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Autor Thema: Impfen - wann und wogegen u.a. Tipps bei chronischen Bronchitis, Auslandsreisen  (Gelesen 32595 mal)

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Offline busymouse

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Die folgenden Beiträge spiegeln zumeist nur eine einzige Pressemeinung wider. Die Aussagen mögen nicht immer korrekt sein. Meinungen des Zweifels - auch von Ärzten - finden sich beispielsweise auf diesen Seiten:


Seid kritisch!

_________

Änderungen:
17.05.2012 - Beitrag als Vorwort in den Thread von RalleGA eingefügt
« Letzte Änderung: 17. Mai 2012, 21:24:31 von busymouse »
Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen über die Dinge machen uns glücklich oder unglücklich.
(Epiktet, griech. Philosoph, 50-138)

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                               Wann wogegen Impfen?  

Eltern zwischen Verantwortung und Verunsicherung

Beim Thema Impfen erfolgt häufig ein erbitterter Schlagabtausch zwischen Befürwortern und Gegnern.

Das beste Beispiel: die aktuelle Diskussion um die Impfung gegen die Neue Grippe Schweinegrippe.  
Das führt bei vielen jungen Eltern zu einer großen Verunsicherung.
Dabei zählen die Schutzimpfungen zu den wichtigsten medizinischen Maßnahmen, um schwere Erkrankungen oder gar Todesfälle zu vermeiden.
Um verantwortungsvoll entscheiden zu können, sollten Eltern gut informiert sein.

Bei unserer Telefonaktion beantworteten die Experten alle Fragen rund ums Impfen -
sachlich, kompetent und auf dem aktuellsten Stand.
Hier noch einmal die wichtigsten Fragen und Antworten.

Frage und Antwort 1

Die aktuelle Diskussion hat mich verunsichert.
Soll ich mein Kind gegen die Neue Grippe impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission CSTIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung gegen die Neue Influenza in erster Linie allen Risikogruppen.
Dazu zählen Schwangere, Beschäftigte im Gesundheitsdienst und Menschen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten oder chronischen Erkrankungen - das können auch Kinder sein.
Die Impfung sollte nach einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.                                    
Besprechen Sie das Thema daher mit Ihrem Kinderarzt.    

                        
Frage und Antwort 2

Was ist das Besondere an dem Pandemie-Impfstoff?

Der Impfstoff gegen die so genannte Schweinegrippe weist gegenüber dem saisonalen Grippeimpfstoff eine Besonderheit auf:
Er enthält Hilfsstoffe, so genannte Adjuvantien.
Die Adjuvantien verstärken die Wirkung des Impfantigens, so dass der Impfstoff trotz niedriger Antigenkonzentration
sehr wirksam ist.
Außerdem  wird erwartet, dass sie den Immunschutz "verbreitern".  
Der Geimpfte entwickelt  nicht nur Abwehrkräfte gegen genau das Virus, aus dem der Impfstoff gemacht wurde,
sondern auch gegen Varianten davon.
Das wird insbesondere dann wichtig, wenn sich Schweinegrippen-Viren verändern sollten.  
Impfstoffe mit Adjuvantien können etwas häufiger als andere  Impfstoffe zu Reaktionen, wie einer Verhärtung an der Einstichstelle oder einer erhöhten Körpertemperatur führen, die allerdings vorübergehend und in der Regel harmlos sind.


Fundquelle: „GENERAL-ANZEIGER GA/KLZ 28.10.2009  
« Letzte Änderung: 13. Mai 2010, 11:02:44 von RalleGA »
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Re: Impfen - wann und wogegen...
« Antwort #2 am: 08. November 2009, 12:52:17 »
Frage und Antwort 3

Ist mein Baby solange ich stille durch den Nestschutz vor allen gefährlichen Krankheiten geschützt?


Neugeborene erhalten von der Mutter schützende Antikörper gegen manche Krankheiten,
sofern die Mutter diese selbst durchgemacht hat oder dagegen geimpft ist.
Dazu zählen beispielsweise Masern, Mumps,  Röteln und Windpocken.
Dieser so genannte Nestschutz gilt aber leider nicht für alle Krankheiten.

