sich außerdem gegen Röteln und Keuchhusten impfen lassen sollten.
Warum?

Antwort 3:
Die STIKO hat 2010 die Impfempfehlungen für die Keuchhusten- und Rötelnimpfung auf alle Frauen im gebärfähigen Alter
mit unzureichendem Impfschutz erweitert.
Eine Keuchhustenimpfung sollte demnach nicht länger als zehn Jahre zurückliegen.
Gegen Röteln sollten alle Frauen dieser Altersgruppe nachweisbar zwei Impfungen haben.
Der Hintergrund dieser Empfehlung, ist der Schutz ungeboren und neugeborener Kind Erkrankt eine Frau währe der Schwangerschaft an Röteln, kann es beim Embryo zu schweren Missbildung, kommen.
Steckt eine Mutter ihr Neugeborenes Keuchhusten an, kann die Erkrankung für das Baby lebensbedrohlich sein.

Fundquelle: Auszug – „GENERAL-ANZEIGER“ – Altmark 16.02.2011
                           
Wenn ich morgens aufwache und habe keine Schmerzen mehr - dann bin ich tot.