BERLIN (ras). Die Finanzierung von Spezialambulanzen an Universitätskliniken scheint gesichert. Mit dem vom Bundestag am vergangenen Donnerstag verabschiedeten Versorgungsstrukturgesetz eröffnen sich für Kinder mit schweren chronischen und seltenen Erkrankungen damit deutliche bessere Perspektiven.
Koordination und Kooperation, Gesetze und Geld: Vor allem die EU-Kommission macht erfolgreich Politik rund um seltene Krankheiten. Wo sie direkten Einfluss nehmen kann, tut sie das.
„Eine angemessene Behandlungsqualität bei seltenen und besonders verlaufenden Krankheiten kann nur durch den Facharztstatus garantiert werden. Der einfache Facharztstandard reicht hier nicht aus.“ Dies konstatiert der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Dirk Heinrich, mit Blick auf den geplanten ambulanten spezialärztlichen Sektor (ASV).
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Abdeckung durch Krankenkassen noch offen
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) berät zurzeit über eine nationale Strategie zu seltenen Krankheiten und deren Abdeckung durch die Versicherer. Das Geschäft geht voraussichtlich im kommenden Jahr in die Vernehmlassung.
Lesenswertes Schwerpunktthema mit mehreren Artikeln!
Sie gelten als die Stiefkinder der Medizin: Wer von einer der Seltenen Erkrankungen betroffen ist, dem bleibt nur wenig Hoffnung auf Behandlung oder gar Heilung.
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Durch die Erforschung seltener Erkrankungen wird oft auch die Basis zur Entwicklung innovativer Therapien gegen Volkskrankheiten geschaffen.
FÜRTH (wst). Seltene Erkrankungen waren in der Vergangenheit Stiefkinder der Forschung. Hier findet derzeit ein Umdenken statt. Darauf hat Professor Franz Jakob von der Universitätsklinik Würzburg beim DVO-Kongress “Osteologie 2011″ in Fürth hingewiesen.
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BERLIN (ami). Die Charité Berlin will ihre Forschung über seltene Erkrankungen verstärken. Dazu hofft sie auf Förderung im Rahmen der Exzellenzinitiative.
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