Auch gestillte Kinder sind beispielsweise nicht gegen Keuchhusten geschützt, selbst wenn die Mutter die Krankheit bereits hatte.
Und für Babys unter sechs Monaten ist eine Infektion gegen Keuchhusten sehr gefährlich!
Daher sollten gestillte Kinder, genau wie Flaschenkinder, mit zwei Monaten die erste Sechsfach-Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis B, Haemophilus influenzae Typ b und Keuchhusten erhalten.

Frage und Antwort 4

Sind die Kombinationsimpfstoffe nicht zuviel für das Immunsystem meines  Kindes?


Babys kommen so zu sagen steril zur Welt und müssen sich direkt nach der Geburt mit Milliarden von Keimen auseinandersetzen. Das ist keine Überforderung, sondern eine lebensnotwendige Stimulierung des Immunsystems.

Ebenso wenig überfordern die Impfungen das Immunsystem eines gesunden Kindes.
Heute enthalten die von der STIKO zur Grundimmunisierung aller Kinder empfohlenen Impfstoffe
(z.B. die Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps, Röteln  und Windpocken oder der Sechsfachimpfstoff gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis B. Kinderlähmung, Haemophilus influenzae Typ b nur noch wenige Komponenten.

Fundquelle: „GENERAL-ANZEIGER GA/KLZ" 28.10.2009   
                 
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Re: Impfen - wann und wogegen...
« Antwort #3 am: 09. November 2009, 10:10:27 »
Frage und Antwort 5

Ich habe Angst, dass durch die Impfung bei meinem Kind Allergien ausgelöst werden könnten?


Es gibt keinerlei Wissenschaftlich belegbare weise darauf, dass Impfungen Allergien wie Neurodermitis oder Asthma auslösen.
Im Gegenteil:
Studien zeigen, dass in der ehemaligen DDR, wo sehr viel geimpft wurde, deutlich weniger Allergien auftraten als in den alten Bundesländern, wo weitaus weniger geimpft wurde.
Direkte allergische Reaktionen auf Bestandteile eines Impfstoffs sind äußerst selten.

Wenn ein Kind an der extrem seltenen Hühnereiweiß- Allergie leidet, sollte man vor einer Grippe-Impfung mit dem behandelnden Arzt sprechen.

Welche Nebenwirkungen können nach einer Impfung auftreten?
Die Injektionsstelle kann gerötet sein und schmerzen, daneben können leichtes Fieber und grippeähnliche Symptome in den ersten beiden Tagen nach der Impfung auftreten.                                         
Diese Impfreaktionen zeigen, dass das Immunsystem arbeitet.
Extrem selten können nach einer Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken diese Nebenwirkungen
und eventuell ein leichter Ausschlag sieben bis 14 Tage nach der Impfung auftreten.
Diese Nebenwirkungen sind in aller Regel harmlos und klingen schnell wieder ab.
Zeigt ein Kind darüber hinaus Krankheitssymptome, sollte man einen Arzt aufsuchen.
Meist steckt dahinter eine Infektion, die zufällig zeitlich mit der Impfung zusammenfällt aber in keinem direkten Zusammenhang mit dieser steht.

Frage und Antwort 6


Bei meinem ersten Kind stand eine Impfung gegen Windpocken noch nicht zur Debatte; mein zweites Kind will unsere Ärztin jetzt impfen. Ist das wirklich notwendig?

Eine Windpockenerkrankung verläuft  manchmal weitaus schwerer als gemeinhin angenommen.
So können neurologische Komplikationen, wie zum Beispiel Schlaganfälle, oder Lungenentzündungen auftreten.
Durch das Aufkratzen der Pusteln kann es zudem zu bakteriellen Zweitinfektionen der Haut kommen,
die eine Antibiotika-Behandlung nötig machen.

Die STIKO empfiehlt daher seit 2004 für alle Kinder zwischen 11 und 14 Monaten die Windpocken-Schutzimpfung.

Ihr Kind muss deshalb nicht öfter "gepiekst" werden: Es gibt heute einen Vierfach-Kombinationsimpfstoff,
mit dem Sie Ihr Kind gleichzeitig gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken impfen lassen / können.

 Fundquelle: „GENERAL-ANZEIGER GA/KLZ 28.10.2009 

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Re: Impfen - wann und wogegen...
« Antwort #4 am: 10. November 2009, 09:33:14 »
Frage und Antwort 7

Als ich meinen Kinderarzt nach der Bedeutung der Windpocken-Impfung gefragt habe, hat er vor allem von der "Herdenimmunität" gesprochen. Was genau meint er damit?


Damit meint er, dass jede geimpfte Person eine Barriere in der Infektionskette darstellt und so andere Menschen
vor einer Infektion schützt.
Das ist wichtig, da es Personen gibt, die nicht geimpft werden können.
Dazu zählen Säuglinge, die noch zu klein für eine Impfung sind, Schwangere und Menschen,
die aufgrund eines Immundefekts oder anderer Gründe nicht geimpft werden dürfen.
Diese Menschen sind auf einen indirekten Schutz angewiesen der so genannten Herdenimmunität.

Frage und Antwort 8

Ich habe gelesen, dass man sein Kind jetzt auch gegen Durchfall-Erkrankungen  impfen lassen kann, stimmt das?


Seit dem Jahr 2006 gibt es einen Impfstoff - gegen Rotaviren, das sind die häufigsten Erreger von Durchfall-Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern in den ersten beiden Lebensjahren.
Je jünger, das Kind, umso höher ist die Gefahr eines schwerwiegenden Krankheitsverlaufs,
da die kleinen Patienten sehr schnell "austrocknen".
Nicht selten ist dann ein Krankenhausaufenthalt mit Infusionen notwendig.
Eine Impfung sollte daher möglichst früh erfolgen, im Idealfall erhalten Säuglinge die erste Dosis der Schluckimpfung
mit sieben Wochen, die zweite Dosis folgt dann in einem Abstand von vier Wochen.
Gerade in Zeiten einer möglichen Grippe-Pandemie sollte mit Impfungen Erkrankungen vorgebeugt werden,
die einen Krankenhausaufenthalt nötig machen könnten.

Fundquelle: „GENERAL-ANZEIGER GA/KLZ 28.10.2009                                 
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Re: Impfen - wann und wogegen...
« Antwort #5 am: 13. November 2009, 16:03:07 »
Frage und Antwort 9

Erstatten die Krankenkassen die Kosten für eine Impfung gegen Rotaviren?


Sie finden im Internet unter www.gesundes-kind.de
eine Liste der Krankenkassen, die die Impfung gegen Rotaviren bereits erstatten.
Schauen Sie nach, ob Ihre Krankenkasse dabei ist - oder erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer Kasse.


Frage und Antwort 10

Vor welcher Krankheit schützt eine Pneumokokken Impfung und wird sie für alle Kinder empfohlen?

 
Pneumokokken sind Bakterien, durch die ganz unterschiedliche Erkrankungen hervorgerufen werden können.
Dazu zählen schwere Erkrankungen wie Hirnhaut- und Lungenentzündungen oder eine Blutvergiftung.
Außerdem sind Pneumokokken für etwa ein Drittel aller Mittelohrentzündungen im Kleinkindalter verantwortlich.

Fundquelle: „GENERAL-ANZEIGER GA/KLZ 28.10.2009                                  
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Re: Impfen - wann und wogegen... u.a. bei chronischen Bronchitis
« Antwort #6 am: 20. April 2010, 09:21:03 »
Ärzte empfehlen die Grippeimpfung bei einer chronischen Bronchitis

Fragen + Antworten zu Atemwegserkrankungen

Räuspern und Husten sind derzeit wieder oft zu hören.
Der Verdacht auf eine Erkältung oder Grippe liegt in der Luft.
Doch das gilt nicht immer.

Frage + Antwort 1

Frage:

Ist ein trockener Reizhusten immer ein Hinweis auf eine beginnende Erkältung oder Grippe?
Bei welchen Beschwerden sollte man unbedingt zum Arzt gehen?

Antwort:
Gelegentlicher Husten ist ein Schutzreflex, der die Atemwege freihält.
Dagegen ist ein trockener Reizhusten oftmals auf grippale Infekte zurückzuführen.
Wenn zudem plötzlich Fieber auftritt, sollte der Haus- bzw. der Kinderarzt kontaktiert werden.
Insbesondere bei kleinen Kindern muss auch daran gedacht werden, dass eventuell Fremdkörper
( Erdnüsse, Gummibärchen, Spielzeugteile usw. ) eingeatmet wurden.

Ein länger als sechs Wochen anhaltender Reizhusten kann verschiedene Ursachen haben.
Dazu zählen ein allergisches Asthma, eine chronische Bronchitis,
eine Herzmuskelschwäche, eine Medikamentennebenwirkung, eine Tuberkulose oder bösartige Lungenerkrankungen.

Unbedingt zum Arzt gehen sollte man, wenn beim Husten blutiger Auswurf auftritt, wenn Husten und Luftnot meist in der Nacht oder im Zusammenhang mit säuerlichem Aufstoßen entsteht, wenn das Atmen Schmerzen verursacht oder wenn dauerhaft Heiserkeit besteht.
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Re: Impfen - wann und wogegen...
« Antwort #7 am: 21. April 2010, 19:59:44 »
Ärzte empfehlen die Grippeimpfung bei einer chronischen Bronchitis

Fragen + Antworten zu Atemwegserkrankungen

Frage + Antwort 2

Frage:

Unsere Enkelin (sechs Jahre) hat allergisches Asthma.
Ist eine Impfung gegen die Schweinegrippe ratsam?                                                                                                         

Antwort:

Ihr Enkelkind gehört zu der Gruppe von Kindern, denen eine Grippeimpfung zu empfehlen ist.
Im Fall einer Infektion wäre das Risiko gesundheitlicher Komplikationen erhöht.                                                                                                             
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Re: Impfen - wann und wogegen...
« Antwort #8 am: 22. April 2010, 17:16:46 »
Ärzte empfehlen die Grippeimpfung bei einer chronischen Bronchitis     
         
Fragen + Antworten zu Atemwegserkrankungen

Frage + Antwort 3

Frage:

Ich leide an einer chronischen Bronchitis.
Würden Sie mir raten, mich gegen die saisonale Grippe und gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen?                                       

Antwort:
Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Asthma, chronische Bronchitis, Diabetes, COPD, Sarkoidose oder einem Lungenemphysem haben ein erhöhtes Risiko, als Folge einer Infektion schwer zu erkranken.
Ihnen ist eine Grippeschutzimpfung zu empfehlen.

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Re: Impfen - wann und wogegen...
« Antwort #9 am: 26. April 2010, 10:49:02 »
Ärzte empfehlen die Grippeimpfung bei einer chronischen Bronchitis

Fragen + Antworten zu Atemwegserkrankungen

Frage + Antwort 4


Frage:

Ich fühle mich schon seit vielen Monaten durch Husten beeinträchtigt.
Ich war schon beim Hausarzt, beim Kardiologen, Lungenspezialisten und einem Facharzt für Speiseröhren- und Magenerkrankungen (Gastroenterologe).
Eine Ursache konnte nicht gefunden werden.
Muss ich mir Sorgen machen?                                                                                                 

Antwort:
Wenn mögliche organische Ursachen medizinisch abgeklärt wurden, sollten Sie sich keine Sorgen machen.
anche Menschen haben eine etwas herabgesetzte Hustenschwelle.
Der Hustenreflex wird dann leichter als bei anderen Menschen ausgelöst, ohne dass eine Erkrankung vorliegt.
Helfen können Ihnen zum Beispiel Entspannungstechniken und ein bewusst ruhiges Atmen.                                                                                 
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Re: Impfen - wann und wogegen...
« Antwort #10 am: 28. April 2010, 11:00:14 »
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Fragen + Antworten zu Atemwegserkrankungen

Frage + Antwort 5


Frage:

Mein Mann weckt mich immer frühmorgens durch einen Hustenanfall.
Es dauert oftmals länger als eine Viertelstunde, bis er den Schleim abgehustet hat.
Kann dieser eine Rückfall zum Asthma sein, das er in seiner Jugend hatte?
Oder hängt es mit dem Rauchen zusammen?   
                                                                                                                         
Antwort:
Atemnot, Husten und Auswurf sind Symptome, die sowohl beim Asthma als auch bei einer chronisch obstruktiven Bronchitis
(COPD) auftreten.
Asthma beginnt oft schon im Kindesalter.
COPD betrifft dagegen vor allem Menschen in mittleren und späteren Lebensjahren.
Das Rauchen ist die Hauptursache von COPD, die zu einer schleichenden Verengung der Bronchien und feinen Lungenbläschen führt.
Es beginnt mit einem allmorgendlichen Husten, auch Raucherhusten genannt, geht über Atemnot bei leichten Belastungen wie dem Gehen oder Treppensteigen und endet bei schweren Atembeschwerden in Ruhe.                                                                                                         
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Re: Impfen - wann und wogegen...
« Antwort #11 am: 29. April 2010, 17:58:21 »
Ärzte empfehlen die Grippeimpfung bei einer chronischen Bronchitis

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Frage + Antwort 6


Frage:

Mein Vater hat jahrelang als Schweißer gearbeitet.
Jetzt wurde bei ihm eine COPD = chronisch obstruktive Bronchitis - festgestellt.
Ist eine Heilung möglich?                                                                                               

Antwort :

Leider nein.
Für den Gasaustausch benötigt die Lunge eine sehr große Oberfläche.
Bei einem gesunden Erwachsenen ist sie etwa so groß wie ein Fußballfeld.
Um diese große Fläche im Brustkorb zu schaffen, sind zahlreiche kleine Lungenbläschen erforderlich.
Sie werden durch Entzündungsprozesse als Folge der eingeatmeten Schadstoffe dauerhaft zerstört.
Die Bronchialmuskulatur verkrampft und die Bronchien werden verengt.
Die Patienten können dann nicht mehr vollständig ausatmen.
Die Folge ist, dass die Reinigungskraft der Lunge erlahmt und man häufiger husten muss.
Mit Medikamenten zur Entzündungslinderung bzw. Erweiterung der Bronchien lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung verzögern.
Wichtig ist es, auf das Rauchen und auf andere Lungenreizstoffe ( z. B. Haarsprays ) zu verzichten.

Wichtig ist es auch, Erkältungs- und Grippe-Infektionen durch Hygiene und Schutzimpfungen vorzubeugen.                                                                                                     
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Re: Impfen - wann und wogegen...
« Antwort #12 am: 01. Mai 2010, 11:34:41 »
Ärzte empfehlen die Grippeimpfung bei einer chronischen Bronchitis

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Frage + Antwort 7       
                                                                                                               

Frage:

Ich habe einen zweijährigen Sohn, der seit seinem neunten Lebensmonat häufig unter obstruktiver Bronchitis leidet.
Welche Therapie ist ratsam?

Antwort:

In den meisten Fällen sind Bronchitiden mit Verengungen der Luftwege im Kleinkindesalter durch Virusinfekte bedingt.
Bei sehr häufigen Erkrankungen können vorbeugende Medikamente zum Einsatz kommen.
Ausgeschlossen werden sollte eine Allergie.                                                                                                     
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Re: Impfen - wann und wogegen...
« Antwort #13 am: 03. Mai 2010, 10:54:55 »
Ärzte empfehlen die Grippeimpfung bei einer chronischen Bronchitis

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Frage:

Wegen eines Lungenemphysems hat mein Arzt mir eine Sauerstofftherapie empfohlen.
Bringt das auch im Alter von 75 Jahren noch etwas?

Antwort:
Eine Sauerstofftherapie ist bei einer stark verringerten Sauerstoffsättigung des Blutes zu empfehlen,
sofern die Behandlung mit Medikamenten ausgeschöpft ist.
Altersabhängig ist die Sauerstofftherapie nicht. Sie sollte mindestens 16 Stunden am Tag durchgeführt werden.                                                                                         
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Re: Impfen - wann und wogegen...
« Antwort #14 am: 05. Mai 2010, 11:00:31 »
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Frage + Antwort 9
 

Frage:

Kann man durch Aufblasen von Luftballons die Lunge trainieren?
Ich habe COPD.

Antwort:
Die Lunge selbst ist nicht trainierbar, wohl aber die Atemmuskulatur.
Das Aufblasen von Luftballons bringt jedoch nichts.
Besser sind Atemübungen wie die Lippenbremse.
Man sollte sich entspannt hinsetzen.
So langsam wie möglich gegen den Druck der locker geschlossenen Lippen ausatmen.
Die Wangen blähen dann etwas auf, der Atemstrom wird abgebremst, während die Bronchien geöffnet bleiben.
Hilfreich sein kann auch die sogenannte Torhüterhaltung.
Man stützt die Hände auf die Beine und beugt sich leicht vor, um entspannter zu atmen.                                                                   
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